Gelbe Wiese - was ist hier passiert?

heinz-egon

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Ich bin schockiert.
Eine bis dato grüne Wiese ist nun plötzlich gelb.
Was hat der Bauer da gemacht? Unkrautvernichter draufgesprüht?

Warum macht man sowas? Ich bin fassungslos....

Will er nächstes Jahr Raps anbauen, der dann das (vermutliche) Glyphosat wieder aus dem Boden holt und meinen Bienen als Nektar verkauft? Leckere Neonicotinoide für mein Volk?

Die Wiese befindet sich 2,4 km Luftlinie von meinen Bienen entfernt. Ich kann nur hoffen, daß sie nächstes Jahr was besseres finden und nicht dort hin fliegen. Immerhin liegt das ganze Dorf dazwischen.

Ich begreife es nicht! Wie blöd muß man sein um sowas zu machen?

Nils
:SM_1_04:

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Bei diesem Bild hat der Landirt den Seitenstreifen ja noch geschont. Bei mir haben sie alles gleich mit behandelt.
Vor ca 5 Jahren haben meine beiden Hunde auf solch einer Wiese die frisch gespritz(noch nicht braun) war herumgetolt. Der ganze Bauch war wochenlang fast rohes Fleisch. Lt Tierarzt Allergie und das bei beiden Hunden. ein Dr..... im Ministerium in Hannover schrieb das aufgebrachte Mittel sei zugelassen.
Habe darauf nur geantwortet er sei herzlich eingeladen mit seinen Kindern Picknik auf der Wies zu machen. Einladung nicht angenommen.
liebe Grüße heinzegon
 

heuwender

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Du hattes ja noch einen Bezug zum Schaden an deinen Hunden, auch wenn das in diesem Falle " nur als Sachbeschädigung " zählt (Diese Bezeichnung dreht einem den Magen um, wenn man seine Tiere liebt). Aber was ist mit den vielen anderen Allergien, deren Befallszahlen jährlich steigen? Da bleibt der Auslöser im Dunkeln.
Und im Ministerium braucht man nicht nach der Ursache suchen, die Brühe hat ja ´ne Zulassung!
Haftet der Ausbringer eigentlich bei einem enstandenen Schaden, wenn die gute fachliche Praxis beachtet wurde?
 

BienenBewahrer

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Hallo Udo,

„… jetzt kann ich endlich meinen kleinen Traum verwirklichen: Ein kleines Stück heile Bienenwelt.“
Kann ich nachvollziehen, ist tatsächlich so.

Was meinst Du mit dem Satz: „Da sind schon Hürden zu meistern.“
Ich habe auch bereits 2 kleine Grundstücke. Ich melde selbst die Bienenstöcke beim Veterinäramt und Seuchenkasse an. Wenn die Bestätigung da ist ermittle ich den jeweiligen Bienensachverständigen für den Bereich, der informiert wird. Von ihm bekommt man einen Termin für die Prüfung und er erstellt ein Gesundheitszeugnis. Bei fremden Grundstücken unterschreibt der Eigentümer mit. Fertig. Meist Du noch etwas anderes?

Hallo, Herbert,
ich bin sozusagen ein wilder Imker, mehr ein Streuner in der Natur, der die Augen offenhält und immer wach ist.
Der seine Bienen artgerecht hält und auf Fragen anderer Imker über Drohnenvielfalt/mengen, Rechenschaft ablegen sollte/muß.
Meine Bienen sind gesund und nirgendwo registriert. Mir sind alle meldepflichtigen Krankheiten bekannt, auch die bei Bäumen, ich bin der Erste, der das meldet.
So verfahre ich seit 30 Jahren oder so.
Ich möchte kein Untertan sein, weil die da oben nichts Vernünftiges für uns Imker zustande bringen. Ich nehme auch keine Almosen von einem Verein an. Das macht nur abhängig,
man kann da nicht mehr widersprechen.

Was ich meinte, mit >Hürden meistern<, ich habe eher Kontaktschwierigkeiten, mache lieber mein Ding mit den Bienen, weil ich immer aufgelaufen bin, es wird nicht verstanden, was ich an den Bienen anders und wohlwollend mache.
Das erlebe ich nun seit einigen Jahren und mir reicht es nun zum Rückzug.
Ich bin nicht mehr so mitteilsam, kann und will es nicht mehr.
Weil mir die "Hürden" immer auf den Kopp knallen. Das tut weh.

In dem Sinne, der Bienenbewahrer
 

ImkerH

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Hallo Udo,

ich habe Dich verstanden. Da haben wir vieles gemeinsam.
 

Nils

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Ein interressantes Video Josef. Da wird der Grenzwert um's zehnfache erhöht damit der Hersteller seine verseuchte Ware noch verkaufen kann. Toll.

Wie in der Medizin mit den Laborwerten, da werden die Grenzwerte seit Jahren immer weiter und weiter gesenkt, damit die Leute früher als "krank" angesehen werden....

Diese Welt ist echt der Planet der Affen....


Nils
 

heinz-egon

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Du hattes ja noch einen Bezug zum Schaden an deinen Hunden, auch wenn das in diesem Falle " nur als Sachbeschädigung " zählt (Diese Bezeichnung dreht einem den Magen um, wenn man seine Tiere liebt). Aber was ist mit den vielen anderen Allergien, deren Befallszahlen jährlich steigen? Da bleibt der Auslöser im Dunkeln.
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Hallo Jens
Bezüglich Allergin. Ich habe mein Lebenlang mit Magenproblemen zu tu gehabt. Bis vor zwei Jahren musste ich diverse Tabletten, Pillen usw schlucken. Nebenwirkungen Allergin und was sich sonst noch alles einstellt an Erscheinungen die das Leben soweit verändern, dass man nicht mehr weis was man machen soll.

Auf der Packung der letzten Pille standen die Wirkstoffe,die ich bislang nicht zur Kenntnis genommen hatte, wie bei denen zuvor. Bin mit diesen Begriffen ins Internet gegangen wo ich dann auch heraus fand für was die sind und vor allem was sie im Körper bewirken an posetiven, aber auch an Nebenwirkungen. Haben dann nach Alternativen gesucht. Fand eine Heilpratikerin die mir ein Stoffwechselprogramm empfahl.
Dieses Programm baut auf, auf eine Blutanalyse nach Blutgruppen. Hiernach wird festgestellt was der Körper jedes einzelnen wie verarbeiten kann.
Die Blutwerte aufgelistet auf 2 Din A 4 Seiten ergeben eine Einkaufsliste für Prudukte die der körper verarbeiten kann. Produkte die neutral sind und solche die man nicht essen sollte.
Nach dieser E Liste habe ich meinen Speiseplan zusammengestellt und hergerichtet. Ist eine neue Geschmacksrichtung und viele Lieblingsspeisen sind Tabu. Schon nach 4-5 Monaten waren alle Beschwerden verschwunden, ohne Tabletten, Magenspiegelungen usw.
Bis Heute jetzt genau 2 Jahre sind keine Symtome wieder aufgetaucht. Außer einer Blutuntersuchung im Jahr keinen Arztbesuch. Blutwerte habe sich verbessert obwohl auch hier Werte festgelgt sind, die die meisten Menschen krank erscheinen lassen um Medikamente zu verabreichen.
Wie man sieht ich komme ohne aus und mein Gewicht hat sich auf "Normal" eingpendelt. Von den 20000 Artikeln die es im Supermarkt für die Ernährung und gibt brauche ich 20 und davon die Hälfte am Markt. Soweit zu Allergin.

Liebe Grüße heinzegon
 

heuwender

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Da freue ich mich , daß du deinen guten Weg gefunden hast. Ist sicher nicht eben leicht auf einen Großteil des Gewohnten zu verzichten. Aber wenns hilft.... Wünsche dir noch viel Gesunheit und Durchhaltevermögen!
Bin jetzt seit ziehmlich genau einem Jahr Insuliner. Könnte gut mitreden, aber über Krankheiten reden macht nicht gesund.
Mich stört nur, das es zur Guten fachlichen Praxis gehöhren soll, Chemie im Großen Stil auf landwirtschaftliche Nutzfläche auszubringen. Das es ein System gibt, das das zwangsläufig zur Notwendigkeit macht.
 

heinz-egon

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Da freue ich mich , daß du deinen guten Weg gefunden hast. Ist sicher nicht eben leicht auf einen Großteil des Gewohnten zu verzichten. Aber wenns hilft.... Wünsche dir noch viel Gesunheit und Durchhaltevermögen!
Bin jetzt seit ziehmlich genau einem Jahr Insuliner. Könnte gut mitreden, aber über Krankheiten reden macht nicht gesund.
Mich stört nur, das es zur Guten fachlichen Praxis gehöhren soll, Chemie im Großen Stil auf landwirtschaftliche Nutzfläche auszubringen. Das es ein System gibt, das das zwangsläufig zur Notwendigkeit macht.

hallo Jens.
Das Durchhalten ist nicht besonders schwierig, da ich in Zubereitung der Speisen, Früstück und Abendessen viel gelernt habe wie gesundes schmackhaftes Essen zubereitet wird. Die Sendungen der Köche im Fernsehen tragen auch dazu bei, dass man es richtig macht z B die kurzen Garzeiten. Auch das Würzen lernt man, wobei ich wenig Salz verwende, denn der Eigengeschmack der Zutaten muss es machen.
Diese Geschmacksrichtung lernt man. Gib mir mal deine E Mail unter heinz@ritters.de und ich schicke dir wenn du möchtest meine Unterlagen.
Vielleicht kommst du auch ohne Spritzen aus. Es ist keine Diät im üblichen Sinne, die Zigfach angeboten werden.
Es gibt auch eien Buch darüber mit ähnlichen Ansätzen auf gleicher Basis. " Die Vier Blutgruppen" Hier ist nochallgemeinverständlicher aufgeführt worauf das ganze beruht. Jeder Mensch hat genau wie der Fingerabdruck einen inviduellen Stoffwechsel der mit den richtigen, bekömmlichen Produkten versorgt werden muss. Das Theam das diese Blutanalysen auswertet nennt dir auch einen Ansprechpartner in deiner Nähe, mit dem du es besprechen kannst. Versuche es, ich wünsche es dir. Ich glaube man kann nichts falsch machen und gewinnt eine neue Lebensqualität, die auch deinen Bienen und der Familie zugute kommt. Ich jedenfalls fühle mich wie neu geboren, auch wenn ich schon etwas älter bin. vielleicht machen auch noch andere mit die diesen Artikel lesen. Übrgens habe ich es hinbekommen, dass anstatt Ahorn Honig guter einheimischer Bienenhonig in den Rezepten bei der neuen Auflage genommen wird.
Liebe Grüße heinzegon.
 

heinz-egon

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hallo Jens.
Das Durchhalten ist nicht besonders schwierig, da ich in Zubereitung der Speisen, Früstück und Abendessen viel gelernt habe wie gesundes schmackhaftes Essen zubereitet wird. Die Sendungen der Köche im Fernsehen tragen auch dazu bei, dass man es richtig macht z B die kurzen Garzeiten. Auch das Würzen lernt man, wobei ich wenig Salz verwende, denn der Eigengeschmack der Zutaten muss es machen.
Diese Geschmacksrichtung lernt man. Gib mir mal deine E Mail unter heinz@ritters.de und ich schicke dir wenn du möchtest meine Unterlagen.
Vielleicht kommst du auch ohne Spritzen aus. Es ist keine Diät im üblichen Sinne, die Zigfach angeboten werden.
Es gibt auch eien Buch darüber mit ähnlichen Ansätzen auf gleicher Basis. " Die Vier Blutgruppen" Hier ist nochallgemeinverständlicher aufgeführt worauf das ganze beruht. Jeder Mensch hat genau wie der Fingerabdruck einen inviduellen Stoffwechsel der mit den richtigen, bekömmlichen Produkten versorgt werden muss. Das Theam das diese Blutanalysen auswertet nennt dir auch einen Ansprechpartner in deiner Nähe, mit dem du es besprechen kannst. Versuche es, ich wünsche es dir. Ich glaube man kann nichts falsch machen und gewinnt eine neue Lebensqualität, die auch deinen Bienen und der Familie zugute kommt. Ich jedenfalls fühle mich wie neu geboren, auch wenn ich schon etwas älter bin. vielleicht machen auch noch andere mit die diesen Artikel lesen. Übrgens habe ich es hinbekommen, dass anstatt Ahorn-Sirup guter einheimischer Bienenhonig in den Rezepten bei der neuen Auflage genommen wird.
Liebe Grüße heinzegon.
hallo. Muss natürlich Ahorn Sirup heißen.
 

heuwender

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Habe schon verstanden. Mail ist schon raus.
 

Nils

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Vor genau einem Jahr schockte mich eine gelbe Wiese (siehe Beitrag #1).
Wie ging es weiter?


Die Wiese blieb eine Wiese. Allerdings war nur noch einheitliches "Monogras" darauf. Eine grüne Wüste...

Und jetzt - 1 Jahr später - ist die Wiese direkt daneben gelb. Und eine weitere, keine 500 Meter hinter dem Hof eben so.
Fotos habe ich keine mehr gemacht weil's mich frustriert...


Servus,

Nils
 

Hagen

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Und jetzt - 1 Jahr später - ist die Wiese direkt daneben gelb. Und eine weitere, keine 500 Meter hinter dem Hof eben so.
Fotos habe ich keine mehr gemacht weil's mich frustriert...

Dein Frust kann ich sehr gut nachvollziehen.
Schau mal in das Thema "Aktion Neonikotinoide",
da findest Du Links zu Petitionen die fordern das Verbot
dieses Glyphosats.

Der Bundesrat hat dem Parlament nahe gelegt, dass Glyphosat
zu verbieten.
So lange Angelika Murksel nun keine besonderen Freunde bei Monsanto, Bayer, Syngenta oder BASF hat (was doch sehr wahrscheinlich ist),
könnte nach den letzten veröffentlichten Studien nun auch ein Verbot durch gehen.
Fruchtschädigend, Krebserregend, Parkinson, Autismus - .... wenn´s weiter nichts ist..... Hauptsache die Kasse klingelt.
 

Josef Fleischhacker

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Fotos habe ich keine mehr gemacht weil's mich frustriert...

Schade, gerade für solche Fotos haben wir einen völlig neues Bereich bei der "Aktion Neonicotinoide" geschaffen, gibt bitte Deinem Herzen einen Stoß und drück dennoch auf den Auslöser.

Josef
 

Hagen

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Schade, gerade für solche Fotos haben wir einen völlig neues Bereich bei der "Aktion Neonicotinoide" geschaffen, gibt bitte Deinem Herzen einen Stoß und drück dennoch auf den Auslöser.
Das stimmt allerdings.Danke Josef für den "Anstubser".Im Zuge dessen würde ich gerne die Bilder in diesem Thread in das Bilderarchiv aufnehmen.Für Argumentationen usw. können solche Bilder sehr gut herangezogen werden.VGHagen
 

Josef Gruber

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Hallo!

Viele unserer Mitbürger wissen nicht wie und in welchen Maße heutzutage Pflanzenschutz betrieben wird.
Wir als Imker sehen die Natur mit anderen Augen und es ist auch unsere Aufgabe Freunde, Bekannte usw.
auf diverse Entwicklungen aufmerksam zu machen.
  • im November werden die Wiesen halb tot gespritzt, im nächsten Jahr werden Milchkühe mit dem Futter dieser Flächen versorgt
  • Getreide wird kurz vor dem Drusch mit Round Up behandelt - und wann und wo baut sich dieses Gift ab? in der Mühle? beim Bäcker? in unserem Körper?
  • Kartoffelkraut wird kurz vor der Ernte geschlegelt und zur Sicherheit nochmals totgespritzt
  • auf Kürbisfeldern ist vor lauter Unkraut oft kein Kürbis zu sehen, ohne massiven Einsatz von .... könnte auf diesen Feldern keine Nachfrucht angebaut werden
  • Genmais gelangt über Futtermittel in unsere Nahrungskette, jedoch wegen ein paar Pollenkörner aus denselben Pflanzen wird Honig zum Sondermüll

Ihr werdet sehen, die Menschen verstehen, dass es ohne einen Mindesteinsatz von Pflanzenschutzmittel nicht gehen wird,
aber den grenzenlosen, oft von ein paar Cent gesteuerten Einsatz diverser Mittel verstehen die Wenigsten.

Informiert und ihr werdet sehen die Mitstreiter werden mehr.

Schöne Grüße Sepp
 

bienechristian

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Hallo!
  • im November werden die Wiesen halb tot gespritzt, im nächsten Jahr werden Milchkühe mit dem Futter dieser Flächen versorgt
  • Getreide wird kurz vor dem Drusch mit Round Up behandelt - und wann und wo baut sich dieses Gift ab? in der Mühle? beim Bäcker? in unserem Körper?
  • Kartoffelkraut wird kurz vor der Ernte geschlegelt und zur Sicherheit nochmals totgespritzt
  • auf Kürbisfeldern ist vor lauter Unkraut oft kein Kürbis zu sehen, ohne massiven Einsatz von .... könnte auf diesen Feldern keine Nachfrucht angebaut werden
  • Genmais gelangt über Futtermittel in unsere Nahrungskette, jedoch wegen ein paar Pollenkörner aus denselben Pflanzen wird Honig zum Sondermüll


Schöne Grüße Sepp

Hallo, Bienensepp. Ich will ja nichts gegen Deine Äußerungen sagen, richtig können die aber kaum sein.

1. Wenn die Wiesen tod gespritzt werden, können die Kühe dort nichts mehr fressen, es müsste er wieder angesät werden, "halbtod" spritzen ist, so glaube ich, nicht möglich; so zu sagen, entwerder oder.
2. Punkt 2 stimmt, was ich hier allerdings sehr selten sehe, eine Regel dieses Vorgehen vermute ich nicht.
3. Kann so nicht stimmen, da RU ein Blattaktives mittel ist, wenn es erst abgeschlegelt wird, hat RU keine Wirkung "auf den Boden" es "hilft" auch nicht "präventiv"
4 und 5 kann ich nicht beurteilen.

Christian
 

Josef Gruber

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Hallo Christian!

Lange Zeit war es üblich Grünland mittels Fruchtfolge zu erneuern.
Dann verschwand in vielen Gebieten der Ackerbau und es wurde Dauergrünland.
Auch dieses wollte nach Jahren oder bei schwerer Verunkrautung erneuert werden, dies geschah vielfach durch Nachsaat
bzw. mittels Streifensaat mit speziellen Maschinen.
Nun wird scheinbar vor dieser Nachsaat die Wiese mit RU unkrautfrei gemacht.

Bei den Kartoffeln wird maschinell das Kraut vernichtet und damit das Unkraut keine Chance hat, kommt nochmals eine Chemiekeule.
Natürlich läuft die Ernte schneller und störungsfreier wenn das Feld von allen Grünzeug befreit ist.

Ich frag mich schon ob das sein muß, oder ob es für das Image der Landwirte nicht besser wär auf
solche Aktionen zu verzichten.

Schöne Grüße Sepp
 

bienechristian

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Hallo, Sepp!

Also ich kenne das so nicht, und halte es auch nicht für die Regel, aber uns trennen einfach etliche KM, die den Unterschied machen dürften. Eine Grünlandserneuerung mittels Fruchtfolge ist mir noch nie untergekommen, eine Nachsaat allerdings schon? Welche "Fruchtfolge" sollte denn ein Grünland beinhalten? Grünland ist in den Regionen (hier) zumindest meist "nicht brauchbares Ackerland, also wenn der Boden nicht für Ackerland "taugt" dann wird es eben zum Grünland, bzw. es bleibt Grünland. Der Ackerbau verschwand doch "nur" in Gebieten, in denen kein Ackerbar sinnvoll möglich war, oder?

Wie das mit den Kartoffeln sein kann, überleg ich noch immer, es ist doch quatsch, das abgehäckselte Kraut zu spritzen, das KRaut ist doch so oder so nicht mehr wachstumsfähig... ich bin Ratlos
 
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