Brutstopp für Behandlung durch Internierung der Königin

mado

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Auf mehrfachen Wunsch, habe ich diesen Thread aufgestellt und den Beitrag von Mado als Initialzündung benutzt.
@Mado: Bitte um Verständnis, danke von Christian


Hallo Chrigel,
welche Lösung hättest Du denn für das Problemvolk um die Milben loszuwerden?
Bisher hast Du sie uns noch vorenthalten.

Meine Frage betrifft eben dieses Volk und nicht eine Varroabekämpfungsstrategie über einen längeren Zeitraum.

Am Bedampfen ist noch kein Volk eingegangen, auch nicht nach Serienbedampfung.

Gruß
Manfred
 
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Nils

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

Servus Manfred,

Meine Frage betrifft eben dieses Volk
...
Lösung ... für das Problemvolk

aus den abschweifenden und teil belehrenden Antworten erkennst du, daß keiner diese Frage beantworten kann. Nur gibts halt keiner zu :)
Aus meinem bescheidenen und beschränkten Wissen ist der Sachverhalt bei deinem belasteten Volk eigentlich ganz einfach:

1. die Milben müssen raus
2. derzeit wirkt nur ein Mittel: Oxalsäure
3. bei vorhandener Brut reicht einmal träufeln nicht aus (und ich stelle in Frage ob das bei Brutfreiheit nicht auch so ist)
4. Ergo: du brauchst öftere Behandlungen
5. es gibt dafür nur die Bedampfung.

Manchmal ist es ganz einfach, auch wenn es (anderen) nicht gefällt...


Hätte ich ein Volk wie deines wäre mein Motto: entweder bringe ich Euch durchs bedampfen um oder die Milbe killt Euch.



Hallo Chrigel,
welche Lösung hättest Du denn für das Problemvolk um die Milben loszuwerden?
Bisher hast Du sie uns noch vorenthalten.
Christian, auf diese Antwort warte ich auch äußerst gespannt!

Es ist ja nicht so daß Blockbedampfer blockbedampfen weil sie so viel Block, äh, Bock drauf haben.....
Du tust immer so als würden sich Blockbedampfer das Leben leicht machen nach dem Motto, dann bedampfe ich halt noch einmal. Dem ist nicht so, ganz im Gegenteil. Wer gewissenhaft und gründlich bedampft macht sich das Leben sehr schwer!

Am Bedampfen ist noch kein Volk eingegangen, auch nicht nach Serienbedampfung.
Das sehe ich auch so.


Nils
 

Chrigel

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

welche Lösung hättest Du denn für das Problemvolk um die Milben loszuwerden?

Ich weiss, du willst für das einzelne Problemvolk einen Vorschlag - ich werde dies noch ausführen.
Zuerst aber:
Meine Ueberlegungen gehen in die Richtung eine Praxis zu entwickeln, die das Problem dieser "Milbenexplosion im Oktober/November " verhindert. Dabei dreht sich alles um den einen Punkt : Bienenbrut und Milbenbrut gehen Hand in Hand Deshalb betrachte ich die imkerlichen Eingriffe Brutbeschränkung( -verhinderung) und Brutentnahme als Kernelemente einer Betriebsweise, in der der Einsatz der Varroacide auf ein Minimum beschränkt werden kann.

Das Problemvolk von Mado wäre ich ganz im obigen Sinne angegangen:
Im Oktober/November hätte ich drei Massnahmen ergriffen, die der allgemeine Volkszustand nach deiner Beschreibung problemlos zugelassen hätte.
1. Das Volk geöffnet und alle Brutflächen aufgerissen
2. Die Königin gekäfigt und den Käfig inmitten des Volkssitzes in eine Wabe eingepasst.
3. Das Volk bei diesem Eingriff erstmalig und nach 5 Tagen ein zweites Mal einer Sprühbehandlung unterzogen.
Die Königin bei Eintreffen kühlerer Witterung freigelassen und den Käfig entfernt.
Es gab wohl kaum je eine günstigere Witterungssituation für solche Eingriffe wie dieses Jahr. Ich würde dieses Vorgehen bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad jederzeit ausführen.l

@ Oliver
Bei Milbenexplosion im Oktober November hat 5 B längst ausgespielt - darum geht es nicht. Auch bin ich weitab von einem romantischen Schwärmer für die gute alte Zeit. Berufsimker sind eine andere Gilde und hier im Forum kaum vertreten. Wie wir längst wissen, behelfen sie sich auf ihre Weise (Avignon lässt grüssen). Die Ansprechpartner sind in der Mehrzahl die Dorfimker mit beschränkter Völkerzahl. Sie sind die Adressaten meiner Ratschläge. Und sie haben es in der Hand aufwändiger zu imkern als die Berufsimker.

Chrigel
 

Chrigel

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

aus den abschweifenden und teil belehrenden Antworten erkennst du, daß keiner diese Frage beantworten kann. Nur gibts halt keiner zu

Hier irrst du dich gründlich, weil ich zu ähnlichen Situationen in den letzten Jahren in meinem Vereinsgebiet beigezogen wurde und Völker nach verschiedenen Rezepten jeweils gerettet werden konnten.
Und immer wieder höre ich das Gleiche ....wir wollen diese Bedampferei eigentlich auch nicht. Warum macht ihr euch dann nicht daran, andere Lösungen zu finden. Die Begründung "es geht heute einfach nicht anders" greift da zu kurz.
Chrigel
 

Salsa

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

ich denke hier wird aneinander vorbeigeredet, da gleichzeitig über 2 Situationen diskutiert wird.

a) Für das Volk von Mado, ist meiner Meinung nach jeder Versuch wert, es zu retten egal ob mit 10x Verdampfen oder mit AS oder Brutentnahme etc. Hauptsache man versucht das Volk noch zu retten und man lernt von der Situation. Mindestens ich habe es nicht so verstanden, dass Mado von Chrigel oder irgendjemand anderes dafür kritisiert wurde, im Gegenteil Hut ab für den Rettungsversuch!

b) Die zweite Situation ist, wie man allgemein die Sommerbehandlung erfolgreich machen sollte mit wenig Säure und wenig Eingriffe wie möglich. Und hier bin ich der Meinung von Chrigel und ich praktiziere die TBE seit 3 Jahren mit bester Erfolg. Brutbeschränkung und wenig Behandeln ist mMn besser als zu vielen Behandlungen wegen den immer öfter vorhandener Restbrut, wo sich die Milben verstecken, doch die Bienen müssen dann mehrere Behandlungen aushalten. Und selbst wenn keine Völker daran sterben, unser Ziel soll bleiben, so wenig Behandlungen(smittel) wie möglich.
Ich denke, nächstes Jahr wird es noch schwieriger mit Serienbedampfungen die Milben rechtzeitig raus zu bekommen und ich denke auch, dass selbst Nils irgendwann keine Zeit mehr für Serienbedampfungen finden würde, wenn er noch mehr Völker betreut. Also meine Bitte an den Serienverdampfer, reagiert bitte nicht so allergisch auf Chrigel's Ratschläge und sieht das nicht als Kritik an euch, sondern wie er oft schreibt als Vorschläge für die allgemeine Zielgruppe in diesem Forum: "
Die Ansprechpartner sind in der Mehrzahl die Dorfimker mit beschränkter Völkerzahl
 

Chrigel

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

Im Thema Restentmilbung hat Viktor einen wegweisenden Beitrag geschrieben, so kurz und einleuchtend, dass niemand darauf eingetreten ist. Er passt ausgezeichnet in diesen thread
Hallo an alle.
Am 03.12.15 wegen dem das die Kö. nicht aufgehört hatte zu stiften. Habe Ich sie in ein Zusetz Käfig gesperrt. Heute nach 23 Tagen habe Ich das Jung Volk mit MS besprüht und die Kö. freigelassen. Die Kö. ist Quicklebendig und keine Brut mehr. Futter noch genug. Das Volk macht ein Guten eindruck.
Gruß Viktor
Chrigel
 

Josef Fleischhacker

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

Am 03.12.15 wegen dem das die Kö. nicht aufgehört hatte zu stiften. Habe Ich sie in ein Zusetz Käfig gesperrt. Heute nach 23 Tagen habe Ich das Jung Volk mit MS besprüht und die Kö. freigelassen.

Die Idee die dahinter steckt ist ja nicht unbedingt dumm, allerdings, dies muss man sich immerhin anfang Dezember erstmals getrauen.

@ Viktor, verrate uns da bitte mehr darüber, vor allem welcher Käfig kam da zum Einsatz?

Josef
 

Chrigel

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

Die Idee die dahinter steckt ist ja nicht unbedingt dumm, allerdings, dies muss man sich immerhin anfang Dezember erstmals getrauen.

Ja was denn jetzt, Josef? Die Idee ist klug und schafft die Voraussetzung, dass die Dezemberbehandlung zur wirksamen Restentmilbung wird.
In deinem Nachsatz steckt dann auch gerade noch der Aufhänger für die weiterführende Ueberlegung : Warum muss das erst anfangs Dezember sein?
Und schon sind wir mittendrin in den von mir angesprochenen betrieblichen Massnahmen wie sie ua. in der aktuellen CH BZ ausgeführt werden:
Schaffen von Brutfreiheit zur (einmaligen) wirksamen OS Behandlung. Der geeignete Zeitpunkt wird vom Imker nach Kenntnis seiner Bienen und den lokalen Verhältnissen festgelegt.

Chrigel
 

Josef Fleischhacker

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Ja was denn jetzt, Josef? Die Idee ist klug und schafft die Voraussetzung, dass die Dezemberbehandlung zur wirksamen Restentmilbung wird.

Gefällt mir sehr, ich werde nun Mod Beehouser bitten diesbezüglich einen eigenen Thread zu starten.

Zur Info, bei mir war bisher ab ZWA, 5 B und KuS Schluss mit Brutverhinderung, Viktor´s Idee -oder wer immer da dahintersteckt- könnte doch noch einige Wochen nach der fertigen Auffütterung, also in etwa Okt. und sogar bei passender und beobachteter Wetterlage im Nov. und dies sogar im großen Rahmen erfolgen. :-k


Josef
 

Bumble Bee

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

Sehr interessantes Thema, wäre schön wenn es dazu einen Thread geben würde damit man es auch wieder findet. Bei mir festigt sich immer mehr der Gedanke trotz der etwas höheren Materialschlacht und Mehrarbeit dieses Jahr 5B durchzuführen. Auch die hier beschrieben Methoden scheinen mir bei unseren meist chaotischen Wetterlagen sinnvoller zu sein als nur auf AS zu setzen. Das letzte Jahr hat es mir vor Augen geführt was ein schmaler Grad die AS Behandlung sein kann. Nach Kontrolle der Windeln habe ich immer noch kein gutes Gefühl bei ein paar Völkern, das Verdampfen im Dezember hat definitiv gewirkt es rieselte nur so auf die Windeln. Sehr erschreckend. Die Schwärme und Ableger die ich dieses Jahr mit MS behandelt haben sind alle recht Stark in den Winter gegangen und bei diesen Völkern habe ich auch bei weiten nicht so viele Milben gehabt, bei zweien habe ich auf eine Winterbehandlung sogar verzichtet, da kamen in 2 Wochen gerade mal 2 Milben runter.
 

Chrigel

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AW: Milbenexplosion im Oktober/November 2015?

Gefällt mir sehr, ich werde nun Mod Beehouser bitten diesbezüglich einen eigenen Thread zu starten.

Ich beschäftige mich seit 5 B mit der Frage des Brutstopps durch Internieren der Königin in einem für die Bienen gut passierbaren Käfig. Neue Anregungen habe ich in diesem Spätherbst zufällig im Gespräch mit einem Imker in der Südschweiz bekommen. Nach seinen Angaben wird der Brutstopp auf diese Weise bereits seit längerem in Italien praktiziert. Ich werde ergänzend zu 5 B in der kommenden Saison meine Ueberlegungen dazu versuchsweise umsetzen.
Chrigel
 

Bumble Bee

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Könnte man so einen Käfig gut passierbar nicht aus einem Absperrgitter basteln ?
 

Nils

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Solche Rundkäfige haben wir schon vor 50 Jahren gebastelt - ein Rohr aus metallenem Absperrgitter und an beiden Enden ein Zapfen als Verschluss.
Heute ist Kunststoff angesagt - beispielsweise solche Dinger:

IMG_3019.jpg

Chrigel
 

Salsa

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beispielsweise solche Dinger
Auf den Berufsimkertagen gab es einen Vortrag darüber. Bei den ganz kleinen Käfigen wurden aus Italien Kö-Schädigung gemeldet, deine gezeigte Käfige sind die besseren Größeren. Interessant fand ich auch, dass man die gekäfigte Kö auch einfach auf die Oberträger legen kann, ohne dass sie Schaden nimmt.
 

Josef Fleischhacker

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Da kommt nun Schwung ins Thema. Ich habe früh versucht, den "explosionsthread" in diese Richtung zu entwickeln und von der Milbenzählerei, Verdampferschilderungen etc wegzubringen. Leider hat man das nicht verstanden. Erstaunlich was da so schnell nun ans Licht kommt.

Chrigel
 

immelieb

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Die Idee im herbst die Königin abzusperren um so Brutfreiheit zu erlangen gefällt mir und ich werde sie heuer mal ausprobieren. Wäre einfach und diese Milbenzählerei und nachschauen auf Brutfreiheit hat mir noch nie gefallen. So wäre Brutfreiheit garantiert und auch alle Milben effektiv erwischt. :)
 

Chrigel

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Es darf hier nicht darüber hinweggesehen werden, dass dies ein Eingriff ins Bienenvolk ist, der eine unnatürliche Situation schafft. Es gibt keinen Moment im Leben eines Bienenvolkes, wo dessen Königin zwar den direkten Kontakt zu den Bienen hat, wo sie aber nur einen sehr beschränkten Bewegungsraum und kaum Platz für die Eiablage hat. Selbst in der Wintertraube verharrt die Königin nicht an der selben Stelle und auf derselben Wabe. Deshalb muss die wichtigste Ueberlegung sein, zu welchem Zeitpunkt dieser Vorgang das Volk in seiner Harmonie am wenigsten beeinträchtigt. Spielt die dannzumal verhinderte Bienengeneration für das Ueberwintern des Volkes eine Rolle? Das Ende dieser Phase muss dann auch gleichzeitig ein idealer Zeitpunkt für eine wirkungsvolle Behandlung sein. Gleichzeitig soll die Königin bei den Bienen nicht in Ungnade fallen.


Chrigel
 
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