Futtertasche selbst herstellen

primlchen

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Hallo liebe Imkerfreunde,

Es ist zwar erst Herbst, und der Winter ist auch noch dazwischen, trotzdem mach ich mir jetzt schon Gedanken zum Frühling. :t432

Genauer gesagt, über die Fütterung mit Futterteig.
Eigentlich möchte ich, so gut es geht, auf den Einsatz von Kunststoffen verzichten bzw. reduzieren. Es ist zwar nur eine halbe Gschicht, da ich den FuT derzeit auch in einem Plastikkübel (lebensmittelecht) lagere, ich versuche halt langsam Schritt für Schritt Alternativen zu finden.
Und so dachte ich daran, mir eine Futtertasche aus Holz zu basteln, statt den Futterteig in Plastiksackerl zu verpacken und damit zu füttern.

So, und nun meine Fragen dazu:
  1. Kann man FuT überhaupt in solchen Taschen füttern? Sirup geht darin ja wohl gar nicht, wegen ertrinken und so?
  2. Es gibt viele Bilder zu den Futtertaschen im Netz, sie sind entweder eine oder zwei Rähmchen breit, was ist da empfehlenswerter? Oder gleich beide Breiten basteln?
  3. Kann man die Taschen für die Fütterung mit FuT jederzeit einsetzen?
  4. Wie "dicht" muss die Tasche sein, soll man die z.B. mit Wachs ausgießen?
  5. Ist es überhaupt sinnvoll, im Frühjahr ein Rähmchen aus dem Volk zu nehmen und dafür die Tasche reinzugeben?
  6. Habt ihr Tipps für den Bau der Taschen? Worauf sollte man achten?
  7. Welche Vor- und Nachteile seht ihr bei der Verwendung von den Futtertaschen?

Bin schon gespannt auf eure Antworten,

liebe Grüße,
Marion
 

Nils

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Hallo Marion,

Der "Clou" beim Futterteig im Frühling ist ja, daß er oben drauf liegt, die Bienen also einen sehr kurzen Weg haben. Außerdem steigt die Wärme auf und die Bienen kühlen so beim Fressen nicht aus. Hängt der FuT nun in deiner Futtertasche am Rand, dann erreichen sie den Teig nur, wenn es auch warm genug dafür ist. Bei Kälteeinbrüchen werden sie die Tasche nicht mehr aufsuchen. Den oben aufliegenden FuT jedoch nach wie vor abnehmen, weil die aufsteigende Nestwärme den Teig und seine Umgebung wärmt.

So zumindest meine theoretische Überlegung dazu.
Ich kaufte mir im ersten Jahr eine Futtertasche aus Holz, sie war sogar dicht ohne daß ich es mit Wachs ausgiessen musste. Aber: nach kurzer Zeit des Gebrauchs (mit Zuckerwasser) fing das blöde Teil an zu schimmeln. Ich habs mittlerweile zur "thermischen Verwertung" in den Kachelofen geschoben...

Servus,

Nils
 

Josef Fleischhacker

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Bitte vergiss dies Marion, und zwar möglichst rasch, weder deine Bienen, noch du selber wirst damit glücklich werden. Wie immer gibt´s am Abend ein Foto, hab noch solche Futtertaschen als gewissermaßen Erinnerungsstücke aufbewahrt

So zumindest meine theoretische Überlegung dazu.

Ist völlig richtig!

Einzig wofür solche Futtertaschen infrage käme, dies mittlerweile allerdings verpönt ist, wäre Maischefütterung.

Ich habs mittlerweile zur "thermischen Verwertung" in den Kachelofen geschoben...

Bingo, waren bei mir ebenfalls Wärmespender und bin deswegen sogar froh darüber.

Josef
 

primlchen

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Hmpft, ok, alles klar, habe verstanden. Aber was gäbe es für Alternativen zu den Plastiksackerln? Ich mag net scho wieder auf des Zeugs zurückgreifen müssen... :(

Lg Marion
 

honeyworld

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Das einzige wo ich sie heuer verwendet habe war die Fütterung von Ablegern.
Da sind sie nicht so unpraktisch finde ich.
Natürlich Zuckerwasser.
Besonders beim Starten hat man ja noch genug Platz in der Zarge.
 

Nils

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Alternativen zu den Plastiksackerln?

Ich frage mich oft, was haben sie früher gemacht als es das elendige Plastik noch nicht gab?
Vielleicht weiss ja Josef Rat, denn er nimmt den Futterteig jedes Jahr her. Hast du, Josef, das schon immer mit Plastiksackerln gemacht?

Vielleicht wäre es möglich den Teig in Stoff zu wickeln? Ich weiß aber nicht, ob der Teig dann nicht doch durchsickert und runtertropft. Schließlich wird er dort oben gut erwärmt. Außerdem fressen die Bienen sicherlich den Stoff durch...

Oder du machst dir ein äußert schmalles, dünnwandiges Kasterl aus Holz, das du oben draufstellen kannst. Unten ein Loch rein als Zugang, das Kasterl füllen mit Teig... Aber ob es dann noch Platz hat auf den Oberträgern???
Gar nicht so einfach auf Plastik zu verzichten...


Nils
 

primlchen

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Oder du machst dir ein äußert schmalles, dünnwandiges Kasterl aus Holz
Nils, genau der Gedanke kam mir grad beim Mittagessen. :) Quasi eine Futtertasche aus Holz zum oben drauf legen.

Aber ob es dann noch Platz hat auf den Oberträgern???
Auch daran habe ich gedacht, ich könnte mir folgendes vorstellen:

ein flaches Kasterl aus Holz, mit Deckel oben drauf. Auf der Unterseite ein Loch ausschneiden, in das Loch rein ein ganz feinmaschiges Drahtgitter (so eines wie auf den Fütterkübeln drauf ist) befestigen.
Damit das Ganze dann auch Platz zwischen Oberträger und Abdeckplatte hat, könnte ich den 3 cm hohen Holzrahmen verwenden, den ich für die AmS Behandlung (für einen Verdunstungsraum oben) gezimmert hab. Dann wären oberhalb ca 3 cm Platz, oder ist das für die Bienchen ein Problem im Frühling?

Allerdings, wie kommen die Bienen an den ganzen FuT ran? Die ganze Unterseite mit Drahtgitter machen? Oder brauchts überhaupt ein Gitter oder täten einfach ein paar kleine Löcher reichen, so dass die durchschlüpfen können?

den Teig in Stoff zu wickeln
Nils, du wirst mir unheimlich :) Diesen Gedanken hatte ich ebenfalls! Weiß aber nicht, ob Stoff eine gute Idee ist, den werden die Bienen möglicherweise anknabbern?

lg Marion
 

sergek

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Hallo.
Warum immer neue Sachen erfinden wollen???
Es gibt doch die Adamfütterer wenn man mit flüssigem Futter füttern will.
Und wie Josef sagt: Den Futterteig einfach oben auf die Rähmchen legen.
MFG Serge
 

primlchen

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Hallo.
Warum immer neue Sachen erfinden wollen???
Weil es Spass macht :) Ich imkere hobbymäßig, da kann ich auch ein bisschen basteln dafür :)

Jaaa, den Adamfütterer hab ich auch, aber der ist noch undicht fürs Flüssige. Geht der denn auch für den FuT?

Lg Marion
 

edlBee

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Auf der Unterseite ein Loch ausschneiden, in das Loch rein ein ganz feinmaschiges Drahtgitter (so eines wie auf den Fütterkübeln drauf ist) befestigen.
Das kann so nicht funzen, ist ja kein geschlossenes Gefäss, gibt kein Vacuum, da läuft dir der ganze Sirup aus
 

edlBee

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Vielleicht wäre es möglich den Teig in Stoff zu wickeln? Ich weiß aber nicht, ob der Teig dann nicht doch durchsickert und runtertropft. Schließlich wird er dort oben gut erwärmt.
Da trocknet der FT doch komplett aus, das Plastik ist ja darum gut weil es dicht ist und somit der FT nicht austrocknet, er ist nur an der stelle offen wo die Bienen annehmen
 

Zappalot

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Ich verstehe das Ganze mit dem Plastik garnicht.
Bisher habe ich 15 kg Futterteig als ganzes Paket gekauft und diesen selbst in Scheiben geschnitten. Das ist zwar mühselig - mit dem falschen Messer - aber bisher habe ich keine Alternative gefunden.
Diese Scheiben lege ich einfach oben auf die Rähmchen ohne irgendwelche Tücher oder so. Meine Beutendeckel haben eine extra Vertiefung für diese Fütterung und der Teig fliesst auch nirgends runter, sondern bleibt stabil auf den Rähmchen liegen.

Futtertaschen habe ich auch aber nur zur Reizfütterung für Ableger. Bisher sind mir darin aber zu viele Bienen unnötigerweise ertrunken, trotz diverser Korkenscheiben. Desegen habe ich noch einen Rahmen, der auf die Zargen passt, mit einem Loch. Dort kann ich so kleine mini "Gär"-Ballone umgekehrt in eine Halterung stecken, so dass immer Flüssigkeit nachfliesst, wenn die Bienen genug abgenommen haben. Dann gibts einmal eine Luftblase im Ballon und es läuft Futtersirup nach.

lg Zap
 

Josef Fleischhacker

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Nun, man sollte unbedingt berücksichtigen wozu und weshalb FuT überhaupt benötigt wird, meiner Meinung nach für lediglich zwei Fälle

* für Begattungskästchen

* zur Frühjahrsreizfütterung

hier reden wir über Frühjahrsreizfütterung. Erstmalig wurde ich 1976 beim Wiener Lehrbienenstand auf diese Methode aufmerksam gemacht, seitdem habe ich diese FuT Fladen im Einsatz. Ebenso lange versuche ich von den Sackerl wegzukommen, bisher leider vergeblich. Flache Schalen wie man sie bei Metro sieht, aber auch Tappergeschirr ist einfach zu teuer, zu unpraktisch und oft noch noch mehr Plastik als eben diese Sackerl.

Hier sieht man Rähmchen welche als Alternative zum Einsatz kamen, funktioniert aber leider nicht, der Grund dafür, FuT muss direkt über das Brutnest auf die Rähmchenträger gelegt werden.

http://www.bienenforum.com/forum/album.php?albumid=854&attachmentid=65941

Hier der Start mit FuT

http://www.bienenforum.com/forum/album.php?albumid=854&attachmentid=65927

Futterteig bereits verwertet

http://www.bienenforum.com/forum/album.php?albumid=854&attachmentid=65931

Josef
 

Zappalot

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Nun, man sollte unbedingt berücksichtigen wozu und weshalb FuT überhaupt benötigt wird, meiner Meinung nach für lediglich zwei Fälle

* für Begattungskästchen

* zur Frühjahrsreizfütterung

hier reden wir über Frühjahrsreizfütterung. Erstmalig wurde ich 1976 beim Wiener Lehrbienenstand auf diese Methode aufmerksam gemacht, seitdem habe ich diese FuT Fladen im Einsatz. Ebenso lange versuche ich von den Sackerl wegzukommen, bisher leider vergeblich. Flache Schalen wie man sie bei Metro sieht, aber auch Tappergeschirr ist einfach zu teuer, zu unpraktisch und oft noch noch mehr Plastik als eben diese Sackerl.

Hier sieht man Rähmchen welche als Alternative zum Einsatz kamen, funktioniert aber leider nicht, der Grund dafür, FuT muss direkt über das Brutnest auf die Rähmchenträger gelegt werden.

http://www.bienenforum.com/forum/album.php?albumid=854&attachmentid=65941

Hier der Start mit FuT

http://www.bienenforum.com/forum/album.php?albumid=854&attachmentid=65927

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Josef

Hey Josef!
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Josef Fleischhacker

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Danke für den Hinweis, werde ich mir sofort ansehen.

Josef
 

Josef Fleischhacker

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War vielleicht etwas mißverständlich formuliert, mir ging es mit der Frage zur Futtertasche mehr um die Reizfütterung mit FuT, nicht die Fütterung mit Sirup. Für das hab ich ja Gefäße - im Moment halt aus Kunststoff :)

Ich verstehe das Ganze mit dem Plastik garnicht.
Ich möchte es vermeiden, wo es geht und suche daher Alternativen dazu. Ist eigentlich ganz einfach :)

Diese Scheiben lege ich einfach oben auf die Rähmchen ohne irgendwelche Tücher oder so.
Das mag für den gekauften FuT funktionieren, bei meinem selbstgemachten glaub ich nicht, dass der einfach so liegen bleibt. Er ist zwar zäh, aber doch flüssig, mit der Zeit rinnt der sicher überall hin.

Bisher sind mir darin aber zu viele Bienen unnötigerweise ertrunken, trotz diverser Korkenscheiben.
Siehe oben, ich dachte dabei nur an die Fütterung mit FuT, nicht mit Sirup.

Dort kann ich so kleine mini "Gär"-Ballone umgekehrt in eine Halterung stecken,
Das ist noch eine Idee für die Flüssigfütterung! Ich hab zwar ein paar Gurkengläser für diesen Zweck aufgehoben, aber die riechen auch nach mehrmaligen Spülen in der Maschine noch so stark nach Essig, dass ich mir unsicher bin, ob die Bienen da das Flüssigfutter annehmen würden.
Es war im Bienenhaus noch so eine Flasche vom Opa da, da wurde mir gesagt, er hat damit gefüttert. Welchen Verschluß hast du für diesen Mini-Gärballon?

hier reden wir über Frühjahrsreizfütterung
Danke Josef, wenigstens einer der mich versteht :)

Hier sieht man Rähmchen welche als Alternative zum Einsatz kamen, funktioniert aber leider nicht, der Grund dafür, FuT muss direkt über das Brutnest auf die Rähmchenträger gelegt werden.
Eben deswegen war mein Gedanke, in dem Holzkästchen ein Loch mit Drahtgitter zu machen, und das dann genau über dem Brutnest zu platzieren. Also im Prinzip ein flaches Holzkasterl in der Größe eines Plastiksackerls, das könnte doch funktionieren?

liebe Grüße,
Marion
 

Josef Fleischhacker

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Er ist zwar zäh, aber doch flüssig, mit der Zeit rinnt der sicher überall hin.

Hier ist nun eine dringende Warnung angebracht, es stimmt nämlich tatsächlich Marion, wird FuT aufgelegt, so wird er infolge der Stockwärme sehr weich. Haftet er nun nicht am Sackerl, sondern wird ohne Plastik aufgelegt, so rinnt er unverzüglich die Waben runter, was zahlreichen Bienen das Leben kostet.

Eben deswegen war mein Gedanke, in dem Holzkästchen ein Loch mit Drahtgitter zu machen, und das dann genau über dem Brutnest zu platzieren. Also im Prinzip ein flaches Holzkasterl in der Größe eines Plastiksackerls, das könnte doch funktionieren?

Könnte funktionieren, allerdings müsste ein Sichtfenster angebracht werden welches anzeigt wann die nächste FuT Gabe fällig wird. In Summe aller Erwägungen ist eben das Sackerl die einfachste aller Möglichkeiten, leider!

Josef
 

primlchen

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Haftet er nun nicht am Sackerl, sondern wird ohne Plastik aufgelegt, so rinnt er unverzüglich die Waben runter,
Eben, das glaub ich nämlich auch, das der da nicht einfach so "liegen" bleibt...

In Summe aller Erwägungen ist eben das Sackerl die einfachste aller Möglichkeiten, leider!
So schnell geb ich nicht auf :) Bei derzeit nur 3 Völkern kann ich mir den Luxus erlauben und hier was basteln, was funktionieren könnte, aber mir ist schon klar, dass die Sackerln halt bei mehreren Völkern das einfachste, schnellste und unkomplizierteste sind.

Sichtfenster angebracht werden
Guter Punkt, danke!

lg Marion
 

Josef Fleischhacker

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Tut mir leid meine Herrschaften, Maxl hat die Galerie aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen, ich denke er wird da Buckups machen.

Josef

Darf ich noch rasch anwesende User bitten in die Galerie zu sehen und ob dies nun für alle offen ist?

Danke Josef
 
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