Monatsbetrachtung August

seewinkelimker84

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Bienenhäuser, Freisteher
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Ja
Rähmchenmaß/Wabengröße
Einheitsmass - Jumbo
Schwarmverhinderung wie
Frühzeitiges schröpfen, Zellen brechen
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Etwas verspätet aber doch....

Ab August können, sofern gewünscht, die Ableger, zwischen einer Lage angefeuchteten Zeitungspapier, zur Verstärkung auf die anderen Bienenvölker aufgesetzt werden. Die "überflüssige" Königin muss vorher entnommen werden.

Damit die Königinnen, sofern keine Spättracht existiert, die Legeleistung nicht verringern soll zwischen kleine Pausen regelmäßig in kleinen Portionen gefüttert und Pollenfutterteig aufgelegt werden.

Erst circa Mitte - Ende September sollen die Bienen vollständig aufgefüttert werden. Die Bienenvölker müssen jetzt auf ihr Einwinterungsgewicht gebracht werden. Die Futterzargen werden dann abgenommen und gereinigt. Es sollte nochmals die Weiselrichtigkeit des Volkes sichergestellt werden, indem man nach Eiern im Brutnest schaut. Sollte diese Probe negativ ausfallen, ist eine begattete Königin zuzusetzen oder das Volk mit einem anderen Volk zu vereinen.

Zum Thema Varroabehandlung möchte ich mich hier nicht großartig äußern. Das 25tägige käfigen der Königin im Brutstopp Gitterrahmen und anschließender 1maliger Oxalsäuere Behandlung (sublimieren, vernebeln oder träufeln) hat sich bei mir aber sehr bewährt.

Sehr viel versprechend ist die Zulassung der Calistrip Biox Oxalsäuerestreifen!!

Haben sich doch Oxalsäuerestreifen mit Glycerin 67% und Oxalsäuere 33% getränkt außerhalb der EU sehr bewährt und könnte zur Vermeidung von Reinfektionen sehr nützlich sein.
 
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Etwas verspätet aber doch....

Damit die Königinnen, sofern keine Spättracht existiert, die Legeleistung ,,,,,,,, verringern soll zwischen kleine Pausen regelmäßig in kleinen Portionen gefüttert und Pollenfutterteig aufgelegt werden.
Hier sollte es wohl heissen ........nicht verringern.....
 
Vormittags bewölkt und trocken, ab Mittag regnerisch, 5 Liter wurden in den Regenmesser bis jetzt eingelitert, die Bienen flogen trotz Regen aus und kamen weiß zurück, Abnahme - 200 g.
 
Wieder ein trüber Tag nur manchmal etwas heller, geregnet hat es nur sporadisch und sehr kurz und wenig, die Bienen flogen trotzdem und es scheint ganz leicht etwas Nektar hereingekommen zu sein, denn heute nur - 100 g.

Die Disteln blühen wunderschön, heuer gibt es wenig bei uns im Hof, dafür relativ viele Königskerzen. So ist jedes Jahr verschieden.
 
Zwei Liter Regen auf den Tag verteilt, meist leicht bewölkt, am Nachmittag stieg die Temperatur auf 20 Grad, aktuell um 19:40 Uhr immer noch 17 Grad, je Waage einheitlich Gleichstand.

Eine ewig lange Regen- und Kälteperiode hatten wir. Die Landwirte sollten schon längst mähen und das restliche Getreide ernten. Der WB meint es wird laaaangsam schöner, mit Geduld könnte man es erwarten, dazu fällt mir eine Weisheit aus dem fernen Osten ein:

Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden :)
 
Ein trockener Tag, am Vormittag sonnig, am Nachmittag langsame Eintrübung, Temperatur bis 25 Grad, guter Flug mit wohl erfolgloser Nektarsuche, jede der drei Waagen zeigt - 200 g.

Was wünscht man einem Imker?
Immer die Ruhe bewahren auch wenn was sticht :)
 
Guten Mittwochabend!

Sonnenschein zwar, aber gebremst durch milchigartigen Schleier am Himmel, die Bienen flogen hauptsächlich ans Springkraut, je Waage - 100 g, es kommt also kaum etwas rein.

Es kommt kaum Nektar rein, nur ein bischen denn die Standardabnahme düfte zur Zeit - 200 g sein.

Der Standardstich einer Biene tut nicht
nur ein bischen weh sondern meist gewaltig,
aber ein echter Imker jammert nur einmal......:)
 
Heute bei schönstem Flugwetter - 100 g Abnahme je Waage.

Die meisten Wiesen wurden gestern gemäht und das Gras in die Silos heute eingefahren, mit dabei schönster Weißklee, dieser bringt Pollen - besser gesagt würde Pollen bringen wen er noch stehen würde - und wenn die Temp > 30 Grad geht auch Nektar meine Erfahrung.

Je älter der Weißklee desto mehr Nektar - auch meine Erfahrung.
 
Heute bei schönstem Flugwetter - 100 g Abnahme je Waage.
Für uns h.o. Bienenhalter erfreulich, hier gibt es keine Viehwirtschaft mehr, eben deswegen bleiben Wiesen und aufgelassene Felder einfach sich selbst überlassen, was natürlich unsere Bienen erfreut. Do gab es gestern und auch heute bei bestem Flugwetter 0,3 und 0,2 Kilo an Zunahme. Ist natürlich bescheiden, wie jedoch fix schon im Bezug auf den Pollen hinwies, wiederum ausgesprochen wertvoll.

Josef
 
Wieder ein sonniger Tag mit gut 30 Grad, zwei Waagen Gleichstand, Waage 2 + 100 g. Wenn die Erhaltungsfütterung aus der Natur so weiterginge müsste ich dieses Jahr nicht mehr füttern.

Ich wollte ein Foto machen vom Flugloch mit den weißen Bienen, es glückte nicht, es kamen nur einzelne richtig weiße und die waren zu schnell im Flugloch oder nur verschwommen auf dem Bild, dann ein Foto von Bienen an den Springkrautblüten, dieses glückte, jedoch immer ohne Bienen denn sie waren zu schnell in der Blüte und zu schnell wieder draußen und eine Blüte ohne Biene ist nichts besonderes.

Entweder waren die Bienen zu schnell oder ich zu langsam, den Bienen ist es wurscht, mir wäre es lieber wenn die Bienen zu schnell waren :)
 
Ein heißer Sommertag, jehnseits von 30 Grad, die Bienen flogen und erflogen immerhin Gleichstand an den Waagen, wir brauchen jedes Gram an frischem nektar für das Winterfutter und jedes Gramm das ich nicht füttern muss ist ein überwillkommenes Gramm!

An der Wassertränke waren heute auf einmal auffallend viele Bienen, das heißt sie haben offene Brut, junge Brut also, das werden bereits Winterbienen und diese sollten mit keinen der braunen ovalen Achtfüßlern in Berührung kommen, deshalb ist es wichtig diese bereits aus den Völkern zum großen Teil entfernt zu haben

Bremsen gibt es heuer wenig, zumindest sticht mich selten eine obwohl ich draußen meist äußerst spärlich bekleidet bin. Die Stanzen sind jedoch Abends lästig.
 
Sonne pur, nur wenige Wolken, sehr schwül und heiß, je Waage - 200 g. Die Wassertränke war wieder gut besucht.
 
Bis 30 Grad, aber lange nicht so drückend heiß wie die letzten Tage den ein lebhafter Wind blies einen um die gewaschenen Ohren, die Waagen zeigen Gleichstand, auch wenn ich mich überhole und wiederhole, wir brauchen jedes Gramm :)

Das Wort zum Montag von Edwin Tietjens:

Der Pessemismus ist schlimmer als jeder Dieb, denn der Dieb raubt uns Wiederbringbares, der Pessemismus raubt uns Unwiederbringbares, nämlich die Freude des Augenblicks, die Hoffnung und Vorfreude auf die Zukunf und den Mut zu frischen Taten und Gedanken.
 
Morgen endet meine vierwöchige Rekovalezenzzeit nach der Augen OP, es geht mir soweit sehr gut, somit hab ich heute schon begonnen die in den nächsten Tagen anstehende Abschussschleuderung vorzubereiten, hab es immer wieder gerne, wenn alles zur Hand liegt.

Die nächsten Tage werden zwar sehr heiß, somit werde ich mich eher auf die Vormittage konzentrieren, freut mich schön jetzt :SM_1_01:

Josef
 
Ich hab gestern meine Bienen abgeerntet. War sehr heiß mit sehr ruhigen Bienen. Keinerlei Verteidigungskampf gegen den Honigdieb = Imker, der sich die jährliche Miete abgeholt hat.

Heute wurde noch das Entdeckelungswachs geschleudert. Ab morgen beginnt die Varoabehandlung und die Honigerntegeräte werden gewaschen und eingewintert.

Marianne
 
Ich hab die letzten Tage die Varoabehandlung abgeschlossen. Bei uns herrscht beim Öffnen der Völker sofort Räubereigefahr. Es kommt fast nichts rein. 15 Völker habe ich umgeweiselt und begonnen zu den Wintervorrat einzufüttern.
 
Heute wurden am Heimatstand bis auf zwei alle Völker zur Fütterung vorbereitet und das erste Mal mit Varromed bzw. AS 60% (kleiner Docht) behandelt. Die AS muß ich bei den Hinterbehandlern anwenden, da ist es doch mit Wabengassen-Träufeln nervig. Die beiden letzten müssen noch geschleudert werden, dann sind sie ebenfalls erstmal fertig.
Jetzt bin ich schon mal auf die Fallzahlen der Milben gespannt.
Die Damen waren zwar aufgeregt, aber Räuberei ist -noch- nicht zu verzeichnen. Irgend etwas kommt noch rein, sogar die ausgeschleckten Waben hatten einigen Nektar drin.

Wolfgang
 
Der Wolfgang hat sich nach einem vorjährigen kurzen Rückschlag wiederum voll derfangen, schon, seine motivierten Beiträge zu lesen.

Josef
 
Wieder ein sonniger Tag, heute kaum Wind, zwei Waagen Gleichstand, Waage 3 - 100 g. Disteln gibt es heuer auffallend wenig, das ist auch von Jahr zu Jahr verschieden, wir hatten Jahre da waren die Wiesen im Hof um diese Zeit voller Disteln, heuer sind es nur vereinzelte und da nicht viele.

Diese wenigen werden von vielen Insektenarten besucht, hauptsächlich von Honigbienen und diese bleiben lange auf den Blüten was wohl anzeigt daß Nektar zu holen ist. Für eine Tracht sind heuer viel zuwenig vorhanden.

Wenn ich Menschen erzähle daß ich manchmal Disteln zum Smoothie hinzufüge zeigen sie mir den Vogel. Ganz im Gegenteil ChatGP, er hat mir sofort ein ewig langes Distelsmoothie-Rezept vorgeschlagen, es ist so lang daß ich schon beim lesen und die Zutaten besorgen Gefahr laufe zu verhungern :)
 
Nun staune ich, die für uns so wichtige Sonnenblume ist eigentlich schon seit einigen Tagen vorbe, heute gab es eine schöne Zunahme von immerhin 0,4 Kilo. Bin mir ziemlich sicher, dies stammt von der soeben aufgeblühten Goldrute, was infolge der letzten Regentage ein echter Segen sein könnte.

Die nächsten Tagen könnten durchaus noch spannend werden.

Josefi
 
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