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Thema: Varroa 2014 - Erste Verluste

  1. #1

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    Varroa 2014 - Erste Verluste

    Hallo,

    ich habe (beinahe oder wirklich) eines meiner stärksten Honig-Völker verloren, der Kampf ist noch nicht gewonnen.
    Ich bemerkte Mitte der Woche extremen Einbruch am Flugverkehr.
    Die Milbenzahlen lagen eher niedrig.
    Ich konnte erst heute durchsehen und fand die Königin mit vielleicht noch 1000 Bienen vor.

    Es waren drei fast geschlüpfte Brutwaben vorhanden- somit also nicht mehr viel Nachwuchs zu erwarten.

    Ich habe die gesamte Brut entnommen. Nach der Milchsäurebehandlung machten sich extrem viele verstümmelte Bienen (kurze Flügel)
    auf den Weg nach draußen. Soviel habe ich noch nie auf einmal gesehen.

    Wie gesagt, die Königin war noch da, hatte auch noch gestiftet. Ein befreundeter Imker hatte noch ein weiselloses Volk, mit dem ich diese Reste nun vereinigt habe. Leider war dieses Restvolk auch nicht mehr besonders stark, es wird für den Winter wohl nicht reichen.
    Die Königin ist also somit in Warteposition, falls sie für ein größeres Volk noch gebraucht wird.

    Der befreundete Imker hat in einem Stand fünf Völker stehen, alle davon haben trotz dreimaliger 'AS60 von oben - Behandlung', immer noch hohen Milbenfall und sehr wenig Bienen, er hat dies erst heute bemerkt. Alle fünf Völker waren heuer Wirtschaftsvölker!

    Das wird heuer noch spanned, was Weihnachten noch übrig ist.

    Gruss, Christian

  2. #2
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Ist ein Jammer Christian, 60 %ige AmS scheint nun nicht mehr ausreichende Wirkung zu haben, 85 % ige AmS bringt bei mehrmalger Anwendung die Kö in größte Gefahr.

    Das Restvolk hat nunmehr keine Chance, dies ist keine homogene Einheit mehr, beim ersten starken Bienenflug ist dies ein Opfer der Suchbienen, ich hoffe dies trifft nun doch nicht zu.

    Josef

  3. #3
    Avatar von Hagen
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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Hallo Christian,

    in diesem Jahr sind die Milbenbelastungen höher als sonst üblich.
    Auch bei mir zeichnet sich ab, dass ich nachbehandeln muss.
    Um solche Gegebenheiten zu bemerken, ist es wichtig
    die Schieber regelmäßig zu kontrollieren und eine
    solide - kontrollierte Fütterungs - und Behandlungsphase
    zu gewährleisten.
    Je nach Temperatur und Witterung ist jetzt durchaus noch
    eine Ameisensäurebehandlung möglich. Zwischen 15°C und 20°C
    würde ich hier 85%ige AS über Schwammtuch in Erwägung ziehen.
    Bei uns bleiben zur Zeit die Temperaturen auch nachts noch
    über 15°C.
    Bei tieferen Temperaturen hatte unser Salsa schon eine zündende
    Idee, die ich auch letztes Jahr erfolgreich angewendet habe.
    Sollte dies nötig sein, bitte bescheid sagen; den Thread können wir
    sicher finden.
    Es muss nicht sein, dass Völker durch die Milben sterben.

    VG
    Hagen
    Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen.
    (Gelöbnis auf die Freiheitsglocke zu Berlin)

    "Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten,
    wäre ich selbst nicht gekommen.
    George Bernard Shaw

  4. #4
    Avatar von Spessartbiene
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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Moin Christian,

    auch ich habe das erste mal seit sehr, sehr langer Zeit Verluste durch die Varroa - und das este mal überhaupt vor Winereinbruch. Mein stärkstes Wirtschaftsvolk hat es dabei erwischt. Bei mir kommen da dieses Jahr aber mehrere Faktoren zusammen. Aber so blöd es klingt: Aus Schmerzen lernt man!

    @Alle, die Spättrachten "einfahren": Ihr könnt ja auch erst spät behandeln. Wie sieht es bei Euch dieses Jahr aus?

    Gruß,
    Hermann
    ----------------
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    Link: Hermann Spessartbeine Youtube-Kanal

  5. #5

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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Hallo,

    über den Flurfunk habe ich gehört, dass einem Nachbarn von mir auch bereits Völker zusammengebrochen sind.

    Die Situation bei mir sieht aus wie folgt:

    Alle Bienen aus der Spättracht rausgenommen. Meine stärksten Wirtschaftsvölker hatten eine Milbenbelastung die jeglicher Beschreibung spottet. Drei davon konnte ich noch " auf die Füße stellen", drei sind noch ein Wackelkandidat. Die restlichen Völker und Ableger haben /hatten eine hohe Belastung, aber nicht kurz vor knapp.

    Ich stehe bei einigen Völkern vor der dritten Runde AS, obwohl ich das nicht wollte. Die initial versuchte Alternative Apiliveguard und Apilivevar verpufften wirkungslos, ein Volk ist mir zusammengebrochen, Miniplus, das meiner Tochter, das war schlimm.

    Festgestellt habe ich allerdings auch folgendes (für Leute mit sehr feiner Nase, denn mein Mann und meine Tochter rochen nichts): wenn das Volk einen ganz ganz ganz leichten Geruch nach Schmelzkäse hat, die Brut aber iO ist, ist es Zeit, die AS auszupacken. Vielleicht bilde ich mir das ein, aber bei den letzten Völkern lief es so: sie rochen seltsam, nach AS Behandlung hörte das auf.

    Vorbei ist es immer noch nicht, das Wetter spielt partout nicht mit; es ist zum Haare raufen.

    LG

    Kathrin

  6. #6

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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Zitat Zitat von drohne Beitrag anzeigen
    Das Restvolk hat nunmehr keine Chance, dies ist keine homogene Einheit mehr, beim ersten starken Bienenflug ist dies ein Opfer der Suchbienen, ich hoffe dies trifft nun doch nicht zu.

    Josef
    Hallo Josef,

    habe nun gestern mein Restvolk (ca. 500 Bienen) mit einem anderen Restvolk (ca. 300 Bienen) ohne Königin vereinigt.

    Das dumme ist, dass dieses Minirestvolk nun komplett aufgefüttert auf vollen Waben, natürlich auch mit Legeplatz in einer
    einzargigen Beute sitzt und vermutlich das Flugloch nicht verteidigen kann. Das Flugloch habe ich auf zwei Bienenbreite verkleinert.

    Das Volk war vor 4 Wochen noch mit einer großen Bienenzahl aktiv. So schnell kann's gehen.

    Josef, wäre es besser, das Futter zum Großteil aus dem Volk rauszunehmen, da bei dem kommenden schönen Wetter am
    Stand der Teufel los wäre, falls die Suchbienen Einlass finden? Irgendwie wäre es schade um das Futter. Allerdings wären es meine Bienen die dann Räubern, denn am selben Platz stehen noch 10 Völker. Dann wäre das Futter wieder bei mir.

    Ich habe zwei Plätze weiter noch einen zwar starken, aber immerhin Ableger stehen.
    Die anderen sind alle sehr stark.

    Wie könnte ich die Königin aufbewahren, ohne dass diese sofort den Räubern zum Opfer fällt? Gibt es da Chancen?
    Im Moment sind alle anderen Völker / Königinnen topfit, so dass einweiseln auch wenig Sinn macht.

    Wäre es sinnvoll, das Volk in eine Miniplus einzuquartieren?

    Gruss, Christian

  7. #7
    Avatar von edlBee
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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Man soll ein schwaches nur mit einen starken Volk vereinigen, und nicht 2 schwache, das wird so nichts...
    Gruss Kurt edlinger

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  8. #8

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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Zitat Zitat von edlBeeFit Beitrag anzeigen
    Man soll ein schwaches nur mit einen Starken Volk vereinigen, und nicht 2 schwache, das wird so nichts...
    Ja, hast ja recht.

    Ich möchte aber eigentlich die Königinnen behalten. Wenn ich vereinige, geht eine über den Jordan.
    Dann kann ich mich gleich auf die Hände setzen, wegen der paar Bienen.

  9. #9
    Avatar von edlBee
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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    Ich möchte aber eigentlich die Königinnen behalten
    Du kannst kein Volk mit 800 Bienen einwintern..
    Gruss Kurt edlinger

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  10. #10
    Administrator Avatar von Josef Fleischhacker
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    AW: Varroa 2014 - Erste Verluste

    Zitat Zitat von Beehouser Beitrag anzeigen
    habe nun gestern mein Restvolk (ca. 500 Bienen) mit einem anderen Restvolk (ca. 300 Bienen) ohne Königin vereinigt.
    Trotz Anstrengungen aller meiner noch vorhandenen Gehirnwindungen sehr ich da nahezu keine Chance um dieses Minivolk zu retten, bedenke bitte, ein Joghurtbecher voller Bienen sind etwa 2.000 Bienen.

    Einzige, und auch nur minimale Chance wäre eine Brutwaben mit aufsitzenden Bienen zuzugeben, das Ganze in ein Mini Plus oder 4 Waben Ableger und weit weg von den Bienen irgendwo aufstellen.

    Josef

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