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Thema: Afrikanisierung Europas

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    Avatar von OliverRoedel
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    Afrikanisierung Europas

    Mal ein etwas unerwartetes Thema, zumindest für mich, was ich hier zur Diskussion stellen möchte. Hoffe die Züchter des Fórums können mehr dazu sagen.

    Vorweg: wer mich "liest weiss ich bin kein Freund der scut(ellata) oder auch afrikanisierte Biene.
    Um sie herrscht ein wahrer Glaubenskrieg, ist sie nun wie die Brasilianer behaupten eine eigenständige Rasse und Varroa-/Krankheitsresistent oder ist sie eine reine scut, eine Plage?

    Nach meiner Ansicht und den Daten die ich gefunden habe ist sie fast als 100% rein anzusehen. DNA-Analysen haben dies auch schon gezeigt, sogar in Gebieten wo es reine europäische Bienen gibt, sind die Völker die nicht europäisch gehalten werden fast 100%ig scut.

    Wichtig für die Diskussion ist, dass jeder seine Schulbiologie wissen als begrenzt einstuft!
    Bienenvererbungslehre ist nicht auf Hunde, Rinder etc. oder umgekhert anwendbar. Wer das nicht versteht bitte nicht komentieren denn das geht in die Hose.

    Scut hat wiederum eine EXTREM eigene Form ihre Genhoheit zu bewahren und um ins Thema einzusteigen die Capensis ist wohl die bizarrste aller Bienen.

    Der Text im Original ist von einem brasilianischen Kollegen der nicht der Scut-Sekte angehöhrt (wie 99,9% aller "Imker" und "Professoren" Brasiliens), sondern ein studierter und neugieriger Mensch.

    "Saiu uma pesquisa que na região de Buenos Aires 70% das amostras de abelhas tinham DNA micontrial do haplotipo do grupo A 4 e A1 ( Africanas do sul) portanto elas podem ser mansas, e o fenotipo de acordo com a raça selecionada. Todos os apicultores trocam suas rainhas agressivas mas nâo e suficiente. o proplema não e tanto a scutellata mas a capensis que gera decententes que vão herdando Alelos Letais, e gerando do lado europeu ou mesmo scutelato a morte de futuras geraçoes. E o que aconteceu no Brasil onde ja havia abelha primeiramente um exterminio na decada de 60 e 70 e depois um equilíbrio entre o novo hibrido. O interesante e problematico, a capensis a operaria e tudo, ela pode produzir zangoes, futuras rainhas , operarias, não esta preocupado com a sobrivivencia de suas princesas e muito menos com as que os zangoes dela se cruzam. Segundo pesquisadores da Africa do Sul a operaria capensis consegue manter seus auto glones em torno de 20 anos. Hoje a scuttelata esta mais pura na Catinga, Cerrado, Capensis, Sul, Litoral e parte Amazonia, Dr. Kerr ja enviou nos anos 60 semen de zangão africanizado para Baton Rouge Luciana. Argentina vende rainhas para apicultores na Europa. Pesquisadores na Europa ficam admirados que cada ano mais a telitoquia( abelhas operarias que botam ovos fecundos) fica comum na Italia, França, Espanha, nada mais e do que inicio da africanização, pouco intensa, mas em estudos ja temos haplotipo A1e A4 na Italia, e não vem da Iberica ou intermissa via espanha. Ou da linhagem Bukfast, Bukfast tem em sua origem haplotipo C, M . A26 da Monticola e Talvez O. O haplotipo A1 e A4 tem suas origem da Africa do Sul. Portanto as raças europeas podem estar correndo risco. Acredito que raças puras ainda existem na Europa, mas que Ilhas como Australia , Fernado de Noronha , Nova Zelandia, Chile e outras ainda não contaminadas com AF Talvez tenham um material melhor que Argentina, Estados Unidos, Europa,"

    Es gibt verschiedene Linien der Scut, diese unterscheiden sich in Agressivität, Farbe, Usurpation etc. Der Autor weisst darauf hin, dass 70% der (europäischen) Bienen in der Region um Buenos Aires, Argentinien (scut freie Zone!) DNA der scut Typ A4 und A1 aufweisen. Meint aber dies sei kein Problem, SONDERN die DNA der Capensis!

    Kerr brachte wohl nicht nur Scut aus Afrika nach Brasilien sondern auch Capensis. Warum der "grosse Biologe" (Kerr wahr nie Biologe er ist Agrarwissenschaftler) nur Bienen die als Plage und Parasiten bekannt sind zur Zucht auswählte wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. Er selbst lügt ja bis Heute über die Fakten der Afrikanisierung.
    Ein Beweis dass er wusste was er Tat war die Art der Einweiselung. Trotz Protest des Assistenten (der später als schuldig für das Ausbrechen der Schwärme an den Pranger gestellt wurde) liess Kerr die Kös über das Flugbrett einlaufen!!!
    Die Kös die daraufhin nicht angenommen wurden und aus der Beute geworfen zertrat er unter lauten eschimpfungen. Ein Beweis dass er um die Fähigkeit der Usurpation wusste.

    Es war auch nie ein Unfall, oder Schuld des Assistenten, oder eines Besucher der "versehentlich" die Absperrgitter vom Flugloch entfernte, der die Afrikanisirung auslöste. Kerr versandte hunderte von Kös an ahnungslose Imker in ganz Brasilien.

    Zurück zum Thema: wenn Kerr also Capensis und Scut in seinen Zuchtstand brachte, ist die Chance gross, dass DNA der Capensis irgendwo in der "neuen" Biene gelandet ist.

    Der Autor weisst darauf hin, dass sogar in Europa DNA der Scut und der CAPENSIS gefunden wurde, und dass es Beobachtungen von Völkern in Italien gibt die OHNE Kö WEIBLICHEN Nachwuchs schaffen. Das macht Sinn, denn die Europäer importieren Kös aus Argentinien (ich kenne Züchter die Ligustica und Carnica nach Europa exportieren), wenn diese also "kontaminiert" sind kommt afrikanisches "Blut" auch in die europäischen Bienen.

    Zum Thema muss man wissen, dass die Capensis wie alle Melliferas eine Kö haben, ABER einige Bienen sind in der Lage UNBEFRUCHTETE Eier zu legen die Arbeiterinnen (also auch eine neue Kö) hervorbringen können!
    Die Capensis ist wohl auch der grösste und wirkungsvollste Feind der Scut, sie (die Arbeiterin) dringt in Scut Völker ein und fängt an Eier zu legen, dies neben der Kö des Scut Volkes. Die daraus hervorgehenden Arbeiterinnen sind 100%ige Clone der Capensis Arbeiterin. Diese wiederum legen Eier, deren Clone auch etc... Zum Schluss wird die Kö entfernt, die Scut sterben "aus", das Volk existiert nicht mehr, die Capensis ziehen weiter.
    Wie und warum, und ob das wirklich so ist weiss ich nicht, da es nur wenig Literatur zur Capensis gibt. Die existierenden Studien berichten jedoch dieses Verhalten.
    Hat jemand mehr darüber? Hat jemand Bericht oder Studien über das Auftreten der Capensis oder Scut in Europa?

    Schöne Alpträume wünsch ich noch!
    Oliver Rödel
    - Apiário Ouro de Ibiúna -
    Ibiúna - São Paulo, Brasil

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    Florian (27.05.2015)

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