Marsch gegen Monsanto 23.Mai

Hagen

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Ja
Ich stelle dies von den Netzfrauen
hier einmal ohne Kommentar ein:

Millionen Menschen beim March against Monsanto und die Medien schweigen erneut?
March Against Monsanto to Launch Worldwide Protests on May 23




En/DE Am 23. Mai versammeln sich Aktivisten weltweit, um ein Zeichen zu setzen, dass sie Monsantos
kriminelles und ungerechtes Gebaren nicht weiter hinnehmen werden.

Grund der Demonstrationen sind die Auswirkungen von Monsantos genmanipuliertem Saatgut und seiner
Pestizide auf unsere Gesundheit und das Ökosystem.

2014 fanden auf sechs Kontinenten, in 52 Ländern, mit Veranstaltungen in mehr als 400 Städten, darunter
47 US-Staaten, 13 Städte in Deutschland, drei in Österreich und eine in der Schweiz Demonstrationen für den
dauerhaften Boykott von gentechnisch veränderten Lebensmitteln und anderen schädlichen Agrochemikalien statt.

Aufruf der Netzfrauen für den weltweiten „March against Monsanto”

Wir Netzfrauen senden solidarische Grüße an alle Menschen, die sich für den March against Monsanto versammeln.
Zuerst möchten wir uns bei all denen auf der Welt bedanken, die diese weltweite Demonstration möglich machten.

Wir Netzfrauen sind Mütter und Großmütter, die sich weltweit vernetzen, weil wir uns Sorgen um die Zukunft unserer
Kinder und Enkelkinder machen. Begleitet werden wir von vielen Vätern und Großvätern.

Wenn wir es zulassen, dass die Weltmarktführer der Pestizidproduktion, nämlich Monsanto, Dow und DuPont aus den
USA, Syngenta aus der Schweiz oder Bayer und BASF aus Deutschland wie bisher ihre Giftbrühe auf den Feldern versprühen,
so ist es „Mord auf Raten”.

Am 23. Mai versammeln sich Aktivisten weltweit, um ein Zeichen zu setzen, dass sieMonsantos kriminelles und ungerechtes
Gebaren nicht weiter hinnehmen werden und das ist auch gut so.

Pestizide – Rückstände in Trinkwasser, Brot, Babybrei sogar in der Muttermilch. Es ist nicht damit getan, dieses zu Kenntnis
zu nehmen und brav zu nicken. Nein, wir brauchen eine Revolution. Politiker und Lobbyisten müssen spüren, dass die
Zeit zum Umdenken gekommen ist und wir uns nicht länger kaufen und (für dumm) verkaufen lassen.

Unsere Kinder und alle nachfolgenden Generationen brauchen unsere Stimmen! Wo sind all die Eltern und Großeltern,
die das interessieren sollte? Wir wollen nicht glauben, dass es Ihnen wirklich so gleichgültig ist, dass wir nicht einmal
die Wahl haben, was wir unseren Kindern auf den Teller packen, weil sogar selbst Angebautes schon belastet ist. Ob die Luft,
die sie atmen sie krank macht. Ob sie selbst oder unsere Enkelkinder die Schönheit unserer Welt noch erleben dürfen oder ob das
Artensterben, das bereits um sich gegriffen hat, so weit fortgeschritten ist, dass selbst das Zwitschern der Vögel eine Seltenheit
wird und man Schmetterlinge und Bienen nur noch im Bilderbuch zeigen kann.

Nein, wir dramatisieren nicht! Wir sind höchstens noch nicht deutlich genug. Monsanto und Konsorten mit ihren
gesundheitsschädigenden Gentech-Produkten und ihren hochgiftigen Pestiziden haben auch hier in Deutschland eine
Chance – eine, die gerade verhandelt wird …TTIP! Die Politik wird uns nicht schützen – für unseren Schutz und den der
nachfolgenden Generationen müssen wir selbst eintreten.

Vom U.S. Kongress und Präsident Barack Obama wurde ein Gesetz verabschiedet, das es Monsanto ermöglicht, sich
über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatguts hinwegzusetzen. Die FDA (Food and Drug Administration), zuständig
für den Schutz der öffentlichen Gesundheit in den USA, besteht hauptsächlich aus ehemaligen Monsanto Führungskräften –
ein Interessenkonflikt, der auch das Fehlen staatlich finanzierter Studien zu Langzeiteffekten von genetisch veränderten Lebensmitteln
erklärt. Monsanto profitiert schon viel zu lange von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft, während Kleinbauern und
Bio-Betriebe ums Überleben kämpfen, sichert sich Monsanto Patentrechte auf sämtliches genetisch modifiziertes Saatgut sowie den
gesamten Prozess der Gentechnik und festigt so seine Monopolstellung als globaler Nahrungsmittel-Lieferant.

Wir rufen daher auf zum Boykott sämtlicher Firmen, die Eigentum von Monsanto sind oder die Monsantos genetisch modifizierte
Nahrungsmittel verwenden. Wir fordern eine Deklarationspflicht für genetisch modifiziertes Saatgut in sämtlichen Lebensmitteln.
Die relevanten Punkte im „Monsanto Protection Act“ müssen für ungültig erklärt werden. Wir fordern weitere wissenschaftlichen
Studien zu gesundheitlichen Folgen von genmanipulierten Organismen (GMO). Monsantos Führungskräfte sowie Politiker, die
Monsanto unterstützen, müssen durch direkte Kommunikation, Graswurzel-Journalismus, soziale Medien etc. zur Verantwortung
gezogen werden. Die Öffentlichkeit muss weiterhin über die geheimen Machenschaften des Konzerns informiert werden.

Andere Länder machen es uns vor, nach El Salvador verbietet Sri Lanka Monsantos Roundup, da dieses Zeug nachgewiesenermaßen
für tödlich endende Nierenerkrankungen verantwortlich ist. Die geheimnisvolle Krankheit hat bislang zehntausende von Landarbeitern
in Mittelamerika, Sri Lanka und Indien getötet.Und unsere Regierungen?

Dass wir was erreichen können, zeigt unsere Netzfrau Sofía Gatica. Sie ist eine der „Mütter von Ituzaingó”, Argentinien, die seit 10 Jahren
darum kämpfen, die Wahrheit über die große Anzahl von Krebs und anderen Krankheiten in dem gleichnamigen Viertel von Cordoba zu erfahren.

Vor 14 Jahren brachte sie eine Tochter zur Welt, die 3 Tage später an Nierenversagen verstarb. Sofía entschied, die Ursache dafür herauszufinden
und begann mit einer Tür zu Tür Aktion in ihrem Wohnviertel. Cordoba hat 6.000 Einwohner, die von Feldern mit Sojaanbau umzingelt sind.
Viele der Nachbarn waren krank – ohne Erklärung! Die Krebsrate ist 41 mal höher als im Durchschnitt und einige Ärzte vermuten, dass es noch
viele mehr sind, diese aber nicht gemeldet werden. Leukämie, Allergien, neurologische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen, Geburtsfehler
und Säuglingssterben kommen häufig vor.

Daraufhin gründete sie zusammen mit 16 anderen Frauen aus ihrem Viertel die Organisation „Madres de Ituzaingó” und ohne finanzielle Unterstützung
erreichten sie, auf das Thema des ungeheuren Einsatzes von Chemie in der Agroindustrie aufmerksam zu machen.

Sie untersuchten ihr Trinkwasser und die Blutwerte der Kinder, in beidem befanden sich Rückstände von Pestiziden und anderen Giften. Es folgten
Pressekonferenzen und damit Druck, damit sie ihre Arbeit aufgeben.

Doch das hielt die „Mütter von Ituzaingó” nicht ab. 2008 gab die argentinische Präsidentin über das Gesundheitsministerium eine Studie in Auftrag,
deren Ergebnisse die schlimmen Vermutungen nur bestätigten. Die Frauen erreichten, dass mittlerweile in einem Umkreis von weniger als 2,5 km keine
Flugzeuge Agrochemie (Pestizide) versprühen dürfen.

2012 hat Sofía Gatica den Goldmann Umweltschutzpreis für ihren Kampf erhalten.
Nach Monaten Protestcamp auf den Zufahrten zur geplanten Monsanto-Fabrik in Argentinien haben sie allen Grund zu feiern! Sie haben Trinkwasserknappheit, Stürmen, Polizeigewalt und Morddrohungen getrotzt!


Sofía Gatica und ihre MitstreiterInnen haben eine weitere Schlacht gegen Monsanto gewonnen!!! Die Monsantofabrik
darf erst mal nicht weitergebaut werden. Zur Zeit wird Sofia mit Morddrohungen überhäuft und erhielt Polizeischutz.
Sie lässt sich nicht einschüchtern und macht weiter.

Wir, die Netzfrauen möchten euch folgende Grußworte von Sofia übermitteln:
„Wir leben! – Es gibt uns und wir sind organisiert zum Kampf gegen Monsanto. Auch wenn sie den Schutz unserer
Regierung genießen – Monsanto wird sich nicht in Malvinas, Argentinien, installieren, weil, hier bestimmt das
Volk und das haben wir bei allen Prügeln, bei jeder Kugel, bei jeder Klage, bei jeder Verschärfung, bei jeder Bedrohung,
demonstriert. Es nähert sich der Tag, an dem argentinisches Blut fließen wird. Wir sind bereit zum Kampf bis zum Schluss ….
Jeden 23. eines Monats wird für unsere Rechte lautstark ein argentinischer Schrei ertönen – jeder 23. wird ein Tag sein an dem der
Wind stark blasen wird, an dem der Schrei des Volkes hörbar sein wird!! Ciao, Monsanto – wisst ihr nicht, dass wir
Kriegerblut in unseren Adern haben? Hasta la victoria siempre! Bis zum Sieg! Jederzeit!“

Wir haben für Sie Ihre Rede auf Deutsch übersetzt. Sofia und ihre Mitstreiter bangen um ihr Leben, und ja, es ist wie im Krieg.
Überall lauern Gefahren, doch sie kämpfen weiter.

Wir, die Netzfrauen geben nicht auf, nein, wir fangen gerade erst an. Vor einem Jahr machten wir uns gegen Monsanto und Co.
auf den Weg, mittlerweile gibt es uns in vielen Ländern der Welt, wir werden mehr, Tag für Tag. Wir geben uns nicht kampflos
geschlagen.

Macht mit! Unterstützt uns, auf dem Weg in eine bessere Zukunft ohne Gentechnik, ohne Pestizide und endlich mit dem Wissen,
dass wir nicht mehr vergiftet werden.

Die Netzfrauen.

TEXT ENDE
Mit großem anerkennendem Dank an die
Netzfrauen.

VG
Hagen




 

Zumo

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Hagen

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Die Qualitätsmedien lassen keine Möglichkeit aus ihrer Aufgabe im System nachzukommen...
... in dem sie wesentliche Informationen verschweigen, und subjektive, einseitige Berichte erzeugen.

Ich hätte nie geglaubt, dass es bei uns mal so weit kommt.

VG
Hagen
 

Zumo

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Bienalf

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Ich nehme mal diesen älteren Beitrag um auf eine andere Schweinerei von Monsanto hinzuweisen.
Ich beachte das schon seit längerer Zeit als ich darüber gelesen habe. Aber leider sind die Mütter in meiner Familie immer um die lieben Kinderchen bemüht und verabreichen den Kleinen solche schönen Produkte wie sie massig beworben werden.

Der Prophet im eigenen Haus hat nichts zu sagen.

https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2015/07/10/die-wirkung-des-suessstoffes-aspartam/
 
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