Honigernte 2022, Eure Ergebnisse

Josef Fleischhacker

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Ja
Wohl als einer der allerletzten hab heute die Honigernte 2022 abgeschlossen, Sonnenblumenhonig beendete den Reigen der diesjährigen Schleuderungen.

Von einem Stand konnte ich etwas Rapshonig ernten, Obstblüte bleib infolge der Trockenheit gänzlich aus, als eher gut kann ich die Ernte des Akazienhonigs bezeichnen, Linde war abermals und nun schon das zweite Jähr in Folge eine totale Flaute, voll zufrieden war ich nun mit dem herrlich goldig aussehenden Sonnenblumenhonig.

Als nun nicht mehr Wanderimker bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, könnte natürlich besser sein, aber auch eine totale Flaute war drinnen, letzte Rettung waren die Mai/Juniregen.

Darf ich erfahren wie bei Euch die Ernte verlief?

Josef
 

Drohn55

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mehr zufällig.
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Wenn ich den Zettel mit den Ergebnissen meiner ersten zwei Schleuderungen wieder finden würde, wäre die Antwort "fundierter". Im Prinzip bin ich aber vom Ertrag der zwei "schleuderbaren" Völker für meine Verhältnisse nicht unzufrieden. Linde hätte aber ruhig ein bißchen mehr sein dürfen, aber es fehlte das HzweiOh ...

Wolfgang
 

Hannes_btree

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Ersten bin ich einmal überglücklich keine Melezitose in den Stöcken zu haben, was in den letzten 4 Jahren der Fall war (obwohl kann ja noch kommen ....).

Der Waldhonig Gott war gütig mit mir dieses Jahr, was zu meiner 3. besten Ernte führte, mit im Durchschnitt von 25.2kg und die "top" Ertragsvölker alle mit circa 40kg. Im laufenden Mittel über alle Jahre bin ich nun bei circa 18kg Durchschnitt.

Zusätzlich sind pro Volk circa 1-3 volle Honig-Waben (~5-15kg) im Brutraum, was bedeutet ich werde nur circa 17 Liter (1:1 Zuckerwasser) Einfüttern müssen um mit einer guten Menge an Vorrat über den Winter zu kommen.

Bei einer Seehöhe von 1200m meiner Stände wahrscheinlich allgemein ein gutes Ergebnis, mir fehlt aber ein Vergleich zu Imkereien in gleichen Situationen. Allgemein ist Waldhonig halt immer Flop oder Top.

Cheers
Hannes



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wklotz

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Nein
Liebe Leute,
ist bei mir erst die dritte Ernte, ich denke aber, dass diese mit knapp 40 kg pro Volk für Tiroler Verhältnisse weit überdurchschnittlich ausgefallen ist. Mag zum Teil daran liegen, dass sich die Völker im warmen Frühjahr auf der Sonnenseite des Inntals recht schnell entwickeln konnten und schon bis zum Ende der Obstblüte relativ viel Blütenhonig eingelagert haben. Nach dem Wechsel auf die Schattenseite in den Wald, heuer auch schon 1,2 Wochen früher als die letzten Jahre, wurde weiter fleißig eingetragen. Wassergehalt passt auch und keine Probleme mit Melezitose beim Schleudern.
Ich denke, es werden wohl ein paar Jahre vergehen, bis ich wieder ein ähnliches Jahr erleben darf.
Servus
Werner
 

Chrigel

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
2022 ist unter den 10 besten Jahre in meiner mehr als 60jährigen Imkerszeit.
Eine überdurchschnittliche Frühjahrsernte und eine kurze üppige Wald/Blatttracht ohne Mellezitose - ab dem längsten Tag aber läpperte es nur noch bis Mitte Juli, sodass die Internierung der Königinnen anfangs Juli gestartet wurde.
 

boerni_s

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Nein
Heuer mehr Schweiß als Honig. Doch der letzte Honig, hauptsächlich aus der Sonnenblume, ist sehr trocken und überaus aromatisch... Zudem hatte ich im Frühjahr erstmals Löwenzahn-Honig (sehr interessanter Geschmack). Leider zu wenig um ihn separat abzufüllen.
Insgesamt bin ich zufrieden.
Liebe Grüße
Börni
 

zuendappraider

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Anfang des Jahres hab ich erstmal nahezu alles auf Zadant umgestellt.
Daher ein etwas späterer Start.

Und es sind ca 35-45kg pro Volk zu verzeichnen.

Bei mir 358 m ü. NHN
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Habe heuer von meinem einem Bienenvolk zwei Ableger gemacht und zusätzlich über 50 kg Honig geerntet.

Dabei hat das Volk derzeit soviel Honig im Stock, dass sie bis März nächsten Jahres locker auskommen bis die Palmkätzchen vor der Beute blühen.

Ich bin zufrieden.

Marianne
 
  • Super!
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Josef Fleischhacker

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Freut mich Marianne, schon im ersten Jahr solch einen tollen Erfolg einbringen zu können ist alles andere als selbstverständlich. Anzunehmen, dass hier die Akazie ausnehmend gut honigte, also Akazienhonig und kein Bienenhonig
Dabei hat das Volk derzeit soviel Honig im Stock, dass sie bis März nächsten Jahres locker auskommen bis die Palmkätzchen vor der Beute blühen.
Du wirst sicherlich noch inspiriert werden, wir legen nämlich schon ab Mitte Feber selbstgemachten Futterteig auf, dies ist jedoch ein anderes Thema.

Josef
 
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Zander normal (Brutraum) und flach (Honigraum)
Hallo Josef!

Bei mir war der Futterteig heuer auch kein Thema. Wie ich die Frühjahrsrevision gemacht hab, hatten sie noch vier volle Honigwaben und sie haben bereits neuen gesammelt.

Nicht nur Akazie wurde eingetragen. Auch Obstblüte, Linde, Edelkastanie, Kürbis, Steinklee und vieles mehr. Einfach alles was bei uns innerhalb von 1 km im Ortsgebiet herumsteht und blüht..

Marianne
 

Josef Fleischhacker

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Bin heute auf der Durchreise via Mailberg nach Haugsdorf, dabei auch bei dir vorbeigekommen, was ganz besonders auffiel, es gibt im Gegensatz zu uns auch enorm viele Kürbisfelder, diese werden so treffend Retzer Ölkürbis genannt. Wenn ich zusätzlich anmerken darf, der cremige Honig aus dieser Tracht ist ein wahren Traum in Orange,

Josef
 

Bienenhiasl

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DN/ZA
Schwarmverhinderung wie
Baurahmen, Raum geben, Zellen brechen, Königinnenableger
Eigene Kö Zucht ja/nein
Nein
19 Kilo im Schnitt, trotzdem noch überdurchschnittlich.
Habe das Wandern zu gunsten von drei festen Standorten aufgehört.
Jedoch habe ich auch zuvor nie mehrere Trachten erwischt, es ging immer nur um den prinzipiell anders schmeckenden Honig.
 
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