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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Restentmilbung mit *****



einstein
02.12.2008, 14:57
Mit heutigem Tage habe ich alle Völker (Freude ist groß - alle leben noch) mittels Wettex und 15 ml mein "Mittel - Bienenvit." oben auf den Rähmchen ein wenig seitlich plaziert.
Aufbrausen gab es keines - Temperatur ja gering --- 9 C+ hatte es, nur wenige Wasserträger sind geflogen.
Wir werden in 2 Tagen sehen, ob das Mittel was taugt, wieviel Abfall es gibt und ob es Berechtigung hat, eingesetzt zu werden.
Ich habe nach einer halben Stunde unten am offenen Boden gemessen - es waren knapp 7 ppm, oben unter der Plastikfolie waren es 40 ppm. Will genau wissen ab welcher Säuremenge die Varroas "ins Gras beißen".
Denn dies würde für die Zukunft wesentlich geringere Mengen an org. Säuren ergeben. Habe das Wettex seitlich neben dem Bienensitz .- Abstand ca. 10 cm plaziert. Man hat gesehen, dass sie sich nicht groß um den Geruch gekümmert haben, diese Menge an Molekülen dürfte nicht zuviel sein für die Tracheen.
Was an der Essigsäure noch gut ist, die Sterilisation gegen Bakterien und Pilze - die ich ebenfall überprüfen möchte.
Der Name Bienenfit ist schon vergeben und die "Herren" waren nicht zu bewegen, ihn frei zu geben.
Wir werden einen Namen finden, ohne diese Herren sponsern zu müssen.
Nach 2 Tagen wieder mehr.
Ein Sitzplatz in Muskat am Meer
Gruß Einstein
http://img50.imageshack.us/img50/8456/p1010021ib5.th.jpg (http://img50.imageshack.us/my.php?image=p1010021ib5.jpg)

Konrad
02.12.2008, 18:56
Ich würd als Namen BienenStark vorschlagen. Abgeleitet von bärenstark.
oder Apibolika statt Anabolika - nein Scherz - hat kein gutes Image

lg
Konrad

einstein
02.12.2008, 21:37
Würde die Runde ersuchen Namen vorzuschlagen, denn es wird dann unser Mittel gegen die Milben.
Wir werden abstimmen und dann entscheiden.
Gruß Albert

40Gast
03.12.2008, 06:54
Brainstorming, also mir fällt ein:
Beeovital
Beevital
Bienenhilfe
Bienenfreund
Beeohilfe
Varroaus
Milbex
Bienenmilb
Vitamin Bee
Bienenfein
Vitabien
Vielleicht gefällt ein Name.. ich hoffe, es gibt nicht schon den einen oder anderen geschützten Namen ;-)

Verena Hagelkruys
03.12.2008, 09:57
Hallo,

möglich wäre noch
Varroaex
Beehealth
Apihealth
Apivit
Apivitabee

Aber am besten finde ich vom Reinhard den vorschlag "Milbex". Der sagt alles aus und birgt viele werbetechnische Möglichkeiten !

Josef Fleischhacker
03.12.2008, 11:09
Sämtliche bisherigen Vorschläge werden ohne Ausnahme abgeleht, denn das Wort "Bienenforum" muss unbedingt darin enthalten sein. Wir sind ja ohnehin immer sehr selbstlos.

Milbex by Bienenforum.com zB :pfeif:

Josef

40Gast
03.12.2008, 13:35
dann aber gleich eine fetzige Schreibweise:
Bienen4um z.B. :n51:

gärtner
03.12.2008, 23:44
Der Mann hat Phantasie!
Reinhard, bist Du Werbefachmann?

VARROAUS finde ich cool :bravo: , wenn auch vielleicht nicht wirklich verwendbar.

Ich hätte auch noch einen Vorschlag: BIENSENG ;-) .

Grüße von
franz.

einstein
04.12.2008, 09:04
Habe heute morgen mit dem Zählen begonnen.
Von den 22 behandelten Völkern war bei einem Abfall 4, beim zweiten 1.
Entweder habe ich wenige, das Mittel wirkte nicht weil zu kalt usw. oder schon gut abschlußbehandelt.
Werde ab sofort täglich zählen und veröffentlichen.
Gruß Einstein

franz
04.12.2008, 09:13
Also wenns nach mir ginge würde ich einen deutschen Namen bevorzugen. Wir brauchen uns für unsere Sprache nicht zu schämen.

mfg franz

40Gast
04.12.2008, 19:59
Mir ist gemeinsam mit meiner Frau noch etwas eingefallen, z.B. in Anlehnung an das Wort Imme:

Immosan
Immenkraft
Immenfreund
Immenfit
Immvital
Immenfroh
Immensegen (Hl. Ambrosius, bitt für uns...)
Imkersegen

oder:
Apiwohl
Apivital
Apifreund

oder
Melvital

oder
Varroatod

so,das war die Zusammenfassung von Susi, jetzt liebes Forum musst du dich entscheiden Superr

einstein
05.12.2008, 08:54
Habe heute gezählt- kein Abfall, ein Zeichen, dass sie in der Traube sitzen, meine wenn jetzt noch was abfällt, dann entweder Brut oder starker Befall, bzw. auslaufende Brut.
Durch die Temperaturen bei uns - -2° C - auch keine Verdunstung des Mittels, daher momentan keine Prognose möglich.
Gruß Einstein

einstein
05.12.2008, 17:14
Halllo Josef, wird schwierig mit dem Bienenforumcom.
........mir sein so vüle Stöcke eingangen, dass ich für Bienen for um die halbe Wöld, bis ich wieda ham com.
Ich sag Dir die Holländer und die Deutschen und die Schweizer werden das nicht lesen können und die Amis sowieso nicht - ich schreib das, weil bald der Weihnachtsfriede einkehrt und daher muß nach der Wirtschaftskrise ein anderes Thema her - wegen der Ablenkung.
Österreichisch für Anfänger (würde auch für türk. Imkerkollegen gelten.
Hoffentlich habe ich jetzt nicht die 3 Belagerung ausgelöst.
Gruß Einstein

gärtner
05.12.2008, 19:02
Oweh! :cry:

einstein
06.12.2008, 17:34
Heutiger Tag, Abfall 2 Milben bei 22 Völkern.
Ich will aber auf wärmere Tage warten und dann nochmal anwenden (10 ml) aber über den Sitz legen, da ich glaube es ist momentan für die Verdunstung zu kalt, daher wird keine oder sehr wenig Wirkung sein. :!:
Gruß Einstein.

Nikkenulrike
06.12.2008, 18:56
Ich habe euch ja versprochen, meine Daten bezüglich meiner Anwendung von Einsteins Mittel bekanntzugeben.
Da ich einige Tage vorher auch noch eine AS-Behandlung durchgeführt habe, sind auch diese Daten angegeben.
Und zwar unter
http://www.schloss-gurhof.at/protokoll.pdf

Anmerken möchte ich noch, daß ich eben 2Kunstschwärme seit Ende Juli habe. Wie gesagt sind in der Nähe Imker, die leider nur weniger als das Minimum behandeln und ich dadurch im Sommer nach meiner AS behandlung sehr schnell eine solche Reinfektion hatte, daß ich in der ersten Oktoberwoche, um meine Völker zu retten eine Bienenwohlbehandlung durchgeführt habe, wo binnen 14 Tagen bei Stock1: 2.076 Varrroa und bei Stock 2: 2.186 Varroa abgefallen sind.

Zusammengefaßt hatte ich bei Einsteins Mittel bei einem Stock knapp über 500V, beim 2ten 5V.
Aber die genauen Daten und täglichen Auszählungen findet ihr bei oben genanntem Link!

Liebe Grüße
Ulrike

Der Bienen-Much
07.12.2008, 08:47
Hallo Ulrike,
nun, um den Varroa- Fall richtig einzuschätzen und auch wichtige Schlüsse daraus zu ziehen bedarf es etwas mehr als was du hier schreibst.

Wichtig ist der Allgemeinzustand des Volkes

a) wie viel Wabengassen besetzt das Bienenvolk
b) wie viele verdeckelte Brutwaben hat das Volk


Ich habe euch ja versprochen, meine Daten bezüglich meiner Anwendung von Einsteins Mittel bekanntzugeben. Da ich einige Tage vorher auch noch eine AS-Behandlung durchgeführt habe, sind auch diese Daten angegeben.

Sorry, und wie willst du jetzt einschätzen bzw. feststellen wie oder ob Einsteins Mittel gewirkt hat?


Anmerken möchte ich noch, daß ich eben 2 Kunstschwärme seit Ende Juli habe.

Warum hast du nicht die Kunstschwärme eh sie die erste Brut pflegten behandelt? Milchsäure wäre das Mittel gewesen.


Wie gesagt sind in der Nähe Imker, die leider nur weniger als das Minimum behandeln und ich dadurch im Sommer nach meiner AS behandlung sehr schnell eine solche Reinfektion hatte,

Nein, es waren nicht "die in deiner Nähe wohnenden Imker", die leider nur weniger als das Minimum behandeln haben, es waren deine eigenen Varroen! Juli - Oktober - junge lege tüchtige Königin - beste Voraussetzungen - deine Varroamilben haben gejubelt.


Ulrike,
wie bei unseren Bienen tickt auch in der Varroamilbe die biologische Uhr, die ihr befiehlt, in nur kurzer Zeit soviel wie nur möglich Nachkommen zu produzieren.


daß ich in der ersten Oktoberwoche, um meine Völker zu retten eine Bienenwohlbehandlung durchgeführt habe, wo binnen 14 Tagen bei Stock1: 2.076 Varrroa und bei Stock 2: 2.186 Varroa abgefallen sind.

Die Masse Varroen hättest du dir sparen können.

Herzliche Grüße

Dieter

einstein
07.12.2008, 11:00
Hallo Dieter, man muß das ganze sehen und nicht DETAILS.
Meines Wissens hat Uli die 2 Schwärme von Heidrun Singer bekommen, die hat sicher entmilbt - nehme an, Du kennst die Königinnenzüchterin (Luftensteiner-Singer denke ich) aus der Presse.
Wenn man jetzt den Zyklus der Varroa nimmt, ich gehe davon aus, dass entmilbt wurde, dann kann aus der Summe des Abfalles und der vergangenen Zeit ein einziger Schluß gezogen werden - Reinfektion und durch die ungenügende Behandlungswirkung von Bienenwohl sind soviele Milben verblieben, die später geschlüpft sind.
Da hat sie behandelt und einen Teil erwischt - aber ab da haben wir ja zusammen geschrieben und diskutiert - da hätten ja alle guten Ratschläge helfen müssen, warum wohl nur wenig trotz AS abgefallen ist, das ist hier die Frage und sonst eigentlich nichts. Denn die Behandlung mit AS war ja zeitlich ok!!!!!!
Ob sie jetzt mehr Milben gezüchtet hat, die sich gefreut haben oder nicht, ist Nebensache.
Das Hauptthema, wieso sind sie trotz AS auf Wettex hochgelegt unter die Rähmchenunterleiste plaziert, nicht abgefallen(Varroas)?
Dies hier ist der beste Beweis, dass AS nur von oben Sinn macht, weil schwerer wie Luft.
Bei Temperaturen um 10 °C ist eine Behandlung mit Säure nöglich, würde aber den Bienensitz auflösen - ich habe die Auswirkung bei 3o Völkern gesehen, die Bienen haben die Brut verlassen.
Das ganze Getue mit Verdunstern von unten (habe ich auch gemacht - bis zu den Versuchen) ist Humbug und schadet den Bienen eher mehr als es wirklich nutzt.
Dies ist der Grund warum ich mit ES begonnen habe, weil die Schärfe der Säure in Verbindung als Acetat geringer ist, weil die Bienen nicht so stark darunter leiden, weil man die Dosis (die Versuche gehen ja weiter, die Molkonzentration in der Luft wird ja weiter mittels Dräger Röhrchen ermittelt) genau ermitteln kann, wo die Varroas "kollabieren", diese Dosis die Bienen lt. visueller Beobachtung nicht stört.
Denke hier ist noch viel Arbeit zu tun - aber es könnte eine Möglichkeit sein - habe am Donnerstag anläßlich eines Referates (durfte über Düngung sprechen) erfahren, dass im anschließenden Wald der Stadt Horn, nachgewiesen ein Bienenvolk im hohlen Baum wohnt, das seit mehreren Jahren.
Das werde ich ab Frühjahr beobachten.
Und wenn da bei Uli noch 500 Milben abfallen, dann sagt das auch was, denn es ist bekannt, dass bei AS die Wirkung wenn lange genug im Volk, max 14 Tage hält. Da sollte dann der Abfall am 15.11. zu Ende gewesen sein (oder sehr wenige) und nicht durch neuerliche Behandlung die Stückzahl sich erhöhen.
Ob da jetzt 4,5 oder 7 Rähmchen besetzt sind ist ad punctum egal.
Seht das als Versuch, der an Euren eingefahrenen und , so denke ich, nicht am letzten Wissensstand -Behandlungsethoden rüttelt.
Es ist höchste Zeit dafür, dies zu tun, denke ich mal.
Herrschaften - Damen und Herren- es geht um die Bienen!!!!!
Das sollte nicht vergessen werden.
Heute war übrigens 1+ 4 Milben bei 22 Völkern zu finden.
Gruß Einstein

Der Bienen-Much
07.12.2008, 14:31
Hallo Einstein,
da du dich so sehr als Fürsprecher von Ulrike ins Zeug legst, geh ich mal davon aus, du warst bei den Behandlungen mit zugegen. Wenn dem nicht so währe betrachte ich das ganze als eine Luftnummer und ich entschuldige mich schon im Vorfeld, auf den Beitrag geantwortet zu haben.


Meines Wissens hat Uli die 2 Schwärme von Heidrun Singer bekommen, die hat sicher entmilbt - nehme an, Du kennst die Königinnenzüchterin (Luftensteiner-Singer denke ich) aus der Presse.

Stimmt, ich kenne Heidrun Singer - nicht nur aus der Presse. Auch sie kocht nur mit Wasser. Ich denke, die Frage ob sie (vor der Kunstschwarmbildung) entmilbt hat, kannst du dir selbst beantworten. Ich kann darüber nur müde lächeln.


Wenn man jetzt den Zyklus der Varroa nimmt, ich gehe davon aus, dass entmilbt wurde, dann kann aus der Summe des Abfalles und der vergangenen Zeit ein einziger Schluß gezogen werden - Reinfektion und durch die ungenügende Behandlungswirkung von Bienenwohl sind soviele Milben verblieben, die später geschlüpft sind.

Reinfektion - lieber Einstein den Zahn kannst du dir ziehen lassen. Die Formulierung: Reinfektion ist ein beliebter Spruch aus den Bieneninstituten! Dies trifft nur zu (wenn überhaupt) wenn der Nachbarimker auf Sichtweite steht. Ansonsten sind es die eigenen Bienen auf dem Stand. Das ausgerechnet du noch auf diese haltlosen Mär abfährst wundert mich.

Was du über die AS schreibst, stimme ich dir in fast allen Punkten zu.

Herzliche Grüße

Dieter

einstein
07.12.2008, 16:05
Da ich gar nicht mal so weit "von Dir entfernt" bin - im Denken, habe ich Deinen Beitrag mehrmals gelesen um zu überlegen, was willst Du sagen, ich hoffe ich habe es jetzt verstanden.
Mit Reinfektion meine ich die Milben, die nach Behandlung verbleiben und sich wieder zu vermehren beginnen.
Ansonsten müsste ja Räuberei stattgefunden haben um Milben einzuschleppen. Für mich ist Reinfektion praktisch "Reinzucht", denke Du siehst das genauso wie ich. Zu den Kustschwärmen ist zu sagen - ich nehme an, dass sie entmilben - in Wahrheit macht es fast keiner (außer mir vielleicht noch ein paar andere)- weil ja "eh" keine Milben vorhanden sind. Da kansst mit 5 ml AS "wahre Wunder vollbringen und brauchst den Schwarm nur 1 h behandeln."
Außerdem kannst Du ja gut "zwischen den Zeilen lesen", dies habe ich aus Deinen Antworten gelesen, daher lese ich Deine Berichte 2 x, das erste Mal lese ich was geschrieben steht und beim Zweiten Mal, was nicht geschrieben steht.
In diesem Sinne herzlichen Gruß
Einstein

Der Bienen-Much
07.12.2008, 16:24
Da ich gar nicht mal so weit "von Dir entfernt" bin - im Denken, habe ich Deinen Beitrag mehrmals gelesen um zu überlegen, was willst Du sagen, ich hoffe ich habe es jetzt verstanden.

Hallo Einstein,
ich dachte immer, ich schreibe einigermaßen logisch und verständlich – naja kein Mensch ist ist vollkommen. :oops:

Im Grunde genommen, versteh ich ja was du sagen möchtest.

Aber denk einmal logisch, zähle 1+1 zusammen.

Wenn ich Ende Juli zwei Kunstschwärme kaufe, und in der ersten Oktoberwoche notbehandeln muss damit sie nicht krepieren – Sorry, da ist schon einiges schief gelaufen.

Herzliche Grüße

Dieter

Der Bienen-Much
07.12.2008, 16:52
Mit Reinfektion meine ich die Milben, die nach Behandlung verbleiben und sich wieder zu vermehren beginnen. Ansonsten müsste ja Räuberei stattgefunden haben um Milben einzuschleppen.

Nicht ganz lieber Einstein

Reinfektion = Die Milben die aus fremden Stöcken eingeschleppt werden, sei es durch Verflug von Bienen, Drohnen oder auch versuchter Räuberei.



Für mich ist Reinfektion praktisch "Reinzucht", denke Du siehst das genauso wie ich.

So ist es! Aber mit fremden „reinen“ Varroen. ;-)

Herzliche Grüße

Dieter

Nikkenulrike
07.12.2008, 17:06
Hallo Ulrike,
nun, um den Varroa- Fall richtig einzuschätzen und auch wichtige Schlüsse daraus zu ziehen bedarf es etwas mehr als was du hier schreibst.
Lieber Dieter!
Ich schreibe hier keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern berichte ausschließlich über meine Beobachtungen! Wenn jemand Fragen hat, kann er sie gerne stellen! Die Tabelle ist dafür da, daß sich jeder die eigenen Schlüsse zieht, in welcher Form auf immer!


Wichtig ist der Allgemeinzustand des Volkes

a) wie viel Wabengassen besetzt das Bienenvolk
b) wie viele verdeckelte Brutwaben hat das Volk

ad a)Es sind ca 3-4 Wabengassen
ad b)am 13.10. war extrem viel verdeckelte Brut in beiden Stöcken. Der jetzige Stand ist mir unbekannt, weil ich ja sonst ein Bienenmörder wäre, wenn ich meine Stöcke jetzt öffnen würde!

Allgemeinzustand ist gut!


Sorry, und wie willst du jetzt einschätzen bzw. feststellen wie oder ob Einsteins Mittel gewirkt hat?
Wie schon oben gesagt, schreib ich hier keine Abhandlung und jeder soll sich selber ein Bild machen, ich liefere nur die Daten



Nein, es waren nicht "die in deiner Nähe wohnenden Imker", die leider nur weniger als das Minimum behandeln haben, es waren deine eigenen Varroen! Juli - Oktober - junge lege tüchtige Königin - beste Voraussetzungen - deine Varroamilben haben gejubelt.
Ich bin Gott sei Dank nicht so blöd, daß ich das geschrieben habe, ohne Infos zu haben!

1.) Im Mai des heurigen Jahres, da hatte ich noch keine Bienen, hab ich auf meiner Terasse hinter der Glascheibe eine tote Biene gefunden. Auf der saßen 3!! Milben. Woher? Von meinen noch nicht vorhandenen Bienen, oder doch vom Nachbarimker?! Spricht schon für sich, wenn im Mai schon so verseuchte Bienen in meiner Umgebung fliegen!!!

2.)Die Information, daß ganz bei mir in der Nähe ein nachlässiger Imker seinen Stand hat, habe ich vom Obmann des örtlichen Imkerverbandes. Und der hat mir gesagt, daß sie mit ihm andauernd Probleme haben und er aus dem Verein ausgetreten ist und sich nichts sagen läßt! Entfernung zu mir 150 m. Das zum Thema, "es kann nicht vom Nachbarn kommen". Da müßten hier alle im Verein völlige Lügner sein. Und ich blind bezüglich der fremden toten Biene mit drei Milben drauf!

3) Im Oktober habe ich mit einer hier ansässigen pensionierten Lehrerin gesprochen, die mir bestätigt hat, daß wir eine extrem verseuchte Gegend haben und die hat mir gesagt, daß sie heuer 10x mit AS-Wettexmethode behandelt hat, weil es so arg war ! (Deren Mann ist übrigens Chemiker und lehnt eine OS Behandlung wegen der Giftigkeitvollkommen ab)

4) 4 Wochen nachdem ich meine Bienen hatte, habe ich eine AS-Langzeitbehandlung (begonnen am 15.August!) mit Universalverdunster gemacht und hatte dabei einen Abfall nach 14 Tagen von 312 bei einem und 680 vom anderen Stock- und das bei praktisch nachgewiesen fast varroafreien Völkern

5)Meine Bienen sind von Carnica -Singer aus dem Ötschergebiet. Nachdem die dort einen absolut geschützten Bienenflugbereich haben, ist die Varroa bei Ihnen sehr sehr minimal! Sie machen nach der Honigernte eine AS-Behandlung, und im Dezember eine OS-Träufelbehandlung, obwohl praktisch trotz vieler Monate fast keine Milben abfallen. Also hab ich praktisch fast Varroafreie Bienen bekommen.
Natürlich gibt es hier eine ganze Menge Neider, die ihnen alles mögliche andichten!

Auch möchte ich dezitiert festhalten, daß ich zwar ein Imkerneuling bin, mir aber 12 diverse Bücher über die Imkerei, Varroa,....gekauft und auch gelesen habe! Mir dadurch ein zwar theoretisches, aber sehr umfassendes Wissen angeeignet habe, sicherlich wesentlich mehr unterschiedliche Standpunkte als alteingesessene Imker, die absolut nicht offen für Neues sind und auf ihrer jahrzehntelangen Schiene ewig dahinfahren ohne sich über anderes zu informieren!
Das erlaubt mir vollkommen offen und ohne Wertigkeit und Vorverurteilung alle möglichen Möglichkeiten der Bienenhaltung und Behandlungsmöglichkeiten zu evaluieren und für mich das Beste herauszufiltern!

Mit besten Grüßen
Ulrike

Konrad
07.12.2008, 18:44
Hallo Leute,

ich lese immer mit Begeisterung die Berichte der erfahrenen Imker hier im Forum. Als Newbie ist man immer für Neues offen, weil man ja ohne nix anderes kennt. Ist ja alles neu. Deshalb hab ich auch das Mittel von Einstein probiert. Allerdings nicht erst im November sondern bereits schon im Sommer.
In der Tabelle unten sieht man wie sich das ApiLifeVar behandelte Volk im Verhältnis zum "Einstein-Mittel" Volk entwickelt hat. Ganz klar sieht man auch, dass solche Experimente für Newbies (oder zumindest für mich) nichts sind.
http://img505.imageshack.us/img505/8588/v1gy3.jpg (http://imageshack.us)
Auf Empfehlung von Einstein habe ich dann am 13.09.2008 eine AS Behandlung gemacht. Die hat auch gut geholfen.
http://img258.imageshack.us/img258/5366/v2te4.jpg (http://imageshack.us)
Mein Fazit:
Mit ApiLifeVar haben die Flieger kein Futter mehr angenommen aber brav gebrütet. Beim Volk B war es umgekehrt. Ob das am Mittel liegt kann ich nicht sagen. Ich denk man sieht in der Tabelle ganz gut, dass ich den Bienen einiges zugemutet habe auf das ich gar nicht stolz bin. Ich muss ganz einfach sagen, dass es Fachleute gibt, die viel Erfahrung haben und viele Bienenvölker und ich als Newbie mit meinen beiden da bestimmt nur draufzahlen kann. Ich lass das Experimentieren einstweilen mal und wäre sehr glücklich wenn ich zumindest eines der beiden Völker bis zum Auswintern bringe.

Finger weg vom Experimentieren. Es handelt sich hier um Lebewesen. Bei Hund oder Katz würd das ja auch niemand machen, oder?

lg
Konrad

Der Bienen-Much
07.12.2008, 21:01
Hallo Ulrike,
es freut mich das du sehr viel liest. Bedenke jedoch, Theorie ist eine Geschichte, Praxis, ja die sieht oftmals ganz anders aus.

Ich habe mit der Imkerei begonnen, da war die Varroamilbe noch im Vormarsch. Ich kenne also die ganze Geschichte von A-Z. Eins kann ich dir mit Sicherheit sagen; Es ist piep – egal, ob dein Nachbar behandelt oder auch nicht. Ob er ein guter oder schlechter Imker ist. Im Vordergrund stehst du und deine Bienen. Und da musst du ansetzen! Lerne deine Völker optimal durchs Bienenjahr zu führen. Finde deine ganz eigene Varroabekämpfung! Das ganze klingt höchstwahrscheinlich etwas großkotzig, ist es aber nicht! Es ist die bittere Wahrheit und gnadenlose Realität.

In diesen Sinne

Herzliche Grüße

Dieter

Milb
07.12.2008, 21:19
ich schließe mich Dieter an
wer gegen die Varroa bestehen will
muss seine Nachbarn mit in die Strategie einbeziehen
ist wie beim Autofahren - die Fehler der anderen einkalkulieren

Milb

Josef Fleischhacker
07.12.2008, 21:28
Im Mai des heurigen Jahres, da hatte ich noch keine Bienen, hab ich auf meiner Terasse hinter der Glascheibe eine tote Biene gefunden. Auf der saßen 3!! Milben. Woher? Von meinen noch nicht vorhandenen Bienen, oder doch vom Nachbarimker?! Spricht schon für sich, wenn im Mai schon so verseuchte Bienen in meiner Umgebung fliegen!!!

Sagt überhaupt nichts aus Ulrike, denn Milben kommen zu allen Zeiten in unseren Völkern vor. Auch Hinweise "wie unsere Nachbarimker sind "Schlampertasche" muss man mit größter Vorsicht genießen. Neid und integrieren in so manchen Ortsgruppen ist ja bekanntlich nichts neues.

Was bei mir aber sauer aufstößt ist die Tatsache, dass an Anfänger im Juli zwei Kunstschwärme verkauft werden. Die -richtige- Pflege dieser Bienen ist eine Sache von Profis. Warum: diese Schwärme brauchen nicht nur einen bis zum Herbst hinein ständigen Futterstrum. Dazu muss richtig erweitert und die Milben ständig im Auge behalten werden. Auch muss das Brutnest, der Wabenbau, die Pollenversorgung ect. ect. laufend kontrolliert werden. Dies alles schafft ein Neuling niemals im Leben, noch dazu ist der Ötscher bekanntlich nicht um die Ecke, als fehlt eine ständige Betreuung des Verkäufers/in.

Noch ein Wort zu 1 x AS und 1 x OS behandeln: gerade Erwerbsbetriebe mit ihren ständigen Wanderungen sind einem enormen MIlbendruck ausgesetzt, -ich weiß wovon ich rede- da spielt´s nichts mit 1 x behandeln. Dies betrifft mit größter Wahrscheinlichkeit sowohl auch bei Singer, Wallner usw zu.

Mein Finger will noch nicht auf absenden drücken, also noch ein Wort zur Reinvasion: wer schon einen zusammenbrechenden Bienenstand gesehen hat wird bestätigen, dass Milbenbefallene Bienen den Stock verlassen und sich zu Kleinkinderfaustgroßen Klümpchen zusammenfinden. Die fliegen dann nicht mehr ab und schon gar nicht bringen sie Tot und Verderben in andere Völker. Dies beweist mitunter auch die aufgefundene Biene mit den drei Milben.

Josef

einstein
07.12.2008, 22:08
Konrad ich denke ich weis schon, welches Volk im Frühjahr vorne sein wird.
Gruß Albert

Nikkenulrike
07.12.2008, 22:47
Hallo Ulrike,
es freut mich das du sehr viel liest. Bedenke jedoch, Theorie ist eine Geschichte, Praxis, ja die sieht oftmals ganz anders aus.
Lieber Dieter,
das habe ich ja vorhin gemeint, daß das alles nur theoretisches Wissen ist und ich meinen Weg erst finden muß. Daß ich aber auf Grund einer recht breiten Wissensvielfalt, da ja in jedem Buch andere Autoren andere Einstellungen haben, in jedem Fall einen Vorteil gegenüber Imkern habe, die sich nicht breitflächig weiterinformieren!


Lerne deine Völker optimal durchs Bienenjahr zu führen. Finde deine ganz eigene Varroabekämpfung! Das ganze klingt höchstwahrscheinlich etwas großkotzig, ist es aber nicht! Es ist die bittere Wahrheit und gnadenlose Realität.

genau das ist der Grund, warum ich seit meinem Imkerbeginn im Juli ein fast tägliches Tagebuch mit allen Beobachtungen, eventuellen Auffälligkeiten, Wetterbedingungen, Behandlungen, Bienenverhalten, Totenfall, fast täglichen Milbenauszählungen seit August!!!,..... führe und dir auch in meinem vorherigen Schreiben gesagt habe, daß ich mit meinem theoretischen Wissen und meinen Beobachtungen erst alles evaluiere um dann meine eigene Methode zu finden! Und die werde ich finden! Mein Vorteil ist, daß meine Bienen 10 m neben meiner Küchentüre stehen und ich sie täglich wirklich mehr als einmal beobachte, Nicht öffne!

Schönen Abend noch
Ulrike

Nikkenulrike
07.12.2008, 23:08
Was bei mir aber sauer aufstößt ist die Tatsache, dass an Anfänger im Juli zwei Kunstschwärme verkauft werden. Die -richtige- Pflege dieser Bienen ist eine Sache von Profis. Warum: diese Schwärme brauchen nicht nur einen bis zum Herbst hinein ständigen Futterstrum. Dazu muss richtig erweitert und die Milben ständig im Auge behalten werden. Auch muss das Brutnest, der Wabenbau, die Pollenversorgung ect. ect. laufend kontrolliert werden. Dies alles schafft ein Neuling niemals im Leben,

Lieber Josef!
Du hast sicherlich recht, wenn Du Dich auf Neoimker beziehst, die sich ohne Vorinformationen in diese Materie hineinstürzen. Bei mir trifft diese absolut nicht zu! Zugegeben, es war bisher eine unheimliche Anforderung in kürzester zeit hier möglichst viel Wissen anzusammeln und dies auch so optimal wie möglich in meiner Umgebung umzusetzen. Auch habe ich punkto Fütterung und Polleneintrag, Pollenfarbe meine täglichen Beobachtungen gemacht!
Und ich hab nicht das Gefühl, daß ich dies bisher "niemals im Leben" geschafft hätte. Sicherlich werde ich einiges nächstes Jahr anders machen, aber immerhin habe ich 2 Völker, denen es trotz bisher widriger Umstände gut geht. Auch ohne Hilfe vor Ort. Ich hab halt oft telefoniert und Fotos und Filme geschickt.


Noch ein Wort zu 1 x AS und 1 x OS behandeln: gerade Erwerbsbetriebe mit ihren ständigen Wanderungen sind einem enormen MIlbendruck ausgesetzt, -ich weiß wovon ich rede- da spielt´s nichts mit 1 x behandeln. Dies betrifft mit größter Wahrscheinlichkeit sowohl auch bei Singer, Wallner usw zu.

Also Singer wandert nicht, da gibt es nur den Ötscherhonig, der eine Mischung aller Blüten bis August ist, also nicht wie bei den "Erwerbsimkern" pausenlos gestörte Bienen , weil jede Tracht einzeln ausgeschleudert wird.


Dies beweist mitunter auch die aufgefundene Biene mit den drei Milben.


Diese Biene ist aber immerhin 150m weit zu mir in meinen Garten geflogen.

Liebe Grüße
Ulrike

WalterRojky
08.12.2008, 08:15
Hallo Ulrike
Wie ich aus Deinem Schreiben entnehme gibt es in Deiner Umgebung Imker die (viel) zu wenig gegen die Varroa tun. Da es aber gesetzlich nicht erlaubt ist, bei einer Seuche (Varroabefall kann man als Seuche sehen, da mehr als 30% des Standes davon betroffen sind) nicht oder zu wenig zu tun.
Du solltest einmal mit unserem Bezirksobmann Joh. H. reden ( ich nehme an Du bist auch im Verein), der kann Dir vielleicht weiterhelfen. Er sollte einmal mit dem betroffenen Imker reden und im Notfall kann auch der Amtstierarzt mit einbezogen werden. Da ich selbst als Bienensachverständiger für Wien Umgebung bin, bin ich natürlich daran interessiert dass die Gesetzesvorgaben auch eingehalten werden.
Es ist zwar schwierig eine Nichtbehandlung zu beweisen aber eine Uneinsichtigkeit sollte man nicht überbewerten. Es gibt Gesetze.
Bitte um Kontaktaufnahme mit Joh. H.

Mfg Walter

edit: Name des BO wurde von mir gekürzt
weiterer Hinweis: bitte nicht ohne ausreichende Gründe bzw. Beweise gleich zu Anzeigen aufforden.
Josef

Tommy Tulpe
08.12.2008, 10:15
Was bei mir aber sauer aufstößt ist die Tatsache, dass an Anfänger im Juli zwei Kunstschwärme verkauft werden. Die -richtige- Pflege dieser Bienen ist eine Sache von Profis.

Dürfte ich hier um eine genauere Erläuterung in einem anderen Thema oder gerne auch per PM bitten. Ich bin ja auch noch Anfänger und hatte es bisher nur mit Ablegern zu tun, die ich auch im Juli bekam und ich weiß auch nicht, wie im Süden ;-) die Trachtverhältnisse sind, aber:


diese Schwärme brauchen nicht nur einen bis zum Herbst hinein ständigen Futterstrum

Hatten meine Ableger auch bekommen, bei einem nahen Standplatz auch kein Problem.


Dazu muss richtig erweitert und die Milben ständig im Auge behalten werden.

Reicht es nicht den Kunstschwarm einfach in 2 Zargen zu schlagen und Milbenbeobachtung ist doch sowieso bei jedem Volk Pflicht, wieso ist das gerade bei einem Kunstschwarm wichtig?


Auch muss das Brutnest, der Wabenbau, die Pollenversorgung ect. ect. laufend kontrolliert werden.

Wozu eine ständige Kontrolle von Brutnest und Wabenbau? Das Problem der Pollenversorgung leuchtet mir ein, falls es denn dort am Standort eins gibt.

einstein
08.12.2008, 11:01
Heute kein Abfall, kontrolliert bei 12 Völkern.
Gruß Einstein

Der Bienen-Much
08.12.2008, 13:19
Hallo Ulrike
Wie ich aus Deinem Schreiben entnehme gibt es in Deiner Umgebung Imker die (viel) zu wenig gegen die Varroa tun. Da es aber gesetzlich nicht erlaubt ist, bei einer Seuche (Varroabefall kann man als Seuche sehen, da mehr als 30% des Standes davon betroffen sind) nicht oder zu wenig zu tun.
Du solltest einmal mit unserem Bezirksobmann Joh. H. reden ( ich nehme an Du bist auch im Verein), der kann Dir vielleicht weiterhelfen. Er sollte einmal mit dem betroffenen Imker reden und im Notfall kann auch der Amtstierarzt mit einbezogen werden. Da ich selbst als Bienensachverständiger für Wien Umgebung bin, bin ich natürlich daran interessiert dass die Gesetzesvorgaben auch eingehalten werden.
Es ist zwar schwierig eine Nichtbehandlung zu beweisen aber eine Uneinsichtigkeit sollte man nicht überbewerten. Es gibt Gesetze.
Bitte um Kontaktaufnahme mit Joh. H.

Mfg Walter


Was soll denn das jetzt Walter?
Warum startest du so einen Beitrag? Nutzen wir jetzt die Plattform, um andere Kollegen anzuschwärzen? Wir wissen nichts, nicht mal nichts über den Kollegen, nur das er uneinsichtig ist. Und was heißt das?

Was kommt als nächstes? Werden die Leute angezeigt, die ein Mittel anwenden, welches nicht einmal im Ansatz eine Zulassung hat? Das ist auch gegen das Gesetz.

Walter, ich bin zutiefst entsetzt über deinen Beitrag.

Josef,
ich bitte dich hiermit aktiv zu werden. Solche Beiträge haben in einem Forum nichts zu suchen. Wenn solche Geschichten Schule machen, brauchen wir hier nichts mehr zu schreiben.

Herzliche Grüße

Dieter

Astacus
08.12.2008, 13:52
Hallo,

ich finde nicht das Walter hier irgend jemanden denunziert bzw. dazu aufruft. Nur der Bezirksobmann wird hier gar nichts ausrichten können, wenn der uneinsichtige Imker es nicht zu läßt. Der Verdacht alleine reicht hier nicht aus, wenn Nikkenulrike sich sicher ist, daß ihr Nachbarimker seine Verpflichtungen zur Varroabehandlung vernachläßigt, würde ich zuerst schauen mit wievielen Völker er auswintert (Beweisfoto machen) und bei hohen Verlusten (>50%) eine Anzeige beim Amtstierarzt machen.
Einfach ohne sichere Begründung als Neuling seinen Nachbarn zu verdächtigen, schafft nur ungutes Blut und zerstört die "nichtvorhandene" Nachbarschaftsbeziehung.
Du kannst ja mit ihm Kontakt aufnehmen und auf "naive Neuimkerin" machen und um Hilfe bei der Varroabehandlung und sein Konzept fragen, so erfährst du sicher seinen Wissenstand und kannst deinen Nachbarn richtig einschätzen.

Gruß
Astacus

einstein
08.12.2008, 14:32
Wenn wir jetzt die Vermutungen weiterspinnen und annehmen würden er hätte noch die AFB. Wie sähe es dann aus?
Zwar alles Spekulationen, aber so hat sich in meiner Nähe die Faulbrut breitgemacht, ein gut ARBEITENDER IMKERKOLLEGE MUßTE ALLE SEINE VÖLKER AUF KUNSTSCHWARM setzen.
Der Amtstierarzt war mit dabei.
Hätten die Imkerkollegen in der näheren Umgebung besser auf ihren Nachbarn geachtet, hätte man eventuell die Faulbrut nicht verbreitet.
Es hat alles ein Für und Wider.
Die Faulbrut ist vorhanden - ich möchte nicht kontrollieren gehen um dies zu bonitieren.
Es wären sicherlich genug Völker betroffen - ich schreibe das desshalb, weil bei mir die Grenze zur Quarantäne 3 km entfernt war. Eine freiwillige Untersuchung der Bienen bei der Ages hat bei mir nichts ergeben. Gott sei Dank.
Wir können gar nicht genug wachsam sein.
Daher Ulrike: aufpassen, mit dem Herrn reden, aufpassen und nochmals aufpassen.
Gruß Einstein

WalterRojky
08.12.2008, 17:05
Hallo Bienenfreunde
Werter Bienen-Much

Ich habe das deshalb geschrieben weil ich der Meinung bin, ein Nichtbehandeln von Völkern ist nach dem Gesetz strafbar. Da ich nun Gesundheitswart bin und etwas in dieser Richtung höre, gehört es eigentlich zu meinen Pflichten dem nachzugehen.
Ich werde nicht denunzieren sondern Aufrufen zum Gespräch und nicht zu kuschen und mich verstecken.
Gerade wenn ein Jungimker Probleme zu haben glaubt, sollten die Anderen da sein um helfend unter die Arme zu greifen. Ich weiß nicht wie die Gesetzesregelung in Deutschland ist. Vielleicht kann man da nur etwas regeln wenn man denunziert. In Österreich jedenfalls werde ich mich um diese Sache annehmen. Varroa ist eine Seuche und muss behandelt werden.
Weiters kenne ich den Verein Klosterneuburg deren Obmann noch dazu Richter ist. Was meinst Du wenn ich einen Richter erzähle es gibt ein gesetzliches Problem und ich als Bienensachverständiger halte mir Augen und Ohren zu, was der von mir denkt?

Weiters weiß ich nicht wem ich in diesem Forum angeschwärzt haben soll. Es wurde ein Verdacht ausgesprochen und ich habe darauf reagiert. Ein vernünftiges Gespräch mit dem Imker zu führen ist ein Anschwärzen?

Zu Verwendung nicht zugelassenen Mittel: Ich habe schon einmal im Forum zu erklären versucht, nicht zugelassen heißt nicht verboten. Man hat bei einer Verwendung eines Mittels ohne Zulassung die Folgen der Behandlung mit all seinen Konsequenzen selbst zu tragen. Wenn man jedoch ein Mittel verwendet das verboten ist, ist es ein Gesetzesverstoß.
Und wenn ich von einem Gesetzesverstoß höre, bin ich als gerichtlich beeideter Bienensachverständiger verpflichtet beim Amtstierarzt Meldung zu machen.
Das hat mit denunzieren nichts zu tun. Das ist in meinen Augen Bürgerpflicht.
Das Gesetz dazu da um geachtet und befolgt und nicht gebrochen zu werden.

Mfg Walter

einstein
08.12.2008, 17:23
Hallo Walter, das unterschreibe ich so!!!!!!!!!
Kompliment von mir.
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
08.12.2008, 17:35
@ Walter Roiky

In gleicher Situation als beeideter Sachverständiger als Du, ist mein erster Weg stets und selbstverständlich zu jenem Bienenhalter/in, wo es angeblich Missstände gibt. Ohne unserer Nuikkenulrike nahetreten zu wollen, aber ich denke wer erst wenige Wochen Bienen betreut, kann unmöglich einen vernachläßigten Bienenstand erkennen.

Ein weiteres Problem ist folgendes, bekanntlich gibt es Imker/innen die vermeinen nicht behandeln zu müssen. Wie bitte soll man diese dazu zwingen, bzw. deren Stände zu kontrollieren? Anders jedoch bei aktivem Faulbrutbefall in der Gegend, da habe ich als Beauftragter der BH uneingeschränkten Zutritt, notfalls mit der Polizei.


Zitat Walter Roiky

Weiters kenne ich den Verein Klosterneuburg deren Obmann noch dazu Richter ist. Was meinst Du wenn ich einen Richter erzähle es gibt ein gesetzliches Problem und ich als Bienensachverständiger halte mir Augen und Ohren zu, was der von mir denkt?

Der Richter wird als erstes Beweise verlangen. Bereits hier gibt es die ersten Probleme für die befugten Sachverständigen. Wenn diese -was überaus schwierig ist- tatsächlich vorliegen, ist einzig und alleine der/die zuständige Gesundheitswart/in der OG mit einer allfälligen Kontrolle zu beauftragen. Sollte sich diese Anzeige als Böswilligkeit herausstellen und eine Vertrauensperson des Bieneninhabers ein Protokoll anfertigen, wären Prozesse ohnen Ende die Folge.

LG Josef

Josef Fleischhacker
08.12.2008, 17:45
Hallo Walter, das unterschreibe ich so!!!!!!!!!
Kompliment von mir.
Gruß Einstein

Dieses Postinmg kam während ich mein voriges bearbeitete, deshalb nachträglich meine Antwort.

Wir wollen hier bitte keine Front eröffnen, noch dazu für eine Thema welches klar und deutlich OT ist. Sollte dieses "Sachverständigen Thema" von Interesse sein, bitte einfach einen neunen Thread eröffnen. Sollte dieser Hinweisjedoch ingoriert werden, müsste ich um dieses Thema Restentmilbung sauber zu halten, weitere OT Postings entfernen. Bitte um Verständnis.

Josef

einstein
08.12.2008, 18:29
Josef, warum ich zugestimmt habe, weil es vonnöten ist, Zivilcourage zu zeigen, ohne jetzt jemandem nahetreten zu wollen. Es geht um die Bienen, vor fünf Jahren ist auch jemand zu mir gekommen (120 Völker) und fragte ob ich die Varroa bekämpfe und wie? Ich hatte keine Probleme ihm dies zu zeigen und zu erklären, denke da hat er dann noch was erfahren. Wir können doch bei dem Therma die Emotionen unten lassen.
Man sollte ja nicht vergessen, dass dies ja die Meinung der einzelnen darstellt, und die Meinung vertreten ist doch OK.
Ich wäre für den Weg der Konversation - miteinander reden ist immer noch besser als gegeneinander zu streiten.
Aber nicht vergessen, es geht um unsere Bienen - da ist aber schon Aufmerksamkeit angebracht.
Es gilt, denke ich schon : vorbeugen ist besser als he(u)ilen.
In dem Sinne, laßt den Weihnachtsfrieden in Euer Herz.
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
08.12.2008, 18:49
Sagte ich ja soeben lieber Albert, "hingehen und miteinander reden", somit wird man untereinander bekannt und mitunter sogar befreundet. Ach kann man dabei die Beweggründe der anderen kennenlernen. Aber mit der Keule schwingen und beim BO intervenieren bringt echt nur böses Blut.

Besonders schlimm wird es dann, wenn der Anzeiger persönliche Gründe hat. Da werden betagten Imker/innen mit einem Polizeieinsatz inkl. Blaulicht gedroht, der dubiose und schäbige Hintergedanke dabei ist, wieder ein unerwünschter Konkurrent weg. Persönlich bereits bei einem 83 jährigen Imker in der Wiener Nordrandsiedlung erlebt. Die komplette Familie war total aus dem Häuschen, weil Opas Bienen ja krank sind. Es gab werder einen begründeten Verdacht, noch einen Bescheid, lediglich der mir bekannte Gesundheitswart hatte ein Eigeninteresse.

Josef

einstein
08.12.2008, 19:03
Wie soll die Welt in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt?
Eigentlich traurig, wenn man das hört.
Gruß Albert

Nikkenulrike
08.12.2008, 19:04
Ohne unserer Nuikkenulrike nahetreten zu wollen, aber ich denke wer erst wenige Wochen Bienen betreut, kann unmöglich einen vernachläßigten Bienenstand erkennen.


@Josef
Mir ist bei diversen Antworten nicht allein bei Dir schon des öfteren aufgefallen, daß Antworten gegeben werden, die eindeutig zeigen, daß der vorangegangene Artikel nicht genau gelesen wurde.

Ich habe festgestellt, daß es niemandem möglich ist auf dieses Anwesen zu gehen und die Völker dieses Imkers zu kontrollieren, auch ich bin nicht mal auf Fernglasnähe an diese Stöcke herangekommen. Könnte also gar nichts beurteilen.
Ich habe vorher festgestellt, daß ich alle diese Informationen vom Obmann des Vereines hatte, jenem BO Hr. H. Und der muß es ja wissen, da er seit vielen Jahrzehnten Imker ist, und mit diesem Herrn seine liebe Not hat. Seit Jahren! Nur, daß Hr.H. seine Stöcke nicht mehr in seiner Flugnähe hat, da bin ich jetzt mit meinen Völkern in meinem Garten auf 150m Nähe.

Ich will auch nicht intervenieren, und mit der Keule schwingen, das steht mir als Neoimkerin auf keinen Fall zu. Noch dazu, wenn der BO schon ohne mich die letzten jahre alles versucht hat, ohne etwas zu erreichen!!
Warum ich dieses Thema überhaupt erwähnt habe, war einfach, weil einige Mitglieder mir unterstellt haben, daß die starke Varroainfektion meiner Völker ausschließlich auf meine Fehlbehandlung zurückzuführen ist. Und das konnte und wollte ich in keinem Fall auf mir sitzen lassen!

MfG
Ulrike

Josef Fleischhacker
08.12.2008, 19:55
@ Josef
Mir ist bei diversen Antworten nicht allein bei Dir schon des öfteren aufgefallen, daß Antworten gegeben werden, die eindeutig zeigen, daß der vorangegangene Artikel nicht genau gelesen wurde.

An sich bemühen wir uns sehr und lesen echt jeden Beitrag sehr genau. Nicht zuletzt wegen dieser obigen Tatsache habe ich schon mehrmals geschrieben, "hingehen und reden", weil man eben diesen Stand nicht ohne ausreichende Gründe kontrollieren kann. Was mich jedoch wundert ist die Tatsache, dass ein Funktionär von einem Imker seiner Gegend -sagen wir einmal gelinde gesagt- schlecht redet.


Zitat Nikkenulrike

Ich habe festgestellt, daß es niemandem möglich ist auf dieses Anwesen zu gehen und die Völker dieses Imkers zu kontrollieren, auch ich bin nicht mal auf Fernglasnähe an diese Stöcke herangekommen.

Dies ist in den meisten Fällen so, denn Landwirtschaftliche Anwesen sind nun einmal sehr schwer einsehrbar. Frage: gibt es die Möglichkeit, zumindest für einige Jahre die beiden Völkerauf einem anderen Standort zu bringen?

Josef

Nikkenulrike
08.12.2008, 22:19
. Was mich jedoch wundert ist die Tatsache, dass ein Funktionär von einem Imker seiner Gegend -sagen wir einmal gelinde gesagt- schlecht redet.
Lieber Josef,
er hat nicht schlecht geredet, sondern nur mir persönlich eigentlich die tatsächlichen und wahren Umstände in meiner Gegend geschildert. Das hat nichts mit verunglimpfen, sondern dem einfachen schildern der Wahrheit zu tun. Und die muß ich ja kennen, damit ich mich im nächsten Jahr behandlungstechnisch auf diese Situation einstellen kann.


Frage: gibt es die Möglichkeit, zumindest für einige Jahre die beiden Völkerauf einem anderen Standort zu bringen?
Weißt Du Josef, das Schöne ist, daß meine 2 Völker 10m vor meiner Küchentüre stehen und ich es einfach genieße, schon vor dem Frühstück den ersten Blick drauf zu werfen. Nicht umsonst habe ich ein Tagebuch mit täglichen Beobachtungen.
Und ehrlich gesagt, ich möchte nicht darauf verzichten. Heidrun Singer hat auch schon gemeint, daß ich mit meinen Völkern woanders hingehen sollte, aber nur hier bei mir im Garten habe ich die Möglichkeit sie jeden Tag zu beobachten!
In meinem Weingarten in Sievering könnte ich höchstens 1x die Woche nachschauen gehen.
Ich bin zwar Neoimkerin, aber mit dem Virus der Imkerei vollkommen infisziert! Ich denke auch, daß ich mit meinen täglichen Beobachtungen(nicht im, sondern am Stock) und Gemülldiagnosen doch am schnellsten und gründlichsten diese Materie kennenlernen kann.
Und ich bin ganz sicher, daß ich in dem Wissen, wie es in meiner Gegend bestellt ist, doch im nächsten Jahr einen optimaleren Varroabehandlungsablauf finden werde!

Liebe Grüße
Ulrike

Der Bienen-Much
09.12.2008, 09:53
Hallo und Guten Tag zusammen,
ich denke, was gesagt werden musste, habe ich gesagt. Um aber das eigentliche Thema nicht weiter abdriften zulassen – verzichte ich auf einer weitere Stellungnahme.


Warum ich dieses Thema überhaupt erwähnt habe, war einfach, weil einige Mitglieder mir unterstellt haben, daß die starke Varroainfektion meiner Völker ausschließlich auf meine Fehlbehandlung zurückzuführen ist. Und das konnte und wollte ich in keinem Fall auf mir sitzen lassen!

MfG
Ulrike

Liebe Ulrike,
das ist sicherlich an meiner Adresse gerichtet, da ich in dieser Richtung diskutiert habe. Wenn du eine für mich sachliche Diskussion als Unterstellung auffasst, ist das weniger schön. Ich werde das in Zukunft berücksichtigen und nicht weiter auf deine Beiträge eingehen. Ich hoffe das ganze ist auch in deinem Sinne.

Herzliche

Grüße

Dieter

einstein
11.12.2008, 10:37
Die Versuchsreihe läuft seit Juli 2008 und zeigt erste Ergebnisse

Das Material habe ich schon mal beschrieben, das Prozedere um die "Varroamilbe" könnte durch dieses
Mittel sehr vereinfacht werden. Es dürfte gelungen sein, ein Material gegen die Milben gefunden zu haben,
welches sowohl bei der Hauptentmilbung als auch zur Restentmilbung eingesetzt werden kann.

Es tritt keine Schädigung des Panzers der Biene auf, wirkt gleichzeitig desinfizierend und gegen die Varroamilbe.
Die Anwendung liegt in einem Bereich der zwischen 20 °C - bis herunter um die Null °C geht.
Zur Restentmilbung wird das Material auf Wettex (20 ml) gegeben und seitlich unmittelbar neben
dem Bienensitz plaziert. Dabei reicht die Temperatur aus um die Verdunstung zu gewährleisten.
Aktuell ist es momentan so, dass der Abfall bei meinen Bienenvölkern bei 1 Milbe je 3 Tage für 20 Völker liegt.

D.h., die Entmilbung mittels diesem Mittel hat funktioniert.

Bei einem Volk, wo starker Milbenbefall war, hat die heutige Auszählung 14 Milben (3 Tage) ergeben, dieses Volk (Nr. 21) war und wird zu Versuchszwecken herangezogen. Es zeigt die Wirkung des Materiales auch bei geringerer Temperatur. Die Wirkung setzt verzögert, ähnlich der Oxalsäure ein, ohne dass die Bienen benetzt werden müssen. Es tritt auch keine Schädigung am Bienenkörper auf. Der Imker muß auch nicht um seine Lunge fürchten!!!!

Auch ist interessant zu beobachen, dass der Wintertotenfall eigentlich sehr gering ist, würden die Imker flächendeckend anwenden, könnte man wahrscheinlich die Varroa zu 99 % AUSROTTEN - man hätte zumindest 1 Jahr Pause in der Varroabehandlung.

Auszählung heute für 22 Völker 17 Milben - 14, 1,1,1, (14 + 3 x 1)
Jetzt müssen wir in die Registrierung!!!
Gruß Einstein

einstein
12.12.2008, 08:15
Heute morgen 8h10 min 6 Milben abgefallen von Nr. 21, Rest null.
Interessant zu sehen, dass die Milben außen rum abfallen und nicht mittig vom Sitz nach unten. Das auch ein Zeichen, dass sie nicht ruhig sitzen, sondern wechseln, d.h. sie brüten bzw. haben begonnen und die "Heizbienen wechseln sich ab." Die außen sitzenden gehen rein und "essen auch ihr Frühstück", um Energie zu haben.
Gruß Einstein

roberto
13.12.2008, 01:39
Hallo Einstein, könntest Du erklären, was genau bienenvital ist, das Du so erfolgreich zur Restentmilbung anwendest.

einstein
13.12.2008, 15:33
Habe ich ja schon öfters erklärt - auf ein Neues!
Es sind Acetatverbindungen der Metalle: Zink, Kupfer Mangan Eisen, Natrium Molybdän usw.
Die Metalle halten die Säure fest und geben sie unterschiedlich schnell (Temperaturkoeffizient) wieder an die Umgebung ab. Das heist, die Metallionen verbleiben immer am Wettex und können so nirgenwo hin gelangen und nichts kontaminieren. Die Bestandteile der Säure lösen sich in die Grundbestandteile auf und werden zu C,O, H20 usw.
Es gibt defacto keine Rückstände.
Übrigens bei der heutigen Zählung Nr. 21 - 4 Milben.
Ja, noch was: alle brüten - habe daher das Zeitungspapier oben zur Entfeuchtung getauscht und das Summen der Völker genossen (die Heizung gehört) und das Lebenszeichen zur Kenntnis genommen.
Gruß Einstein

Nikkenulrike
14.12.2008, 10:20
Ja, noch was: alle brüten - habe daher das Zeitungspapier oben zur Entfeuchtung getauscht

wo genau hast du das Zeitungspapier? :?:
lg Ulrike

einstein
14.12.2008, 12:58
Zählung heute: besagter: wieder 6 Milben, Rest 6 x1 Milbe auf den restlichen Völkern - in 2 Tagen.
Uli, das Papier kommt auf die Plastikfolie, da sind zum Deckel ungefähr 1,5 cm Zwischenraum - Luft - das isoliert und die Völker sitzen warm.
Was ich heute gesehen habe, überall dort, wo die Acetate mit der Säure sind (oben lag noch nicht verarbeiteter Futterteig -ganz wenig als Versuch, wurde der durch die Acetate verflüssigt - er tropfte unten auf das Bodenbrett hindurch auf die Windel.
Fazit: man kann wenn Wassernot herrschen würde, die Acetate auf Wettex seitlich neben dem Wintersitz plazieren und würde damit das harte (verzuckerte Futter) lösen? Werde das genauer untersuchen, denn ich will nicht so oft hineinschauen, wegen der Wärme - es hatte aber um 1/2 1 h 9 °C. Von der Zersetzung her stimmt es ja dass sich ES zu Wasser und C02 reduziert.
Daher der Schluß, den ich ziehe: Wenn ich zur Einfütterung stark auskristallisierte Waben verwende - einhänge, sollte man die Restentmilbung mit ES (Bienenvital) machen um die Wasserträger zu entlasten.
Dies habe ich mal bei einem Volk gesehen - das Wettex lag ja am Futterteig auf!!!!
Werde sehen, ob sich dies wiederholen läßt.
Gruß Einstein

roberto
14.12.2008, 14:29
Hallo Einstein, das klingt alles sehr chemisch und kompliziert, gibt es das "Präparat" auch zu kaufen oder vielleicht Rezepturen zum selber herstellen?
Gruß, Roberto


Habe ich ja schon öfters erklärt - auf ein Neues!
Es sind Acetatverbindungen der Metalle: Zink, Kupfer Mangan Eisen, Natrium Molybdän usw.

einstein
14.12.2008, 19:20
Wie willst denn Acetate herstellen, wennst kein Rezept hast, Du müstest ja nach Atomgewicht mischen!!!!!
Kannst das wiegen??
Es ist in Registrierung.
Gruß Einstein

Nikkenulrike
15.12.2008, 13:06
Also unter http://www.steine-pisec.at/documents/Bienentagebuch.doc finden sich meine gesamten Varroa- und Behandlungsaufzeichnungen meiner beiden Völker seit Mitte Juli, wenn es jemanden interessiert.

Die für mich äußerst interessante Folgerung aus diesen Daten ist, daß es wirklich schon im Sommer und Frühherbst äußerst wichtig ist die Völker praktisch varroafrei zu haben um eine möglichst gesunde Winterpopulation aufzubauen. November , Dezember ist in meinen Augen zu spät und sollte sowieso nur mehr als Not- oder Zusatzaktion gedacht sein.

Ich habe beide Völker , trotz unterschiedlicher Entwicklung (auch durch Vergiftungen von außen) dennoch gleich behandelt.

Das Glück bei dem schwachen Volk 2 war jedenfalls, daß es zum Zeitpunkt der Bienenwohlbehandlung faktisch brutfrei war und daher fast alle Milben abgefallen sind.

Daß jetzt das schwache Volk praktisch mehr als doppelt so stark ist, als das vormals stärkere, zeigt, wie extrem aggressiv und schädigend die Milben auf die Winterbienen wirken und zu einer wesentlich kürzeren Lebensdauer verhelfen. Bei Volk 1 habe ich wegen der durch die Varroa geschwächten Bienen einen täglichen Totenfall zwischen 15-30 Bienen, bei Volk 2 höchsten 2-6/ Tag!

Unter http://www.steine-pisec.at/documents/Gemuelldiagnosestockvergleich.doc sieht man wie schwach mein vor kurzem noch sehr starkes Volk jetzt eigentlich ist. Hoffe, daß ich es über den Winter bringe, weil die Varroaschädigung halt doch sehr massiv ist.

Diese Aufzeichnungen zeigen auch, daß man bei nur wenigen Völkern mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden zum gleichen Zeitpunkt als Vergleich, absolut keine Aussagekraft über ein Mittel haben kann, weil sich Völker unter praktisch identen Bedingungen völlig different entwickeln können. Wie bei mir zu sehen ist.

Was mir auch beim Vergleich von Einsteinsmittel mit Bienenwohl und AS aufgefallen ist, daß die Wirkung zeitverzögert eintritt, scheinbar also wirklich bienenschondender weil nicht so agressiv wirkend ist.

Meine Beobachtungen stellen keine ultimativen Feststellungen dar und sind nur gedacht zu zeigen, wie unterschiedlich idente Behandlung bei verschiedenen Völkern ausfallen kann.

Und auch wie extrem wichtig es ist, Varroabehandlung so früh wie möglich erfolgreich zu machen um schon im Frühherbst möglichst ungeschädigte Winterbienen zu haben.
Denn bei mir ist es eindeutig so, daß die Bienen bei Stock 1 nicht durch die Behandlungen , sondern ausschließlich durch die Varroa geschädigt sind!

Gruß
Ulrike

einstein
16.12.2008, 22:55
Halo Ulli!
Deine Beobachtungen decken sich mit meinen und auch einigen anderen (5 Imker) Personen, die Ähnliches berichten und ausführen, dass sich Völker, die rechtzeitig entmilbt wurden, wo nicht auf den Zeitpunkt der Restentmilbung mit OS gewartet wurde, trotz bis dahin als "schwach bzw. schwächer als die anderen bezeichnet, sich im darauffolgenden Zyklus besser, weil die überlebenden Winterbienen nicht so stark von den Milben - oder fast gar nicht- besaugt wurden und daher einfach die beginnende Tätigkeit des Brütens mehr oder weniger gesund ausführen konnten, entwickelten.
Daher ist es kein Wunder, wenn plötzlich Völker beim Reinigungsflug als gesundes mittelstarkes "Bienenvolk" auftreten, wo doch so wenig Bienen vorhanden waren.
Ein einfaches Beispiel sei hier erwähnt: sitzen die "schwachen Stöcke" auf 3-4 Rähmchen, Zandermaß, und sie beginnen so wie heuer nach der ersten brutfreien Zeit im November wieder zu brüten, die Temperaturen waren ja nicht wirklich kalt, gerade tief genug, um nicht ausfliegen zu können.
Die Nachschau bei meinen Zählungen zu den von mir genannten Zeiten war auch bei einigen eine Brutkontrolle mit dem Ergebnis, dass 4 handtellergroße Brutflächen (auf 2 Rähmchen) zu sehen waren. Das Volk sitzt nach dem Schlupf der Bienen plötzlich auf 5 Rähmchen, wieder 4 handtellergroße Flächen dazu - diese Flächen können sie jetzt leichter wärmen - wieder 2,5 T - 3000 Bienen - plötzlich hat es normale Volksstärke. 2 x brüten, dass wäre von Mitte November (bei mir ist es so) dann die erste Jännerwoche. Plötzlich hast ein normal starkes Volk - ich darf aber die Runde schon informieren, dass ich dies schon seit mehreren Jahren so praktiziere.
Man hat ein normales Volk im Frühjahr und startet normal ins Jahr!!!!
Das wichtigste daran, Ende Oktober müssen die Milben weg sein - spätestens, denn sonst ist der Imker dritter und das Volk zweiter Sieger, am ersten Platz rangiert die Varroa.
Darum habe ich gesagt, im Oktober mit 10 ml AS rein und nach max 2 Tagen wieder raus- damit die Bruttätigkeit nicht unterbrochen wird. Im Oktober legst die Volksstärke für die nächste Tracht fest.
Dies sollte man bedenken.
Es mag aber jeder halten, wie er es für richtig findet. Ich werde mich hüten die Kollegen zwangsinformieren zu wollen.
Die Angriffe einmal reichten.
Es müssen ja meine Ableger auch verkauft werden und die der Kollegen sowieso.
Auszählung heute bei 20 Völkern 4 Milben, beim besagten Nr. 21 11 Milben, habe daher um 12 h eine Behandlung mit meinem Zeug gemacht.
Werden sehen was morgen unten liegt.
Gruß Einstein

einstein
17.12.2008, 08:39
Heute morgen 8h30 6 Milben bei Nr. 21, sonst keine Milben.
Habe auch das Wettex raus nach 20 Stunden, die Bienen hatten aber Respektabstand zum Wettex eingehalten. Will auch wissen, ob öfteres Nachschauen negativ ist, wie sich das Volk entwickelt - eben ein Versuch um zu lernen.
Gruß Einstein

einstein
18.12.2008, 09:43
Heute 3 Milben (Nr. 21, Rest null) um 9h40, aufgefallen ist, dass die Milben beisammen lagen. Vorher versteut, kann Zufall sein- glaube aber nicht.
Gruß Einstein

einstein
20.12.2008, 09:41
Heute am 20.12. Nr. 21 12 Milben (wurde ja behandelt) der späte Schwarm in 4 Tagen eine Milbe und Nr. 1 - 3 Milben (4 Tage).
Gruß Einstein

einstein
21.12.2008, 08:54
Heute Nr. 21 4 Milben Rest null.
Gruß Einstein

Astacus
21.12.2008, 10:05
Hallo Einstein,

kannst du mal aufs Dach von einem Volk mit Null-Abfall klopfen bis die Bienen aufbrausen.
Dies soll keine "Verarsche sein" sondern ist eine persönlich gemachte Beobachtung von mir. Letztes Jahr hatte ich ein Volk mit Null - Abfall eine Woche nach der Restentmilbung, dachte schon das Volk wäre tot, darum habe ich draufgeklopft, und war nach dem Aufbrausen beruhigt. Als Nebeneffekt lagen dann 1 Stunde später 27 tote Milben auf der Tasse, die durchs Aufbrausen von den Bienen abgeschüttelt wurden.

Gruß
Astacus

einstein
21.12.2008, 12:22
Ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Keine Frage, werde das heute noch machen.
Gruß Albert

einstein
21.12.2008, 17:41
Hallo Astacus!
Habe durch das Plastik hindurch die Aktivität sehen können, sie sind (Nr. 21) am "Werken", also sie leben.
Habe heute nachmittag fast alle Windeln entfernt und dabei bei 2 Stöcken im Gemüll ausgeräumte Stifte (4) gefunden. Dies zeigt, dass bei Temperatursturz - zuviel Brut entsorgt wird um Wärme zu sparen.
Die Zählung endet aber nicht, denn ich habe bei 4 Völkern die "Windel" belassen um weiter zu kontrollieren. Das interessante, die Bienen legen an Volumen (Vergrößerung des Wintersitzes) zu.
Gruß Einstein

einstein
22.12.2008, 16:03
Heute nur mehr 2 Milben bei Nr. 21. Die Randbienen sitzen auch nicht mehr regungslos außen an der Traube, denn es herrscht bereits massiver "Verkehr", schuld daran dürften die Temperaturen sein, denn die Tage waren nie kürzer als jetzt.

einstein
23.12.2008, 17:05
Heute wieder 2 Milben, aber ganz am Rand, nicht mehr in der Mitte
Gruß Einstein

einstein
24.12.2008, 13:56
Heute morgen um 9 h waren es vier Stück, außen rum verteilt, die Traube ist also in Bewegung.
Gruß Einstein

einstein
25.12.2008, 17:07
Heute 25.12.08 hatten wieder 8 Milben den Weg in die ewigen Jagdgründe angetreten. Wieder außen rum, denke die fallen einfach von den Bienen, wenn die sich bewegen und "Schichtwechsel" ist.
Gruß Einstein

Schleifer
26.12.2008, 09:06
Hallo Einstein!

Behandelst du noch aktuell mit deinem Mittel? :huh Oder sind die 8 Milben natürlicher Abfall? Das fände ich dann aber erschreckend. :shock:

Beste Grüße
schleifer

einstein
26.12.2008, 10:40
Wennst das Forum regelmäßig besuchst, es war eine Behandlung vor ca. 14 Tagen, dies ist der Abfall daraus- es tritt wie schon von Ulrike beschrieben die Wirkung verzögert ein und dauert daher länger
Gruß Einstein

Astacus
26.12.2008, 13:18
Hallo Einstein,

kurzer Report von meiner Restentmilbung (Oxalsäureverdampfung) vor 2 1/2 Wochen von meinen 9 Völkern.
Wie in den letzten 2 Jahren mußte ich wieder feststellen, daß mein linkes Volk den absolut höchsten Totenfall hatte um fast 3 mal mehr als das nächste. Von Links nach rechts nahm der Totenfall drastisch ab. Von 886 Stk. über 314 Stk. bis zu 17 Stk. tote Milben / Volk. Durchschnitt ohne Rekordausreiser 89 Stk. tote Milben/pro Volk.

Foto von der Windel des Rekordausreisers
http://bienenforum.imkerei-muellner.at/Windel.jpg

Gruß
Astacus

einstein
26.12.2008, 13:31
Hallo Astacus!
Wenn ich das Bild so sehe, schreckt es mich.
Warum? Die Milben, die hier abgefallen sind, mußten ja um bis dato zu überleben auch alle paar Tage an den Bienen saugen.
Die Langelebigkeit der Winterbienen wird durch das Besaugen dramatisch verkürzt.
Meine Bitte an Dich: den Totenfall genau mittels einer Lupe (ca. 15 x größer) zu untersuchen um die Zahl der Anstiche zu zählen, wäre wichtig genau bei diesem Volk mit den vielen Milben.
Der wichtigste Punkt aber den ich ansprechen muß und will: haben die Völker bis jetzt durchgebrütet - denn warum sind so viele Milben im Stock gewesen.
Astacus, da muß es bei der Hauptentmilbung einen "Haken" geben.
Bitte sage mir, wie und wann und womit Du entmilbt hast, denn ich meine, dass obwohl hauptentmilbt, diese große Anzahl nicht sein dürfte.
Bitte höflichst dies mitzuteilen, damit eine Strategie entwickelt werden kann um dies in Zukunft zu verhindern, denn wenn bei der Restentmilbung so viel anfällt, dann hast bereits massiven Schaden für die kommende Saison.
Das muß man verhindern - der Bienen und des Imker´s wegen.
Liebe Grüße Einstein

einstein
26.12.2008, 14:10
Heute morgen waren es 8 Milben - Nr. 21.
Habe jetzt nachmittags genau um 13h46 - 10 ml meines Mittels auf Wettes seitlich an den Sitz herangelegt und noch oben darauf einen Wärmer dazugegeben, der für ca 3 Stunden die Stockluft wärmt, damit das Mittel verdampfen kann,
Morgen werden ich sehen, ob Milben, wieviel usw.
Übrigens, die Bienen waren in Bewegung.
Die Nachschau dauerte ca 10 Sekunden, dann war alles wieder zu.
Aktuell hatten wir -2°C. Aufbrausen war nach Schließen unten am Flugloch zu hören.
Nach 30 Sek. war es wieder ruhig. Ich muß einfach wissen, was mit dem Volk los ist, was mit dem Mittel passiert, wenn man erwärmt, ich muß auch wissen ob mehr anfällt, ich muß die Verzögerung der Wirkung je Temperatur feststellen, dies kann ich nur unter Praxisbedingungen machen und untersuchen.
Da ich absolut nichts veröffentliche, das ich nicht untersucht habe, sind dies leider unumgängliche Schritte und Tätigkeiten unter der die Seele des Imkers leidet, die des Forschers aber jubelt.
Gruß Einstein

Astacus
26.12.2008, 14:11
Hallo Einstein,

Ich schrecke mich nicht mehr, da ich schon die letzten 2 Jahre dieses gleiche Bild bei meinem linken Stock habe, dieses Volk wird sicher überleben und ein gutes Trachtvolk werden.
Behandlung war Mitte Juli 150ml 85 % Ameisensäure im Universalverdunster von unten
10 Tage Später 100ml 85% Ameisensäure im Universalverdunster Mitte September bis Mitte Oktober 4 Stoßbehandlungen 40ml 65% Ameisensäure aufs Schwammtuch im Wochenabstand. Restentmilbung am 8.12. mit Varroxverdampfer.
Zu meinen genauen Aufzeichnungen komme ich aber erst wieder Mitte Jänner, dann kann ich dir die genauen Abwurfzahlen nennen. Totenfall war fast keiner vorhanden und durchgebrütet haben sie auch nicht.
Da ja meine restlichen 8 Völker einen Durchschnittstotenfall von 89 Milben haben, müßte die Varroabehandlung eigentlich funktioniert haben, da ja alle gleich behandelt wurden.

Gruß
Astacus

einstein
26.12.2008, 15:17
Du nimmst etwa die 10-fache Menge von mir an AS, da dürftest ja überhaupt keine Milben mehr haben.
Astacus, die Verdunstung von unten solltest streichen, meine ich. Du strapazierst das Volk, es bringt sicherlich nicht das, was man erwartet. Wäre nett, wenn Du berichtest, wie es dem Volk ergeht.
Übrigens habe ich das Wettex exakt um 14h55 wieder rausgenommen, also gute 70 Minuten war es im Volk. Der Wärmer war noch handwarm.
Morgen zähle ich wieder.
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
26.12.2008, 15:29
Du nimmst etwa die 10-fache Menge von mir an AS, da dürftest ja überhaupt keine Milben mehr haben.
Astacus, die Verdunstung von unten solltest streichen, meine ich.

Pardon bitte lieber Albert, aber hier ersuche ich bitte um besondere Rücksichtnahme, denn jeder Bienenbetreuer/in ist voll und ganz für seine Betriebsweise verantwortlich. Wir wissen ja schon seit längeren, unser Astacus hat massiven Zuzug von fremden Milben. Ob dem so sei lassen wir doch dahingestellt, wichtig ist sein besonderer Erfolg und der ist zweifellos vorhanden.

Josef

einstein
26.12.2008, 16:00
Hallo Josef, ich möchte wissen, wieso hat er so viel Milben. Vor allem wo "holen die Bienen diese her?"
Ich sprech ihm seine Kompetenz in keiner Weise ab, mir geht es warum soviele Milben und wo kommen die her - nur auf einer Standseite????? Denn dass bei einem Volk so eine Menge vorhanden ist, das kommt mir "spanisch vor". Denn die Bienen müssen die ja irgenwoher mitbringen, das ist es was mich wundert, eigene Milben können es nicht sein, denn das wäre Räuberei, da es nicht so ist, muß die Quelle wo anders liegen. Die müßte man finden, das wäre das interessante daran.
Der Schluß, dass dieses Volk excellente Spürbienen hat, liegt auch nahe, daher unbedingt Königinen nachziehen.
Dies war der Grund meines postings. Habe heute erfahren, dass es im Bezirk Horn ein Bienenvolk im Baum gibt, dieses aber schon 4 Jahre beobachtet wird, das wäre auch was zu untersuchen, ob es schwärmt, wenn ja dann solte man diesen Schwarm mal kultivieren.
Ich werde dies verfolgen.
Gruß Albert

Josef Fleischhacker
26.12.2008, 16:27
Es ist doch hinlänglich bekannt Albert, dass gerade bei den Wanderständen, aber auch sehr häufig bei Heimständen die Randvölker die zurückkehrenden Bienen sehr gerne abcashen. Haben diese Randvölker noch dazu eine besonders gute Mami, bleiben sie umso lieber dort. Dies ist auch der Grund, warum gerade diese Völker den meisten Honig haben. No na, natürlich ist da fallweise auch die eine oder andere Milbe dabei.

Aber hier ist besondere Vorsicht bei der Zucht geboten, denn diese Völker sind sehr oft Blender und zumeist auch sehr stechfreudig, da sie häufig mit fremden Bienen zu tun haben.

Mit Horn habe ich auch schon vernommen. Hoffentlich darf dieses Volk bleiben wo es ist und kommt nicht in falsche Hände.

Josef

einstein
26.12.2008, 16:35
Wir wollen das Volk in Horn schützen!!!!!
Warum nur eine Seite des Standes, da müßten ja beide Aussenteile der Stände betroffen sein. Bei mir ist es auch so, das werde ich aber untersuchen, denn das interessiert mich mächtig.
Gruß Albert

Josef Fleischhacker
26.12.2008, 17:49
Warum nur eine Seite des Standes, da müßten ja beide Aussenteile der Stände betroffen sein. Bei mir ist es auch so, das werde ich aber untersuchen, denn das interessiert mich mächtig.

Im Bienengarten kommen sie von allen Seiten nach Hause, aber in meinem Heimstand kommen sie prinzipiell von der Westseite herangedüst. Mein Nachbar hat dort eine etwa 10 m lange zaunlose und somit offene Fläche, dies kommt offenbar den Bienen bestens gelegen. Wenn er/sie dort Rasen mähen wollen, geht nichts ohne Kartoffelsack über den Kopf. :lol: Ist aber merkwürdig, ich kann mit dem Rasentraktor herumbrausen was ich will, die Sammlerinnen schauen mich überhaupt nicht an. :n3:

einstein
26.12.2008, 19:02
Dein Nachbar ist nicht zufällig weiblich, blond und zwischen 20-40????
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
26.12.2008, 19:52
Dein Nachbar ist nicht zufällig weiblich, blond und zwischen 20-40????


Nein, ist eine Winzerin, aber bereits zwischen 45 und 50, ich müsste nachschauen. Ist aber an sich ein sehr netter und mütterlicher Typ. Sie hat aber zwei hübsche Töchter im passenden Alter. :pfeif:

Da gibt es eine wahre und interessante Geschichte: vor etwa 15 Jahren flatterte flatterte ohne die geringste Vorankündigüng ein Schreiben von einem Anwalt ins Haus. Darin wurde zwar höflich, aber bestimmend um Entfernung des Heimbienenstandes gebeten, da unsere Bienen in Nachbars Garten eine enorme Emmission und Gefahr für die Bewohner darstellen. An sich ja kein Wunder, finden unsere Sammlerinnen dort doch ergiebige Nektarquellen. Nun, diesem fromen Wunsche konnte natürlich keineswegs entsprochen werden, wohnen unsere Bienen doch schon weit länger in meinem Garten als wir Nachbarn haben.

Aber seither ist erfreulicherweise absolute Ruhe eingekehrt und die Bienen erfreuen sich nach wie vor ihres angenehmen und sonnigen Platzerls.

Josef

einstein
26.12.2008, 20:51
Der Einstein sieht seine Formeln und Zahlen, aber er weis nicht wann die Töchter im passenen Alter sind, wie alt sind sie da, 1000 Wochen vielleicht?
Gruß der neugierige Einstein.

einstein
27.12.2008, 12:24
Ich schrieb: die gestrige Behandlung wurde gemacht und nach ca. 70 Minuten das Wettex wieder raus.
Heute um 10 h war der Abfall bei 16 Milben.
Ab jetzt haben die Bienen Ruhe von mir, nur der Abfall wird gezählt und pupliziert.
Dieses Volk wird dann im Frühjahr genau unter die Lupe genommen um die Wirksamkeit zu prüfen.
Gruß Einstein

einstein
28.12.2008, 11:59
Heute 10 h 6 Milben, lagen aber wieder innen ??!!!!
Es hatte -8°C, jetzt um 12 h scheint die Sonne -5 °C.
Gruß Einstein

einstein
29.12.2008, 08:14
Montag 8h5min 3 Milben außen am Rand.
Könnte sein, dass die Behandlung den Rest an Milben runterschmeißt.
Bei den anderen 21 Völkern 8 Milben in 10 Tagen.
Gruß Einstein

einstein
31.12.2008, 10:00
Dienstag 4 Milben,
Mittwoch 4 Milben überall außen im Bereich.
Es sind bei jedem Volk am Flugloch Schneekristalle zu finden- Zeichen für höhere Temperatur - könnte bereits Brutbeginnn sein.
Das ist eben der Vorteil der Beuten, die unten offen sind (Gitter) damit kanndas ganze "Zeug" unten rausfallen und man muß nichts öffnen.
Gruß Einstein.

einstein
01.01.2009, 10:23
Der erste Tag in 2009 - oh Überaschung 14Milben, bei der späteren Betrachtung unter dem Mikro war zu sehen, dass sie schon länger tot sein müssen - sie waren schon eingetrocknet - der Habitus geschrumpft - infolge Mangel an Wasser. Es wird auch der Durchmesser der Traube anders, die Milben sind wahrscheinlich noch im Haarkleid verhakt, sie fallen daher erst bei erhöhter Bewegungstätigkeit ab.
Was auch auffällt, der Durchmesser der hat sich wesentlich vergrößert - ich habe mal die Fläche als Kreis umgerechnet - es sind ca. 50 %, die mehr besetzt sind.
Ich habe jetzt mal den Abfall bei Nr. 21 addiert - es sind knapp über 120 Milben - das ist nicht wirklich die Welt.
Aber ich denke es stimmt schon, dass bei einem natürlichen Abfall 1 Milbe pro Tag 100 Milben im Volk sind. Das könnte so passen.
Gruß Einstein

einstein
02.01.2009, 16:45
Heute waren es 4 Milben, nur mehr außen herum, in der Mitte nix, es hatte minus 3 °C.
Gruß Einstein

einstein
03.01.2009, 22:43
Heute ebenfalls wieder 4 Milben außen rum.
Gruß Einstein

einstein
04.01.2009, 09:13
Heute 6 Milben - quer durch die Traube verteilt, es muß bereits gebrütet werden, obwohl heute morgen -12°C.
Gruß Einstein

franz
04.01.2009, 20:38
Hallo Einstein !

Sag, woran erkennst du das bereits gebrütet wird ?

einstein
04.01.2009, 21:08
Eiskristalle am eingeengten Flugloch - mehr Wärme
Gruß Einstein

franz
05.01.2009, 09:13
Eiskristalle am eingeengten Flugloch - mehr Wärme

Kann ich davon ausgehen, wenn sich Wasserlacken in der Varroatasse befinden, daß ebenfalls schon gebrütet wird ?
Gruß franz

einstein
05.01.2009, 18:26
Ich denke, das ist so, bei mir übrigens auch.
Heute 3 Milben nur außen im äußersten Bereich
Gruß Einstein

einstein
06.01.2009, 10:08
Heute 1 Milbe ganz außen, es war das Bodenbrett, das sich ja außerhalb des Stockes befindet an der Halterung angefrohren, gestern war es das nicht, Zeichen für mehr Wärme und Kondenswasser - ergo Bruttätigkeit.
Gruß Einstein

einstein
07.01.2009, 20:35
Heute war es wieder 1 Stück, denke sie werden schön langsam "aus" hoffentlich.
Werde dieses Volk genau beobachten und ständig berichten.
Gruß Einstein

einstein
08.01.2009, 09:11
Heute 3 Stück, außen, gefrohrenes Wasser auf der Untertasse, Kondenswasser - es wird gebrütet.
Es geht los
Gruß Einstein

einstein
10.01.2009, 09:22
Heute im äußersten Bereich 1 Milbe, der Durchmesser des "Sitzes" hat zugenommen.
Werde jetzt die Zunahme des Umfanges messen - man müßte eigentlich die Brutleistung berechnen können - anhand des wachsenden UMFANGES.
Gruß Einstein.

einstein
11.01.2009, 10:32
Heute 8 Stück, ganz außen herum, dürfte wieder Schichtwechsel gewesen sein, der Umfang hat um 4 cm zugenommen.
Gruß Einstein

gärtner
11.01.2009, 10:56
Hallo Albert,

was habt Ihr aktuell für Außentemperaturen?

Bei mir werden heute nachmittag wieder die Windeln gewechselt, also, ich meine bei den Bienen :pfeif: .
Hinter uns liegt eine Woche mit Minusgraden mehrfach im zweistelligen Bereich - letzte Nacht wieder um die -10 bei einem unglaublichen Vollmond. Ich bin schon sehr gespannt...

Schönen Sonntag noch!
franz.

Josef Fleischhacker
11.01.2009, 10:59
Interessant Einstein und als neugieriger Mensch habe ich dazu eine Frage: gibt es vielleicht ein Foto der Windel zwischen 8. + 11.1 ???

Josef

einstein
11.01.2009, 11:14
Muß gestehen nein, weil ich ein Stück gehen muß - laufen, weil es saukalt ist -13°C, da schau ich, dass ich wieder schnell beim Kachelofen bin.
Aber ab morgen wird fotografiert.
Gruß Albert

Astacus
11.01.2009, 18:21
Hallo Einstein,

bei meinen Völkern sind auch überall Eiszapfen (heute -15 C) und daher schließe ich auch, daß alle meine Völker brüten. Von der Windeldiagnose ausgehend, würde ich eher schon sagen, daß die ersten Bienen bereits schlüpfen
http://bienenforum.imkerei-muellner.at/Windeldiagnose.jpg
Schau auf den Zelldeckel in der Bildmitte.

Gruß
Astacus

Josef Fleischhacker
11.01.2009, 18:41
Ein gewaltiges Volk Astacus, mit sechs vollen Wabengassen kannst Dir schon die Hände reiben. :bravo:

einstein
12.01.2009, 23:18
Heute morgen 1 Milbe bei Nr. 21 (Ableger)
Astacus, der ist die Hälfte von Deinem Volk.
Gruß Einstein

einstein
14.01.2009, 08:34
Am 13. 1. waren es vier Milben, minus 10 ° C, es ist ein Viertel der Zargenfläche besetzt, was für einen Ableger normal ist.
Bilder gibt es, wenn das Schneien aufhört und es nicht so kalt ist.
Gruß

einstein
15.01.2009, 22:53
14.1. und 15.1. jeweil 4 Milben, Die Windel ist ja bei mir außen unter dem Gitter und war heute durch Kondenswasser angefrohren, auch ein weiteres Zeichen der Bruttätigkeit.
Gruß Einstein

einstein
16.01.2009, 20:47
Heute der 16.1. 3 Milben ganz außen, die Traube wandert.
Habe heute bei der Hälfte der Völker durch die Folie kontrolliert. Sie sitzen trocken und sind emsig umhergekrabbelt. Unten an der Windel ist überall Wasser zu finden, es wird bereits ordentlich für Nachkommen gesorgt, KOTSPRITZER sind fast keine zu finden, das sieht auch gut aus, sollte nur schön langsam jetzt der Reinigungsflug möglich werden.
Dann können wir schon aufatmen!

einstein
17.01.2009, 13:40
Heute um 13 h, Minus 3 °C, 2 Milben außen, die Windel war angefrohren, es gibt mehr Kondenswasser.
Gruß Einstein

einstein
22.01.2009, 12:04
HEUTE 22. 1.09 es waren 21 Milben in 5 Tagen - ein Schnitt von 4 Stück, damit kann ich leben.
Gruß Einstein.

einstein
24.01.2009, 16:09
Heute 3 Milben, es hatte 9 °C, oben durch die Folie kontrolliert, ein Volk hat sich geteilt und die Hälften sind in 2 Richtungen gezogen , der eine Teil lebt der andere nicht, habe die Bienen abgekehrt (hatte sie aus dem Stock)und wieder eingehangen.
Es gibt trotzdem schon Brut auch bei dem relativ schwachen Volk - für meine Begriffe.
War heute vormittag in Eisenstadt bei einem Bekannten und der hat 2 Völker im Garten es hatte 11 ° sie flogen nicht, ich vorne Verengung weg - oh du Schande alles voll mit toten Bienen, die konnten nicht mehr raus.
Habe alles an Totenfall ausgeräumt und wieder zugemacht. Ein halbe Stunde später flogen sie schon aus!!!!!!
Das war mein schönstes Erlebnis im Jänner - 2 Völker vor dem Exotus bewahrt. Die Besitzerin - die Tochter des Mannes Biologiestutentin - wenig Ahnung - jetzt habe ich einen weiteren Lehrling in Eisenstadt.
Gruß Einstein

einstein
25.01.2009, 11:10
Heute abgefallen 12 Milben
Dieser Ableger hat außer To bee keine andere Behandlung erhalten, jetzt werde ich zu Kontrollzwecken "OS nach Vorschrift anwenden". Wir werden dann feststellen können, wie gut mein neues Mittel wirklich wirkt.
Erfahrungsgemäß kann man sagen, dass ca. 100 Milben abfallen müssten, wenn man eine schlechte bis mindere Wirkung vom vorherigen Mittel hätte. Alles was zwischen 1-50 Milben ist, sind tote Milben an den Bienen, die durch das Wasserbad mit OS einfach runterfallen.
Werde dies ab Dienstag durchführen.
Gruß Einstein

einstein
26.01.2009, 16:44
Heute vier Milben, am Mittwoch oder Donnerstag gebe ich die OS, dann werden wir sehen.
Gruß Einstein

Astacus
26.01.2009, 20:29
Hallo Einstein,

wenn ich richtig gezählt habe sind bei dir 50 Stk. Milben in den letzten 3 Wochen abgefallen, d.h. ein Schnitt von 2,38 pro Tag. Laut meinem Wissenstand müßtest jetzt ca 300 Milben im Volk haben. Der Abfall nach der Restentmilbung mit Oxalsäure interessiert mich jetzt natürlich sehr.

Gruß
Astacus

einstein
26.01.2009, 21:46
Du kannst sicher sein, dass ich das genauestens überprüfen werde.
Da kannst Dich darauf verlassen
Gruß Einstein

40Gast
27.01.2009, 08:12
@ einstein:
Eine Liste mit den Tagen und gezählten Varroen (Einzelabfall, Wochensumme, Monatssumme,...), die übersichtlich ist und von dir täglich (oder wenn du nachzählst) aktualisiert wird (z.B. Excel) wäre sehr aufschlussreich und übersichtlich, noch dazu evtl. eine graphische Auswertung....
Das Ganze in einem Link hier vermerkt wäre optimal!
Ginge das?
LG

einstein
29.01.2009, 18:07
momentan geht nichts, aber schon gar nichts, habe meine Bienen zum Schikurs angemeldet, das Bild heute um 10 h vormittag - insgesamt waren es ca. 70 cm Schnee in 2 Tagen, er sinkt aber schon zusammen, da sehr naß.
Gruß Einstein
http://img403.imageshack.us/img403/1705/bienenimschneems6.th.jpg (http://img403.imageshack.us/my.php?image=bienenimschneems6.jpg)

einstein
06.02.2009, 12:49
Heute morgen gezählt, es waren 36 Milben in 10 Tagen.
Es wurde auch heute die OS geträufelt, um 12 h 27 min, genau lt. Vorschrift, dabei habe ich gesehen, dass das Volk gar nicht so schwach ist, sie sitzen auf ca 1/3 der Grundfläche meiner Zargen (10x Zander), dürfte ein gutes Volk werden.
Morgen zähle ich den ersten Abfall, wenn es unter 50 Milben sind, dann hat meine Behandlung bei 2 °C gewirkt und ich bin mit dem Mittel als Restentmilbung zufrieden.
Wir werden sehen.
Gruß Einstein

einstein
07.02.2009, 09:41
Ich muß mal die Emotionen, die ich habe, loswerden. Da sitze ich nun vor dem Mac mit Tränen in den Augen und warum?
Ich war bei den Bienen, bei dem besagten Volk wo die Varroabehandlung mit OS zur Kontrolle gemacht wurde, es ist von gestern auf heute die Menge von 13 Milben abgefallen.
Jeder kann sich jetzt denken, was das heist, das Mittel wirkt auch als Abschlußbehandlung, ich muß nicht mehr so spät rein, denn ich kann ab Mitte März
nochmals was gegen die Varroa tun.
Ich bin meinem Ziel einen großen Schritt näher gekommen - die Varroabekämpfung.
Gruß Einstein

hugo
07.02.2009, 17:42
Hallo Einstein
Gratuliere Dir von Herzen.
Was mir am meisten imponiert, ist, dass Du nicht etwas planlos versuchst, sondern genau misst was Du machst und was es für auswirkungen hat.
Du hast offenbar sehr gute Kentnisse als Imker und dann noch die Notwendigen Grundlagen, damit es nicht ein testen auf kosten der Bienen gibt.
Genau so etwas bräuchten die Grossimker. Eine sichere Varoabekämpfung mit minimalstem Aufwand, mit der Sicherheit, dass die Bienenprodukte unbelastet bleiben. Das ist etwas wo wir im legalen Bereich noch Meilenweit davon entfernt sind.
Mit freundlichem Gruss
Hugo

einstein
08.02.2009, 12:43
Heute morgen bei mittelstarkem Schneefall - die Kontrolle - es waren 11 Milben abgefallen, ich werde jeden Tag kontrollieren um zu sehen, was insgesamt abfällt.
Denn es kann nicht viel Varroa drinnen sein, sonst wäre die Abfallrate höher, die lag bei einem bekannten Kollegen nach gleichartiger Behandlung bei 50-65 Milben je Tag über 1 Woche.
Diese Zahlen geben mir die Möglichkeit, die Behandlungzeit zu varriieren um zum optimalen Ergebnis zu kommen.
Wir werden alle Untersuchungen machen, die wichtig sind, aber soviel getraue ich mich schon zu sagen - ohne zu weit aus dem Fenster zu lehnen, es wird ziemlich sicher funktionieren - das war ja auch das Ziel
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
08.02.2009, 15:18
Wir werden alle Untersuchungen machen, die wichtig sind, aber soviel getraue ich mich schon zu sagen - ohne zu weit aus dem Fenster zu lehnen, es wird ziemlich sicher funktionieren - das war ja auch das Ziel.

Nun kommt aber große Freude auf Einstein. :bravo:

Deine Mühe und Engagement in dieser für uns Imker doch sehr wichtigen Sache ist echt bewundernswert. Wir vom Bienenforum drücken weiterhin ganz fest die Daumen.

Liebe Grüße

Josef

einstein
08.02.2009, 16:25
Ein historischer Moment - für mich jedefalls.
www.*****.at (http://www.*****.at) ist ab sofort anzusehen.
Das Material wird ab Mitte März zu haben sein, es wird erst Mitte Feber produziert, ich muß erst kalkuliueren, die Verpackung einkaufen, das Etikett gestalten und den Versand organisieren macht die Firma Naturrein, jetzt kommt eine Menge Arbeit auf uns zu.
Werden mal sehen wie viele Euros ins Land "ziehen werden", was es kostet - ob das leistbar ist
Gruß Einstein

Hephaistos
08.02.2009, 16:48
Hallo Einstein!

Gratuliere zum Erfolg deiner Bemühungen! Auch die Homepage ist gut gelungen. Wenn das Mittel zu einem erschwinglichem Preis auf den Markt kommt, werde ich es selbstverständlich testen.

Gruß,
Hary

einstein
08.02.2009, 17:01
Ich habe noch keine AHNUNG, WAS ES KOSTEN WIRD!
Ich muß erst sehen, wo ich die ganzen Rohstoffe herbekommen kann (9 Stück), ich muß noch eine Firma finden, die es nach meiner Rezeptur mischt und abfüllt, die es verpackt, die es kartoniert, die es wegschickt, usw. Du kannst Dir vorstellen, daß die Arbeit jetzt erst beginnt. Bis jetzt waren die Ausgaben weniger als 3000€, aber was wird jetzt an Kosten anfallen, aber was soll´s ich habe A gemeldet, so muß ich auch B sagen.
Wenn es zu teuer wird, stelle ich mich halt mit dem Hut vor die Kirche und.......
Gruß
der beinahe schon verarmte
Einstein

Josef Fleischhacker
08.02.2009, 17:06
Ein historischer Moment ... http://www.*****.at ist ab sofort anzusehen.
Das Material wird ab Mitte März zu haben sein, ...

Meiner herzlichsten Glückwunsch zu diesem Erfolg mein lieber Einstein. Deine Ausdauer und Bemühen um unsere Bienen ist echt bewundernswert. Möge ***** ein echter Meilenstein zur Bekämpfung der Varroa Milbe werden.

Sobald dieses Mittel erhältlich ist, werde ich mich damit eindecken.

Josef

einstein
10.02.2009, 23:26
Heute Dienstag um 23 h!!!!! mit Taschenlampe 7 Milben.
Das ist nicht viel, aber wir haben wieder 10 cm Schnee bekommen.
Ich bin selbst gespannt wie eine Feder, was draus wird.
Gruß Einstein.

Nikkenulrike
10.02.2009, 23:32
Ein historischer Moment ... http://www.*****.at ist ab sofort anzusehen.
Das Material wird ab Mitte März zu haben sein, ...

Hallo Albert!
Gratuliere Dir!
Hat sich alles doch ausgezahlt, und ich bin stolz, daß ich im Vorfeld doch auch schon mittesten durfte!
Liebe Grüße
Ulrike

einstein
12.02.2009, 16:53
In HOHENHEIM meinten Sie, interessanter Ansatz mit ES zu behandeln.
Es darf nur kurz funktionieren - gasen, denn wenn es zu lange gasen würde hättest ja die ES im Wachs im Futter usw, aber es zerfält zu 100 % in H2O und CO2, Es besteht nur aus Wasser und Kohlensäure, damit gibt man kein Material, das gefährdent ist, Bei OS können die Kristalle mehrere Monate stabil sein, das bitte nicht vergessen, die sind in zu großer Dosis tötlich für den Menschen.
Zu bestellen wird es über die Firma Naturrein sein, auch über Internet, per NN nehme ich mal an, einen Nachtrag wird es zum Gefahrenhinweis geben, Bei vollständiger Entleerung der Flasche diese mit Wasser ausspülen und die entleerte Flasche kann sodann wiederverwendet oder als Plastik entsorgt werden.
Das zweite: die kristallinen Rückstände, die sich je nach Lagerung bilden können (ca. 2 %) können einerseits aus der Flasche, andererseits aus dem saugfähigen Material in Wasser ausgewaschen werden. Die Salzkristalle in 0,5 l Wasser lösen.
Dieses Waschwasser kann nach einer Verdünnung 1:5 als Blumendünger zu jeder Pflanze als Gießwasser verwendet werden.
Rückstände keine.
Ich hoffe Ihr seit jetzt zufrieden.
Aber aufpassen - keine Pflanzen mit lebenden Bienen düngen!!!!!
Gruß Einstein

einstein
13.02.2009, 22:00
Heute nach weiteren 3 Tagen 7 Milben unten, der Sitz der Wintertraube hat sich ein wenig vergrößert. Es ist Wasser auf der Unterlage zu finden, Brut wird bald schlüpfen, die Zeit wäre schon um.
Gruß Einstein

einstein
14.02.2009, 10:15
Heute um 10h07 1 Milbe am Brett, der Abfall an Wachs durch Futterzehrung ist stärker geworden, dies deutet auch auf Brut - vermehrt hin - der Durchmesser ist größer, werde das ganze ab sofort nur kontrollieren und nicht abputzen, damit das Geschehen besser dokumentiert werden kann.
Aktuell -2 °C, Schneefall letzten 3 Tage 10 cm.
Die Völker brummen gleichmäßig
Gruß Einstein

einstein
14.02.2009, 17:05
Nachdem jetzt genug PR passiert ist, sowohl für, als auch gegen, sehe ich mich veranlaßt darauf hinzuweisen, dass alle Personen, welche sich geäußert haben, sowohl für und gegen, bis auf ganz wenige positive Ausnahmen, einen wesentlichen Punkt nicht einmal hinterfragt haben:
Der Punkt lautet: Wieviele Anwendungen sind vonnöten - sind minimal vonnöten

Findet Ihr irgendwo einen Satz, der lautet - ***** ist ...so oft... anzuwenden - nochmals es steht Anwendung, es steht ab wann, es steht wieviel, aber es steht nirgends, dass man 6 x muß.
Meine Frage könnt Ihr alle nicht lesen!!!
Ich habe das deutlich formuliert, deutlicher geht es nicht, Ihr wollt die maximale Anwendung machen, die zu teuer ist, schreit wie der Spatz in der Dachrinne obwohl nirgends steht, wie oft man muß.
Wo steht das???????
Es steht ab wann man dürfte und bis wann man dürfte - mehr nicht.
Ich hätte eigentlich auf die Frage gewartet - Einstein Du Sack, schreib endlich wie oft wir sollten!!!
Das wäre nach Sichtung der Dinge die einzige Frage gewesen, die Sinn gemacht hätte.
Vorerst mal alles verteufeln, das ist üblich, wie wäre es mal andersrum, zuerst lesen, dann schreiben.
Daher habe ich die Seite hier reinkopiert um Euch zu zeigen, Ihr müßtet genau lesen lernen, das habt Ihr doch in der Schule gemacht, oder?

Anwendung:
Die angegebene Menge TO BEE wird unverdünnt mittels Dosiereinrichtung oder
Verschlusskappe(1 Verschlusskappe entspricht ca.10 ml) auf ein saugfähiges Material (Wettextuch)
verteilt appliziert (ca.1 Minute einwirken lassen) und anschließend in Zargenmitte auf den
Rähmchen platziert.
Die Seite des Wettex, an der TO BEE appliziert wurde, zeigt immer nach oben,
da kein Kontakt der Bienen mit dem Pflegemittel notwendig ist.
Um die Verdunstungswirkung zu verbessern, wird die Zarge mit einer Folie abgedeckt und mittels Deckel verschlossen.
48 Stunden nach erfolgter Anwendung das saugfähige Material (Wettex) wieder entfernen.
Nach 4 Tagen die Entwicklung des Bienenvolkes an der Stockwindel überprüfen.

Anwendungszeiträume und Anwendungsmengen:
1. Anwendung: Ab Anfang März 15 ml TO BEE je Zarge bei einer Außentemperatur von mind. + 10°C
2. Anwendung: spätestens Mitte April 15 ml TO BEE je Zarge
3. Anwendung: nach der Honigernte das Bienenvolk mit 5 Liter Futter auffüttern und mit
35 ml TO BEE je Zarge behandeln.
4. Anwendung: 24 Tage nach der 3. Anwendung mit 35 ml TO BEE je Zarge
5. Anwendung: ab Ende September mit 15 ml TO BEE je Zarge
6. Anwendung: Nach Einstellung des Flugbetriebes bei einer Außentemperatur von mindestens
+ 6°C mit 15 ml TO BEE behandeln.

Die Aufwandmenge je Bienenvolk einzargig beträgt max. 130 ml pro Jahr.
Zweizargig erhöht sich die Aufwandmenge um 50 %.
Wenn eine Behandlung im Zeitraum zwischen 2.u.3. Anwendung erfolgt, dann sollte der Honig nur für Futterzwecke verwendet werden.
Ableger und Jungvölker, welche nicht beerntet werden, können bei Bedarf immer behandelt werden.
Der Abstand zwischen den Behandlungen sollte aber auch hier mindestens 24 Tage betragen.

Alles gelesen, wo steht, dass man 6 x behandeln muß????
Ich harre gespannt Euren Wortmeldungen und Ergüssen, die ich mit Genuß studieren werde.
Ich habe mich schon lange nicht so gut unterhalten!!!! Herrlich.
Werde heute kein Kabarettprogramm mehr konsumieren.
Ganz herzlichen Gruß an die Runde!
Der zu Dank verpflichtet Einstein

Supernova
14.02.2009, 18:08
Ich glaube Herr Einstein vergißt, dass er hier mit seinem potentiellen Kundenkreis kommunniziert! Publikumsbeschimpfung kommt da nicht gut an!!!

einstein
14.02.2009, 18:25
Das ist keine Beschimpfung, das ist sich wehren, will doch Dich und die anderen zukünftigen Kunden nicht verkrämen!!!!
Die beste PR ist die, die länger als 2 Stunden im Kopf bleibt, es bleibt hängen, wennst mindestens 12 mal darüber nachdenkst.
Ich durfte mal in dieser Branche für kurze Zeit mithelfen.
Einstein

hugo
14.02.2009, 18:47
Hallo
Also dann beteilige ich mich am Kabarett, vermutlich als Witzfigur ohne dass ich es weis.
Ich habe gelesen und so verstanden, dass der Hersteller Angaben macht für eine 6malige Anwendung.
Also gehe ich davon aus, dass ich, wenn ich nicht ewigs Milben zählen will 6mal behandeln muss, damit ich sicher bin, dass das Mittel richtig dosiert ist und seine optimale Wirkung entfalten kann.
Da ich aber Berufsimker bin mit einer grösseren Anzahl Völker, habe ich schlicht zu wenig Zeit Milben zu zählen und 6mal ein Mittel anzuwenden welches totz allem noch in der Testphase ist und pro Volk ein xfaches mehr kostet als andere Mittel.
Ab einer gewissen Betriebsgrösse wird eine Kosten/Nutzen Rechung gemacht und dort ist diese Mittel nicht an der Spitze.
Trozdem viel Erfolg und Du darfst Dich ruhig weiter auf meine Kosten amüsieren.
Für mich ist das Thema erledigt.
Mit freundlichem Gruss
Hugo

Tommy Tulpe
14.02.2009, 20:35
Alles gelesen, wo steht, dass man 6 x behandeln muß????


Dass man muss, steht da natürlich nirgends. Allerdings verleitet die strikte durchnummerierte Aufzählung zu der Annahme, dass von sechs Anwendungen auszugehen ist. Des Weiteren steht auch nicht unter welchen Bedingungen (Höhe Milbenfall) eine Anwendung stattfinden sollte/empfohlen wird oder wann man drauf verzichten kann.

einstein
14.02.2009, 20:49
Ich darf das ganze auflösen.
Es macht Sinn im Frühjahr die erste oder zweite zu machen - Menge 10-15 ml, da ist es sinnvoll, die VARROAS zu zählen, wenn der Verdacht besteht, es könnte viel Druck sein.
Die wichtigste ist nach der Abschleuderung und die darauffolgende ebenfalls, die sollten beide durchgeführt und erfaßt werden.
Der Abstand sollte zwischen 21-24 Tage sein.
Die letzte wäre kurz nach Einstellen oder noch bei aktivem Flugbetrieb bei ca. 10°C.
Ich habe alle meine Völker 3 x "gepflegt", das scheint genug zu sein (ich schrieb es ja -Abfall bis 8000 Stück) um gut über den Winter zu kommen.
Wichtig aber- Volk beobachten es könnte trotz alledem etwa Räuberei- es könnten MILBEN IMPORTIERT WERDEN.
Bei mir war der Verbrauch 2 x 35 ml und 1 x 10 ml, aber Achtung, das ist bei jedem Stand anders!!!
Das wären in Geld für 70 ml 4,20 € je Volk.
Zusammengefaßt: 1 und 2 sind frei, 3 und 4 werden durchgeführt, 5 ist frei und 6 wird gemacht - ich kann aber auch statt 6 die 5 machen!!!
Was ich ja schon mit Uli zusammen gemacht habe - ich kann mit 10 ml behandeln und nach 2-3 Tagen weis ich, wie hoch der Druck ist, ich kann dann schon auf die Herbstbehandlung schließen. Was ich brauche.
Gruß Einstein

einstein
15.02.2009, 11:32
Heute aktuell um 9h5min: 8 Milben - einige ganz im Außenbereich, habe nur gezählt nicht abgewischt um fotografieren zu können, es hat seit gestern wieder 5 cm Schnee gegeben.
Man sieht noch keine Kotspritzer an den Beutenwänden (Spiegel von unten) und Fluglochnähe , noch scheint die Kotblase was aufnehmen zu können.
Gestern sind um ca. 14 h einige Bienen raus, als sie am gestampften Schnee saßen, habe ich einige durch seitliches vorsichtiges Drücken "entleert", es ist noch Platz in der Blase - soweit meine Beobachtung - es ist jede Anregung und Beobachtung dazu willkommen.
Uli könntest Du bitte die Datei, die Du mir geschickt hast, reinstellen oder soll ich das.
Du warst beteiligt daran, daher wäre es authentisch, wenn Du es reinstellen könntest.
Gruß Einstein

einstein
21.02.2009, 18:06
Mometan kann ich nicht zu den Beuten, wir haben in 3 Tagen 60 cm Neuschnee dazubekommen.
Wenn jemand Schnee benötigt, wir würden ihn gratis nur um Abholung, abgeben.
Mehr Auswertung wenn der Pfad wieder begehbar ist.
Gruß Einstein

einstein
23.02.2009, 12:09
Heute ist der 23. Feber, ich konnte nicht früher hin- so viel Schnee - es hatte Freiutag, Samstag undSonntag den ganzen Tag geschneit. Es ist feucht und zusammengesunken, aber immer noch 50 cm - es reicht über Kniehöhe.
So die Auszählung: ab 16. Feber bis jetzt neu dazu von 8 auf 41 Milben, das sind 33 Milben dazu für 7 Tage ergibt einen Schnitt von knapp 5 Milben, nach einer OS Behandlung nicht wirklich hoch.
Werde weiter beobachten und berichten.
Gruß Einstein
http://img152.imageshack.us/img152/5223/varroa1.th.jpg (http://img152.imageshack.us/my.php?image=varroa1.jpg)
http://img18.imageshack.us/img18/9721/nr22links.th.jpg (http://img18.imageshack.us/my.php?image=nr22links.jpg)

einstein
23.02.2009, 12:11
Heute ist der 23. Feber, ich konnte nicht früher hin- so viel Schnee - es hatte Freitag, Samstag und Sonntag den ganzen Tag geschneit. Er ist feucht und zusammengesunken, aber immer noch 50 cm - es reicht über Kniehöhe.
So die Auszählung: ab 16. Feber bis jetzt neu dazu von 8 auf 41 Milben, das sind 33 Milben dazu für 7 Tage ergibt einen Schnitt von knapp 5 Milben, nach einer OS Behandlung nicht wirklich hoch.
Werde weiter beobachten und berichten.
Gruß Einstein
http://img152.imageshack.us/img152/5223/varroa1.th.jpg (http://img152.imageshack.us/my.php?image=varroa1.jpg)

http://img18.imageshack.us/img18/9721/nr22links.th.jpg (http://img18.imageshack.us/my.php?image=nr22links.jpg)

einstein
24.02.2009, 10:48
Heute 10h45 eine Milbe, 10 cm Neuschnee ab gestern, es versuchen immer wieder einzelne Wasserträger die Gegend zu erkunden, man findet sie immer erstarrt im Schnee.
Gruß Einstein

Supernova
24.02.2009, 18:18
ergibt einen Schnitt von knapp 5 Milben, nach einer OS Behandlung nicht wirklich hoch.
Werde weiter beobachten und berichten.
Gruß Einstein
Verstehe ich richtig, ein Schnitt von 5 Milben pro Tag? Wenn ja, ist das, naja, ich würde sagen ganz schön heftig für diese Zeit ! :shock:

einstein
24.02.2009, 20:02
Wenn es als Schnitt nimmst wäre das um Lichtjahre zuviel, man muß aber doch sagen, dass nach OS schon mind. 14 Tage Milben fallen und heute war es nur mehr eine, die Tage werden es zeigen, was noch fällt und ob ich mit ***** reingehe, das wäre gleich ein ernster Test, da würde man sofort was sehen.
Ich werde es ziemlich sicher auch am nächsten Sonntag machen (1. März).
Gruß Einstein

einstein
25.02.2009, 15:26
Heute wieder eine Milbe, die Bienen versuchen schon auszufliegen (8 °C) obwohl der Schnee noch ca. 50 cm hoch liegt, das Summen ist in den Stöcken deutlich zu hören, am Sonntag werde ich die erste Behandlung mit ***** durchführen.
Möchte wissen ob was abfällt. Es werden 10 ml von oben gegeben.
Schreibe jetzt noch einen Anhang dazu, da ich mit der oberflächlichen Kontrolle der Völker nr. 6-9 fertig geworden bin - das heist nicht geöffnet, sondern Blick durch´s reine Plastik von oben.
Von den 4 Völkern besetzen 2 die halbe Fläche, die anderen 2 ca. 35 % der Zargenfläche, die Völker sind bereits "stark".
Auf die Gefahr hin, die alte Diskusion wieder loszutreten, meine Meinung dazu, dass die desinfizierende Wirkung gegen Bakterien usw. der ES bereits zu sehen ist, denn es gibt keinerlei Anzeichen von Ruhr usw. Die Tracheen- und einige andere Milben werden durch ES sowieso gleich wie bei der AS reduziert.
Ich habe jetzt bei 4 Völkern die Windel unten rein, der Abfall bis Samstag wird Aufschluß bringen, was an Varroa da ist, dann wird am Sonntag entmilbt.
Ich will wissen was los ist, denn die Temperatur passt bereits - ja übrigens - von der Wintertraube sieht man bereits weniger, es herrscht emsige Betriebsamkeit, das Hochheben der Beuten ergab genug Gewicht, sie haben Futter genug. Es gibt sicherlich bereits einige Jungbienen, die Völker spüren mit aller Macht das Näherkommen des Frühlings. Sie beginnen sich bereits einzustellen, es liegt jetzt an uns, den optimalen Start für unsere Immen zu ermöglichen.
Der Septemberschwarm entwickelt sich prächtig!!!!
Gruß Einstein.

einstein
27.02.2009, 08:37
So, die nächste Zählung war fällig: die nr. 21 in 2 Tagen 4 Milben - das ist viel, will am Sontag die erste Behandlung machen, die anderen 4 Völker in 2 Tagen eine Milbe .
Werde aber bei dem einen Volk, wo die eine abgefallen ist, eine Entmilbung machen. Wird natürlich ausgewertet und berichtet.
Werde 10 ml ***** auf Wettex geben.
Gruß Einstein

Supernova
27.02.2009, 09:14
So, die nächste Zählung war fällig: die nr. 21 in 2 Tagen 4 Milben - das ist viel, will am Sontag die erste Behandlung machen, die anderen 4 Völker in 2 Tagen eine Milbe .
Werde aber bei dem einen Volk, wo die eine abgefallen ist, eine Entmilbung machen. Wird natürlich ausgewertet und berichtet.
Werde 10 ml ***** auf Wettex geben.
Gruß Einstein
Deine genauen Postings in allen Ehren, könntest du uns aber mal eine komprimierte Form des Milbenabfalls posten, so zur Übersicht? Oder auf deine HP stellen. Danke!

40Gast
27.02.2009, 09:28
Deine genauen Postings in allen Ehren, könntest du uns aber mal eine komprimierte Form des Milbenabfalls posten, so zur Übersicht? Oder auf deine HP stellen. Danke!

Darum habe ich in diesem Beitrag in meinem Posting am 27.1. auch schon gebeten, leider vergeblich...
Eine Übersicht wäre wirklich sehr übersichtlich :P
LG

einstein
01.03.2009, 13:47
Mein Problem, ich muß arbeiten um Geld zu verdienen, das ich dann in ***** investiere, Scherz beiseite, die Kosten bringen mich nicht um.
Wie versprochen- heute die Behandlung mit je 10 ml *****, es wurde gemacht nr.21 und nr. 1, dieses Volkl hatte Abfall in 6 Tagen 2 Milben. Es ist dermaßen stark (Buckfast) dass ich Angst habe wegen dem Futter, es besetzt bereits jetzt 80 % der Fläche (10 Zander) und wo soll das hinführen, wir haben März und es war noch kein Reinigungsflug möglich!!!!!!!
Bin schon ein wenig in Sorge, ich muß morgen nach Rostock und komme am Freitag zurück, dann werde ich bereits wissen, was die Behandlung gebracht hat.
Gruß Einstein

einstein
01.03.2009, 19:12
Seit der Entmilbung mit OS 53 Milben, habe ja heute ***** 10 ml gegeben - schon geschrieben, jetzt werde ich am Freitag vormittag zählen, bin selbst gespannt, was los ist, habe ja noch andere (2) behandelt, eines wo kein Abfall war, das andere wo in 4 Tagen 1 Milbe abgefallen ist, werde da 8 Tage warten und dann diese mit OS behandeln, da ja noch nicht OS behandelt wurde, kann ich sie noch machen, eine Kontrolle wird AS sein, denn diese werden nur zur Ablegerbildung genommen.
Übrigens: ich habe ein ***** verwendet, dass 3 Wochen im Freien in der Gartenhütte stand, ich will wissen, ob Frostschaden auf-
treten kann und die Wirkung bei Kälte sich verändert.
Noch was: die Kauf- bzw. Bestellmöglichkeit ist ab 9. März gegeben, ab 10 l wird es 10 % Rabatt geben, der Versand innerhalb Österreichs ist frei!!!!
Bei größeren Bestellmengen, entsprechend mehr Rabatt. Damit wären wir beim Preis der anderen Mittel??
Gruß Einstein

einstein
05.03.2009, 22:38
So, heute abend von Rostock zurück - begonnen habe ich die Geschäftsreise in der Region Harz ein hübscher Ort - der Name Mägdesprung - dann über Leipzig-Berlin -Herzsprung-Rostock-Ivenacker Eichen -Kassow-Berlin-Schwechat.
Morgen schaue ich nach wegen den Milben, was abgefallen ist.
Die ersten 100 l ***** sind abgefüllt und somit verfügbar.
Bis Morgen
Gruß Einstein.

einstein
06.03.2009, 18:44
Schlechtes Wetter um 9 h, der Abfall bei nr.21 zeigt, dass genug Milben da sind - von Sontag bis heute morgen 31 Milben - das sind ein Schnitt von 6 Milben - werde am Samstag sehen, was abfällt, wie geschrieben, die Behandlung mit 10 ml, weiters habe ich ja noch 4 Völker behandelt - bei diesen ist in den letzten 8 Tagen vor der Behandlung keine Milbe abgefallen - jetzt aber nach der Behandlung sind bei 2 Völkern innerhalb 5 Tagen 4 Milben gefallen (je 2), das heist, die sind schon in der Brut und es war gerade ein Schlupf!!!
Die Population an Milben ist noch sehr klein, aber dies wäre die beste Zeit, der Druck wäre dann zur Tracht defacto nicht vorhanden.
Was auffällt, die Völker besetzen schon 80 % der Zargenfläche - sie sind entsprechend stark - ich bin erstaunt - wie stark.
Werde jetzt die 5 Völker täglich kontrollieren und weiter berichten.
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
06.03.2009, 18:52
Werde jetzt die 5 Völker täglich kontrollieren und weiter berichten.

Wenn ich darum bitte darf! Superr

Josef

einstein
06.03.2009, 19:07
Josef, eine Frage, wie sieht es mit den Kotspritzern aus, ist Durchfall zu sehen oder nicht, habe bei einigen Kollegen welchen gesehen, bei anderen weniger.
Ja ab Montag kann, wenn gewünscht, bestellt werden und so sieht das ganze dann aus
Gruß Einstein

http://img12.imageshack.us/img12/9935/*****.th.jpg (http://img12.imageshack.us/my.php?image=*****.jpg)

Josef Fleischhacker
06.03.2009, 19:22
Sehr schön Einstein, aber da ist noch eine Frage offen, KLICK letzter Eintrag (http://www.iphpbb3.com/forum/78638741nx22723/bienenschaedlinge-f27/*****-ab-3-februarwoche-bestellbar-t1429-s15.html) :n3:

Josef

einstein
07.03.2009, 18:21
Das erstemal dass bei nr. 21 keine Milbe abgefallen ist, aber bei den vier anderen sind bei einem Volk 4 Milben gefallen, dieses hatte die letzten 2 Wochen (hatte vorher nicht kontrolliert) keinen Abfall.
Gruß Einstein

einstein
08.03.2009, 16:14
Habe heute weitere 2 Völker behandelt, morgen und am Dienstag werde ich zählen, bei nr. 21 heute nach der Nullnummer gestern 4 MILBEN AUF 1 cm2, sehr ungewöhnlich, wie wenn sie diese aus der Wintertraube rausgebeutelt hätten.
Gruß Einstein

Josef Gruber
09.03.2009, 07:11
Hallo Einstein!

***** wäre natürlich ein wunderbares Mittel gegen die Milbe und ich würde auch einige Stöcke damit behandeln, aber für mich stellen sich noch ein paar offene Fragen:
- mit welchen Rückständen ist im Wachs zu rechnen - gibt es Untersuchungsergebnisse aus Hohenheim?
- wie lange ist die Wartezeit zwischen Behandlung und Honigernte?
- gibt es Untersuchungen bezüglich Rückstand im Honig?
- ist dieses Mittel von den BIO Verbänden zugelassen?
Gibt es für die obigen Fragen positive Antworten würde ich den Bedarf für 10 Völker bestellen. Sind jedoch nicht alle Punkte geklärt, wäre ich bereit ein Volk aus der Honigernte herauszunehmen um mit Tobbe einen Versuch zu starten - Kosten darf's dann jedoch nicht viel.

Gruß Sepp

einstein
09.03.2009, 08:07
Diese Woche soll laut tel. Auskunft das Ergebnis der Wachsuntersuchung kommen.
Letzte Anwendung 6 Wochen vor der Tracht (April-Mitte spätestens)
Bin heute nachmittag bei der Bio-Stelle.
Gruß Albert

einstein
09.03.2009, 21:48
Heute war der Abfall nr. 21 nach 8 Behandlungstagen wieder 16 Milben!!!! Es waren also schon wieder Milben an den Bienen, die Milben dürften erst geschlüpft sein, denn mit OS wurden sie nicht erfaßt!! Habe sie erwischt, bevor sie in die Brut reingehen konnten.
Dieses Volk werde ich mit Argusaugen betrachten, denn das gibt defacto ehrliche Aussagen, die man anwenden kann.
Gruß Einstein

Josef Fleischhacker
09.03.2009, 21:52
Frage Einstein: kommt bei diesem Volk auch eine Drohnenwabe rein und wird diese ausgewaschen?

Josef

einstein
09.03.2009, 22:00
Ich werde dieses Volk nicht zum Ernten des Honig verwenden, sondern als Pflegevolk nehmen und als Kontrolle mit ***** im April behandeln - zusätzlich bekommt es eine AS Behandlung um zu sehen, wie hat ***** gewirkt.
Werde dies genauestens verfolgen und berichten.
Gruß Einstein

einstein
10.03.2009, 08:19
Heute bei Nr. 21 2 Milben, bei den anderen behandelten Völkern inzwischen 5 - 2 Milben seit Sonntag.
Gruß Einstein

einstein
11.03.2009, 08:10
Heute bei Nr. 21 6 Milben, beim Septemberschwarm in 14 Tagen 1 Milbe, bei den anderen 3 in 2 Tagen 2 Milben.
Temperatur wie bekannt sehr bescheiden!!
Gruß Einstein

einstein
13.03.2009, 12:04
Gestern 2 Milben, heute 1 Milbe bei nr. 21, das Volk wird stärker, bei den anderen 4 Völkern in 2 Tagen 1 Milbe.

Gruß Einstein

einstein
14.03.2009, 08:46
Heute bei nr. 21 16 Milben , nachdem Milben, da vorhanden ja jetzt in der Brut sitzen um für Nachkommen zu sorgen, zeigt der Abfall, dass irgendwas die Milben erledigt haben muß, denn freiwillig fallen sie ja nicht ab, natürlicher Totenfall ist es auch nicht, denn sonst wäre ja das Bienenvolk beinahe schon tod, da Milbendruck hoch.
Ergo muß von irgenwo eine Wirkung gegen die Milben passieren, übrigens manche Leute verwenden Essigsäure zur Futter-Honigwabenbehandlung und Vertreibung der Wachsmotte!!!!!
Da ist es zugelassen, weil keine Rückstände, wenn man dies aber im Volk macht, was ist dann, weiss die Essigsäure, dass sie hier Rückstände bilden muß?????
Daher ich kann das ganze Geplappere von wegen Rückstände bei Behandlung mit ***** nicht nachvollziehen und auch nicht mehr hören, denn einmal scharf nachgedacht, entlarvt dies ja als Unsinn, weil schon anderweitig bewiesen.
Daher bitte zu entschuldigen - an die Runde - dass ich dazu keine Stellungnahme mehr abgeben werden - zum Thema Rückstände in Waben, Honig, Propolis usw. Es ist nicht vonnöten, da keine Kontaminierung vorkommt.

Gruß Einstein

JohannErnst
14.03.2009, 11:04
Hallo Einstein
Es ist verständlich das du dein ***** anpreist und gut vermarkten willst.Aber wenn um diese Zeit noch relativ viele Milben vorhanden sind, kann deine Behandlungen im Herbst
nicht so erfolgreich gewesen sein. Das andere Imkerkollegen bezüglich Rückstände auch Meinungen haben, ich glaube dazu ist das Forum wohl da um sich auszutauschen.
Deine ätzenden Bemerkungen gegenüber Anderen, ist nicht immer angebracht.
Trotzdem mit freundlichen Grüßen
Johann

Josef Fleischhacker
14.03.2009, 12:26
Das andere Imkerkollegen bezüglich Rückstände auch Meinungen haben, ich glaube dazu ist das Forum wohl da um sich auszutauschen.
Deine ätzenden Bemerkungen gegenüber Anderen, ist nicht immer angebracht.

Genau so ist es :!:

Ich zB habe keinerlei Ahnung von Chemie, weiß jedoch umso mehr von der Natur, Haus Garten, Bienen ect. zumindest bilde ich mir dies ein.


Zitat Einstein

Daher ich kann das ganze Geplappere von wegen Rückstände bei Behandlung mit ***** nicht nachvollziehen und auch nicht mehr hören, denn einmal scharf nachgedacht, entlarvt dies ja als Unsinn, weil schon anderweitig bewiesen.

In diesem Forum wurde von Rückständen bei ***** Behandlungen noch nicht gesprochen, zumindest ist mir dies im Moment nicht bekannt. Ich möchte bitte in Erinnerung rufen, das hier gegenseitiger Respekt und Achtung vor jenen Personen die auf der anderen Seite des PCs sitzen, eine sehr hohe Wertigkeit hat.

Josef

einstein
14.03.2009, 15:23
Wenn ich jetzt vorsichtig frage: ist jetzt ES zur Behandlung der Waben zugelassen oder nicht?
Wenn ja, darf man dann die Waben die man behandelt hat, wieder verwenden?
Oder muß man diese alle ausschmelzen?
Eine Frage: bitte Euch dies ohne Emotionen zu beantworten, wie oft muß bei Euch etwas genehmigt sein, damit ihr es glaubt????
10 x oder 20 x oder genügt 5 x.
Man sagt den deutschen Kollegen eine hohe Höhrigkeit den Ämtern gegenüber nach, ich denke in Austria ist dies nicht anders.
Nur wenn andere Kollegen eine andere Meinung zu Rückständen haben, dann ist das denen ihr Bier, Tatsache aber ist, ES verdunstet ohne Rückstände - der Mensch kann immer noch was lernen.
Es kann doch wohl nicht sein, dass Ergebnisse die bestätigt sind, einfach ignoriert werden, wenn man ES verdunstet, dann eben ohne Rückstände, das ist so, warum könnt ihr das nicht zur Kenntnis nehmen und müßt den i Punkt nochmals teilen und dann vierteln, was bringt das?
Wenn ich das frage, dann ist dies nicht unhöflich, sondern ich versuche zu verstehen, wie ihr denkt, warum ihr zu diesem Schluß gelangt, ich kann dem nicht folgen. Mag sein, dass ich zu dumm bin, soll recht sein, aber warum wehrte Kollegen schreit ihr in der Masse, die Masse war doch nicht von mir gemeint, das Individuum, welches schreit nur um des Schreiens willen, das meine ich. Man kann ja alles mal schlechtreden und warten, was dann noch bleibt, auch eine Methode, und zur Frage wenn jetzt noch soviele Milben fallen - meine Antwort, weil sie Tod sind, wenn keine fallen, bedeutet das, dass sie in der Brut sind, denn vorhanden sind sie ja, das wissen wir.
Zur Frage der Behandlung ob die schlecht war: welche Deine oder meine, bei meiner weis ich dass sie nicht gewirkt hat bei Nr 21, denn ich habe im Herbst nicht behandelt - der Grund - ich benötige für die Frühjahrsversuche ein Volk mit Milben, das kann man aber mit Nachdenken schon herausfinden, dass das gewollt war. War so schwierig wohl nicht.
Oder wie hätte oder kann ich euch die Abfälle an Milben schildern, wenn die Behandlung erfolgt wäre?
Zur Info: Volk nr. 21 entwickelt sich prächtig - ich werde in den nächsten Tage ein Bild reinstellen um zu dokumentieren, bin aber darauf angewiesen, dass ihr mir glaubt, obwohl nicht oft (5x) wiederholt.
Ihr solltet euch nicht betroffen fühlen, denn ihr wart nicht angesprochen!!!! Die die ich angesprochen habe, werden es schon wissen, wen ich meine.
Es ist bekannt, wenn man andere Wege geht, dann eckt man an, mal gewollt, mal ungewollt, aber nie gewußt beleidigend, das soll auch mal gesagt werden, denn eines ist gewiß, wenn ihr euch mit mir einläßt, dann werdet ihr gezwungen mitzudenken - aber nur der, der will.
Gruß Einstein

Konrad
14.03.2009, 16:05
Hallo Einstein,

ich bin gelernter Schlosser, das heißt "lediglich" Pflichtschulabschluß, und arbeiter zur Zeit als Informatiker. Ich hab keine nennenswerte Ahnung von Chemie. Soweit ich in der Schule aufgepasst habe ist es so, dass wenn man hochentzündlichen Wasserstoff mit brandförderndem Sauerstoff im Verhältnis 2:1 hat, dann entspricht das der Formel H2O und somit brandlöschendem Wasser. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit dieser Aussage, sondern möchte damit nur mein primitives Wissen im Bereich Chemie festhaltn, damit du weiß mit welchem Niveau du zu tun hast.
Sollte meine Annahme mit dem H20 richtig sein, so lautet für mich auch der Umkehrschluß, dass wenn man ES etwas zusetzt, sich dessen Wirkung auch ändert. Diese Änderung hast du ja auch mehrfach schon in deinen Beiträgen erwähnt, sonst würde To Bee ja ledgilich wie ES pur wirken.
Für mich heißt das auch, dass wenn ES zugelassen ist nicht unbedingt "Mischprodukte" von ES zugelassen sein müssen.

Was ich schade finde ist, dass dein Entwicklung To Bee so viel Ablehnung findet. Wenn ich mir aber die Frage stelle warum, dann komme ich einfach zu dem Schluß, dass ich hierzu einfach keine für mich schlüssigen Beweise vorfinde. Die Aussage des Herstellers ist immer einseitig dargestellt, weil er ja von seinem Produkt überzeugt ist. Kannst du Unterlagen, Testergebnisse, Zertifikate und dergleichen von anderen vertrauenswürdigen Quellen liefern, dann wird sich der Gegenwind rasch in ein Lüfterl reduzieren. Wenn das viel Geld kostet ist das natürlich so eine Sache. Sei aber bitte nicht auf all jene sauer, die an To Bee interessiert sind, sich somit im Forum zu To Bee äußern, und einfach mehr Sicherheit haben wollen.

Vielleicht hilft meine Darstellung zum klären so manchen endloslangen To Bee Threads.

lg
Konrad

einstein
14.03.2009, 20:28
Konrad ich bin bei "Dir", bitte bedenke aber, dass ich was dazugebe, das entscheident ist, stimmt schon, nur, wen ich es erzähle was, kann es jeder nachmachen, dann läßt es jemand patentieren und sperrt dieses - wer hat das Nachsehen - die Bienen/Imker.
Genauso, wie es mit dem Wassermotor passiert ist.
Das will ich nicht, da finde ich es besser, es schimpft wer auf mich.
Gruß Einstein

einstein
15.03.2009, 09:10
Heute mal null bei nr. 21, scheint ein gutes Zeichen zu sein, denn gestern sind sie vie verrückt geflogen -mit Polleneintrag.
Gruß Einstein

40Gast
15.03.2009, 09:41
Es kann doch wohl nicht sein, dass Ergebnisse die bestätigt sind, einfach ignoriert werden, wenn man ES verdunstet, dann eben ohne Rückstände, das ist so, warum könnt ihr das nicht zur Kenntnis nehmen und müßt den i Punkt nochmals teilen und dann vierteln, was bringt das?


Lieber Einstein,
ich glaube, es wäre für dich und Alle sehr sehr hilfreich, wenn du auf der Homepage von To Bee genau auf diese Punkte eingehen würdest. Dort fehlt nämlich ein Verweis auf durchgeführte Untersuchungen externer Stellen und auf Bestätigung deines Gesagten oder "Behaupteten".
Dass "jeder Kramer" seine Ware lobt, ist klar. Aber offiziell anerkannte Ergebnisse, Zulassungen, Untersuchungen, Vergleichsreihen, Zertifikate,... würden DIR und UNS viele Diskussionen ersparen.
Bis jetzt hast du nur angekündigt, dass diese Untersuchungen im Gang sind. Gibt´s jetzt schon Ergebnisse (objektive Vergleichsreihen) und Biozertifizierungen? Ein entsprechender Punkt mit ALL diesen Ergebnissen auf deiner Homepage wäre sehr aufschluss- und hilfreich.

Das zweite ist:
Auf deiner Homepage gibt es zwar eine Auswertung nach Behandlung mit *****, die ist aber von der Ulrike.
Hier im Forum ist schon ein paarmal angeregt worden, ein entsprechendes Diagramm oder eine Verlaufskurve deiner Ergebnisse zur Verfügung zu stellen.
Der 57. Hinweis, wieviel Milben am x-ten Tag beim y-ten Stock abgefallen sind ist nämlich im Gesamten betrachtet überhaupt nicht mehr aussagekräftig und nicht nachvollziehbar.

Versteh das bitte nicht falsch - es geht mir nicht um ein in Frage stellen deiner Untersuchungen, sondern um ein Darstellen von Ergebnissen zur Objektivierung des Gesagten und zur besseren Erkennbarkeit der unschädlichen Wirkung von *****.

Vielleicht schaffst du das doch noch!

LG

einstein
15.03.2009, 19:52
Der Grund warum das ganze jetzt gestartet wurde, wir haben jetzt mit Stefan die Möglichkeit, im Frühjahr bis Trachtende genau zu untersuchen, wie ***** wirkt, denn ich denke wenn der Stefan das macht, dann sollte das genügen, übrigens in den nächsten paar Tagen, wird es Untersuchungsberichte geben, soviel vorerst, ich berichte, wenn mehr vorliegt.

Dieses mail in Bienenaktuell ist Balsam für die Seele des chemieverrückten Einstein:
Ich darf den Milbi zitieren:

***** kontra Essigsäure
Hallo Einstein,
beiss mich so nach und nach durch die Chemie mit rauchender Birne und hab glaub ich kapiert was Du gemacht hast. Genial gemacht, Hut ab.
So machens die Bienen im Prinzip auch, vom Grundkatalog her kommen da As u. Os von Haus aus nicht mit. Respekt.
Ich kiefl noch an meiner Linie weiter, vielleicht gelingt auch was.

Muß noch versäumte Bildung nachholen, aber wer wü der kau.
Hochhochachtungsvoll!


Gruß Einstein

einstein
16.03.2009, 08:22
Kontrolle heute, Nr. 21 keine Milben, bei den anderen 4 Völkern eine Milbe beim Septemberschwarm.
Gruß Einstein

einstein
13.04.2009, 20:25
Ende nächste Woche wird die Nr,. 21 eine 2 Zarge erhalten!
Gruß Einstein

einstein
20.04.2009, 22:18
Vorgestern hat Nr 21 eine zweite Zarge mit 6 ausgebauten und 4 MW erhalten.
Gruß Einstein.

einstein
30.04.2009, 21:49
Freunde, die 4 MW sind ausgebaut und bestiftet. Das Volk gibt jetzt richtig gas.
Hauptsache Varroen weg, dann geht alles von alleine.
Gruß Einstein.

einstein
06.05.2009, 19:48
Das Volk Nr. 21 hat gestern die dritte Zarge bekommen (6 MW) mit 4 ausgebauten Waben.
Ich habe, wie ihr wisst, ja Zander und BW in Verwendung, der Höheunterschied wird meisten als Drohnenbau ausgeführt, diesen schneide ich aus und kontrolliere immer hundert (100) Zellen auf Varroa.
Wenn ich da was finde, kommt die Brutunterbrechung zum Zuge.
Gruß Einstein

einstein
24.05.2009, 22:11
Volk 21!
Habe Zarge Nr. 4 zwischen 2 und 3 eingeschoben mit 4 MW und 6 ausgebaute Waben bestückt, die 3 Zarge ist brechend voll mit Honig - ausgebaute MW.
Jetzt kommt die Zarge 2 ganz nach unten - das ist die Winterzarge, die 1 Zarge kommt raus und wird zur Gänze zu Ablegern - meistens 4.
In jeden Ableger kommt eine Zelle vom Stefan. In 14 Tagen legt dann die Mami schon wieder und das werden Ableger, die sich sehen lassen können.
Das Urvolk trägt weiter fleißig Honig ein entwickelt sich wieder.
Zusammenfassung:
Zarge 2 ist jetzt unten,
Zarge 3 ist jetzt 3 und bleibt ganz oben
Zarge 4 ist jetzt Zarge 2
Zarge 3 wurde zu Ablegern.
Faktum - das Volk sitzt jetzt auf 3 Zargen, die Bienen schlüpfen weiter und der Wald honigt bald.
Geschleudert wird am Wochenende
Gruß Einstein