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Thema: Frage zu Kalkbrut

  1. #11
    Avatar von Maas
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    So, die alte Kö wurde heute gen Himmel entsendet. War keine leichte Entscheidung, ein so schönes, großes und legefreudiges Tier zu zerdrücken. Aber die Notwendigkeit habe ich durchaus eingesehen. Da nun bereits 5 Königinnen aus einem anderen Volk geschlüpft sind, bei dem ich die WZ gekäfigt habe, werde ich in wenigen Tagen die WZ brechen und wenn ich eine begattete Queen habe, diese 1 bis 2 Tage später zugeben. Mal sehen, was dann aus dem Volk wird.

    Interessant ist, dass es auf 11 Waben Brut hat, jedoch keinerlei bestiftete WZ- Lediglich wenige Näpfchen. Da hat der Josef wohl recht behalten mit seiner Meinung, dass sie vermutlich keine SZ anlegen.

    Viele Grüße
    Markus
    Naturschutz ist Menschenschutz!

  2. #12
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Eine gute Tat Markus und nütze nun die Chance um entbehrliche Waben gegen MW auszutauschen und auch nicht vergessen den Böden zu tauschen, oder zumindest abflammen. Die junge Kö hat nun eine ideale Ausgangsbasis und Du Freude, wenn dieses Volk wiederum im Schwung kommt.

    Josef

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    Maas (16.05.2015)

  4. #13
    Avatar von Beehouser
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Hallo,

    ich nehme das Thema wieder auf.
    Habe heute auf der Windel eines meiner wenigen Carnica-Völker Kalkbrutmumien entdeckt.
    Die Königin ist noch von 2014 und hat mir bisher wenig Freude gemacht. In 2014 geschlüpft, kam die fast nicht über den Winter 2014/15.
    Das Volk dümpelte das Jahr 2015 ohne Honigertrag und Schwarmtrieb herum, irgendwie sehr merkwürdig.
    Über den Winter 2015/16 ging es einigermaßen gut durch und heuer kam auch kein Schwarmtrieb auf.
    Der HoR ist schon vor ein paar Wochen weggekommen, da heuer ja nichts zu holen war.

    Nun entdeckte ich heute die Kalkbrutmumien auf der Windel und zwar nicht Wabengassen-geordnet sondern eher flächig auf der Windel.

    Als Medizin wäre meine erste Wahl, die Königin auszutauschen. Das Volk ist "noch" ziemlich stark.

    Ist es für die neue Königin ein Risiko? Ich hätte nämlich noch eine Belegstellenkönigin, die mir einiges Wert ist und die ich nicht riskieren will.

    Wer hat damit Erfahrung?

    Gruss, Christian

  5. #14
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Die beschriebene Situation ist immer wieder symptomatisch für Kalkbrut, bin mir sicher, dieses Volk schafft nicht einmal eine stille Umweiselung.

    Noch kannst rasch agieren, die Kö abdrücken, nach einer Woche alle NsZ brechen und eine junge Kö zusetzen. Während dieser Woche den Boden ordentlich reinigen, selbstverständlich ist auch abflammen angesagt.

    Josef

  6. Folgender Benutzer sagt Danke zu drohne für den nützlichen Beitrag:

    Beehouser (06.08.2016)

  7. #15
    Avatar von Beehouser
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Die beschriebene Situation ist immer wieder symptomatisch für Kalkbrut, bin mir sicher, dieses Volk schafft nicht einmal eine stille Umweiselung.

    Noch kannst rasch agieren, die Kö abdrücken, nach einer Woche alle NsZ brechen und eine junge Kö zusetzen. Während dieser Woche den Boden ordentlich reinigen, selbstverständlich ist auch abflammen angesagt.

    Josef
    Josef, besteht für die neue Königin die Gefahr ebenfalls Kalkbrut zu bekommen? Ich würde diese im Apidea aufsetzen, so würde also ihren Hofstaat mitbringen.
    Sollte man die Brut der alten Königin vernichten?
    Abflammen des Bodens ist kein Problem, habe einen nagelneuen zum Austausch. Wäre es sinnvoll auch die Zarge auszutauschen?

  8. #16
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    ... besteht für die neue Königin die Gefahr ebenfalls Kalkbrut zu bekommen?
    Nein, diese Gefahr besteht infolge der vorhin beschriebenen Auflagen nicht, wennst aber ganz sicher sein willst so kannst versuchen eine weitere Woche Zeit zu gewinnen, so geht´s: Kö abdrücken, NsZ brechen und nun keine junge Kö zusetzen, sondern nach Bruch der NSZ eine offene BrW als Weiselprobe geben. Was passiert nun, auf die offenen BrW werden nun weitere NsZ errichtet, das Volk kann noch nicht Drohnenbrütig werden, somit hast eine ganze Woche zusätzlich gewonnen.

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Ich würde diese im Apidea aufsetzen , so würde also ihren Hofstaat mitbringen.
    Ist die Beste aller Lösungen

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Sollte man die Brut der alten Königin vernichten?
    Nein, ewig schade darum, mit einem zweiwöchigen Brutstop hast schon sehr viele Sporen beseitigt.

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Wäre es sinnvoll auch die Zarge auszutauschen?
    Boden mit Zarge tauschen wäre das Optimum, geb auch eine allenfalls vorhandene Folie weg, die Waben markieren und diese keinem anderen Volk mehr zuteilen, sollten besser eingeschmolzen werden.

    Josef

  9. Folgender Benutzer sagt Danke zu drohne für den nützlichen Beitrag:

    Beehouser (06.08.2016)

  10. #17
    Avatar von Beehouser
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Werde dann morgen zur Tat schreiten und die "nicht mehr ganz"-Gute zu Manitu senden. Meine Nachzuchtkönigin wird sich dann in 10 Tagen freuen, so ein großes Volk zu bekommen.

    Dann habe ich fast keine Carnica-Linien mehr, aber von dieser Königin hätte ich eh nicht mehr nachzüchten können.

    Von meinen ursprünglichen Startlinien (waren alles Carnica) ist nur noch eine übrig, aber die ist in Ordnung.

    Interessanterweise sind mir von der Verwandtschaft dieser Königin letzten Winter alle Völker an der Varrose eingegangen.

  11. #18
    Avatar von Chrigel
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Das Volk ist "noch" ziemlich stark.
    Das probateste Mittel für diese Fälle wird immer wieder vergessen:
    Mach einen Kunstschwarm mit der wertvollen Königin. So wird sie sicher angenommen. Noch ist es Zeit, um einen KS auf Winterstärke zu bringen. Da du wie du an anderer Stelle schreibst, mit Bienematerieal reich gesegnet bist, kannst du dem Kunstschwarm auch Bienen anderer Völker zugeben, damit er auf ein Gewicht von mind. 2.5 kg kommt. Die ganze Warterei bis alle Brut geschlüpft ist entfällt - dafür schlüpfen bereits in gut drei Wochen die ersten Bienen. Die Waben des Kalkbrutvolkes werden eingeschmolzen. Belässt du sie im Volk, bist du die Kalkbrut nicht los!
    Und bevor die erste Brut verdeckelt ist, kannst du eine hochwirksame V-Behandlung anbringen.

    Chrigel

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    Dommy (06.08.2016), Zenz (06.08.2016)

  13. #19

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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Kann Chrigel nur zustimmen.
    Dies ist die beste Methode, Volk mit der neuen Königin auf Mittelwände setzen, gleichzeitig hat man die Möglichkeit der hochwirksamen Varroabehandlung.
    Hatte so auch schon 2 Völker erfolgreich kuriert.

    Gruß
    Uwe

  14. #20
    Administrator Avatar von drohne
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    AW: Frage zu Kalkbrut

    Zitat Zitat von Chrigel Beitrag anzeigen
    Das probateste Mittel für diese Fälle wird immer wieder vergessen:
    Nein, nicht wirklich, aber wer hat um diese Zeit schon ausreichend MiW zur Verfügung, dazu muss auch die Frage der vorhandenen Brut und was damit geschehen soll im Auge behalten werden.

    Strake Völker, wie Beehouser schrieb befinden sich zumeist im Anfangsstadium, hier besteht noch keine allzu große Gefahr über eine Ausbreitung der Krankheit. Aber stimmt schon, Sanierung über KuS ist eine sehr wirksame Methode.

    Josef

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