• Kontrolle von der Verbraucherschutzbehörde

    Hallo zusammen,

    wir wurden bei der letzten Schleuderung am 18.06 von der Verbraucherschutzbehörde kontrolliert und ich möchte unsere Erfahrungen mit euch teilen.

    Ein junger Mann hat mich angerufen und hat zuerst gefragt, ob ich Honig verkaufe, dann hat er gesagt, dass er bei der Honigernte dabei sein möchte und wann ich schleudern werde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich noch nicht festgelegt habe und dass ich ihn zurückrufe, wenn ich einen Termin habe. Am nächsten Tag habe ich ihn angerufen und wir haben einen Termin bei den Bienen ausgemacht, er war vor uns da.

    Am Anfang hat mich dass etwa gestresst und ich war aufgeregt und unsicher, ob ich wirklich alles richtig machen würde, denn am Schleudertag habe ich eh genug zu tun und ich dachte, wenn dazu noch jemand ständig hinter uns steht und alles kontrolliert, das wäre bestimmt nicht lustig. Da ich auch in der Küche von meinem Bruder schleudern wollte und nicht viele Leute dort einladen wollte, habe ich eine Freundin abgesagt, die uns beim Schleudern helfen wollte.

    Der Mann war echt super nett und freundlich und er hat ständig gefragt, ob er helfen kann. Ich habe ihm zuerst eine Schleier gegeben, aber er hat sie gleich ausgezogen, als er gesehen hat, dass wir ohne Schleier arbeiten und die ganzen Bienen von Honigwaben abstoßen und abfegen, ohne dass wir gestochen werden. Es war etwa 35° und wir standen den halben Tag unter der Sonne. Meine Freundin und ich haben die Waben abgefegt und der nette Mann hat sie in leeren Zargen bienendicht eingehängt und dann die sehr schweren Honigzargen mit zum Auto getragen. Ich habe ihm ständig gesagt, er brauche nicht mithelfen und er kann sich eine Pause nehmen und was trinken, aber er meinte, er sei nicht der Typ, der rum stehen kann, wenn andere arbeiten...
    Wir haben wie immer möglichst sauber gearbeitet, die Zargen wurden nur auf sauberen Boden (Tisch oder Folien) gelegt und die Honigwaben wurden nur da abgelegt oder in extra Kisten, die wir mit Folien ausgekleidet haben, damit die HW keinen fremden Geruch von den Kisten aufnehmen. Die Bienen haben trotz der Hitze prima mitgespielt, sie waren sehr ruhig und ließen uns ihren wertvollen Honig ohne Schutz oder Rauch oder Wasser klauen.

    Dann sind wir mit dem Auto nach Hause gefahren, wo die sauber Küche mit der Schleuder auf uns gewartet hat. Der junge Mann kam uns hinterher mit dem Rad.

    Meine Schwägerin, die normalerweise tagsüber an der Klinik arbeitet, hatte zufälligerweise frei gehabt und sie wollte uns dann unterstützen und uns mit leckerer Lasagne überraschen. Sie wusste nicht, dass man in dem "Schleuderraum" nicht kochen darf. So kamen wir rein und es roch herrlich nach Lasagne . Ich habe sofort die Lüftung angemacht und die Fenster weit geöffnet, bis der Kontrolleur ankam, roch die Küche fast wieder neutral. Er hat auf jeden Fall nichts gesagt

    Wir haben vor der Schleuderung ein Mittagspause im Hausgarten gemacht, denn wir waren fix und fertig. Der Kontrolleur saß mit uns am Tisch, aber er hat jedes Angebot für Essen oder Trinken abgelehnt. Ich hatte echt Mitleid mit ihm und habe oft versucht, ihm was anzubieten, damit er bei der Hitze nicht umkippt, aber hat außer Wasser nichts angenommen. Echt (übertrieben) vorbildlich!

    Dann haben wir gemeinsam geschleudert, wir hatten wie Marcel uns Kopfbedeckung besorgt und ich habe sogar Handschuhe angezogen, was etwa übertrieben war. Der Kontrolleur hat darauf hin seinen weißen Kittel angezogen.
    Er fand die ganzen Edelstahlbehälter ganz gut und hat gefragt, wie ich die Schleuder sauber mache und wie ich sie lagere.
    Ich habe geantwortet, dass ich die Schleuder mit kaltem Hochdruckwasser, Drahtschwamm und Spülmittel reinige, aber er meinte, ich soll für das nächste Mal noch heißes Wasser dazu nehmen, denn in Ritzen könnte sich Honig verstecken, was später gärt und die nächste Honigernte versaut. Ich habe ihm geklärt, dass ich beim Kaufen der Schleuder darauf geachtet habe, dass der Boden gut geschweißt ist, so dass keine Honigreste sich in der Fuge verstecken können und dass das Hochdruckwasser alle Reste wegmacht. Er meinte aber trotzdem, dass man heißes Wasser nehmen soll. ER wollte auch wissen, wie der Honig gelagert wird... Im Keller (vom Licht und Staub geschützt im trockenen Raum)

    Er hat gefragt, wie hoch wäre die durchschnittliche Ernte pro Volk im Jahr. Ich habe gesagt, dass es sehr unterschiedlich sein kann und dass dieses Jahr ein sehr gutes Jahr ist. Ich habe ihm gesagt, so um die 20 kg pro Volk ist etwa der Durchschnitt. Aber er kann 1&1 zusammenrechnen und Honigeimer zählen, so hat er gefragt, dass allein schon an diesem Tag mehr als 20 kg pro Volk geerntet wird. Ich habe dann wiederholt, dass das Wetter dieses Jahr gut mitgespielt hat, aber es gibt Jahren, wo man wenig bzw. nichts erntet etc.

    Er wollte 2 Gläser Honig zur Untersuchung mitnehmen, aber da wir so lange beim Schleudern gebraucht haben, habe ich ihm gesagt, dass ich ihm Bescheid sage, wenn ich den Honig in Gläser umfülle. Er hat unsere Etiketten kontrolliert und für gut gefunden. Extra zu der Bezeichnung "Deutscher Blütenhonig" hat er uns geraten noch so was wie "Frühtracht" oder "Spättracht" drauf zu schreiben.

    Und er hat uns empfohlen, wenn wir später unsere eigene Wohnung haben sollten, einen kleinen separaten Honigraum einzurichten, das ist besser als die sauber Küche.

    Das lustige noch, er war von den Bienen und den ganzen Schleuderprozess sehr begeistert und meinte, vielleicht wird er irgendwann Bienen haben Mal schauen, ob ich wir ihn in unserem Verein bald begrüßen dürfen

    Also er war wirklich eine große Hilfe, ohne ihm hätte ich kaum die ganzen Honigzargen alleine tragen können, denn meine Freundin und Schwägerin könnten keine volle Zarge bewegen.

    LG Salsa
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