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Thema: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

  1. #181
    Avatar von Chrigel
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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Insgesamt 12 Völker erfahren nach dem dreiwöchigen Brutstopp keine Sommerbehandlung.
    Seit drei Wochen sind die Königinnen freigesetzt. Als erstes wurde die (ausgebaute)Pollenwabe an der Stirnwand bestiftet, aus der heute bereits die ersten Bienen zu schlüpfen begannen.
    Mittlerweile wurde das Brutnest auf 4 bis 5 neu ausgebaute Waben ausgedehnt. Der neue Bau und die geschlossenen Brutanlagen sind eine Freude. Das Füttern wird nun für drei Wochen unterbrochen, denn es braucht noch zusätzlichen Platz für die Eiablage. Die Pollentracht ist trotz der grossen Trockenheit gut und es werden über den Brutnestern bereits Pollenkränze aufgebaut. Die Völker verfügen über mind. 12kg Futter.
    Chrigel
    Futterwabe.jpg
    Brutwabe 1.jpg
    Brutwabe 2.jpg

  2. The Following 6 Users Say Thank You to Chrigel For This Useful Post:

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  3. #182
    Avatar von Chrigel
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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Das erste Foto zeigt die nächste Wabe, die ins Brutnest miteinbezogen wird. Ursprünglich war sie mit Futter bis unten gefüllt. Als die benachbarte Wabe bestiftet wurde, wurden Zellen für Pollen freigelegt wie man an der orangen Färbung erkennt. Vor ein paar Tagen wurden weitere Zellen freigelegt und die Königin hat von unten her zu bestiften begonnen - in den Zellen liegen eintägige Larven.
    Das ausgeräumte Futter wird im Futterkranz verdeckelt.
    Bild 2 und 3 sind die Waben die richtung Flugloch anschliessen.

    Chrigel

  4. #183
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Ähnlich schön sind auch meine Waben, allerdings wurde und wird bei mir die Futtergabe kontinuierlich weitergeführt, jeden dritten Tag gibt es zwei 1 Kg Futtergläser mit einer 1 : 1 Zuckerlösung, erst heute wurde wiederum gefüttert.

    Milben sah ich bei diesen Völkern bisher noch keine, allerdings traue ich dem Freiden nicht so ganz, schon morgen kommen gefette Windel hinein.

    Josef

  5. #184
    Avatar von Beespace
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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Kurzer Zwischenstand bei mir, ich durfte feststellen das der Brutstopp durch Internierung echt eine feine Sache ist.
    Die 3 Völker die ich dazu ausgewählt hatte waren zwar auch die stärksten aber komischerweise kann kein anderes Volk (7Stk) von der Bienenmasse und der Legetätigkeit mit denen dreien mithalten, obwohl ich alle dauerhaft mit Futterglas füttere.
    Über Winter baue ich definitiv noch weitere dieser Rähmchen und mache die Behandlung bei allen so. Danke Chrigel das du hier drüber berichtet hast
    Grüße
    Tom

  6. #185
    Avatar von Chrigel
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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Heute habe ich die 12 Völker mit dreiwöchigem Brutstopp ebenfalls der PZ-Diagnose unterzogen.

    Zwei Sonderfälle: Versuchsweise habe ich bei zwei Völkern nach der Brutpause eine ausgebaute und wenig bebrütete Wabe an 5. Stelle zwischen die MW gestellt. Diese Wabe wurde unmittelbar bestiftet, diente als Fangwabe und war nach 10 Tagen vollständig verdeckelt. Ich habe sie entnommen und entsorgt. Diese beiden Völker hatten 2 bezw. 3 Milben auf 500g Bienen und können voraussichtlich ohne Winterbehandlung weitergeführt werden.

    Die andern 10 Völker, die nach der gut dreiwöchigen Internierung der Königin wie bisher nur auf MW gesetzt wurden, haben eine breite Streuung von 5 bis 11 Milben auf 500g Bienen. Sie werden ende Oktober bei Brutfreiheit eine OS Bedampfung erfahren.

    Ich werde nächstes Jahr die Verwendung einer Fangwabe nach dem Freilassen der Königin bei allen Völkern ins Auge fassen. Möglicherweise kann ich damit den Kreis der Völker ohne Winterbehandlung vergrössern.

    Es gibt kaum mehr offene Brut in den Völkern und die verdeckelte Brut wird in den nächsten Tagen auslaufen. Mich wundert, dass das warme Wetter und der nach wie vor reichliche Polleneintrag keinen Brutstimulus erzeugten. Mir soll's mehr als recht sein. Die durchschnittliche Volksstärke liegt zwischen 9000 und 11000 Bienen. Das ist die normale Einwinterungsstärke meiner Dunklen.


    Chrigel

  7. Folgender Benutzer sagt Danke zu Chrigel für den nützlichen Beitrag:

    claudialener (21.09.2018)

  8. #186

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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Ich habe auch einige Wirtschaftsvölker auf Anfangsstreifen abgefegt und eine einzige Wabe mit offener Brut belassen. Diese wurde entfernt sobald sie nahezu vollständig verdeckelt war (Fangwabe). Meine Vorstellung ist es, dass sich darin die meisten Milben befinden müssten. Diese Völker wurden bis jetzt nicht behandelt. Ich halte es für eine Möglichkeit um auf "chemische Behandlungen" verzichten zu können. Die Abrechnung kommt erst im Dezember oder im Frühling. Momentan schaut es sehr gut aus. Fünf dieser Völker wurden am Dienstag mit AS Schwammtuch behandelt um einen Überblick zu bekommen. Es sind so gut wie keine Milben gefallen.
    Wir werden ja sehen, ein Risiko ist es alle mal.
    lg Michael
    Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär.

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    Chrigel (21.09.2018), claudialener (21.09.2018)

  10. #187
    Avatar von Chrigel
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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Zitat Zitat von Sturmimker Beitrag anzeigen
    Wir werden ja sehen, ein Risiko ist es alle mal.
    lg Michael
    Nach 10 Jahren Erproben mit Brutentnahmeverfahren und Brutstopp stelle ich fest, dass das Risiko kalkulierbar ist und durch konsequente Befallskontrollen (vielleicht nicht gerade mit AS) Völkerverluste bisher vermieden werden konnten.
    Ob mit Eingriffen ins Volk allein inskünftig ausnahmslos auf den Varroacide-Einsatz verzichtet werden kann - ich glaube es steht uns da noch ein ordentliches Stück Arbeit bevor. Die Eckpunkte einer solchen Betriebsweise sind jetzt jedenfalls bekannt.

    Chrigel

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    claudialener (21.09.2018), nickerlbien (22.09.2018), Ortus (22.09.2018)

  12. #188

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    AW: Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

    Arbeit genug! Eine Aufgabe der ich mich mich stelle. Meine Strategien sind hauptsächlich der "natürlichen Anpaarung" von überlebensfähigen Völkern gewidmet.
    Ich bin der festen Überzeugung, wir können so nicht mehr weiter imkern. Standartisierte Varroabekämpfungsstrategien sollten überdacht werden. Wir müssen lernen Völker zu erkennen die besser als Andere mit dem Parasit zurecht kommen. Alle mir bekannten Befallskontrollen erscheinen ungenau. Eine todsicherere Erkenntnis erreicht nur die Überlebensrate. Mir blutet das Herz, wenn auf Grund meiner Fehleinschätzung, ein Volk verendent. Adererseits eliminien sich "nicht nachzuchtwürdige Eigenschaften" von selbst. Das hat einen positiven Einfluss auf die Drohnen im nächsten Jahr. Ein Problem dass ich immer wieder kritisiere ist die "Überversorgung/Überbehandlung" von Vatervölkern von Belegstellen. Selbst wenn die genetisch über beste Eigenschaften verfügen, fehlt leider meist die natürliche Selektion/Überlebensfähigkeit. Viele dieser Drohnen dürfte es unter natürlichen Bedingungen nicht geben.
    Zweifelsohne bin ich hier im falschen Thema, denn es geht hier um die Internierung der Königin um vorübergehend einen Brutstopp zu erzeugen. Eine sicherlich sinnvolle Möglichkeit um den Milben die Vermehrung schwer oder unmöglich zu machen. Fangwaben, Bannwaben, Käfige oder ganze Zargen zum Milben fangen werden letztendlich die Bienen nicht dazu bringen die Milbe zu beherrschen. Ich bin der Meinung, jede von uns angedachte Varroabekämpfungsstrategie wird nur die Milben stärken und die Bienen in ihrer Abwehrstartegie schwächen. So hart es auch klingt, wir sind selbst schuld an diesem Ungleichgewicht..... Ich muss mich korrigieren, mich trifft nur eine kleine Teilschuld. So lange imkere ich noch nicht. Ich kann es nicht nachvollziehen warum das nicht längst verstanden oder erkannt wurde.
    Jetzt bleibt uns vorübergehend nur über die Völker mit allen erdenklichen Mitteln vor der Milbe zu schützen. Eine Tatsache mit der sich die meisten Imker leider abgefunden haben. Mein Respekt gilt z.B. Chrigel und vielen Anderen die nach neuen und anderen Möglichkeiten suchen und forschen.

    lg Michael
    Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär.

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    Chrigel (21.09.2018), claudialener (21.09.2018), nickerlbien (22.09.2018)

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