Wenig Brut

Goldregen

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Hallo,
wieder einmal bin ich unsicher. Ich hab 2 Ableger und ein Wirtschaftsvolk.
Die Ableger fliegen bei schönem Wetter noch wie wild und bringen Pollen ein. Sie haben noch viel Brut und meiner Meinung nach noch Futterbedarf. Also setz ich noch Futtergläser auf. Das Futter wird abgenommen.
Mein Wirtschaftsvolk hat sich sozusagen schon auf die faule Haut gelegt und sitzt gemütlich in der Traube.
Ist das normal?
Ich hab vor 2 Wochen reingeschaut, wieviel Futter sie haben. Das Wirtschaftsvolk war "voll". Nur noch ganz wenig Brut. Die gezeichnete Königin war da. Die Waben voller verdeckeltem Futter. Da ist Angst hatte, dass sie keinen Platz zum Brüten mehr haben, habe ich eine volle Honigwabe rausgenommen und eine ausgebaute reingehängt und nicht mehr gefüttert. Ergebnis: auch diese Wabe wird mit Honig (woher auch immer) gefüllt aber nicht bebrütet.
Es sind immer noch sehr viele Bienen da. Sie haben jetzt zwar alle Platz in ihrer Beute, hängen aber schon noch durch. Varroen hatte ich beim Verdampfen fast gar keine. ( Vielleicht insgesamt bei 5 mal 30 Stück). Ich überwintere Zanderbeute einzargig.

Da ich im Frühjahr eine drohnenbrütige Königin hatte, hab ich nun ein wenig Angst, ob diese Königin vom Frühsommer eventuell auch schon nachläßt in ihrer Legeleistung.
Vor allem, da die Ableger noch viel mehr Brut drin haben.
LG Doris
 

Josef Fleischhacker

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Nun musst aufpassen Doris, ziemlich sicher findet dieses Volk eine ergiebige Quelle, normalerweise wird nämlich das Angebot einer Leerwabe im Brutraum unverzüglich angenommen und bestiftet, hier kamen die Stockbienen der Königin zuvor.

Bitte öffne bei passendem Wetter dieses Volk und kontrolliere die Brut, gibt es überhaupt keine offenen Zellen mehr, zudem auch noch rund um die verdeckelte Brut ausnahmslos verdeckelten Honig, so besteht Gefahr des verhonigens. Wäre dem so, so musst den verdeckelten Honig rund um die Brut mit einer E-Gabel öffnen. Hier nicht zu viel, es genügt an zwei Waben die Fläche von jeweils Handteller groß.

Josef
 

Marian aus Wien

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Habe gestern 2 Stände mit jeweils 30 Völkern in den Winter geschickt. Sind voll mit Futter UND siehe da alte Königinnen brüten NICHT mehr. Es sind nur noch sehr wenige Stifte zu finden und kaum bis keine offene Brut. Die verdeckelte Brut wird auch immer weniger. Bei den Jungvölkern am anderen Stand sieht die Lage genau anders aus. Die Völker pflegen noch größe Brutflächen. Platz ist bei beiden noch genug, da ich immer erst um diese Jahreszeit fertig füttere wegen teilweise starkem Eintrag bis September (Goldrute, Buchweizen, Herbstasterl). Ich würde behaupten, die alten Königinnen wissen sie haben genug Winterbienen und treten ruhiger. Jungköniginnen sind ja bekannt dafür und auch begehrt mehr zu brüten.
 

impererx

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Es ist normal das Alt/Wirtschaftsvölker bis Ende Oktober wenig bis fast keine Brut haben.
Wäre eigentlich ein guter Termin für die Winterbehandlung, denn im Dezember habe sie oft wieder mehr Brut.
 

Drohn

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Die meisten Völker sind seit Mitte Juli brutfrei, bzw. stark brutreduziert.
Kommen immer noch n icht richtig ins brüten, egal ob gefüttert oder nicht. Egal ob Behandlung oder nicht.
Letztes Jahr war das nicht so stark, aber die Tendenz hat sich verstärkt.

Was geht da ab? Pollen wäre wieder genug da.

Der Drohn
 

Josef Fleischhacker

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Die meisten Völker sind seit Mitte Juli brutfrei, bzw. stark brutreduziert.

Da könnte einerseits AmS Langzeitverdunster, aber auch Trachtlosigkeit der Grund dafür sein. Bei den Langzeitverdunstern ist die Sache völlig klar, ob es ausreichend Trachten gibt erkennst bei den Brutwaben, insbesonders bei der offenen Brut.

Kommen immer noch n icht richtig ins brüten, egal ob gefüttert oder nicht. Egal ob Behandlung oder nicht.

Kommt auf die Art der Fütterung an, gibst auf einem Schwung 8 Liter so wird dies unverzüglich eingebunkert, also verdeckelt, somit hast ein Problem, nämlich kein offenes Futter, wäre ein schwerer imkerlicher Fehler.

Letztes Jahr war das nicht so stark, aber die Tendenz hat sich verstärkt.

Letztes Jahr hatten wir vier Volltrachten und diese ab Marillenblüte beinnend, im heurigen Jahr hatten wir lediglich drei Volltrachten, die Linde versagte kläglich, die Sonnenblume war innert einer Woche vorbei. Selbstredend, dass sich dies vor allem bei der Brut bemerkbar macht.

Was geht da ab? Pollen wäre wieder genug da.

Pollen alleine ist lediglich Brot für die Bienen, diese Tierchen benötigen aber auch Energie in Form von Zucker, hier ist vor allem der Bienenbetreuer mit seiner Hilfestellung berufen.

Josef
 

Tschiwi0

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.
ich habe ein fragwürdiges Volk. Ein Verhalten, was ich noch nie hatte oder zumindest nie so bemerkte.
Am Stand meines Schwiegersohnes habe ich eine heurige Königin von einem angeschwärmten Volk.
Seit einer Woche ist sämtliche Brut geschlüpft und keine offene Brut oder Stifte.
Ein Kranz unterhalb des Futters ist blitzblank geputz, wie sonst die Aufforderung zum bestifteln.
Und was mich besonders stutzig macht ist, dass sie so ruhig wie selten ein Volk sind.
Ein alter Imkerkollege hat zu solchen Bienen gesagt:" Sind wie Käfer!"
Beim Suchen finde ich keine Königin. Ist auch kein Wunder, das Volk hat noch viele Bienenn
Was sagt ihr zu so einem Fall?
Soll ich einfach auf gut Glück ein Apidea, welches ich noch hätte, aufsetzen?

Gruß
Fritz
 

Josef Fleischhacker

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Fritz, laut Deiner Beschreibung schaut das Ganze doch sehr gut aus, nachdem noch dazu das Volk sehr stark ist würde ich es zumindest noch eine ganze Woche so belassen. nach dieser Woche würde ich ein Waberl aus dem Apidea einsetzen, also eine Weislprobe, schon hast absolute Sicherheit.

Eh schon wissen, wenn in den nächsten Tagen Pollen eingetragen wird so ist die Sache klar.

Jsoef
 

Fabian

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Hallo,

bei mir schaut es ähnlich aus. Hab auch erst einen Stand mit 30 Völkern durchgeschaut. Die Bienen sind ruhig
und sitzen teilweise auf einer Wintertraube zusammen (es hatte 12-15°). Genügend Futter ist vorhanden und
sie sind größtenteil Brutfrei. Optimal für eine Nachbehandlung, da es in unserem Gebiet schon mehrere Berichte
von massiver Reinvasion gibt..

lg Fabian
 
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