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Thema: Brutscheunen

  1. #1

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    Brutscheunen

    Hallo,

    kann mir jemand erklären wie ich eine Brutscheune im August mache. Und wie ich am am besten mit ihr weiter verfahre.
    Mit paar Begleitbienen oder komplett ohne Bienen die Verdeckelte Brut entnehmen?

    Mir geht es darum die alten verdeckenden Brutwaben von vier Völkern zusammen gestellt zu entfernen. Ich möchte die Bienen am liebsten nach dem schlüpfen den Völkern wieder zufügen.

    Die alten Völker wurden vorher auf Mittelwände abgefegt.

    Vielen Dank

  2. #2
    Avatar von Marcel
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    AW: Brutscheunen

    Bienen von den Waben abstoßen, aber leicht besetzt lassen.
    Alle Waben in die Zargen und weg mit der Varroaschleuder =)

  3. #3

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    AW: Brutscheunen

    Zitat Zitat von Marcel Beitrag anzeigen
    Bienen von den Waben abstoßen, aber leicht besetzt lassen.
    Alle Waben in die Zargen und weg mit der Varroaschleuder =)
    Hallo,

    okay und und nachdem alle Brut geschlüpft ist?

    Ich habe in einem Forum gelesen das sich die Brut Eileiter wärmt und eigentlich keine Begleitbienen benötigt. Ist das ein Mythos?

    Kann ich nachdem alle Bienen geschlüpft sind einfach vor den Stand stoßen und die Bienen betteln sich in die Völker ein? Oder wie macht man das in der Regel ?

    Vielen Dank für die Antwort

  4. #4
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Brutscheunen

    Zitat Zitat von Bienenschwarm Beitrag anzeigen
    okay und und nachdem alle Brut geschlüpft ist?
    Dann sollte man einen Kunstschwarm machen

    Ich habe in einem Forum gelesen das sich die Brut Eileiter wärmt und eigentlich keine Begleitbienen benötigt. Ist das ein Mythos?
    Bei optimalem Wetter und für einige Stunden ja, bedenke jedoch, solche Knausereien bringen höchste Gefahr für die noch sehr jungen und sehr hilflosen Bienen.


    Gestatte mir bitte eine Frage, hast Du imkerliche Vorkenntnisse, bzw. Kurse oder Schulungen absolviert?

    Josef

  5. #5
    Avatar von Bienen Sepp
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    AW: Brutscheunen

    Zitat Zitat von Marcel Beitrag anzeigen
    Bienen von den Waben abstoßen, aber leicht besetzt lassen.
    Alle Waben in die Zargen und weg mit der Varroaschleuder =)
    Fragt sich nur wohin mit der Varroaschleuder?
    Wohl nicht den Imkernachbarn vor die Tür stellen?

    Diese Einheiten meist gebildet mit viel alten Wabenmaterial
    und meist unterversorgt mit Bienenmaterial sind Gefahrenquellen
    für die umliegenden Bienenvölker.

    Ist man sich sicher, dass im Wabenmaterial keine Krankheiten lauern,
    dann spricht nichts dagegen, Brutwaben über Absperrgitter schwächeren
    Völkern am Stand aufzusetzen. Nach drei Wochen kannst immer noch entscheiden,
    ob das Volk die Bienenmasse braucht, oder ob die Bienenmasse
    noch für einen Kunstschwarm reicht.

    Gibt es auch nur den geringsten Zweifel in Bezug auf AFB bzw.
    Virenbelastung gehören solche Waben ohne irgendwelche
    Umwege ausgeschmolzen.

    Guide Eich hat geschrieben "Faulbrut fährt gern Auto"
    und dem ist nicht hinzuzufügen, man könnte es eventuell
    deutlicher sagen.

    Schöne Grüße Sepp

  6. #6

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    AW: Brutscheunen

    Hallo,
    ja ich habe einen Imkerkurs gemacht. Habe aber ca zehn Jahre keine Bienen mehr. Nun habe ich 3 Bienenstöcke von einem Imker übernommen die allerdings wegen seinem Alter nicht mehr so aussehen wie sie aussehen sollten.

    Dies Brutscheunenmethode noch nie gemacht. Hatte gehofft das jemand seine Erfahrung mitteilen könnte.

    Mittlerweile habe ich fast alle alten "Schinken" aus den Völkern entfernt.
    Anzeichen auf Faulbrut habe ich nicht sehen können. Völker haben allerdings meiner Meinung bisschen wenig Brut.

    Ich habe den Stand an erster Stelle vernünftig in Münster bei der Tierseuchenschutzbehörde angemeldet und beim zuständigen Veterinär und beim örtlichen Verein.

    Besten Gruß

  7. #7
    Avatar von Beehouser
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    AW: Brutscheunen

    Zitat Zitat von Bienen Sepp Beitrag anzeigen
    Fragt sich nur wohin mit der Varroaschleuder?
    Wohl nicht den Imkernachbarn vor die Tür stellen?

    Diese Einheiten meist gebildet mit viel alten Wabenmaterial
    und meist unterversorgt mit Bienenmaterial sind Gefahrenquellen
    für die umliegenden Bienenvölker.

    Ist man sich sicher, dass im Wabenmaterial keine Krankheiten lauern,
    dann spricht nichts dagegen, Brutwaben über Absperrgitter schwächeren
    Völkern am Stand aufzusetzen. Nach drei Wochen kannst immer noch entscheiden,
    ob das Volk die Bienenmasse braucht, oder ob die Bienenmasse
    noch für einen Kunstschwarm reicht.
    Hallo Sepp,

    bei uns in der Gegend haben wir uns geeinigt Brutscheunen konzentriert, außerhalb der Reichweite anderer Imker aufzustellen. Es gibt bei uns bereits Bestäubungstechnische Versorgungslücken, was in diesem Fall praktisch ist.

    Auszulaufende Varroawaben auf ein schwaches Volk aufzusetzen, ist für das Volk praktisch Mord. Im letzten Herbst habe ich einen ähnlichen Fehler gemacht, weil ich meine tollen Königinnen verstärken wollte. Leider war die Varroalast zu hoch, somit hatte ich die Milben in des Volk injiziert. Echt Mist, das passiert mir nicht mehr.
    Dasselbe passiert mit den Virenbelasteten Bienen aus den Brutscheunen, wenn Du die auf ein gesundes Volk aufsetzt, sie geben die Viren weiter.

    Ich würde die getrennt von allen anderen auslaufen lassen, die ziehen sich vielleicht noch eine Königin nach. Wenn Du wenig Wert auf eine Fortsetzung dieses neuen Bienenvolkes legst, dann behandle mit Ameisensäure, ansonsten würde ich in diesem Falle eine mehrmalige MS-Behandlung alle 3-4 Tage empfehlen, dann wird dieses "Mixvolk" vielleicht sogar noch was.

    Schönen Gruss,

    Christian

  8. #8
    Avatar von Beehouser
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    AW: Brutscheunen

    Zitat Zitat von Bienenschwarm Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ja ich habe einen Imkerkurs gemacht. Habe aber ca zehn Jahre keine Bienen mehr. Nun habe ich 3 Bienenstöcke von einem Imker übernommen die allerdings wegen seinem Alter nicht mehr so aussehen wie sie aussehen sollten.
    Hallo Bienenschwarm,

    wie sehen denn die Völker aus, die anders aussehen, als sie sollten?
    Habe die Erfahrung gemacht, dass der menschliche Standard nicht unbedingt des Biens Standard ist.

    Schönen Gruss, Chrisitian

  9. #9
    Avatar von Bienen Sepp
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    AW: Brutscheunen

    Hall Christian!

    Die Arbeit mit Brutscheunen kannst dir sparen, sobald du Viren und andere Krankheiten
    auch nur vermutest. Mit solchen Bienenmaterial bringst selten ein Volk über den Winter.

    Ein Jungvolk, welches ich mit Brutwaben verstärke, bekommt gemeinsam mit den Wirtschaftsvölkern
    die erste AS Behandlung. Natürlich nehme ich dafür nicht das Volk mit der wertvollsten Königin.

    Bei dieser Vorgangsweise überlegt man sehr genau, welche Brutwaben verwertbar sind.
    Und die Entscheidung für den Wachs Schmelzer fällt leichter.

    Weisellose Ableger mit oft fragwürdigen Wabenmaterial in trachtlosen Zeiten irgendwo aufzustellen widerstrebt mir.
    Wenn die Örtlichkeiten passen und keine anderen Bienen gefährdet werden,
    ist oft auch nicht viel mehr als ein Arbeit bringendes Experiment.

    Schöne Grüße Sepp

  10. #10

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    AW: Brutscheunen

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Hallo Bienenschwarm,

    wie sehen denn die Völker aus, die anders aussehen, als sie sollten?
    Habe die Erfahrung gemacht, dass der menschliche Standard nicht unbedingt des Biens Standard ist.

    Schönen Gruss, Chrisitian
    Hallo,

    ich meinte damit, dass die Wabenpflege in der letzten Zeit wohl vernachlässigt worden ist.
    zumindestens waren sehr viele dunkel. Deshalb war die Idee alle auf einen Schlag zu erneuern.

    Wie sich aus den Beiträgen herausliest ist dies Methode nicht zu empfehlen.

    Die Bienen haben dieses Jahr wieder ein sehr üppiges Angebot an Springkraut an meinem Standort deshalb denke ich nicht das ich das Problem der trachtlosig habe.

    Ich werde diese Methode zuerst nicht ausprobieren. Vielleicht nächstes Jahr. Vielen Dank für die vielen Beiträge.

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