Flugloch und Wintersitz

Kite_

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Hallo,

Hatte meine Damen Sonntags bei schönsten Wetter wohl zum letzten mal dieses Jahres durchgeschaut um den Futterbestand zu prüfen, dabei ist mir aufgefallen das bei einem Volk das Brutnest einen dicken Futterkranz bekommen hat (wohl sehr positiv) und sich Richtung Mitte der Zarge verschoben hat.
Das Flugloch ist jedoch aktuell etwa Daumengroß und komplett am Zargenrand.
Meine Frage Anfängerfrage daher: Flugloch mittig machen oder so lassen?
Die Fluglochwache macht ihren Job wohl sehr gut, Samstag hing eine tote Hornisse am Schaumstoff und diverse Wespen werden auch immer sofort vertrieben.

Im Kurs hieß es mittig, dort wurde auch mit Wärmeblöcke gearbeitet.
Gelesen habe ich aber sonst meist das es am Rand besser ist, da dort vor allem junge kleine Völker leichter verteidigen können.
 

Beehouser

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Was Du mit "Zargenrand" meinst ist etwas unklar.
Auch aus welcher Richtung sich das Brutnest verschoben hat. Mit welchem Format arbeitest Du?

Mit dem was ich erraten kann: Das Flugloch derzeit da lassen, wo es ist. Den Wintersitz richten die Bienen ein, wie es ihnen taugt. Setz' Dich auf Deine Hände und
lass' die machen.
Das Flugloch klein lassen, das ist super, bei dem Wespendruck.
 

Josef Gruber

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Hallo,
Das Flugloch ist jedoch aktuell etwa Daumengroß und komplett am Zargenrand.
Meine Frage Anfängerfrage daher: Flugloch mittig machen oder so lassen?


Hallo Kite!

Auch bei mir haben die kleinen Ableger das Flugloch seitlich an der Wand.
Sobald sie mehr als drei Waben bebrüten, rück ich das Brutnest in die Mitte
und es wird links und rechts mit Mittelwänden erweitert und regelmäßig gefüttert.
Das Flugloch ist ab diesen Zeitpunkt mittig und sehr klein.
Erst wenn diese Völker zwei Zargen Zanderflach oder eine Zadant Zarge füllen
wird das Flugloch in der Breite vergrößert. Die Höhe bleibt den ganzen Winter
über auf 6mm begrenzt.

Gruß Sepp
 

Kite_

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Mit Zargenrand meine ich das bei mir im Zander Kaltbau( die kurze Seite des Rämchen schaut zum flugloch) das Flugloch direkt vor der Randfutterwabe ist, folgend von der ersten Brutwabe.
Jetzt sind aber die ersten 3 Rähmchen voll mit Futter und auf Rähmchen 4 und folgend ist Brut.

Primär mache ich mir wegen Räuberei sorgen da ja die große Masse eher bei der Brut sitzt und durchhängt und Futter eigentlich Flugloch fern sein sollte (wo noch Platz war) und nich vor der Haustür

Das mit dem in Ruhe lassen ich mittlerweile im Griff, das Volk bekommt nur noch n Schlückchen Futter der nicht in den Fütterer passte (gehen nur 1,5l rein) und sobald alles weg ist halbzarge mit fütterer weg und Deckel mit steinwolle füllen (eigenbau) und gut is bis vorm nächsten Urlaub.
Ok, Mäuseschutz fehlt noch... muss ich noch besorgen
 

Josef Fleischhacker

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Meine Frage Anfängerfrage daher: Flugloch mittig machen oder so lassen?
Die Fluglochwache macht ihren Job wohl sehr gut, Samstag hing eine tote Hornisse am Schaumstoff und diverse Wespen werden auch immer sofort vertrieben.

Also ich würde das Flugloch seitlich lassen, das Volk hat sich dort bereits eingerichtet, die Fluglochwache funktioniert bestens, somit besteht absolut kein Bedarf dies zu ändern. Bitte auch zu bedenken, wir nähern uns im Sauseschritt dem Herbst, wird hier etwas geändert, so könnte das Volk Stress bekommen.


Im Kurs hieß es mittig, dort wurde auch mit Wärmeblöcke gearbeitet.
Gelesen habe ich aber sonst meist das es am Rand besser ist, da dort vor allem junge kleine Völker leichter verteidigen können.

Dies kann man generell nicht sagen, bei eher kleinen Überwinterungseinheiten mit bis zu 9 Zanderwaben haben sich seitliche Fluglöcher bewährt, hier wandert die Wintertraube von seitlich vorne nach seitlich hinten, wo sich ja auch die vollen Honiglager befinden. Anders jedoch bei 10 und mehr Waben, hier startet die Wintertraube von mittig vorne, also Nahe Flugloch, hat jedoch an beiden Seiten das volle Honiglager.

Ist eventuell etwas verwirrend, betrachtet man jedoch die Geschichte so wird man bei den damals üblichen kleinen Beuten, vor allem Kuntzsch, nahezu immer nur seitliche Fluglöcher vorfinden.

Jsoef
 

Kite_

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Dann werde ich mir für Wirtschaftsvölker Holzkeile mit Flugloch mittig anfertigen und für den Rest Schaumstoffstreifen mit Mäuseschutz wenn ich's richtig versteh.
Danke an alle!
 

Josef Fleischhacker

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Eine gute Entscheidung Kite!

Bitte Mäusegitter erst sehr spät im Jahr, also eher nicht vor Allerheiligen anzubringen. Warum dies: Mäuse die vor Ende der Ausflüge, also etwa bis etwa Allerheiligen eindringen haben keinerlei Überlebenschance, diese werden von den Bienen kurzerhand überwältigt. Nach dieser Zeit müssen jedoch nicht ruhende Spitzmäuse unbedingt verhindert werden, selber geb ich ASG (Absperrgitter) vor das Flugloch, da können selbst die winzigen Spitzmäuse nicht durch.

Josef
 

Kite_

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Dann muss doch erst recht der Schutz früh hin...
Um die Mäuse vor den aggressiven Bienen zu schützen, heißt ja Mäuseschutzgitter und nicht Bienenschutzgitter:Bolt

Ok, Spass bei Seite

Ich vermute um den Pollen und eventuellen Totentransport nicht zu behindern bei schmalen Gittern.

Mit ASG ist mir auch noch nicht untergekommen, von innen oder aussen? Von innen könnte ich mein miniplus gitter zwischen Eingang und Rähmchen klemmen, aber bei der Kälte öffnen:-k
oder frühzeitig einsetzen das es hinter dem Schaumstoff sitzt und wenn die Zeit gekommen ist mit nem Schraubenzieher rüberziehen sofern nicht verklebt.

Wenn sich Mäuslein durch Schaumstoff frisst, bringt's aber auch nix :n95:
Dan wohl Leiste mit voller Breite und seitlichen Eingang mit Mittelsteg damit falls ein Schlitz dicht ist noch ne Alternative besteht

Ich mag selbstgespräche...

So is es aktuell, der Eindringling hier hatte sich leblos am Eingang verheddert und konnte nicht abtransportiert werden.
 

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fix

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Die Mausrechen bringe ich an wenn sich die Bienen auf die Traube zusammenziehen, also wenn die Temperatur nachts unter 3 Grad plus fällt, denn sobald sie in der festen Traube sitzen können sie sich nicht mehr wehren, da sie verklammen sobald die warme Traube verlassen wird.

Die Spitzmäuse werden immer kleiner, gerissener oder anpassungsfähiger, denn in meinen ersten Imkerjahren reichte ein Mauskeil mit 0,8 mm völlig aus, damit ist seit Jahren Schluss, die Mäuse überwinden den jetzt mit links, deshalb nun die Mausrechen.
 
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