Hoher Milbenfall im Februar - Bitte um schnelle Hilfe

Paperboy

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Hallo zusammen

Ich war gerade bei meinen Damen um zu schauen wie es mit dem Futter aussieht.
Futtervwar ok

ABER der Milbenbefall war sehr hoch
Um es kurz zu machen. Macht es sinn jetzt noch mit Oxalsäure zu behandeln? Oder Milsäure sprühen?

LG Mario
 

Hagen

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Hallo Mario,

welche Möglichkeiten der Behandlung hast Du?

Und grundsätzlich ja, denn das Volk ist bei entsprechendem
Befall für die Tracht nicht nutzbar, da es u.U. vorher zusammenbricht,
und Deine anderen Völker "infiziert".
Jetzt kannst du es nur noch retten, um es 2016 wieder zur
Tracht nutzen zu können.

Bei den Temperaturen scheidet so ziemlich alles aus.
Einzig und alleine bliebe OS verdampfen.
Geträufelt, also Winterbehandlung hast Du gemacht, denke ich?

VG
Hagen
 

Paperboy

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Ja habe ich alles gemacht. Was ich noch machen könnte dazu ist es aber noch etwas zu kalt ist mit dem Neu zugelassenen MAQS denn das habe ich hier stehen.

Könnte nun
a) Oxialsäure und dann zumindest auf die Frühtracht verzichten.
b) etwas warten und hoffen und das neue Mittelchen ausprobieren

Milchsäure geht nicht?????

Lg Mario
 

Paperboy

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Ok wuste ich nicht denn ich kenne nur die Berichte hier aus Deutschland. Der eine sagt ja der andere nein. Ist ja mit allen neuen sachen so ;)

Und du hast eine PN von mir

LG Mario
 

Beehouser

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Hallo Paperboy,

wann hast Du das letzte Mal die Windel gereinigt? Könnten es noch die Milben der Winterbehandlung sein?

Du bist doch am Alpenrand, da müsste es doch eher noch kühl sein, ich würde die Bienen jetzt nicht aufmachen.
Da richtest Du mehr Schaden an, als es hilft.
Ggfs. könntest Du die größten Milbenabscheider aus der Honigernte nehmen und im zeitigen Frühjahr nachbehandeln.
Oder durch Teilen im Frühjahr brutfrei machen und behandeln.
Bei dieser Gelegenheit dann Ableger produzieren.

Gruss, Christian
 

Josef Gruber

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Hallo Mario!

Das sind immer böse Erkenntnisse, aber jetzt heißt ruhig bleiben:
- wie hoch ist der natürliche Abfall?
- wie viele Milben können im Volk sein?
- sind die Völker schon in Brut?
- wieviele Waben besetzen sie?

Wenn's wirklich tragisch ist, geht wie Hagen schon geschrieben, nur Oxalsäure verdampfen.
Nur dann ist an 2015er Honig auch nicht zu denken.

Alternativen wo du auch noch Honig ernten könntest:
- bei Temperaturen über 10° und Brutfreiheit mit Puderzucker einstauben
- vielleicht hast noch eine ausgebaute Drohnenwabe - diese im März ans Brutnest plaziert fängt ne ganze Menge Milben
- die Königinn Anfang April 2 Wochen in eine Bannwabentasse sperren und diese Brut dannach vernichten
- nach dem Massenwechsel einen Kehrschwarm machen und die Brut vernichten

Milchsäure?
Damit musst du das ganze Brutnest zerreissen, dass würd ich nicht unter 15° Aussentemperatur.
Und ab diesen Temperaturen sind auch schon wieder in Brut und die Wirkung ist wahrscheinlich
nicht viel besser als eine gelungene Milbenernte mittels Drohnenwabe.
Eine Honigernte 2015 spielts natürlich nicht.

Ameisensäure oder MAQS würd ich anwenden:
- vor der Hongiraumgabe
- wenn der Brutraum voll besetzt ist
- natürlich wenn die Temperaturen und die Witterung passt

Ich würd auf jegliche Chemie im Frühjahr verzichten und stattdessen, mittels Drohnenwaben, Bannwaben oder generellen
Brutentzug das Volk für die Waldtracht aufbauen.


Schöne Grüße Sepp


Schöne Grüße Sepp
 

Hagen

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Hallo Mario, hallo Avi,

zunächst mal Danke für dein Angebot, Avi.
Da ich weiß worum es sich dabei handelt,
sage ich dazu folgendes:

Es ist in Anbetracht dessen, dass das Volk in diesem
Jahr zur Honigernte nicht mehr geeignet sein wird
egal, und damit eine denkbare Möglichkeit
die Bienen zu retten.
Nimm dann bitte die Waben im Frühsommer heraus - alle.

Aber zu den anderen Mittelchen:

1.
Es ist besser die MAQS Streifen nicht in der Pfeife zu rauchen, denn
das täte Dir nicht gut. :D
Grundsätzlich hat Avi hier aber Recht. Das Zeug ist nichts als Betrug (sorry, klingt hart,
ist aber meine ehrliche Meinung).
Entsorge die einfach.
Hintergrund ist, das ist einfach nur Ameisensäure auf einem bestimmten
Trägermaterial. Die Wirkung ist identisch der herkömmlichen Ameisensäure.
Wer auf den Schmufix gekommen ist, das Zeug für während der Tracht zu zulassen,
weiß ich nicht.
Ich vermute derjenige hat danach rein zufällig eine Kreuzfahrt gewonnen - oder ähnliches.

2.
Oxalsäure in flüssiger Form mit dem altbekannten Gemisch darf allenfalls nur einmal
in der entsprechenden Dosierung verabreicht werden.
Bei mehrmaliger Anwendung nehmen die Bienen deutlich Schaden.

3.
Milchsäure geht in den kalten Zeiten nicht, weil Du dafür das Volk
öffnen und die Waben ziehen müsstest.
Damit nimmst Du die Traube auseinander, was zum Tod des Volkes führen
würde.

Einzig und alleine fällt mir die Sublimation der Oxalsäure ein als Alternative
zu dem Mittel von Avi.

Wie viele Milben fallen denn pro Tag?

VG
Hagen
 

Paperboy

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Hallo Sepp

Alpen??
Nee ich komme aus Deutschland Ort heißt Mauer.

Wir bekommen die Tage um 8-10grad
Windel habe ich letzte Woche sauber gemacht habe dann heute mal geschaut was sache ist.

Ich lass mir das mal über nacht alles durch den Kopf gehen.
Trotzdem Ärgert mich das

LG Mario
 

Beehouser

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Hallo Paperboy,

habe den Titel etwas konkretisiert. War meine erste Aktion als Mod.
Passt es so?
Gruss, Christian
 

Paperboy

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Hallo Christian

Ist ok so. Danke dir
 

Josef Gruber

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Alpen??
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Wir bekommen die Tage um 8-10grad

Und was macht das für einen Unterschied?
Bei dir wächst der Wein, bei uns wächst der Wein.
Und in zwei Wochen blühen die Weiden.

Wichtig ist es zu wissen, welches Volk in Schwierigkeiten ist.
Bis Ende Dez. kannst reagieren, dann ist's jedoch vorbei.
Erst nach der Kirschblüte kannst dann wieder Aktioen setzen.

Gruß Sepp
 

Nils

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honigmaul

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Hallo Paperboy!

Nur keine unnötige Aufregung an den Tag legen und ruhig an die Sache heran gehen.

1. Man müsste wissen, was heißt der Milbenfall war sehr hoch.
2. Sollte er tatsächlich sehr hoch gewesen sein, so müsste man noch ergründen warum er so hoch war.

Meine Vermutung ist, dass es sich um ein zufällig zustande gekommenes Ergebnis handelt. Am Brutbeginn dringen die Milben verstärkt in die Brut ein und wenn der Imker genau zum Schlupfzeitpunkt die Windelkontrolle durchführt, dann stellt er ein fälschlicher Weise einen erhöhten Abfall fest. Ich würde vorschlagen, die Windelkontrolle nochmal zu wiederholen.

Möglich wäre auch, dass vorher eine Schicht Totenfall auf dem Gitter lag und die Bienen die Toten hinaus getragenen haben und die Milben erst jetzt durchs Gitter fallen konnten. Da müsste aber ein sehr warmer Tag gewesen sein.

Jetzt kommt es noch darauf an, in welcher Trachtgegend du imkerst, sollte es sich um ein Frühtrachtgebiet handeln, dann geht sich das schon aus, bevor die Schadschwelle erreicht wird, insbesondere bei totaler Brutentnahme (TBE). Blöder wird es, wenn es sich um ein Spättrachtgebiet handelt.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Verfahren bei dem die Brut angewärmt wird, wodurch die Milben absterben, bzw. unfruchtbar werden. Da könnte dann trotz Anwendung der Honig geerntet werden.

MfG
Honigmaul
 

Paperboy

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Hallo zusammen

Also der Milbenbefall lag meines erachtens über 25 am Tag

Warum Ochsenbach da steht? Weil meine Bienen da stehen und ich in Mauer wohne. Denn die Frage lautet ja Heimatstand und nicht Wohnort.
Und es macht schon einen unterschied woher man kommt. Man sollte nicht vergessen das ich aus einer der wärmsten gegenden komme.
Zur OS die kann ich nur Täufeln
 

Paperboy

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Liegt zwischen Heidelberg und Sinsheim.
 
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