Fragen und Antworten zur Methode der Brutpause

Chrigel

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War die Königin wirklich tot oder hat sie nur Scheinstarre vorgetäuscht - passiert immer wieder und die Imker kennen (oder glauben) dies nicht.
Das mit dem Zerreiben der alten Königin ist eine typische "Gefühlssache" der Imker ohne wissenschaftliche Unterstützung - aber durch Erfahrung und Beobachtung erhärtet: Tatsache ist, dass einem Käfig, indem eine Königin gehalten wurde noch einige Zeit Pheromon anhaftet, was das Zusetzen erschweren kann, oder dass man mit einer toten Königin auch einen KS einige Zeit ruhig halten kann. Interessant auch, dass sich Bienen noch längere Zeit für meine Finger interessieren, wenn ich eine Königin zwischen den Fingern gezeichnet habe.
Chrigel
 

Beespace

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Also der Zusetzkäfig war ein frischer und die Königin war gekrümmt die Flügel standen ab, da war leider kein Leben mehr drin. Die Bienen strerzelten aber weiter am Zusetzkäfig.
 

boerni_s

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Hallo,
24 Tage nach dem Käfigen der Königin, wurden die Brutwaben entnommen. Bei diesem Volk waren vereinzelt noch Drohnen vorhanden. Das lag daran, dass ich die Königin am ersten Tag nicht gefunden habe und erst einen Tag später in den Käfig tun konnte.
Beim Entfernen des alten Wabenbaus entdecke ich diese Zelle. Vielleicht eine Weiselzelle, die nicht fertig gepflegt wurde vielleicht eine Drohnenflöte? Sie war mit Gele gefüllt und es war kein Bienenwesen darin zu entdecken. Jedenfalls -so denke ich zumindest- eine Kuriosität, deshalb die Fotos:

F2.jpg

F1.jpg
 

boerni_s

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Ich habe nach der Brutpause der Königin eine Totale Bauerneuerung vorgenommen. Zwei Tage vorher habe ich den Honig geerntet. In den Jahren zuvor habe ich nach der letzten Schleuderung die Honigräume über einer Folie und einer Leerzarge zum Ausschlecken wieder aufgesetzt.
Heuer war sowohl die Honigwabenentnahme (übrigens auch die die Brutwabenentnahme) ein Kampf mit den Bienen und deshalb habe ich mich entschlossen, die Honigräume vorerst noch nicht zum Ausschlecken wieder aufzusetzen. Mir erschien die Gefahr Räuberei auszulösen zu groß.
Ich habe nun die Bienen mit reichlich Futter versorgt, Wabenwerk ist bereits weitgehend errichtet, die Bienen sind ruhig und friedlich, die Königinnen sind in Eilage und die Völker wieder gut organisiert. Ich hätte keine Bedenken jetzt die Waben zum Ausschlecken aufzusetzen.

Es stellt sich aber die Frage, ob der hygienische Effekt der Bauerneuerung noch gegeben ist, wenn ich die Honigraum-Waben jetzt, nach der Bauerneuerung, aufsetze. Die 4B-Methode hat ja auch den Vorteil, dass z.B. allenfalls vorhandene ABF-Sporen, etc. reduziert werden.

Ich freue mich auf Eure Meinungen bzw. Ratschläge
Liebe Grüße
Börni
 

Beespace

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Wie war eure diesjährige Erfolgsquote mit der 4-B Methode wieviele Milben pro Tag fallen bei euch?

Meine fiel leider sehr ernüchternd aus so dass ich unbedingt nochmal behandeln muss. Ich hatte 4-B umgesetzt jedoch nach 2 Wochen das verdeckelte Rähmchen gegen ein neus getauscht wodurch eigentlich auch schon ein Teil der Milben raus gekommen sein sollten. Bei 8 kontrollieren Völkern war ich bei 7 weit über der Schwelle von 5 Milben pro Tag. Warum es so schlecht gegriffen hat kann ich nicht genau sagen, behandelt wurde mit Ox sprühen als keine Brut vorhanden war.
 

Josef Fleischhacker

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Konnte wegen PC Problemen nicht gleich antworten, nun geht es wiederum so la la.

Selber musste ich schon nach nur einer Woche die Königinnen wiederum freilassen, mangels Tracht gab es nicht nur keinerlei Bautätigkeit, sogar die Anfangsstreifen wurden abgetragen. Dies war bei allen Völkern so und füttern inmitten der Sonnenblumentracht wollte ich nun doch nicht.

Josef
 

Dommy

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... Selber musste ich schon nach nur einer Woche die Königinnen wiederum freilassen, mangels Tracht gab es nicht nur keinerlei Bautätigkeit, sogar die Anfangsstreifen wurden abgetragen. Dies war bei allen Völkern so und füttern inmitten der Sonnenblumentracht wollte ich nun doch nicht.

Guten Abend Josef,
jetzt muss ich doch glatt dumm fragen: Was ändert sich denn in dem Volk durch das Freilassen der Weisel, so dass du trotz ausbleibender Tracht nicht füttern musst?

Neugierige Grüße und schönen Feierabend
DOMMY
 

Josef Fleischhacker

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Die Hoffnung, dass die Sonnenblume doch Honig stirbt bekanntlich zuletzt, eben deswegen wartet man ein Weilchen zu. Ist nicht anders als bei der Linde und auch im Wald, beginne ich zu füttern, so wäre jedwede kommende Tracht wertlos.

Josef
 

altbiene

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Guten Abend Josef,
jetzt muss ich doch glatt dumm fragen: Was ändert sich denn in dem Volk durch das Freilassen der Weisel, so dass du trotz ausbleibender Tracht nicht füttern musst?

Nachdem er schreibt "Anfangsstreifen", nehme ich an, dass es sich leichter stifelt, wenn Waben da sind (im Rest der Beute, die Königin war ja abgesperrt). 3 Wochen ohne die Möglichkeit zu stiften sind schätz ich nicht so gut.
 

Dommy

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Die Hoffnung, dass die Sonnenblume doch Honig stirbt bekanntlich zuletzt, eben deswegen wartet man ein Weilchen zu. Ist nicht anders als bei der Linde und auch im Wald, beginne ich zu füttern, so wäre jedwede kommende Tracht wertlos.

Josef

Guten Morgen Josef,

danke für deine Antwort!
Natürlich ist auch mir völlig klar, dass du die neu einsetzende Tracht nicht würdest nutzen können, wenn du zeitgleich fütterst. Nur verstehe ich nicht, was sich im Volk so ändert, dass du durch das Freilassen der Weisel das Füttern vermeiden kannst. Sollte es nicht eigentlich eher so sein, dass der Futterverbrauch steigt, weil dann mehr junge Brut zu versorgen ist?

Immer noch neugierige Grüße
DOMMY
 

Chrigel

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3 Wochen ohne die Möglichkeit zu stiften sind schätz ich nicht so gut.

Das hat keine negativen Folgen. Von meinen 15 internierten Königinnen hatten gerade mal 2 die Möglichkeit zu stiften. In allen andern Abteilen wurden wegen mangelnder Tracht keine Waben gebaut.
Hier Bilder aus einem Volk, dessen Königin (rot 2018) 25 Tage kein Ei gelegt hat.
IMG_5317.jpg
IMG_5320.jpg
Ich kann deshalb auch der Schlussfolgerung von Josef keinen Sinn abgewinnen. Die magere Sonnenblumentracht hätte besser genutzt werden können, denn es wäre nichts für die Brutpflege abgegangen..
Zwei Dinge sind eben bei 4 B unabdingbar:
Man muss überzeugt sein, dass die Königin keinen Schaden nimmt und dass der Aufbau der Winterstärke nach der langen brutfreien Zeit problemlos erreicht wird. Für die Carnica müsste das genausowenig ein Problem sein wie für die Mellifera, spricht die Carnica auf das Füttern mit kräftigem Bruteinschlag besonders gut an.
Chrigel
 

imsenopa

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Hallo Chrigel,

wie wärs denn damit:1. Königin in Bannwabentasche mit ausbebauter Wabe, nach einer 'Woche heraus und das 2. Mal in hergerichtete Bannwabentasche, die in 1. Wabe bestfiftete Brutwabe kennzeichnen
und dem Volk wieder zuführen, wenn die Kö. wie unter 1. 2. beschrieben wieder auf unbestiftete Brutwabe in weitere Bannwabentasche kommt, ist die 1. bestiftete Brutwabe gedeckelt und kommt zur Thermobehandlung
150 Min bei 41,5 Grad c., Wenn man das 4 X erledigt hat, also 1 Woche nach Entnahme der bestifteten Brutwabe und dann gedeckelten Brutwabe, und auch 150 Min. Thermobehandlung 41,5 Grad, hat die Varroa
jedenfalls immer nur eine offene Brutwabe zur Vermehrung zur Verfügung, und wie schon geschrieben, nach Verdeckelung bei der Thermobehandlung keine Fortpflanzungfähigkeit mehr.
Klingt etwas kompliziert, aber dafür ohne die Köinigin wochenlang einzusperren ohne Möglichkeit weiter zu stiften, und!!! ohne die Brut zu vernichten.

So eine Wärmekiste zu bauen ist nicht schwierig. Ich glaube auch bei Youtube gibts Anleitungen.

Gute Grüss vom Imsenopa
 

imsenopa

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PS: Habe dieses Verfahren (ich meine am 6.August) unter"was haben Sie heute gemacht" vieleicht etwas verständliche beschrieben

Gute Grüsse Imsenopa
 

Chrigel

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hallo Imsenopa
Ich imkere seit 1965 als Fernstandimker mit Wohnort im Flachland und Bienen in den Bergen.
Seit mehr als 10 Jahren arbeite ich an meiner Betriebsweise hin zu einer Imkerei ohne Varroacid-Einsatz. In vorsichtigen Schritten (wie mein gleichnamiger Thread hier im Forum heisst) komme ich von Jahr zu Jahr voran. Ich habe Völker die seit zwei bis drei Jahren unbehandelt und ohne Leistungseinbusse durch die Saison gehen. Winterverluste durch Varroa sind mir seit jeher fremd.
Du wirst verstehen, dass ich deinem gut gemeinten Vorschlag nicht folgen kann gemäss dem Leitspruch: Never change a winning horse!
Ich wünsche dir auf deinem Weg viel Erfolg und dass du noch lange an deinen Bienen Freude hast. Wir Beide haben ja aufgrund unseres fortgeschrittenen Alters die besten Imkerjahre hinter uns.

Chrigel
 

boerni_s

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Ich habe heute auf einem meiner 2 Stände die Milben gezählt. Es waren weniger als 0,1 Milben pro Tag pro Volk auf den Windeln. Die kleinen Mini plus Rähmchen in den Käfigen haben sich also bewährt.
Bannwabe.jpg

Es war wichtig über den Holzdeckel noch einen 2. Alu-Deckel zu stülpen, da dieser immer wieder an die darüberliegenden Waben angebaut wurde und beim Abheben der darüberliegenden Zarge mit abgehoben wurde. Jetzt wird der Alu-Deckel der Bannwabe zwar abgehoben, aber es gibt darunter noch einen zweiten Bannwaben-Holzdeckel.

Auf ein noch ungelöstes Problem möchte ich noch hinweisen: Gibt man die Königin auf den Oberträger der Bannwabe, geht sie ungern in die schmale Wabengasse des Käfigs. Wahrscheinlich wäre es leichter, sie von unten einlaufen zu lassen. Vielleicht hat jemand da eine bessere Lösung....

Liebe Grüße
Börni
 

Beespace

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Ich hab dieses Jahr viele Völker die geschwärmt sind oder wären somit eine neue Königin im Volk haben und diese gerade erst mit dem Brutnest begonnen haben. Da die Honigräume drauf sind wurden die Völker in der Brutfreien Phase nicht behandelt.

Kann man ohne Probleme solch junge Königinnen internieren oder bekommen diese dadurch einen Schaden? Es fehlt ja schon Bienenmasse durch die Schwärme und Brutpause, ist da nun eine erneute Brutpause überhaupt ratsam oder ist die Bienenmasse dann zu sehr geschwächt?
 

Beespace

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Keiner eine Einschätzung wie das junge Damen vertragen?
 

Goldregen

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Hallo Tom,
ich hab leider noch nie TBE gemacht, deshalb hab ich da keinerlei Erfahrung.

Ich behandle immer erst nach der letzten Honigernte und hatte noch nie einen Ausfall im Winter.
Bei meiner Behandlungsweise sollte man halt die genauen Tagesabstände einhalten, damit sie auch auf die auslaufende Brut wirkt.

Ich sehe kein Problem darin, wenn du jetzt nicht behandelst und die junge Königin einfach machen läßt.

LG Doris
 

Chrigel

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Hallo Tom

Eine TBE nach der Einschränkung durch das Schwärmen und die Wartezeit bis zur Eilage der jungen Königinnen ist nicht ratsam. Die Bienen aus der jetzt in Entwicklung befindlichen Brut sind für die Völker unentbehrlich.
Es drängt sich vielmehr eine 24-tägige Internierung der Königin mit einem Bannwabenverfahren auf. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht auch bei abgeschwärmten Völkern. Der Nachschub an Bienen ist während der nächsten drei Wochen gewährleistet und die Königin kann in der Wabentasche beschränkt weiter legen. Sobals die Bannwabe verdeckelt ist, kannst du sie durch eine weitere Bannwabe ersetzen. Hier musst du dir einfach im Vorfeld überlegen, was du mit der Brut der Bannwaben machen willst. Königinnen nehmen in der Internierung keinen Schaden, das kann ich aus mehr als 10jähriger Erfahrung sagen. Meine rote Königin im seit drei Jahren unbehandleten Volk hat drei Internierungen von 25 Tagen hinter sich und ist dieses Jahr noch flott unterwegs - wird im Herbst aber umgeweiselt. (Foto Posting 131 in diesem Thema).

Christian
 

Beespace

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Danke

Da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt oder bin im flaschen Thema ich meine Internierung der Königin bei den jungen Damen :)

Hab gestern einen Großteil meiner Damen hinter Gitter gesetzt nur 4 und die Ableger dürfen weiter stiften wo es ihnen beliebt, nun heißt es warten bis die Brut ausgelaufen ist.
 
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