Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

Goldregen

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Ich denke mal, dass mehrere auch diese Problem haben. Aber keiner mag wirklich darüber schreiben.
Warum hat eigentlich das Blockbedampfen in kurzen Abständen so einen schlechten Ruf bzw wird so angefeindet?

Die Behandlung mit AS tötet Königinnen und Brut.
Drohnenschneiden tötet Brut
TBE tötet Brut (wenn man die Brutscheunen ensorgt)
Käfigen der Königin kann, wenn man nicht aufpaßt, zu Drohnenbrütigkeit führen
Sublimieren mit OS ? Viel Arbeitsaufwand, vor allem, wenn der Stand weit weg ist.

Ich weiß, dass ist jetzt sehr oberflächlich betrachtet.

Wenn man die Suchfunktion bemüht, stellt man fest, das früher mehr übers Bedampfen geschrieben wurde. Warum?
Ich bin mir sicher, wenn mehr Imker im Oktober 3 mal( oder mehr) im Abstand von 2 Tagen bedampfen würden, dann wüßten sie auch, daß sie viele Milben drin haben.

Daniel ist mit Sicherheit nicht allein.

LG Doris
 

quikly12

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Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

so einen schlechten Ruf bzw wird so angefeindet?

ich glaube, weder das Eine noch das Andere

Einen schlechten Ruf kann ich nicht feststellen, ganz im Gegenteil.Ox- Verdampfen ist die absolut bienenschoneste Methode die uns derzeit zur Verfügung steht.Es gibt genügend Publikationen dazu.
Abgesehen vielleicht von der Hyperthermie, aber dazu gibt es nur eine einzige größere Feldstudie, und die ist aus dem Jahr 1993, und stellt der Hyperthemiebehandlung kein sehr gutes Zeugniss aus. Danach gibt es nichts Fundiertes mehr.

Angefeindet find ich übertrieben

Nur bin ich der Meinung, dass wir uns in dieser Beziehung verhalten wie viele Bauern, die sich nicht an Gesetze halten ( siehe Bsp. Sikkation bei Soja und Kartoffeln)

In Deutschland ist das Verdampfen nach wie vor überhaupt verboten

Und in Ö ist es einmalig im brutfreien Zeit erlaubt, und es gibt nur ein zugelassenes Medikament davor ( und das hat viele Zutaten drinnen, die man eigentlich nicht bräuchte, bzw die Rohre sehr schnell verstopfen lässt)


alles andere ist "illegal". Und wenn du dich daran halten willst, dann tust du dich verdammt schwer. Und mich ärgert das manchmal.Man macht es sich einfach und setzt sich über alles hinweg. Wenn man es überspitz darstellt, dann sind das illegale Tierversuche, und die, die sich dran halten wollen sind die Blöden, müssen mit den erschwerten Bedinigungen zurecht kommen.

Wir sollten darauf drängen, dass das die Zulassungen geändert werden, das die Tierarzneimittel geändert oder verbessert werden......dass verdampfen im Block zugelassen wird usw......
 

Goldregen

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AW: Bienenfreund87's imkerliche Arbeiten

Hallo Claudia,

ich finde leider das Gesetzt nicht, dass sublimieren von Oxalsäure verbietet.
Und da es in Deutschland eigentlich für alles ein Gesetzt gibt, was nicht erlaubt ist, müßte es doch eines geben?

Es ist nicht zugelassen, das stimmt.
Warum? Vielleicht weil sich kein Geld damit verdienen läßt, ich weiß es nicht.
So eine Zulassung scheint recht aufwändig zu sein.

Und der Arbeitssschutz alleine kann doch keine Hinderung sein. Es gibt soviele Möglichkeiten sich vor dem Dampf zu schützen.

Vielleicht ist es ein Tierversuch, bei dem aber schon sehr viele festgestellt haben, dass es den Bienen nicht schadet und sie gut damit über den Winter kommen.


LG Doris
 

quikly12

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AW: Bienenfreund87's imkerliche Arbeiten

Doris,
du hast recht, es gibt kein Gesetz dagegen, es gibt keine Zulassung. War nur schlampig ausgedrückt von mir. Läuft aber auf das Gleiche hinaus. Und dass es den Bienen so gut wie nicht schadet, ist auch bewiesen, dem widerspreche ich nicht.....und trotzdem dürfen wir es nicht.
 

Bienenfreund87

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AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

Ich habe keine Angst um die Wahrheit zu berichten, wenn meine Völker an einer erhöhten Milbenzahl leiden handel ich zum wohl der Bienen.
 

Josef Fleischhacker

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AW: Oxalsäure verdampfen ist wo und wann erlaubt?

Ist bei mir nicht anders Daniel, erkenne ich Gefahr für meine Schützlinge so wird unverzüglich agiert, wobei ich keinesfalls vorher das Bundesgesetzblatt studiere.

Josef
 

quikly12

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Das ist bei mir auch nicht anders, ich habe sogar bei den Kontrollen angegeben, dass ich nicht immer das zugelassene Mittel verwende, und das bei Bedarf auch öfter als erlaubt.
Auch dokumentiert( und meine Begründung dazu)
Ich hab nicht vor, mich jemals zu verstecken oder etwas unter den Tisch zu kehren.Aber viele machen das, weil es eben diese Kluft gibt, zwischen dem was erlaubt ist, und dem was eigentlich gut für die Bienen wäre. Sollte ich bei den Kontrollen Schwierigkeiten bekommen, auch gut...steig ich halt aus und werd konventionell. Aber es fehlen wirklich die Alternativen und Zulassungen, und somit könnte man uns jederzeit ins Eck der Giftler stellen.
 

mreczio1968

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In Deutschland ist das Verdampfen nicht direkt verboten , aber da es nicht bei den zulässigen Behandlungsmethoden aufgelistet ist, ist es indirekt verboten.
Hört man sich in Imkerkreisen um, so wird einem schnell klar, das dieses Verbot kaum Beachtung findet. Mindestens jeder dritte hat schon einmal verdampft oder bedampft grundsätzlich weil es einfach schonender für das Volk ist.
Leider sehen diejenigen die der Verdampfung zustimmen könnten die unheimliche Gefahren die mit der Oxalsäure auftreten könnten, als so gesundheitsgefährdend an, das eben keine Zustimmung erfolgt. Es gibt Studien über die Wirksamkeit und auch wie schonend so eine Behandlung ist. Auch mit AS kann ich gesundheitliche Schäden erleiden. Auch bei AS würde ich nicht an der Flasche schnüffeln. Scheinbar traut man der deutschen Imkerschaft aber nicht zu, sich ausreichend gegen die Dämpfe schützen zu können.
Gruß
Martin
 

aflicht

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Das ist bei mir auch nicht anders, ich habe sogar bei den Kontrollen angegeben, dass ich nicht immer das zugelassene Mittel verwende, und das bei Bedarf auch öfter als erlaubt.
Auch dokumentiert( und meine Begründung dazu)
Ich hab nicht vor, mich jemals zu verstecken oder etwas unter den Tisch zu kehren.Aber viele machen das, weil es eben diese Kluft gibt, zwischen dem was erlaubt ist, und dem was eigentlich gut für die Bienen wäre. Sollte ich bei den Kontrollen Schwierigkeiten bekommen, auch gut...steig ich halt aus und werd konventionell. Aber es fehlen wirklich die Alternativen und Zulassungen, und somit könnte man uns jederzeit ins Eck der Giftler stellen.

Hut ab, Claudia! Imho ists einfach wichtig, aufzustehen.

Aufstehn, das heißt selber denken, sich net vor jedem Formalismus anzuscheißen, seine Überzeugung leben. Dann gibts zwar vielleicht amal an Wickel mit der Bio- oder einer anderen Kontrolle... oba Claudia, Du kommst ja a net auf der Nudelsuppn dahergeschwommen. Wenn Du was aus Überzeugung machst, kannst Du das sicher auch so argumentieren, daß die "böse Biokontrolle" sich damit "zumindest ernsthaft auseinandersetzen" muß. Und so wie ich die bisher erlebt habe... deppert san die a net.
 

WalterRojky

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Hallo Martin
Zu Deinen Gesetzesansichten: es ist alles erlaubt was nich dezidiert verboten ist! Nicht defakto weil es nicht geschrieben steht!
mfg Walter
 

Beespace

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Goldregen

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.
Bedampfen würde ich aber gerne und das ganze auch legal einfach um meinen Bienen zu helfen.

Genau das ist der Punkt. Und es geht vielen so. Viele machen es einfach heimlich um nicht vor Imkerkollegen als Gesetzesbrecher dazustehen. Wir würden uns wundern, wer alles bedampft. Und alle haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Wenn man sich öffentlich dazu äußern dürfte, dann könnte man viel Erfahrung austauschen. Eine zeitlang wurde das auch gemacht.

Ich hab nachgelesen, was man Alternativ zum Bedampfen machen kann. Einzig die Königin internieren um Brutfreiheit zu bekommen habe ich gefunden. Aber auch das mit vielen wenn und aber. Und dann mit Milchsäure besprühen ( im kalten November).

LG Doris
 

altbiene

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Da kommen wir in den Bereich der Rechtsberatung und da wird es echt haarig. Ich sehe den verlinkten Artikel auf Nordbiene durchaus kritisch.

Das Dilemma ist, soweit ich es (nur rein mit gesundem Menschenverstand, Juristin wird aus mir sicher keine mehr) verstehe, dass Du aufgrund irgend eines Gesetzes verpflichtet bist, gegen Varroa zu behandeln. Ein anderes(?) Gesetz sagt aber, dass Du nur mit zugelassenen Mitteln behandeln darfst, sonst kannst Du Dich strafbar machen.

Da die vom Veterinäramt auch nicht auf der Brennsuppn dahergeschwommen sind, scheinen sie es in den meisten Fällen zu dulden, wenn jemand verdampft, weil ihnen das Wohl der Bienen doch am Herzen liegt. Wenn jetzt aber einem Dein Nasnspitzl nicht gefällt und er mit dem linken Fuß aufgestanden ist und überhaupt a weng bösartig und vielleicht noch keine Ahnung hat, ich würd die Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass der nicht was konstruieren kann.

Bei der Geschichte verliert dann zwar jeder, das ist aber doch in Deutschland nichts neues, dass gern auf loss-loss gesetzt wird statt auf win-win.
 

quikly12

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Ich hab nachgelesen, was man Alternativ zum Bedampfen machen kann. Einzig die Königin internieren um Brutfreiheit zu bekommen habe ich gefunden. Aber auch das mit vielen wenn und aber. Und dann mit Milchsäure besprühen ( im kalten November).

LG Doris

Hallo Doris

Genau da fangen schon die Schwierigkeiten an. Interniere ich die Kö( TBE wäre auch noch eine Möglichkeit) und bedampfe bei Brutfreiheit mit OX.

Was mach ich dann im Winter? Ein zweites mal OX geht ja nicht.

Ich könnte das Mittel wechsel. Im Herbst Thymovar auflegen um den Pegel nieder zuhalten und im Winter mit Milchsäure behandeln( geht nicht, MS nicht erlaubt)

AS Schwammtuch und Milchsäure im Winter ( beides eigentlich nicht erlaubt, As ist eigentlich nur im Dispenser zugelassen)

Also was kann ich erlaubter weise tun nach der Sommerbehandlung? Diese reicht normalerweise - zumindest bei mir- nicht aus für das ganze Jahr.

Ich sehe als einzige legale Möglichkeit derzeit einmal OX im Sommer, dann Thymovar( und das sieht widerum Bio-Austria nicht gerne)) und auf die Winterbehandlung verzichten.

Das soll mir mal einer erklären........Aber vielleicht übersehe ich auch Möglichkeiten.
 

Bienenfreund87

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Warum sollst du denn im Winter nicht OX bedampfen können Claudia? Soweit ich weis ist NUR das Beträufeln 1x möglich, jedoch Bedampfung mehrmals :-k
 

quikly12

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Weil das Api-Bioxal nur für eine einmalige Behandlung zugelassen ist , und das mach ich bereits im Sommer.


Zwischenablage01.jpg
 

altbiene

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Ich hab nachgelesen, was man Alternativ zum Bedampfen machen kann. Einzig die Königin internieren um Brutfreiheit zu bekommen habe ich gefunden. Aber auch das mit vielen wenn und aber. Und dann mit Milchsäure besprühen ( im kalten November).

Genau da fangen schon die Schwierigkeiten an. Interniere ich die Kö( TBE wäre auch noch eine Möglichkeit) und bedampfe bei Brutfreiheit mit OX.

Was mach ich dann im Winter? Ein zweites mal OX geht ja nicht.

Ich könnte das Mittel wechsel. Im Herbst Thymovar auflegen um den Pegel nieder zuhalten und im Winter mit Milchsäure behandeln( geht nicht, MS nicht erlaubt)

AS Schwammtuch und Milchsäure im Winter ( beides eigentlich nicht erlaubt, As ist eigentlich nur im Dispenser zugelassen)

Also was kann ich erlaubter weise tun nach der Sommerbehandlung? Diese reicht normalerweise - zumindest bei mir- nicht aus für das ganze Jahr.

Ich sehe als einzige legale Möglichkeit derzeit einmal OX im Sommer, dann Thymovar( und das sieht widerum Bio-Austria nicht gerne)) und auf die Winterbehandlung verzichten.

Das soll mir mal einer erklären........Aber vielleicht übersehe ich auch Möglichkeiten.

Hm. Für Österreich kann ich es nicht sagen, aber für Deutschland würdest Du eine Möglichkeit übersehen.

https://bienenkunde.uni-hohenheim.d...enenkunde/Varroa/BMTW_OA_18009_Emmerich-1.pdf listet die - in Deutschland - zugelassenen Behandlungsmittel schön auf. Da geht durchaus Oxalsäure im Sommer gesprüht und dann nochmal im Winter gesprüht oder geträufelt.
 

Goldregen

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Ich frag mich wirklich, warum die in der Uni-Hohenheim nicht in der Lage dazu sind, das Ox sublimieren zuzulassen bzw wenigstens einem klar machen, warum es nicht gehen soll. Der Arbeitsschutz ist keine ausreichende Begründung.

LG Doris
 

quikly12

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Hm. Für Österreich kann ich es nicht sagen, aber für Deutschland würdest Du eine Möglichkeit übersehen.

https://bienenkunde.uni-hohenheim.d...enenkunde/Varroa/BMTW_OA_18009_Emmerich-1.pdf listet die - in Deutschland - zugelassenen Behandlungsmittel schön auf. Da geht durchaus Oxalsäure im Sommer gesprüht und dann nochmal im Winter gesprüht oder geträufelt.


Ja stimmt, das Oxuvar könnte man 2 mal verwenden.....einmal sprühen und einnmal träufeln. Doch mit verdampfen ist da auch nichts. Aber das wäre noch ein Möglichkeit, die hab ich bisher übersehen, doch befriedigend ist das auch nicht.

Aber dieses Medikament das hier angeführt sind, kenn ich gar und sind bei uns nicht in der Zulassung ( oder ist das auch eine Art Oxuvar mit anderem namen)

Oxalsäuredihydrat-Lösung 3,55 (m/V) ad us. vet.nApStandardzulassungV: Serumwerk Bernburg

 

altbiene

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Ich frag mich wirklich, warum die in der Uni-Hohenheim nicht in der Lage dazu sind, das Ox sublimieren zuzulassen bzw wenigstens einem klar machen, warum es nicht gehen soll. Der Arbeitsschutz ist keine ausreichende Begründung.
Obacht, die Uni ist nur der Überbringer der schlechten Botschaft, nicht die Ursache.
Zulassung wird seitens der Industrie beantragt, wenn es sich lohnt. Oxalsäure lohnt sich offensichtlich nicht und die Verbände tun nichts ersichtliches. Also ist es nicht zugelassen. Das heißt nicht, dass der Stoff schlecht wäre.

Claudia, ja, wir haben wässrige Oxalsäurelösung. Was nicht zugelassen ist, ist die kristalline Oxalsäure, also die, die sublimiert wird. Somit ist das Verdampfen von Oxalsäure nicht wirklich zugelassen möglich.
 
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