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Thema: die ersten Wiesen sind gemäht ...

  1. #1

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    Unglücklich die ersten Wiesen sind gemäht ...

    19. April und es ist zum Heulen. Die Verrückten haben die ersten Wiesen mit blühenden Löwenzahl gemäht, vermutlich geht es heute und morgen bei gutem Wetter in großem Stil weiter.

    Manchmal überlege ich echt, hinzuschmeißen ...

    VG

  2. #2
    A3_Devil1984
    Gast

    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Gestern hat aus Gmunden auch schon wer ein Foto bei Facebook reingestellt das gemäht wurde

  3. #3

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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Das hat alles zwei Seiten.
    Der Bauer braucht denn Schnitt als Futtermittel.

    Die Lösung kann nur ein gewisser Prozentsatz an Blühstreifen sein.
    Soll doch die EU 2% der Agrarflächen des Bauern als Blühstreifen fördern.
    Die fördern ja sonst auch jeden Schmarren.
    Grüße
    Dietmar

    # der von seinen Bienen noch so viel lernen muss #
    www.honigmund.at
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  4. #4
    Avatar von Noldi
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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Und das zu Zeiten wo die Gmundnermilch ihre Vertragsbauern auffordert die angelieferten Mengen zu "senken", die möchten ca. 10% weniger pro Betrieb und jenen die gewisse Mengen weiterhin überschreiten wird weniger ausgezahlt. Vor einem Monat hieß es bei denen dass die Bauern noch so viel anliefern dürfen wie sie 2015 angeliefert haben, liefern sie 10% mehr kriegen sie für die gesamte Menge noch 23cent, also nicht nur für die Mehrmenge lediglich 23cent, sondern für alles was angeliefert wurde. Wer letztes Jahr neu einen Stall gebaut hat und dann vergrößert hat, bei dem schlägt das voll durch. Die Bank im Nacken, Strafabschläge für den eh schon niedrigen Milchpreis und keine Aussicht mehr auf Besserung, denn in Zukunft noch sinkende Milchpreise durch eine Ausweitung der angelieferten Menge (mehr Kühe, mehr gemähte Wiesen, ...) auszugleichen geht jetzt nicht mehr. Ich möchte nicht in deren Haut stecken.

    Aber bitte wieder zurück zu 3mal mähen und nicht 5mal!

  5. Folgender Benutzer sagt Danke zu Noldi für den nützlichen Beitrag:

    DN-Beute (20.04.2016)

  6. #5
    Imker/in Benutzer Avatar von brettljause
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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...



    Ja die machen Silage. Das Grünzeug muss eine bestimmte Feuchtigkeit haben.
    Das Mähen bestimmt der Bauer nicht selbst, sondern ein Labor bzw. der Silageprozess.
    Das bringt auch kaum was mit dem Bauer zu reden. Weil er braucht das um sein Vieh zu Füttern...

    Ich arbeite einer Gruppe mit, die bei uns in der Region versucht Landwirte und Imker unter einen Hut zu bringen.
    Zudem sind zwei Mitglieder unseres Vereins Geschäftsführer verschiedener Agrargenossenschaften. Einer ist unser Vorsitzende.
    Es ist manchmal zum heulen, selbst wenn beide Seiten den Konsens wollen.
    Die konventionelle Landwirtschaft wird so dermaßen von der Wirtschaft und vor allem vom Verbraucher getrieben
    das sie nicht anders können. Wenn wir als Gesellschaft und damit Verbraucher nicht durch unsere Lebensweise und Konsum die
    die Politik und damit die Wirtschaft / Landwirtschaft einen anderen Produktionsprozess aufzwingen wird das nie etwas.
    Da könne wir uns die Köpfe heiß reden wie wir wollen. Es muss ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden.

    Auch die ganze Bio-schiene ist nur Augenwischerei. Wenn die importiere Bio-Kartoffel aus der Wüste Ägyptens billiger ist als die
    heimische stell ich mir schon so manche Fragen was da schief läuft in der Gesellschaft.

    VG
    Hendrik
    Grüße aus dem Erzgebirge.

    Man(n) lernt mit jedem Projekt dazu. -->> https://www.facebook.com/BienenfarmZschopense

    "Man vermeide alles Künstliche am Bien und jede Nothelferei"

  7. The Following 4 Users Say Thank You to brettljause For This Useful Post:

    DN-Beute (20.04.2016), fix (20.04.2016), honeyworld (20.04.2016), primlchen (20.04.2016)

  8. #6

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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Hallo Hendrik,

    ich stimme Dir 100% zu, nur leider wird mit Vernunft beim Verbraucher nicht viel zu erreichen sein. Die Europameisterschaft und jeder andere Schmarrn ist viel wichtiger als die Umwelt vor der Haustür. Ich glaube nicht, daß ein Umdenken im größeren % Bereich in den nächsten Jahren stattfinden wird. In allen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Kollegen bemerke ich nach wie vor, daß kein Interesse an den wirklich wichtigen Dingen vorhanden ist.

    Wobei ich mir wirklich wünsche, daß eines Tages 51% der Bevölkerung umdenken und so etwas bewegen ...

    VG

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    Beehouser (20.04.2016), fix (20.04.2016)

  10. #7
    Avatar von Beehouser
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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Umbau der Landwirtschaft ist die Devise. Leider hat die Partei, die das auf dem Programm hat, einige blöde andere Punkte im Parteiprogramm, so dass
    diese nicht wählbar ist.
    Man muss somit an allen Ecken daran arbeiten...

  11. #8
    Avatar von primlchen
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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Auch die ganze Bio-schiene ist nur Augenwischerei. Wenn die importiere Bio-Kartoffel aus der Wüste Ägyptens billiger ist als die heimische stell ich mir schon so manche Fragen was da schief läuft in der Gesellschaft.
    Die Frage stell ich mir schon lange... Vor allem dann, wenn jemand sagt, dass die lokalen Bio Produkte zu teuer sind, sich aber jedes Jahr ein neues Smartphone udgl kauft.
    Da sieht man sehr gut, wo die Prioritäten liegen, leider nicht da, wo sie wichtiger wären.
    Lg Marion
    Liebe Grüße,
    Marion
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    Mögen die Grenzen, an die du stößt, einen Weg für deine Träume offen lassen.
    (Irischer Segen)

  12. #9
    Imker/in Benutzer Avatar von brettljause
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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Der Änderungsprozess von der Kleinbäuerlichen Landwirtschaft zur Industriellen Landwirtschaft hat fast 100Jahre gedauert. Genau so lang wird es brauch das wieder umzukehren.
    Das sollte man bei jeder Disskusion zu diesem Thema im Hinterkopf haben.

    Nur, um das zu erwirken kann das nur der Landwirt und der Imker gemeinsam. Es muss in den Dingen gemeinsam Öffentlichkeit- und Aufklärungsarbeit betrieben werden.
    Es muss dem Verbraucher erklärt werden warum es das ein gibt damit das andere wird.
    Es nützt hier nichts gegenseitig mit den Finger auf den anderen zu Zeigen. Man muss die Diskussion Sachlich und praktisch führen. Meine Erfahrung ist, sobald einer gegenüber des Landwirts
    fordert "Hör auf zu spritzen, dann reden wir" hört der Landwirt auf kooperativ zu sein. Verständlicher weise.

    Erste Schritte zur Kommunikation zwischen Landwirt und Imker gibt es in Sachsen hier. http://www.sachsenimker.de/lagil.html
    Nur leider wird das Projekt auch wieder von so vielen Emotionen durchdrungen das es fast zum scheitern verurteilt ist.
    Die schwerwiegendste Aussage von Kritikern " Die Imker werfen sich den Landwirten an den Hals" . Das ist Schade, denn wenn man
    nicht miteinander redet ändert sich nie etwas.


    Die industrielle Landwirtschaft kommt die nächste Jahrzehnte vom Chemie spritzen nicht weg. Wenn der Verbraucher nicht bereit ist einen höhen Preis für Lebensmittel zu bezahlen.
    Ich vermute mal, dass ein Großteil der Landwirte ebenfalls für die Wende bereit ist. Nur so schnell geht das nicht.

    Das Beste Beispiel: Thema Glyphosat.
    Der Verbraucher fordert einen niedrigen Preis für eine hohe Qualität. Das ist nur zu halten wenn man spritzt.
    Mit Furke Eimer und viel Manpower indem das "Unkraut" vom Feld geholt wird, ergibt einen höheren Preis.
    Verbietet man das Glyposat fordert der Verbraucher immer noch den niedrigen Preis für eine hohe Qualität. Was macht der Bauer. Er setzt andere evtl.
    noch gesundheitsschädlichere Mittel ein. Was hat man da gekonnt ? Also lässt man es doch erstmal und versucht eine andere Lösung zu finden.

    Meiner Meinung nach kann das nur die Politik ändern. Und der Landwirt gemeinsam mit dem Imker der den Verbraucher aufklärt und dieser wiederum der Politik
    Druck macht.

    VG
    Hendrik
    Geändert von brettljause (20.04.2016 um 12:55 Uhr)
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  13. #10
    Avatar von apis sylvatica
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    AW: die ersten Wiesen sind gemäht ...

    Wiesen mit sehr viel Löwenzahn sind im Normalfall Intensivwiesen (sehr oft gemäht, stark gedüngt). Weniger gemäht und gedüngt wären es artenreiche Fettwiesen. Darin kommt nicht so viel Löwenzahn vor oder sogar gar keiner, dafür über die Saison verteilt viele andere für Bienen interessante Pflanzen, welche auch zum Blühen kommen.

    Also das frühe und viele Mähen und die Düngung begünstigen den Löwenzahn. Für die Bienen und die Umwelt ist er unterm Strich kein gutes Zeichen..
    MfG, Manuel
    Beatus ille, qui procul negotiis.

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    Zenz (20.04.2016)

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