Es wundert mich, dass ich zu diesem Thema hier gar nichts finde.

Soweit ich es verstanden habe, werden die Bienen durch PlastikMW schrittweise gezwungen kleinere Zellen zu bauen. Und werden dadurch auch selbst immer kleiner. Letztlich sollen sie auch wild, nur noch kleine Zellen bauen. Dadurch soll sich die Zeit bis zum Schlupf der Bienen verkürzen und die Vermehrungsrate der Varroen verringert werden.

Ich hoffe, ich habe das so richtig wiedergegeben. Macht das jemand von euch? Was haltet ihr davon?

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass das ein sinnvoller Weg ist. Aber vor allem habe ich paar Fragen dazu:

Warum hängt die Entwicklungsdauer von der Zellen- bzw. der Größe der Bienen ab?

Und dadurch verändert sich ja genetisch nichts, warum behalten die Bienen diese kleineren Zellen dann bei? Die "normale" Zellengröße scheint den Bienen ja angeboren zu sein oder ist das rein erlerntes Wissen?

Gibt es nicht auch Probleme, dass kleinere und leichtere Bienen evtl. bei manchen Blüten nicht mehr an Nektar kommen? Ich weiß jetzt nicht mehr bei welchen Blüten ich gelesen hatte, dass Hummeln an den Nektar kommen, Bienen aber nicht, da sie zu leicht sind.

Gut, und die letzte Frage: macht eine um z.B. einen Tag kürzere Brutdauer tatsächlich einen relevanten Unterschied hinsichtlich der Varroa?