Varroa

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albert

Guest
Wie ich schon geschrieben habe, habe ich eine weitere Behandlung gemacht (Bienenwohl). Ich hoffe, dass die Völker einigermaßen auswintern. Im Mai nehme ich wieder sämtliche verdeckelten Brutwaben heraus, um so die Muttervölker vor der Tracht von der Varroa zu befreien. Mit den verdeckelten Brutwaben mache ich Sammelbrutableger, die ich sofort behandle, wie ich in der Jännerausgabe der Bienenzeitung beschrieben habe.

LG
Albert
 

Palma40

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Jetzt wo du weist das deine Völker wieder in Brut sind oder sogar durchgebrütet haben, wie wirst du mit der Varrobehandlung weiter machen?

Das ist ein ernstes Problem. Als Behandlung bleibt ja nur das Träufeln oder OS-verdampfen und dabei erwischt man nur die aufsitzenden Varroamilben. Man muß vorausschauen und im Frühjahr Baurahmen einhängen und Drohnenbrut schneiden, frühzeitig Brutwaben zur Ablegerbildung entnehmen.


Ups, Albert war schneller!
 
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Palma40

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Mit den verdeckelten Brutwaben mache ich Sammelbrutableger, die ich sofort behandle, wie ich in der Jännerausgabe der Bienenzeitung beschrieben habe

Hallo Albert,

das interssiert mich, die Bienenzeitung hab ich nicht. Kannst du diesen Beitrag hier einstellen ?
 
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albert

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Servus Klaus,

Das ist ein 6-seitiger Beitrag. Ich schreibe nämlich heuer wieder die Monatsbetrachtungen. Mit der Veröffentlichung hier hab' ich kein Problem , wenn Josef einverstanden ist.

LG
Albert
 

Nils

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@Walter
Dein Bericht ist sehr alarmierend! Mich würde interessieren, wieviele Milben denn bei diesen Völkern VOR der Oxalsäurebehandlung gefallen sind? (Natürlicher Totenfall pro Tag)

Wie Max so treffend schreibt ist eine ständige Milbenkontrolle wohl der einzige Weg mit dieser Plage halbwegs zurecht zu kommen.

@Albert
Monatsbetrachtungen sind immer gut und ich würde mich freuen, Deine hier zu lesen!


Nils
 
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edlBeeFit

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Ich hab sie schon gelesen, super

Hab sie in Bildformat, danke Albert
 

hannes12

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Eigene Kö Zucht ja/nein
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Moin ,

habe ende Nov./anf . Dez. einen Tag um die 0° abgepaßt und geträufelt. Bei Kontrolle vor ca. einer Woche lagen bei einem ( von 18 ) 4/5 Milben. Die Stärke der V. ist allerdings ziemlich unterschiedlich.
Bin aber zuversichtlich , auch wenn das Frühlingswetter mir z.Z. wieder vollkommen gegen den Strich geht. Das Wetter haben wir eben nicht im Griff , unsere alte Schwäche .

Gruß hannes
 

Palma40

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Servus Klaus,

Das ist ein 6-seitiger Beitrag. Ich schreibe nämlich heuer wieder die Monatsbetrachtungen. Mit der Veröffentlichung hier hab' ich kein Problem , wenn Josef einverstanden ist.

LG
Albert

Hallo Albert,
da hat der Josef sicher nichts dagegen. Schlage Dir vor, dafür ein neues Thema zu eröffnen mit dem Titel Deines Beitrags.
 

Josef Fleischhacker

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Mit der Veröffentlichung hier hab' ich kein Problem , wenn Josef einverstanden ist.


Ist doch selbstverständlich und wir alle würden uns darüber freuen.

Astacus als unser damaliger Moderator hat dies Monat für Monat in unseren laufenden Arbeiten wunderbar eingefügt, wäre schön, könnten wir dies abermals so haben.

Josef
 

Josef Gruber

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Hallo!

Mich beflügelt das Gefühl, das die Varroa Bekämpfung von so manchen Imker vernachlässigt wird

  • bei den Ständen ohne Probleme hab ich aktive Imker als Nachbarn, wobei nicht alle mit AS behandeln
  • bei einen Stand mit erhöhter Varroa Behalstung hab ich einen Nachbarn, der zumindest im Sommer offene Reizfütterung durchführt
  • bei einen weiteren Stand hab ich einen Nachbarn der nach Gerüchten nur auf die Überwinterung seiner Schwärme setzt, der Rest erlebt
    meist nicht das neue Jahr

Wir werden auch mit diesem Problem leben müssen, so lange sie es nicht zu bunt treiben ist man ziemlich machtlos.

Schöne Grüße Sepp
 

heuwender

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Ja
Ist dieses Problem nun ein Fluch oder ein Segen?
Bring uns dieses Tun einer varroaresistente Biene näher und/oder bemänteln diese Imker damit nur ihre Faulheit?
 

heuwender

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Deine Nachbarnkollegen schenken sich die Kontrolle und die Behandlung oder gar den Aufwand von 5B nach Chrigel.
Du verstehst es als Herausvorderung und rechtlich gesehen scheinst du keine andere Wahl zu haben.
Du muß aus diesem Grund einen höheren Aufwand fahren und/oder mit Verlusten rechnen.
Ist dieses Problem nun ein Fluch oder ein Segen?
Bringt uns dieses Tun einer varroaresistente Biene näher und/oder bemänteln diese Imker damit nur ihre Faulheit?
Solltest du dich neben dem Ärger auch über die Begattung mit den Drohnen freuen, die diese Betriebsweise überleben ?

Sekt oder Selters? Es ist für mich ein Reizthema, aber ein interessantes.
 

Josef Gruber

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Bringt uns dieses Tun einer varroaresistente Biene näher und/oder bemänteln diese Imker damit nur ihre Faulheit?
Solltest du dich neben dem Ärger auch über die Begattung mit den Drohnen freuen, die diese Betriebsweise überleben ?

Hallo Jens!

Gäbe es in Europa noch Bienen, wenn die Milbe nicht bekämpft würde?
Oder anders gefragt, gibt es Imker die gänzlich ohne Behandlung
und ohne Bienenkauf im Frühjahr über die Runden kommen?

Ich für mich werd's nicht riskieren auf die Behandlung zu verzichten.

Werde jedoch beim Zukauf von Königinnen solche mit einen hohen Zuchtwert in Bezug auf Varrotoleranz bevorzugen.
Und in weiterer Folge von solchen Völkern vermehren, welche mit der Varroa leichter zurechtkommen.

Paaren sich meine Königinnen dann mit Drohnen aus "varrotoleranten" Völkern macht dies
den Mehraufwand in der Herbstbehandlung wieder wett.

Schöne Grüße Sepp
 

heuwender

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Hallo Sepp!

Ich bin mir ziehmlich sicher,daß die Biene in Europa die Milbe überlebt hätte, wenn der Mensch das durch sein Eingreifen nicht verhindert hätte.
Aber jetzt müsssen wir es so nehmen wie es ist.
Oder anders gefragt, gibt es Imker die gänzlich ohne Behandlung
und ohne Bienenkauf im Frühjahr über die Runden kommen?
Die Kunstschwarmbildung dürfte man auch als sanfte Varroabehandlung verstehen.
Bitte nicht falsch verstehen, ich gehe da auch kein Risiko ein. Und egal welchen Zwängen ein Nachbarimker unterliegt, sehe ich es als seine Pflicht an, die Varroa zumindest nach der Schleuderung ordentlich zu behandeln und danach vernünftig zu Füttern, um Räuberei zu unterbinden.
 
A

albert

Guest
Und egal welchen Zwängen ein Nachbarimker unterliegt, sehe ich es als seine Pflicht an, die Varroa zumindest nach der Schleuderung ordentlich zu behandeln und danach vernünftig zu Füttern, um Räuberei zu unterbinden.

Behandlung ist ein dehnbarer Begriff.
Ich bin aber sehr froh darüber, dass wir keine tschechischen Verhältnisse haben. Dort passiert die Varroabehandlung von Amts wegen. Ich hätte keine Lust, mir die Bienenvölker mit Amitraz-Aerosol vernebeln zu lassen. Ginge es nach dem Willen eines hohen österreichischen Imker-Funktionärs, sollten alle Imker mit Bayvarol behandeln, weil der Großteil nicht fähig ist, gegen die Varroa ordentlich vorzugehen (seine Worte). Wenn ich mir jetzt vorstelle das vorgeschrieben zu bekommen...

LG
Albert
 

Josef Gruber

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Hallo Albert!

Ginge es nach dem Willen eines hohen österreichischen Imker-Funktionärs, sollten alle Imker mit Bayvarol behandeln, weil der Großteil nicht fähig ist, gegen die Varroa ordentlich vorzugehen (seine Worte)

kommt der aus meiner näheren Umgebung?

Eine andere Frage
Auf zwei meiner Stände sind die Völker ziemlich von der Reinvasion geplagt.
Heuer hab ich mir einer mehrmaligen Oxalsäureverdampfung geholfen.
Im nächsten Jahr überlege ich Mitte Oktober eine Langzeitbehandlung mit dem Nasenheider horizontal durchzuführen.
Und hoffe das:
  • dieser Verdunster auch bei den Temperaturen im Oktober/November noch ausreichend AS zur Verdunstung bringt
  • die um diese Zeit mitgebrachten Milben keinen Schaden anrichten
  • die Bienen den Brutbetrieb einschränken
Hast du schon Erfahrungen bzw. Rückmeldungen zu mit diesem Verdunster?
Oder bin ich auf dem Irrweg?

Schöne Grüße Sepp
 

Ficht

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Zander Flach
Eigene Kö Zucht ja/nein
Nein
kommt der aus meiner näheren Umgebung?
Muss fast sein, sonst kenn ich noch jemanden der das in jedem Kurs mehr oder weniger eindeutig zur Sprache bringt... :(

Ich hatte in den ersten zwei Dezember - Wochen 5 Milben, nachdem die Völker wie schon wo anders geschrieben sehr schwach waren (drei Wabengassen ca. handbreit) wollte ich die Völker nicht unnötig strapazieren. Jetzt tut es mir leid, weil bei dem stärkeren Volk wo auch ordentlich Flugbetrieb war, zählte ich gestern 8 Milben nach einer Woche...

Könnte das Indiz dafür sein, dass sie schon brüten?

LG
 

mario

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Hallo Christian!

Bei den Temperaturen ist es sicher möglich das Sie wieder in Brut sind.
Habe auch schon einige Völker die wieder in Brut gegangen sind- laut Windel.

Schöne Grüsse

Mario
 
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