Frühlingserwachen

Imker2306

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Nein
Hallo liebe Bienenfreunde, Heute war wieder einer der wärmeren Tage und die ersten bienen luckten mal aus dem Flugloch. Somit nutzte ich die Gelegenheit um mal unter die Folie zu schauen. Ich kann Euch garnicht sagen wie happy ich bin, alle sieben Völker sind quik lebendig und stark! Sie besetzen noch alle Wabengassen der oberen Zarge und haben sogar noch 2-3 volle Futterwaben( die bei der Gelegenheit etwas aufgeritzt wurden). nach Brut habe ich nicht gesucht, dem Kondenswasser zu folgern ist das Brutgeschäft gut angelaufen. Mein erstes Jahr ohne Verluste, das ist ein tolles Gefühl. Klar, ich werde meine Euphorie zügeln, es kann ja immer noch Einbrüche geben, aber ein wenig beruhigter bin ich schon. Wie sieht es bei Euch aus, ich hoffe Ihr könnt gleiches berichten!
gruß aus Thüringen
Olaf
 

Josef Fleischhacker

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Ja
Herzlichen Glückwunsch Olaf, da kannst stolz sein. Verrate uns bitte Deine Herbstmethode, insbesonders die Milbenreduzierung wäre höchst interessant?

Wie sieht es bei Euch aus, ich hoffe Ihr könnt gleiches berichten!

Die Völker sind wiederum sehr schwach, aber genaueres kann bei uns noch nicht gesagt werden.

Josef
 

Salsa

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gratuliere Olaf, das freut mich :)

Bei mir fliegen noch alle, aber wie stark sie tatsächlich sind, kann ich nicht sagen. Bei warmen Temperaturen sitzen die Völker unterschiedlich eng, manche schlafen noch tief und manche sind schon munter und krabbeln überall hin.
Ich habe bei manchen Völkern am Randwaben leider Schimmel entdeckt. Mein Fehler, da ich dort einen Bleckdeckel drauf gelegt habe, der nicht unterbelüftet ist. Nun bin ich aber etwa schlauer geworden. Wenn es wärmer wird entferne ich solche Waben, ich habe nur kurz die Futtervorrate kontrolliert und wollte nicht lange stören.

Unser neuer (Bienen)Garten ist ein Meer aus Krokussen und Winterlingen. Davon hätte ich mich nicht mal getraut zu träumen :). Die schauen alle raus und sind reif, sie warten nur auf mehr Sonnenstrahlen. Einige Bienen fliegen die schon an, aber bei den kalten Temperaturen um den 7° trauen sich nur wenige Blüten die Haustürle für emsige Besucher zu öffnen.


LG Salsa
 

Hagen

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allo liebe Bienenfreunde, Heute war wieder einer der wärmeren Tage und die ersten bienen luckten mal aus dem Flugloch.

Hallo Olaf,

Du glücklicher, bei uns ist Schmuddelwetter bei 5°C. Alles nass und matschig.
Bei solchem Wetter machte ich schon hinter den Beuten den Abgang.

Ich kann Euch garnicht sagen wie happy ich bin, alle sieben Völker sind quik lebendig und stark!

Meine Gratulation; ein Zeichen, dass Du vieles richtig gemacht hast.
Gratulation!

Sie besetzen noch alle Wabengassen der oberen Zarge und haben sogar noch 2-3 volle Futterwaben( die bei der Gelegenheit etwas aufgeritzt wurden).

Ich bin auch über die Stärke der Völker erfreut.
Bei mir habe ich auch schon vorsichtig hineingespitzelt, und war
positiv überrascht.
Futter ist auch noch ausreichend da, aber ich habe mich nicht getraut
da etwas zu manipulieren.

Klar, ich werde meine Euphorie zügeln, es kann ja immer noch Einbrüche geben,

Ich hoffe, dass es keinen Wintereinbruch mehr gibt.
Aus der Vorsicht heraus, dass das immernoch passieren kann,
bin ich froh, dass das Futter noch in dem Maße vorhanden ist.

Wie sieht es bei Euch aus, ich hoffe Ihr könnt gleiches berichten!

Allgemein sieht es gut aus.
Ein Volk habe ich unter verstärkte Kontrolle gestellt,
weil ich mir nicht sicher bin, ob das Futter wirklich reicht.
Ein anderes Volk (Jungvolk) wurde relativ spät gebildet und
kam weder mit dem Wachsen, noch mit dem Futtereintrag
in die Puschen.
Dieses Volk füttere ich zur Zeit.
Es ist während des Winters groß geworden - seltsamerweise.

Allgemein habe ich auch keine Winterverluste, wobei ein von mir
eingeschlagener Schwarm (leider war er zu klein) noch zu Winterbeginn
ein gegangen ist. Von meinen Völkern kam er nicht, hatte auch noch einmal
umgeweiselt und Futter wurde auch nicht richtig entgegen genommen.
Irgendetwas stimmte mit denen nicht, denn es war letztlich auch Kot in
der Beute zu finden. Als Winterverlust kann ich das nun nicht wirklich zählen.
Alle anderen Völker gedeihen prächtig.
Wollen wir mal hoffen dass es so bleibt.

VG
Hagen
 

Imker2306

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Nein
Von meinen Völkern kam er nicht, hatte auch noch einmal
umgeweiselt und Futter wurde auch nicht richtig entgegen genommen.
Irgendetwas stimmte mit denen nicht, denn es war letztlich auch Kot in
der Beute zu finden. Als Winterverlust kann ich das nun nicht wirklich zählen.

Hallo hagen, sei bitte vorsichtig mit diesem Volk! meine Imkerpatin hat sich auf diese Weise die Faulbrut auf den Bienenstand geholt. so verlockend ein Schwarm auch sein mag, man weis nie aus welcher Haltung er kommt. ich bringe solche Heimatlosen immer erst in Quarantäne weit ab von meinen Völkern.
 

Imker2306

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Nein
Herzlichen Glückwunsch Olaf, da kannst stolz sein. Verrate uns bitte Deine Herbstmethode, insbesonders die Milbenreduzierung wäre höchst interessant?

Hallo Josef, da gibts eigentlich keine große Geheimnisse. Ich behandel nach dem Abschleudern 3-4 mal mit AS. je nach Milbenfall. Über den sommer schneide ich fleißig Drohnenbrut, wobei ich zwei Drohnenramen verwende die noch in der Mitte geteilt sind. Somit habe ich immer vier Drohnenramen in unterschoiedlichen Stadien von Stiften bis verdeckelt. Außerem arbeite ich nur mit einem Brutraum. Eigentlich ist das unbewust entstanden, da ich (bedingt durch die enge Nachbarschaft) keine riesigen Völker halten kann. Bei einem Gespräch mit einem Bioimker kamen wir darauf das er auch nur einen Brutraum verwendet, das ist wohl ein richtige Betriebsweise (nennt sich angepasster Brutraum). Funzt jedoch mit größeren Rämchenmaß besser als mit DNM.
Ja , eigentlich trau ich mich es hier garnicht zu erzählen, ich verzichte bewust auf jegliche Winterbehandlung! Das hat mehrere gründe, zum einen mag ich die Völker im Winter nicht aufreißen, zum anderen denke ich das die Völker mit der Milbe klar kommen müssen. Wer es nicht kann geht ein, das ist natürliche Auslese. Je mehr wir als Imker in die Harmonie der Völker pfuschen um so mehr geraten sie unter Streß. Es ist mir bewust das einige Imker jetzt aufschreien werden, aber jeder muß fpür sich einen Weg finden zwischen Chemie und Bienenwohl. Kann auch sein das ich auf dem falschen Weg bin, das wir die Zeit mich lehren!
Gruß Olaf
 

Malte Niemeyer

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Hallo,

bei uns sieht es auch ganz gut aus. Bin heute durch die erste Hälfte Völker. Hab 8 Völkern Futterwaben dazugehängt und 1 Weisellosen gefunden, der wurde mit einem Schwächling vereinigt. Morgen kommen die andern Stände dran, hoffe das es da ähnlich gut aussieht und ich morgen durch komme..

Mfg Malte Niemeyer
 

Selurone

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Noch leben sie alle.
Reinschaun tu ich aber noch nicht. Das Gewicht der Kisten paßt. Gibts also noch genügend Futter. Aber am Samstag soll es 14 Grad warm werden. Da werde ich den Deckel doch mal lupfen. :D
Bienen fliegen seh ich selten. In der Früh ist es noch zu kalt und in der Nacht, wenn ich nach Hause komme zu dunkel.
 

the czar

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Auch hier geht es wieder los...
60.jpg

57.jpg 59.jpg

61.jpg
 

heuwender

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Rähmchenmaß/Wabengröße
Dadant US / DNM
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Schön hast du geknipst!!

Bei mir sind auch noch alle am Start. Selbst das Versuchsminiplus. Heute wurde Hasel und Schneeglöckchen gehöselt. Und morgen werden die Hinterbehandler eingeengt.
 

Drohn55

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nö.
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mehr zufällig.
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Guten Morgen Jens,
hast Du wirklich in den Beuten rumgerührt ??? Gestern ?? so warm war es ja doch gar nicht.
Ich lasse meine noch in Ruhe - die stehen ja schließlich nur am "anderen Ende" von Rußchamtz.
Gestern sind ein paar geflogen, Schneeglöckchen sind auf, die Krokusse zögern noch. Hasel ist durch und meine Winterlinge sind verschwunden, d. h. dieses Jahr nicht auffindbar.
freundliche Grüße
Wolfgang
 

heuwender

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bei Gelegenheit
Rähmchenmaß/Wabengröße
Dadant US / DNM
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Guten Morgen Wolfgang!

Ich war etwas zu euphorisch. Wir hatten gestern 11°C Wind und Sprühregen. Es fühlte sich mild an, aber den Bienen war's nicht recht geheuer. Sie sind nur vereinzelt geflogen.
In den Beuten hab ich also nicht rumgerührt und werde es bis es ordendlich warm ist auch nicht tun. Aber sobald es passt, werde ich aus den Hinterbehandlern, die einräumig eingewindert wurden, die überzähligen Futterwaben bis auf 2 Stück herausnehmen.
 

mario

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Zander
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Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Hallo Jens,

Wieso willst du die Futterwaben heraushollen?

Sei doch froh wenn die Bienen etwas mehr Futter noch im Stock haben, es wird bestimmt noch länger dauern bis die Bienen genug Nektar eintragen das Sie sich selbst versorgen können!

Schöne Grüsse

Mario
 

Chrigel

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Ja
Hallo Jens,

Wieso willst du die Futterwaben heraushollen?
Mario

Das Imkern im Hinterbehandler unterscheidet sich von der Magazin Imkerei unter anderem darin, dass man den Raum der Volksstärke inividuell anpassen kann. Der Schweizer Hinterbehandler hat einen Brutraum für max. 14 Waben im Warmbau. Zur Trachtzeit ist er bei starken Völkern aufgefüllt. Bei meinem 5B Verfahren erhalten die Völker nach der Brutentnahme 8 bis 10 Mittelwände und so bleibt der Raum auch bis zur Winterbehandlung. Bei der Winterbehandlung werden nicht besetzte Futterwaben entfernt und die Völker überwintern auf 8 Waben. Nach dem Reinigungsflug werden bei schwächern Völkern noch einmal 2 Waben entfernt. Da der Hinterbehandler ein Fenster zum Brutraum hat, steht am Fenster als Abschlusswabe stets eine verdeckelte Futterwabe. Damit ist die Versorgung sicher gestellt.
Wer im Herbst seine Völker nicht mehr öffnet, engt den Raum erst im ausgehenden Winter ein, wie das offenbar auch Jens praktiziert.

mfG Christian
 

Drohn55

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Kleingarten.
Wanderimker
nö.
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Schwarmverhinderung wie
mehr zufällig.
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja
Hallo Christian, -und alle übrigen-
mache ich ähnlich. Allerdings sitzen meine Normalvölker auf 2 Bruträumen, weil ich meine DDR-Typenbeuten umgebaut habe. Da wurden aus 2 eine gemacht, so dass es 2 BR und 2 HR gibt. Man glaubt gar nicht, wie schnell die 2 Bruträume voll haben -mit Brut-, dann gebe ich den Honigraum, oder eben 2. Dies geschieht in Form der sogenannten Brutdistanzierung nach Joseph Hölzer und funktioniert bei starken Völkern tadellos. Da hat man den Effekt der Wabenhygiene (und der Schwarmbremse), weil die Waben ja in den HR kommen und der BR mit Mittelwänden bzw. nicht bebrüteten Waben aufgefüllt wird. Mich persönlich juckt es nicht, Honig aus bebrüteten Waben zu schleudern, natürlich, wenn die Brut raus ist. Hab ich mal gelernt und es bis jetzt im wesentlichen beibehalten. Außerdem sind die Waben kaum älter als 2 Saisons, also noch recht gut.
Bei schwächeren klappt das natürlich nicht, da muss ich improvisieren. Da ist meine Umbaubeute nicht das "Gelbe vom Ei", aber hinterher ist bekanntlich immer schlauer. Ich hätte seinerzeit nicht alle auf einmal umschnitzen sollen...aber nach dem damaligen Desaster mit fast allen verreckten Völkern war eben Gelegenheit zu diesem Tun. Jetzt muss ich damit leben, mehr Kästen gehen in das Bienenhaus nicht rein und 2-3 Magazine sind auch noch da. Einen Außenstand habe ich nicht, da gäbe es wohl doch Ärger mit der "Regierung" wegen Dauerabwesenheit.
So, das war es mal wieder für heute. Falls das OT sein sollte, kannst Du es ja verschieben, Josef.

Einen schönen Sonntag noch - ich geh jetzt Olympia gucken

Wolfgang
 

heuwender

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Ja
Hallo Mario!

Ich überwintere diese HBs auf 10-12 Waben. Mein Ziel ist dabei eine kalte Überwinterung, um ein zu frühes Brüten zu Unzeiten nicht zu unterstützen.
Besagte HB sind einzargig eingewintert und haben einen geschlossenen Boden. Wenn die Bienen jetzt anfangen zu brüten, entsteht sehr viel Feutigkeit in der Beute. Wenn die Bienenmasse nur einen Teil der Beute füllt, quillt die Beute dermaßen( zur Zeit ist die letzte Wabe klitschnaß ), dass es schwierig wird das Abschlußfenster zu entfernen. Da könnte auch mal was kaputt gehen.
Außerdem können die Bienen einen angepassten Raum bei Bedarf besser heizen und gelangen so auch bei Kälteeinbrüchen noch ans Futter.
Mit der Futtermenge nach dem Einengen reichen die Bienen nicht bis zum Trachtbeginn. Benötigte Futterwaben werden bei Bedarf wieder zugehängt.
 

CharlyBaum

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Ja
Hallo Olaf,

Hast Du eigentlich einen Unterschied in der Entwicklung festgestellt zwischen den Völkern im Dach und den freistehenden vor dem Bienenhaus?
Prima dass alle so fit sind. Ich bin erst diesen Freitag wieder zu Hause, konnte 2 Monate nicht nach den Bienen sehen. Bin sehr neugierig wie es meinen Völkern geht. Die Spannung steigt, das Frühjahr ist in Sicht.

Grüsse aus Werden an der Havel
 

Imker2306

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Eigene Kö Zucht ja/nein
Nein
Hast Du eigentlich einen Unterschied in der Entwicklung festgestellt zwischen den Völkern im Dach und den freistehenden vor dem Bienenhaus?

Hallo Charly, ja es gibt Untersschiede. Die "Hausbienen" verfügen noch über zwei Futterwaben mehr als die "Freiständler". Dafür sind diese schneller aktiv wenn das Wetter schön ist. Liegt sicher daran das die Sonne die Beuten schneller erwärmt als diese unterm Dach. Von der Volksstärke her sind sie annähernd gleich groß.

Ich hab vor ein paar Tagen mit dem IM Stoß ( Obmann der Varroatolleranzzucht) gesprochen, er meinte wir sollten dieses Jahr vermehrt Ableger erstellen. Er rechnet mit vielen Verlusten durch die Varroa. Durch den milden Winter haben viele Völker durchgebrütet oder sind sehr bald in brut gegangen. Dadurch haben wir nun schon die 3. oder 4. Varroengeneration in den Völkern.
Gruß Olaf
 

CharlyBaum

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Das hört sich nicht so gut an, interessant wäre der Unterschied zu Deiner Methode ohne Winterbehandlung und der mit. Ich habe Mitte Dez mit Bienenwohl behandelt, ist auch noch einiges gefallen. Rein theoretisch sollte sich das positiv für diese Jahr auswirken weil ja weniger Milben am Start sind. Aber halt alles Theorie, bin gespannt wie es bei mir aussieht,

Grüsse aus Werder
 

Chrigel

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Von wegen Frühlingserwachen trotz extrem mildem Winter.
Ich habe gestern bei Temperaturen um 12 Grad die Unterlagen gezogen und war erstaunt über das Gemüll.
Bei meinen 5B Völkern mit ausnahmslos neuem Wabenbau aus dem Spätsommer nur helle Gemüllstreifen über vier bis fünf Gassen und keine braunen Brutdeckelkrümel. Leichter Flug auf Wasser und etwas Polleneintrag vom Haselstrauch. Die Dunkle Biene für ihre Sparsamkeit aber eben auch für ihre zögerliche Frühlingsentwicklung bekannt, macht ihrem Ruf alle Ehre. Selbst ein Futterteigfladen würde sie wahrscheinlich nicht aus den "Socken" reissen. Darüber bin ich nicht unglücklich, denn die Frühtracht ist in unserm Bergtal eher unzuverlässig, die Rückschläge sind aber gewiss. So werden meine Völker erst wirklich starten, wenn auch die Nachttemperaturen deutlich über Null liegen.
mfG Christian
 
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