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Sedel
12.03.2012, 19:06
Hallo!

Folgende Ausgangssituation: Habe drei von drei Völkern durch den Winter gebracht.:toothy8: Habe da zwei schwache Völker welche schon bei schönen Flugwetter ausgeraubt worden sind.

Doch jetzt zu meiner Frage: was würdet ihr tun das starke Volk so bald es geht erweitern oder die schwachen Völker mit Brutwaben des starken Volks helfen?
Möchte möglichst viele Antworten haben, was ihr tun würdet und nicht die Lehrmeinung!

Danke

Josef Fleischhacker
12.03.2012, 19:24
Pardon bitte, hier möchte ich widersprechen. Diese beiden Völker wurden höchstwahrscheinlich nicht ausgeraubt, sondern waren schon bienenleer, das gesunde Volk hatte schon offene und freie Fluglöcher.

In den nächsten Tagen soll es wärmer werden, da wäre eine Revision des vermeintlichen starken Volkes angebracht. Warum und wie dies geht, darüber sollten wir uns bei Gelegenheit unterhalten.

Josef

Sedel
12.03.2012, 19:59
Pardon bitte, hier möchte ich widersprechen. Diese beiden Völker wurden höchstwahrscheinlich nicht ausgeraubt, sondern waren schon bienenleer, das gesunde Volk hatte schon offene und freie Fluglöcher.

Josef

Da hast du mich falsch verstanden, bei erstem schönen Flugwetter wurde ein volk ausgeraubt. Darauf hin habe ich das Flugloch auf einen Biene begrenzt. Später haben sich die Räuber auf das andere(direkt daneben stehende Volk eingeflogen). Dort habe ich sofort auch den Fluglochschieber eingeengt. An diesem Tag habe ich auch das Futter kontrolliert. Jedes Volk hatte noch etwas Futter in beiden Randwaben.

Als ich dann nach zwei Tagen am Stand war, war alles normal.

Josef Fleischhacker
12.03.2012, 20:16
Da hast du mich falsch verstanden, ...

Nein und reden wir doch weiter darüber, woher bitte weißt Du das die beiden Völker vor dem ausrauben noch intakt waren? Frage, war da noch verdeckelte und offene Brut bis hin zu jüngsten Eier drinnen? Ist dies nicht der Fall, waren diese Völker schon längst im Himmel.

Josef

Sedel
12.03.2012, 20:41
Naja. Eine genau Revision habe ich noch nicht gemacht, da nicht ideales Wetter oder Zeitmangel. Am Freitag aber werde ich eine kleine Revision zur Weiselrichtigkeit durchführen. In einem der schwachen Völker wird gebrütet(Kondenswasser).
Jedoch ist das hier OT.
Bitte wieder zurück zu meiner Frage!

Hannes
13.03.2012, 09:29
Hallo Sedel


Hallo!

Doch jetzt zu meiner Frage: was würdet ihr tun das starke Volk so bald es geht erweitern oder die schwachen Völker mit Brutwaben des starken Volks helfen?
Möchte möglichst viele Antworten haben, was ihr tun würdet und nicht die Lehrmeinung!

Danke

ist eine blöde Situation bei dir.

Brutwaben würde ich den schwachen Völkern nicht geben, die haben ohnehin schon ein Problem.
Ihnen dann noch mehr Arbeit mit den Brutwaben auf zu halsen würd ich persönlich nicht machen.

Es gibt die Möglichkeit ein Volk zu sanieren im dem man es auf das "Stärkere" aufsetzt.

Ich geb ein Absperrgitter auf das stärkere Volk, dann noch eine Zeitung (muß nicht sein aber sicher ist sicher) und danach noch das schwache Volk.
Das ganze bleibt 4 Wochen, dann kommt das ehemalige Schwache auf einen eigenen Boden

Gruß Hannes

Marcel
13.03.2012, 12:03
Es stellt sich ja die Frage, warum die anderen beiden Völker schwach auswinterten.

Ich persönlich gebe niemals schwache Völker auf ein starkes Volk mit Absperrgitter, da verbreitet man sehr schnell Parasiten, Keime und Viren.

Wie oben Josef schon geschrieben, führe bald eine Revision durch, ob alle Brutstadien vorhanden sind, natürlich kreisförmig und kein lückenhaftes
Brutnest! Wenn möglich schieße ein paar Bilder und gib uns dann genaue Infos mit der Geschichte der Völker hier bekannt.
Wie wurde die Königin gezogen usw.

Wünsche dir alles Gute dass alles in Ordnung ist!

Ps. Intakte Völker werden eig. nicht ausgeraubt.

Josef Fleischhacker
13.03.2012, 12:23
Ich persönlich gebe niemals schwache Völker auf ein starkes Volk mit Absperrgitter, da verbreitet man sehr schnell Parasiten, Keime und Viren.

Auch ich nicht und auch noch niemals angewendet.

Natürlich versuche ich das schwache Volk mit etwas Futterteig, einengen des Fluglochs und entfernen von bedenklichen Waben etwas zu unterstützen. Auch gibt es fallweise einen halben Liter warmer 1/1 Zuckerlösung, zumeist jedoch ist dies jedoch vergebliche Mühe. Dieses versuchen zu Helfen mache ich lediglich deswegen, weil ich niemals kranke Völker eliminiere, ich lass also dem Schicksal freien Lauf.

Josef

Marcel
13.03.2012, 12:41
Schwächlinge auf z.B. 3 Waben werden, wenn sie nicht bekotet sind, regelmäßig mit Sirup gefüttert und Ende April als Starter verwendet oder in Ableger zerlegt.
lg

Rabe
13.03.2012, 13:09
Hi,

Ich persönlich gebe niemals schwache Völker auf ein starkes Volk mit Absperrgitter, da verbreitet man sehr schnell Parasiten, Keime und Viren.wir machen es und es hat sich bewährt!

Gruß Ralf

Josef Fleischhacker
13.03.2012, 13:23
... wir machen es und es hat sich bewährt!

Reden wir doch darüber, OK!

Das schwache Volk wird durch Aufsetzen verstärkt, keine Frage, klar muss aber auch sein, dass dies einzig auf Kosten des starken Volkes gehen muss.

Nun sollte noch die Frage geklärt werden, warum wurde das schwache Volk zu einem Schwächling? Ist dies krank aus welchen Gründen auch immer, so besteht größte Gefahr für das untere Volk. Ist dies jedoch nicht krank, so könnte es ohne jede Unterstützung im Laufe der nächsten Wochen zumindest zu einem Bienenspender für Zuchtkästchen heranreifen.

Josef, der niemals genug 4er Völker haben kann und diese ganz sicher nicht 2er zukommen lassen möchte.

Alpenimker
13.03.2012, 19:59
Ich persönlich gebe niemals schwache Völker auf ein starkes Volk mit Absperrgitter, da verbreitet man sehr schnell Parasiten, Keime und Viren.

So wie Rabe, machen wir das regelmäßig mit sehr großem Erfolg.
Die Alternative wäre, dass das schwache Volk das ganze Bienenjahr benötigt, um in Schwung zu kommen und dann nichts bringt.

Was passiert aber in diesem Fall?

Es gibt einen Grund warum das starke Volk so stark ist und der Schwächling kann ihm nichts anhaben. Die paar Bienen verkraftet er locker.

Dennoch hat Josef mit seinem Einwand, das müsse ja auf Kosten des starken Volkes gehen, nicht unrecht, prinzipiell.
Bei uns ist es allerdings so, dass die Völker erst im Juni ihren Entwicklungshöhepunkt erreicht haben müssen und das schaffen sie auf jeden Fall.

Wir betreiben es sogar so, dass wir nach Trennung der Völker, das Schwache auf den Platz des Starken stellen und es so noch die ganzen Flugbienen abbekommt.

Die Völker sollen 3 bis 5 Wochen nicht getrennt werden, sonst bringt das alles nur wenig. Ein Versuch lohnt sich.

Wer aber ganz viele Völker hat, der hat womöglich ein anderes Grunddenken, nämlich dass sich das Mitziehen von Schwächlingen nicht lohnt. Das hat durchaus seine Berechtigung, aber wir Kleinimker wollen halt immer alle retten und auf diese Weise funktioniert das recht gut.

Ich mache auch immer einen Ausgleich im Frühjahr, sprich, ich gleiche die Anzahl der Brutwaben aus, so dass alle gleich "stark" sind.

Auch hier gilt die Devise: Ein starkes Volk ist nicht ohne Grund stark, es holt schneller auf als alle anderen. Dem starken nehme ich eher eine Brutwabe mehr weg und schenke sie den anderen.

Diese Betriebsweise lohnt sich sicher nicht bei Frühtrachtimkern, aber wahrscheinlich bei all jenen, die die Völker eher spät im Schuss haben müssen. Natürlich wird das auch nur ein Imker machen, der keine Angst hat ein Volk könnte ein anderes mit irgendwas anstecken.

Josef Fleischhacker
13.03.2012, 20:34
Bei uns ist es allerdings so, dass die Völker erst im Juni ihren Entwicklungshöhepunkt erreicht haben müssen.

Genau dies ist der springende Punkt!

Haben wir Flachlandimker im zeitigen Frühjahr starke Völker, so haben wir bei gutem Wetter beste Chancen auf Trachten wie Obstblüte und Löwenzahn. Opfere ich diese Völker um Nachzügler aufzupäppeln, so schaue ich in der Folge mit lediglich Brutraum-Völker durch den Finger.

Die Negativa könnten mitunter sogar noch weitergehen, denn schaffen die beiden z. B im Raps und in der Robinie doch noch den Honigraum und das Wetter passt nicht, so war die ganze Mühe für´n sogenannten Hugo.

Richtiges imkern setzt natürlich auch ein gewisses Management voraus, lass ich hier die Zügel locker, so macht sich dies klarerweise im Magazin bemerkbar.

Josef

Hamamelishonig
13.03.2012, 21:14
und hängt natürlich an der Zahl der vorhandenen Völker. Wenn Du bei Deinen 490 Völkern fünf Schwächlinge verlierst, dann geht das im Grundsummen der Bienenstände unter. Die fünf freien Kästen werden bei Dir in vier Wochen wieder mit Ablegern belegt sein. Viele andere sind aber Kleinimker und nicht unbedingt nur auf den hohen Honigertrag aus. Wir wurschteln eh nicht kostendeckend und unsere Königinnen haben noch Namen,
da päppeln wir natürlich ein gesundes schwach eingewinterte Volk oder spät gebildete Ableger, die nicht mehr zu starken Völkern gewachsen sind auf. Wir haben hier noch einen Bezug zu jedem einzelnen Volk, auch wenn wir keine Bioimker sind.

Natürlich schauen wir vor dem Aufsetzen nach, ob der Schwächling krank ist,
natürlich rufen derzeit die lokalen Imkervereine dazu auf, die Völker von Bienensachverständigen begutachten zu lassen, um die Gesundheitszeugnisse für die anstehenden Wandervölker zu bekommen, natürlich beteidigen wir uns an den Kontrollen,
natürlich setzen wir keine kranken Völker auf gesunde und vernichten unseren Bestand.

Nachzügler werden bei uns pfleglich und sorgsam aufgepäppelt, entweder durch Aufsetzen auf einem Absperrgitter - oder oftmals nur auf einem Maschengitter um die Stockwärme des unteren Volkes nach oben abzugeben. Weisellose Völker werden dagegen durch direktes Abkehren vor die Völker aufgelöst, dass sich die restlichen Bienen in die Bestandsvölker einbetteln können (wenn sie gesund sind), kranke Völker werden mit Schwefelschnitten behandelt, auch hier sind wir Realisten und keine Träumer.

All dies geschied bei uns mit Fingerspitzengefühl, die Völker, die die Frühtracht nutzen sollen, bleiben hier natürlich aussen vor, schliesslich soll auch die Kirsche, Apfel- und Birnenblüte bereits ersten schleuderfähigen Honig bringen.

Sedel
13.03.2012, 21:47
Danke einmal für eure Antworten.
Da ich kein Absperrgitter habe und das aufsetzen eines schwachen Volkes unfair gegenüber dem anderen schwachen Volk wäre, werde ich versuchen durch kleine Brutwaben die schwachen Völker zu erweitern.
Das heißt ich werde Brutrandwaben den anderen Völkern dazuhängen, das natürlich erst nach einer Weiselrichtigkeitskontrolle.
Ich möchte auf keinen Fall mein starkes Volk zu sehr beanspruchen, da ich die Marille schon zum Volksaufbau benötige um dann schon Ende April schon volle Honigwaben zu haben.

Hoffe auf noch mehr Tipps

mfg Johannes

Marcel
13.03.2012, 22:58
Bitte gib uns Fotos, dann tuen wir uns auch leichter dir entsprechend Tipps zugeben =)

Das das Aufsetzen funktioniert ist ja klar, bestreitet keiner, nur ich möchte nicht meine starken Völker mit anderen Viren oder ähnliches(mussja nicht immer AFb sein) infizieren.
lg

Alpenimker
14.03.2012, 16:50
Da ich kein Absperrgitter habe ...
Ähm, wärst du eventuell bereit eines zu kaufen, wenn dich das System des Aufsetzens prinzipiell interessiert, oder gehen unsere Tipps eher ins Leere?

... und das aufsetzen eines schwachen Volkes unfair gegenüber dem anderen schwachen Volk wäre
Du machst Scherze oder? :)
Wenn ich also eine alte Dame vor dem Überfahren werden auf einem Zebrastreifen rette, ist das unfair gegenüber einer anderen Dame, die eventuell nicht gerettet werden kann ...

An so eine Denkweise muss ich mich erst gewöhnen, aber ich bin ja schon einiges gewohnt :SM_1_01:

Sedel
14.03.2012, 19:31
Hallo!

Das mit dem unfair sein war nur ein Scherz.
Zum Absperrgitter muss ich sagen, dass ich keines habe da ich ohne Absperrgitter imkere aus folgenden Gründen:

Ich möchte das meine Völker soviel brüten wie sie wollen, da sie dann zu späteren Trachtzeiten nicht an Bienenmasse beschnitten sind, weiters mache ich noch keinen Sortenhonig welches, so denke ich, ein Absperrgitter vorraussetzt.

Zu den Fotos:

Das Bild 58 zeigt das starke Volk durch die Abdeckfolie.
Bild 59 zeigt ein schwaches Volk welches als zweites ausgeraubt wurde, als das andere mit Fluglochschieber geschützt wurde.
Leider konnte ich vom beraubten Volk kein Foto machen da ich gerade zufüttere.

himbeertom
15.03.2012, 09:30
Das "Starke" Volk würde ich als (sehr) schwach bezeichnen.

für mich würde ich alle 3 vereinigen(Wie ist ansichtssache). Das "schwache" Volk ist für mich kein Volk mehr, sonder ein haufen Elend. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der sich fangen kann, fangen wird. Zur Volkentwicklung braucht das "Volk" auch Bienen...

Marcel
15.03.2012, 12:36
Um welches Maß handelt es sich hier?
Sieht aus als würde es sich um EHm handeln?

Dann würde ich das erste Vok als Mittelmäßig einschätzen und die schwachen würde ich vereinigen.
Es ist erst Mitte März, da haben sie noch ein wenig Zeit.
lg

Nevada
16.03.2012, 13:26
Hallo,

mir geht es genau so wie "Sedel", d.h. bei 2en sind nur 4 Waben und bei 1 Stock sind 7 Waben besetzt. Ich habe aber noch nicht genauer nachgesehen, ich verwende Zander - Fachzargen.
Wie soll ich weiter vorgehen? Da ich nur diese 3 Stöcke habe, werde ich, wenn es notwendig ist, alle per Hand "hochpäpeln".

:SM_1_04: :SM_1_04:

Danke!

Peter

Harzer
16.03.2012, 16:39
Wenn du Honig haben willst , würde ich eher einen 4 mit den 7er vereinigen , den anderen hochpäppeln und im Mai in mehrere Ableger zerlegen

Ich habe auch einige Jahre aus Zeitgründen nur mit 3 Völkern geimkert und im Frühjahr vor sollchen Problemen gestanden

Jetzt führe ich für jedes Volk einen Ableger durch den Sommer den ich im Oktober aufsetze, dadurch habe ich jetzt starke Völker, zwei weitere Ableger bleiben einzargig

für den Notfall und dienen mir im Mai zur Ablegerbildung.

liMITEd
17.03.2012, 08:14
vom Brutraum.


Hallo!

Das mit dem unfair sein war nur ein Scherz.
Zum Absperrgitter muss ich sagen, dass ich keines habe da ich ohne Absperrgitter imkere aus folgenden Gründen:

Ich möchte das meine Völker soviel brüten wie sie wollen, da sie dann zu späteren Trachtzeiten nicht an Bienenmasse beschnitten sind, weiters mache ich noch keinen Sortenhonig welches, so denke ich, ein Absperrgitter vorraussetzt.


Ich muss hier gleich einhaken, denn das Absperrgitter hat viele Vorteile, besonders aber "hygienische" Vorteile, welche die spätere Honiggewinnung vereinfachen.
Es schränkt nicht den Brutraum über Gebühr ein, denn der Brutraum sollte so gross gewählt werden, dass die Bienen ausreichend Platz zum brüten haben (bei Zander z.B. 20 Rähmchen Brutraum, darüber dann abgesperrter Honigraum). Mit der Gewinnung von Sortenhonig hat das Absperrhitter nichts zu tun. Ohne Absperrgitter kommt die Königin in den Honigraum und legt dann natürlich auch hier Eier in vorbereitete Waben. Hinterher ist es eine regelrechte "S..erei", wenn Brut aus den Honigwaben geschnitten werden muss oder Honig in vormals bebrüteten Waben enthalten ist, der dann geschleudert wird. Das hat dann nichts mehr mit hygienischer Honiggewinnung zu tun.
Und: die abgeschleuderten sauberen Honigwaben werden ja im Herbst zur Brutraumerneuerung genutzt, also kommen dann nach der Honigernte einen Stock tiefer, während die alten Brutwaben ausgetauscht werden.

Drum bitte, verwende ein Absperrgitter zwischen Brut- und Honigraum

Sedel
17.03.2012, 11:12
So habe gestern eine Durchsicht gemacht.
Das Volk welches ausgeraubt wurde, war sehr schwach. In den Randwaben waren sehr viel tote Bienen, sowohl in den Zellen als auch auf den Waben. Es war auch schon die Wachsmotte schon in den Waben!
Ich habe nur sehr kleine Brut entdeckt, aber in allen Stadien. Ich habe das Volk nun das Volk aufgelöst.

Das andere schwache Volk besetzt 4 Wabengassen stark und sammelt sehr fleißig den Pollen(habe den Schwänzeltanz beobachtet). :p
Frisch eingelagerter Pollen befindet sich überall um das Brutnest.
Es sind noch ca 4 volle Futterwaben vorhanden. Um Futtermangel noch vorzubeugen hänge ich an den Rand ausgeschleuderte Honigwaben.

Ich habe das Volk vom Bienenstand entfernt abgekehrt. Die Brut habe ich dann aus den Waben ausgeschnitten, da auf diesen Waben noch sehr viel Futter eingelagert war(ca 5kg).

Wie soll ich die Futterwaben am besten aufbewahren um sie vor der Wachsmotte zu schützen?

Josef Fleischhacker
17.03.2012, 11:38
Drum bitte, verwende ein Absperrgitter zwischen Brut- und Honigraum

Vollkommen richtig und ASG richtig angewendet behindert niemals die KÖ bei der Eiablage, richtig angewendet, ist dies sogar Brutfördernd.


Wie soll ich die Futterwaben am besten aufbewahren um sie vor der Wachsmotte zu schützen?

Nicht aufbewahren, weg damit und am besten einer Feuersanierung zuführen.

HJosef

Sedel
17.03.2012, 11:44
Wieso soll ich sie verbrennen? Sie sind doch wunderschön. Es gibt ja auch Futterwaben auf welchen keine Brut war. Ich kann erst am Sonntag Fotos reinstellen, da ich am Wochenende im Waldviertel bin.
Bitte erklär das wieso ich sie vernichten soll.

Vor allem hab ich ein Problem damit, weil ich ja wirtschaftlich in diese Waben investiert habe.

Danke mfg Johannes

Josef Fleischhacker
17.03.2012, 11:52
Das Volk welches ausgeraubt wurde, war sehr schwach. In den Randwaben waren sehr viel tote Bienen, sowohl in den Zellen als auch auf den Waben. Es war auch schon die Wachsmotte schon in den Waben!
Ich habe nur sehr kleine Brut entdeckt, aber in allen Stadien. Ich habe das Volk nun das Volk aufgelöst.

Deswegen Johannes, auch haben diese Waben nahezu keinerlei wirtschaftlichen Wert

Überleg doch einmal das enorme Risiko, Du erstellt frische Ableger und diese bekommen alte und möglicherweise Virenverseuchte Waben aus dem Vorjahr zugeteilt. Um konkreter auf dieses Thema eingehen zu können, wäre eventuell ein eigener Thread vonnöten, hier geht´s Frühjahrsarbeiten .

Josef

liMITEd
17.03.2012, 14:01
So habe gestern eine Durchsicht gemacht.
Das Volk welches ausgeraubt wurde, war sehr schwach. In den Randwaben waren sehr viel tote Bienen, sowohl in den Zellen als auch auf den Waben. Es war auch schon die Wachsmotte schon in den Waben!
Ich habe nur sehr kleine Brut entdeckt, aber in allen Stadien. Ich habe das Volk nun das Volk aufgelöst.
....

Ich habe das Volk vom Bienenstand entfernt abgekehrt. Die Brut habe ich dann aus den Waben ausgeschnitten, da auf diesen Waben noch sehr viel Futter eingelagert war(ca 5kg). Wie soll ich die Futterwaben am besten aufbewahren um sie vor der Wachsmotte zu schützen?

Welches Volk hast Du abgekehrt und warum vom Bienenstand entfernt? Wenn das Volk keine Anzeichen von Krankheiten hatte (nur weisellos und nicht drohnenbrütig ist), kehrt man direkt vor anderen Völkern ab, dass die Bienen die Chance nutzen, sich einzubetteln.

Wachsmotten gehen nur an alte Schwarten, die voller Eiweiss sind (oft bebrütet). In Deinen Bildern sehe ich 6 dunkle Rähmchen, die darauf hindeuten, dass diese auch dunkles Wachs (oft bebrütet) haben. Ich denke, dass Du diese meinst. Diese würde ich wie Josef als Brandbeschleuniger nutzen, wenn ich gerade noch Baumschnitt thermisch behandeln muss. Wenn Du allerdings die hellen Waben auf der rechten Seite Deiner Bilder meinst, Diese können noch weiterverwendet werden.