Frühlings-durchsicht

Chrigel

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Vorläufiges Ende der Frühlingsgefühle

Die Bienen sind trotz kompakter Schneedecke fulminant gestartet. Nach der ersten milden Woche kommt der erste Rückschlag mit Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Futterreserven sind so bemessen, dass bis in den April kein Mangel entsteht.
Ich weiss nicht wer mehr leidet, Imker Christian oder die Bienen nach diesen herrlichen Flugtagen

IMG_0884.jpg
 

Hagen

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Ich hatte noch nie ein drohnenbrütiges Frühjahrsvolk - darum keine Erfahrung.
In einem Imkerbuch steht, dass ein drohnenbrütiges Volk meistens kleinere, und etwas *zerfranste* Pollenpäckchen hat, wogegen ein normales, weiselrichtiges Volk so richtig fette, prallrunde Päckchen einträgt.
Was sagt ihr zu dieser *Bücherweisheit*?
Fritz

Hallo Fritz,

da ich leider am Wochenende diese Erfahrung machen musste, kann ich das nun bestätigen.
Die Pollenpäckchen sind kleiner und irgendwie unförmiger. Zerfranst würde ich diese nicht nennen.
Das wäre mir aber nicht aufgefallen wenn ich Deinen Beitrag zuvor nicht gelesen hätte.

Viele Grüße,
Hagen
 

kaufi21

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Hallo, ich habe bei mir auch mal reingeschaut (ganz sachte), leider musste ich feststellen das kaum noch futter vorhanden ist.
ich habe mir heute Futterteig besorgt (Apifonda), kann ich ihnen das im Frühling auch geben? Wenn ja wie? (ich habe einen hochboden)

mfg Gernot
 

Sebastian

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Servus Gernot,

Hallo, ich habe bei mir auch mal reingeschaut (ganz sachte), leider musste ich feststellen das kaum noch futter vorhanden ist.
Den Futterstand kann man ganz gut nicht-invasiv durch Anheben der Beute feststellen. Wenn man es genau haben will nimmt man dazu eine Hängewaage.

Ich will unserem Spezialisten in Frühjarhsfütterung ja nicht vorgreifen, aber am besten ist der Futterteig in der Nähe des Brutnests aufgehoben, da ihn die Bienen bei Kälte sonst nicht erreichen können, denn da ziehen sie sich in einer Traube zusammen. Eine gute Möglichkeit ist daher den Futterteig als Fladen in Kunsstoffbeuteln oben auf die Rähmchen zu legen.

lg,
Sebastian
 

Biobienenmann

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Herzlichen Glückwunsch Bioimker, saubere Arbeit. Darf ich bitte fragen ob bei Euch auch Mais in größeren Mengen angebaut wird?
Josef

Hallo Josef, entschuldige das ich erst heute antworte - übersehen - NEIN bei uns wird (fast) kein Mais angebaut, wir leben in der BIO - Heuregion.
http://www.bioheuregion.at/ Beim Heimbienenstand habe ich im Umkreis von ca. 10 km keinen Mais und bei einenem Außenstand ist ein Biobauer daneben, der hat ein kleines Maisfeld mit ungebeizten Saatgut.
 

Josef Fleischhacker

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Dankeschön Bioimker, mit der Lage Deines Betriebes bist einfach zu beneiden! Tolle Heuregion HP, die feschen Königinnen waren mein bisheriges Highlight des Tages. :)

Josef
 

sergek

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Hallo.
Ich habe gestern bei schönem Wetter die Beuten geöffnet. Und die Bienen waren schon schön in den Waben verteilt , nicht mehr in der Traube. Ich habe die Waben etwas zur Seite gerückt , und eine gezogen , und bereits Brut entdeckt. Sogar schon verdeckelte Brut.
Ein Volk hat den Winter leider nicht überlebt.
Nun zu meiner Frage:
In diesem toten Volk befinden sich jedoch noch Futterwaben. Einige sind grau , warscheinlich weil sie feucht wurden. Kann ich diese denoch benutzen um andere Völker zu verstärken , oder muss ich die entsorgen?
MFG Serge
 

Josef Fleischhacker

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Kann ich diese denoch benutzen um andere Völker zu verstärken , oder muss ich die entsorgen?

Ist eine Glaubensfrage, selber bin ich dafür, eine kleine Mulde zu graben und dies per Feuerbestattung restlos zu beseitigen.

Ist ja doch nur Futter, deren Kosten pro voller Wabe höchstens drei Euro, 10 dag Wachs pro Wabe und das alte Rähmchen kannst wirtschaftlich ohnehin vergessen. Sparsam sein ja, natürlich, ist hier aber nicht angebracht.

Josef
 

Viktor

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Hallo, ich habe bei mir auch mal reingeschaut (ganz sachte), leider musste ich feststellen das kaum noch futter vorhanden ist.
ich habe mir heute Futterteig besorgt (Apifonda), kann ich ihnen das im Frühling auch geben? Wenn ja wie? (ich habe einen hochboden)

mfg Gernot

Hallo Gernot. Das ist keine große Kunst mit Apifonda Füttern. Das Volk sollte aber nicht klein sein. Schneide ein stück ab und mache ein Fladen aus ihm. Danach packe den Fladen auf eine Folie sprühe etwas Wasser drauf, und oben auf die Rähmchen. Es kann ruhig ca.500g sein. Eine Woche oder 10 Tag später noch mal. Mit dieser Methode rettete Ich im Winter 2010 meine zwei stärksten Völker. Viel erfolg .
Gruß Viktor.
 

fix

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Ich habe noch keine Frühlingsdurchsicht gemacht, ich beschränkte mich bisher auf Futter-, Flugloch- und Windelkontrolle. Wie wichtig es ist den Flugbetrieb zu beobachten durfte ich heute wieder einmal erleben. Bei einem Volk flogen zu Mittag nur noch einzelne Bienen aus und ein, ich entfernte den Fluglochkeil und sah sofort das Malheur, der Mäusekeil war fast gänzlich mit toten Bienen zugestopft, nur durch eine ganz kleine Lücke krabbelte jeweils eine Biene nach der anderen hinaus oder hinein.

Das Volk hatte den Gitterboden gesäubert und die toten Bienen anscheinend nicht durch den 8 mm hohen Mäusekeil bringen können. Nach dem frei machen flogen sie sofort sehr stark. Bei den zwei schwachen Völker hab ich den Gitterboden oberhalb der Windel gesäubert, die anderen Völker haben dies schon weitgehend selbst erledigt, ich lasse die Windel das ganze Jahr drin.
 

Selurone

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Heute konnte ich wieder mal ein gute Handvoll tote Bien aus dem Stamm entfernen. Alle sehen gleich aus: gestreckter Rüssel und verkrümmt. Der Rest fliegt wie verrückt und trägt Pollen uns Nektar ein. Vom Institut gab es noch keine Nachricht wegen der eingeschickten Bienen.

Hoffnung und Angst liegen hier dicht beieinander.
 

Marcel

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Liebster Selurone

Es durd ma voi lord wegen dem Buckivolk...:SM_1_03:

Es ist eine Schweinerei und Tierquälerei die auch mit Strafen geahndet wird.
 
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