Einfütterung 2014, wie schaut es aktuell aus?

Josef Fleischhacker

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Heute wurde bei strahlend schönem Wetter unsere diesjährige Bienenfütterung weitestgehend abgeschlossen, nächste Woche gibt es passendem Wetter noch die letzte nur noch ganz kurze Kontrolle. Passt alles, so sind die heurigen imkerlichen Arbeiten abgeschlossen, nur noch Windelkontrolle und allenfalls Restentmilbung ist angesagt.

Die heurige Fütterung war schön wie schon seit vielen Jahren nicht mehr, keine Wespen waren lästig, nur ein einziges Räubergitter wurde benötigt, das zu Hause abgerührte 3 : 2 noch relativ warme Futter wurde per kleiner Ape direkt von Stock zu Stock gebracht, also alles wunderbar.

Darf man erfahren wie es Euch bei der diesjährigen Fütterung ging?

Josef
 

stefan mandl

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Servus Josef,

Wir sind zwar erst Ende September mit allem fertig, aber es fällt auf, dass die Völker heuer wesentlich weniger Winterfutter brauchen. Anscheinend blüht gerade allerhand. Duerfte mit dem vielen Regen zusammenhängen.

Beste Grüße
 

Oberländer

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Darf man erfahren wie es Euch bei der diesjährigen Fütterung ging?

Hallo miteinander,
bei mir sieht es folgendermaßen aus:
gut 20 Völker hab ich auf zwei Zargen Zander, die so gut wie eingefüttert sind, damit es ihnen nicht Langweilig wird, bekommen sie immer noch etwas Apifonda, die Ableger füttere ich immer noch mit Apiinvert - da bin ich bis auf drei auch schon auf zwei Zargen - die drei werden entweder vereinigt oder ich lasse sie auf einer Zarge, das wird sich noch zeigen.

Ein Sorgenkind habe ich noch, ein ausgeräubertes Volk; da war vor ein paar Tagen kein Gramm Winterfutter mehr drin, davor war es fast fertig...
Nun bekommt dieses Volk Apiinvert bis zum Anschlag - hoffe sie lagern noch genügend ein und produzieren auch noch genügend Winterbienen.
Hab besagtes Volk umgestellt und ca. 3 km weiter aufgestellt - hoffe es bleibt noch ein paar Wochen einigermaßen schön, sonst wird es eng für dieses Volk.

Gruß Franz
 

Josef Fleischhacker

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Duerfte mit dem vielen Regen zusammenhängen.

Stimmt so, unsere Wiesen stehen sehr schön und ganz frisch da, massenhaft wird wilder Wein beflogen, Efeu ist aktuell ein Bienenmagnet, auch die immer noch blühenden prachtvoll dastehenden Silphys werden noch beflogen was ganz spannend wird, die Topinambur sind zur Zeit zwischen 2,5 und 3 Meter hoch, also wenn die auch noch loslegen wäre der Herbst gerettet.

Josef
 

Paperboy

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Hallo alle zusammen!

also ich habe heute das Füttern Abgebrochen denn 6 von 7 Völkern nehmen kaum das Futter an.
Nun hatte ich etwas Zeit und bin mit dem Auto mal ein paar Feldwege abgefahren und habe gesehen das bei und dieses Jahr sehr viel Senf auf dem Acker steht.
Habe dann wie gesagt Futter raus und mit AS behandelt. Werde dann am Wochenende es noch einmal versuchen mit dem Futter aber vorher Rupfe ich die Mädels mal auseinander um zu schauen was die an Futter inne haben.

LG Mario
 

Beehouser

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Hallo Drohne,

habe noch nicht alle Völker fertig.
Das erste von 18 habe ich bereits aus dem Futterzyklus raus. 15l ApiInvert waren dann doch genug.

Einige sind auf 12l Futterstand, haben aber die Futtereinheiten noch nicht leer gefressen. Wenn das der Fall ist, werde ich mal kontrollieren, ob es
ausreicht.

Leider nehmen ein paar Völker, das Futter eher zögerlich an, so dass ich da erst auf 6-8l Einfütterung angekommen bin. Evtl. ist da auch schon
genug drin, so dass es ihnen zu viel wird.

Es wird noch sehr viel Springkraut geholt. Efeu ist noch eher spärlich bei uns vorhanden.

Gruss, Christian
 

Josef Fleischhacker

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also ich habe heute das Füttern Abgebrochen denn 6 von 7 Völkern nehmen kaum das Futter an.

Dürfen wir erfahren wo das Futter verabreicht wird, wäre dies im zweiten Stock und fern der offenen und verdeckelten Brut, mitunter sogar auch schon ferne der geschlossene Honigwaben, so gehen die Bienen nur sehr zögerlich hinauf.

Leider nehmen ein paar Völker, das Futter eher zögerlich an, so dass ich da erst auf 6-8l Einfütterung angekommen bin. Evtl. ist da auch schon genug drin, so dass es ihnen zu viel wird.

Meine obige Frage gilt auch hier, wird Brutnah gefüttert, also direkt auf den Rähmchenträgern der Brut, so wird garantiert in der Nacht Futter abgenommen.

Josef
 

Paperboy

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Hi Josef

Das ist nun eine gute Frage die ich in 2 Tagen wenn ich die AS Behandlung hinter mir habe beantworten kann.
Kann es sein da die Temperaturen STARK bei uns wieder gestiegen ist das dann die Kö Brut ansetzt ohne ende??

LG Mario
 

Josef Fleischhacker

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Kann es sein da die Temperaturen STARK bei uns wieder gestiegen ist das dann die Kö Brut ansetzt ohne ende??

Das Eine, hat mit dem Anderen nichts zu tun!

Foldendes, passt die Volksstärke und kommt auch ausreichend Futter herein, so wird gebrütet, dies geht selbst bis in den tiefsten Winter so hinein. Beenden wir Bienenzüchter jedoch die unserer Meinung nach infolge bereits ausreichendem Futtervorrat das füttern, so versiegt in Bälde das offene Futter, nun wird gespart, somit wird die Eiablage stark bis mitunter bei Null und Kälte eingeschränkt, in diesem Falle würde sich die Wintertraube bilden.

Josef
 

Paperboy

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Hi Josef

Wenn ich es richtig verstanden habe KÖNNTE man um für das Frühjahr starke Völker zu haben den Ganzen Winter den Damen Futter geben zumindest so lange es Frostfrei ist.
Könnte man es so sagen??

LG Mario
 

Josef Fleischhacker

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Theoretisch schon Mario, aaaber, damit würden wir die Winterbienen doch zu stark schädigen, was wiederum fatal enden könnte.

Also, füttern bis ausreichend Futter drinnen ist, ab einer gewissen Zeit -bei mir ist dies Mitte Feber- langsam mit der Reizfütterung per FuT beginnen. Ist aber ein anderes Thema, ab Neujahr kommen wir Jahr für Jahr wie selbstverständlich darauf zurück.

Josef
 

honeyworld

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Das Eine, hat mit dem Anderen nichts zu tun!

Foldendes, passt die Volksstärke und kommt auch ausreichend Futter herein, so wird gebrütet, dies geht selbst bis in den tiefsten Winter so hinein. Beenden wir Bienenzüchter jedoch die unserer Meinung nach infolge bereits ausreichendem Futtervorrat das füttern, so versiegt in Bälde das offene Futter, nun wird gespart, somit wird die Eiablage stark bis mitunter bei Null und Kälte eingeschränkt, in diesem Falle würde sich die Wintertraube bilden.

Josef

Josef,
das würde folgendes bedeuten.
Füttere ich weiter bis in den Oktober hinein immer in kleinen Mengen so würden die Völker weiter ihr Brutgeschäft betreiben.
Dann kommt es, zumindest in unseren Regionen, nachts schon oft zum ersten Frost.
Das würde dann die Brut schädigen.
Also ein weiterfüttern ohne Rücksicht auf die Jahreszeit kann auch nicht die Lösung sein.

Ich bin auf EHM in einer Zarge und habe etwa 12kg bisher gefüttert.
Optisch würde ich sagen ist es noch viel zu wenig.
Waage habe ich keine.

Kann man hier nicht auch anders eine Einschätzung treffen?
Z.b. mind. zwei verdeckelte Speckwaben und auf allen Brutwaben einen schönen Futtekranz.
Auf einen BR bezogen natürlich.
 

Josef Fleischhacker

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Füttere ich weiter bis in den Oktober hinein immer in kleinen Mengen so würden die Völker weiter ihr Brutgeschäft betreiben.

So ist es, ständig offenes Futter bedeutet, dass die Kö auch weiterhin Eier ablegt

Also ein weiterfüttern ohne Rücksicht auf die Jahreszeit kann auch nicht die Lösung sein.

Hier ist einzig imkerliches Gespür die Lösung! Folgendes, gebe ich ständig Futter, so wird -um dies lagern zu können- letztendlich sogar die Brut entfernt, Futter ist nun einmal wichtiger als Brut, vor allem beim herannahendem Winter. Wir sagen hierzu "Verhonigen des Brutnests", was fatal für dieses Volk wäre, es könnte sich keine funktionierende Wintertraube bilden.

Ich bin auf EHM in einer Zarge und habe etwa 12kg bisher gefüttert.
Optisch würde ich sagen ist es noch viel zu wenig.

Ist auch zuwenig, bitte zu bedenken, zumindest die ersten zwei/drei Kilo landen unverzüglich im Bienenmagen und in der offenen Brut, also ist nun eine Futterkontrolle angesagt. So geht´s

* für ganze Wabe gelten 2 kg

* halbe Futterwabe 1 kg

* Handtellergroß auf beiden Seiten verdeckelt 1/2 kg

* offenes wird nicht geschätzt

Kann man hier nicht auch anders eine Einschätzung treffen?
Z.b. mind. zwei verdeckelte Speckwaben und auf allen Brutwaben einen schönen Futtekranz.
Auf einen BR bezogen natürlich.

Tut mir leid, dies verstehe ich nun nicht???

Josef
 

Imker2306

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Hallozusammen, auch bei mir war heute die letzte Fütterung angesagt. Sonnenschein und wenig/keine Wespen stimmten sogar die Bienen sanftmütig. Ich hätte den Schleier nicht gebraucht, aber wer weis schon vorher wie die Mädels drauf sind! Alle Völker bekamen nochmals ca 6kg Apiinvert über die Futterzarge. dabei entdeckte ich einen kleinen "Baumangel" dieses System. Die Lochbleche der Futterzargen die ich im Vorjahr anschaffte haben sehr kleine Löcher, diese wurden von den Bienen nahezu komplett mit Propolis verbaut. Somit haben sie sich natürlich selber den Zugang zum Sirup vermauert. ich mußte mühsam mit einem Zahnstocher einige Öffnungen schaffen damit sie futtern können. Bei den neuen Zargen ist das Lochblech aus Streckmetall gefertigt welches nicht verbaut wird. An Futter habe ich nun ca 20kg in jedem Volk wovon sicher noch einiges in Brut umgesetzt wurde/wird.
Zum Thema "Milbe" muß ich berichten das nach der zweiten AS Behandlung sehr viele Milben vielen, was ich nach der ersten Behandlung nicht erwartet hatte! Nun warte ich noch eine Woche ab und ermittle den Natürlichen Milbenfall um eventuell eine dritte AS behandlung zu machen.
Gruß Olaf
 

Beehouser

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Dürfen wir erfahren wo das Futter verabreicht wird, wäre dies im zweiten Stock und fern der offenen und verdeckelten Brut, mitunter sogar auch schon ferne der geschlossene Honigwaben, so gehen die Bienen nur sehr zögerlich hinauf.



Meine obige Frage gilt auch hier, wird Brutnah gefüttert, also direkt auf den Rähmchenträgern der Brut, so wird garantiert in der Nacht Futter abgenommen.

Josef

Hallo Josef,

ich habe alle Völker einzargig, überall die gleichen Bedingungen.
Der Abstand zu den Rähmchen mit Brut beträgt überall 3 cm.

Das eine Volk nimmt sofort alles an, das andere braucht für die gleiche Menge die 4-fache Zeit.
Von 10 Völkern in derselben Beute, sind 8 bei der Futterabnahme OK, zwei reißen aus und wollen nicht so richtig.

Ich werde wohl mal die Futtersituation in den Waben ansehen, evtl. wollen die gar nichts mehr für den Winter.

Gruss, Christian
 

Josef Fleischhacker

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Hab schon auf Deine Antwort gewartet Christian, nun ist aber klar, diese Art der Fütterung, nämlich oben/neben der Brut ist das Optimum, besser geht´s nicht mehr.

Ich werde wohl mal die Futtersituation in den Waben ansehen, evtl. wollen die gar nichts mehr für den Winter.

Da passt bei den beiden Völkern was nicht, bitte schau bei passendem Wetter nach ob auch tatsächlich offene Brut vorhanden ist.

Josef
 

Beehouser

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Ist auch zuwenig, bitte zu bedenken, zumindest die ersten zwei/drei Kilo landen unverzüglich im Bienenmagen und in der offenen Brut, also ist nun eine Futterkontrolle angesagt. So geht´s

* für ganze Wabe gelten 2 kg

* halbe Futterwabe 1 kg

* Handtellergroß auf beiden Seiten verdeckelt 1/2 kg

* offenes wird nicht geschätzt
Josef


Josef,

heißt somit, dass Du offene Waben NICHT einrechnest?
Wieviel kg würdest Du dann als vollendete Fütterung ansehen?

Ich habe im Moment etwas Angst, dass die Damen das Brutnest verhonigen.
Bei einem Volk habe ich die fast leere Randwabe genommen, alle vollen Waben zum Rand verschoben und die leere Wabe an den Rand
des Brutnestes versetzt, so als Reserve zum Brüten.

Gibt es einen Anhaltspunkt, wieviele Brutwaben bei Einzargern derzeit in Arbeit sein sollten oder dürfen?

Gruss,

Christian
 

Paperboy

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Hallo zusammen

Ich habe da mal eine Frage einzuwerfen!

Den Sirup den man fertig Kauft ist ja sehr dickflüssig. Bei diesem Futter sagt man das man den Damen ca 12-15Kg (durchschnitt) geben soll.
Nun macht der eine oder andere sein Futter selbst. Im Netz lese ich immer wieder von 3:2 Mischung. Diese Mischung ist ja nun viel dünnflüssiger als das fertig gekaufte.
Mir stellt sich nun die Frage welche menge an Futter ich bei dem 3:2 geben muss.

LG Mario
 

Josef Fleischhacker

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heißt somit, dass Du offene Waben NICHT einrechnest?

Nein, nein und abermals nein, bitte zu bedenken, bei schönen und warmen Wetter ist offenes Futter sehr schnell in Brut umgewandelt, nicht jedoch geschlossenes Futter! Diese Futterzellen werden ab dem Spätherbst nicht mehr für Larven verwendet, Bienen sind Sparmeister.

Anmerkung: Fatal wäre jedoch, würde der Christian diese Zellen bewusst mit einer Gabel öffnen um offenes Futter vorzutäuschen, hier würde die Kö bei passendem Wetter abermals mit der Eiablage beginnen

Bei einem Volk habe ich die fast leere Randwabe genommen, alle vollen Waben zum Rand verschoben und die leere Wabe an den Rand des Brutnestes versetzt, so als Reserve zum Brüten.

Ist dies eine bereits bebrütetet Wabe so war dies ein sehr guter Eingriff, falls unbebrütet müsste diese Wabe unbedingt raus.

Gibt es einen Anhaltspunkt, wieviele Brutwaben bei Einzargern derzeit in Arbeit sein sollten oder dürfen?

Leider nein, ich denke aktuell werden in gemäßigten Regionen ab der Zandergröße zur Zeit sechs BrW Durchschnitt sein.

Mir stellt sich nun die Frage welche menge an Futter ich bei dem 3:2 geben muss.

Die gegebene Futtermenge ist sekundär, primär ist was ab einem gewissen Zeitpunkt -bei mir ist dies etwa Mitte bis Ende September- an Futter eingelagert wurde. Mach ich kommende Woche die Endkontrolle und es sind etwa 11 - 12 Futter drinnen, so wird nun nicht mehr gefüttert, somit gehen die Bienen auf natürliche Weise aus der Brut, ist ja kein frisches Futter mehr vorhanden.

Josef
 

edlBee

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Den Sirup den man fertig Kauft ist ja sehr dickflüssig. Bei diesem Futter sagt man das man den Damen ca 12-15Kg (durchschnitt) geben soll.
Nun macht der eine oder andere sein Futter selbst. Im Netz lese ich immer wieder von 3:2 Mischung. Diese Mischung ist ja nun viel dünnflüssiger als das fertig gekaufte.
Mir stellt sich nun die Frage welche menge an Futter ich bei dem 3:2 geben muss.
Fertiger Sirup hat einen Zuckergehalt von 75%, 15Kg Sirup sind also 11.5 Kg Zucker
Eine 3:2 Mischung, hat nur ca. 66% also müsstest Du 19 Kg einfüttern, damit Du auch 11.5 Kg Zucker drinnen hast
 
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