Bienentränke

Rabe

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Hi Peter,
Selurone schrieb:
Einfach ein Brettchen nehmen, meins ist 20mm stark, und mit der Oberfräse ausfräsen. Am besten noch mit heißem Wachs das Brettchen imprägnieren. Das Holz saugt sich damit an und hält länger, verwittert nicht so schnell. Die Bien nehmen die Tränke auch besser an.
das baue ich mir auch, sieht suuuper aus. Ich bin begeistert. Superr
Was für ein Gefäß hast Du da genommen?

Gruß Ralf
 

Wendefix

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Huhu zusammen, hi Peter,
interpretiere ich das Bild (tolle Tränke, das mal am Rande) richtig, dass das Glas plan auf dem Holz aufliegt und somit nur geringste Mengen über die Holzfasern heraus sickern? Ist das im Hochsommer nicht zu wenig? Also verdunstet das Wasser nicht schneller, als es nachlaufen kann?

Liebe Grüße, Carsten
 

Selurone

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Rabe schrieb:
Hi Peter,
Selurone schrieb:
Einfach ein Brettchen nehmen, meins ist 20mm stark, und mit der Oberfräse ausfräsen. Am besten noch mit heißem Wachs das Brettchen imprägnieren. Das Holz saugt sich damit an und hält länger, verwittert nicht so schnell. Die Bien nehmen die Tränke auch besser an.
das baue ich mir auch, sieht suuuper aus. Ich bin begeistert. Superr
Was für ein Gefäß hast Du da genommen?

Gruß Ralf

Hallo Ralf
Danke, daß es Dir gefällt. Habe ich jedoch nicht selbst gemacht, sondern mein russischer Imkerfreund.
Das ist ein 3 l Einweckglas, mit dem ich auch das Naturbienenvolk einfütterte. Normalerweise sollten da saure Gurken drin schwimmen. :roll:

Wendefix schrieb:
Huhu zusammen, hi Peter,
interpretiere ich das Bild (tolle Tränke, das mal am Rande) richtig, dass das Glas plan auf dem Holz aufliegt und somit nur geringste Mengen über die Holzfasern heraus sickern? Ist das im Hochsommer nicht zu wenig? Also verdunstet das Wasser nicht schneller, als es nachlaufen kann?

Liebe Grüße, Carsten

Servus Carsten

Wenn Du genau hinschaust, siehst Du links unter dem Glas ein dünnes Zweigerl liegen. Das Glas ist also leicht gekippt. Auf diese Weise laufen die sternförmige Wassergänge voll. Man sollte aber aufpassen das nicht zuviel Wasser nachläuft, sonst ist das Glas gleich wieder leer. Das Steckerl sollte also möglichst dünn sein. Einfach ausprobieren. Superl
 

Josef Fleischhacker

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Peter´s Tränke finde ich genial, schon bei seiner Naturvolk-Tränke wollte ich fragen wie dies funktioniert, wäre aber OT gewesen.
 

Chrigel

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Eine leicht zu erstellende Bienentränke mit grossem Wasserreservoir (50 bis 60 Liter) erhält man, wenn man eine grosse Rako-Box mit Wasser füllt, eine Styroporplatte mit 2 cm Dicke als Schwimmer auflegt und darüber ein Kunststoffgitter einpasst. Auf das Kunststoffgitter schichtet man 2 cm gut durchfeuchteten Torf. Vom Gewicht des feuchten Torfs wird der Schwimmer gerade soweit ins Wasser gedrückt, dass der Torf schön durchnässt bleibt. Allenfalls kann man mit etwas Ballast den Schwimmer tiefer absenken oder bei zu grosser Nässe etwas Torf abschöpfen.
Ein paar Glitzersteine oder Stückchen von Alufolie locken die Bienen, sodass Salz, Essig oder sogar Zucker unnötig sind.
Wichtig bei jeder künstlichen Tränke ist, dass sie gedeckt ist, damit sie nicht verschmutzt wird und die Bienen bei Regen nicht durchnässt werden.


Wie das Bild zeigt, ist das Kunststoffgitter rundum 3-5 cm überstehend und von den Ecken her diagonal eingeschnitten.
Das Wasser wird jede zweite Woche gewechselt. Das geht auch problemlos während des Fluges. Man legt einfach Schwimmer samt Gitter und Torfmull kurz beiseite, wo die Bienen ungestört weiter Wasser holen.

einen schönen winterlichen Sonntag wünscht


Christian
 

Miguelito

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Hallo zusammen!
Ich benutze schon seit einiger Zeit Huehnertraenken mit gutem Erfolg.Sind aus Plastik, leicht zu reinigen und lassen sich aufhaengen oder hinstellen. Benutze welche die 3 Liter Wasser fassen.Die Bienen erreichen vom Rand gut den Wasserspiegel.Bei Bodenaufstellung muss man die Traenke gegen wegfliegen im leeren Zustand sichern.(Sturm)
Gruesse Michael
 

Wendefix

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Selurone schrieb:
Wenn Du genau hinschaust, siehst Du links unter dem Glas ein dünnes Zweigerl liegen. Das Glas ist also leicht gekippt. Auf diese Weise laufen die sternförmige Wassergänge voll. Man sollte aber aufpassen das nicht zuviel Wasser nachläuft, sonst ist das Glas gleich wieder leer. Das Steckerl sollte also möglichst dünn sein. Einfach ausprobieren.

Huhu!
Ah, jetzt, ja...

Jetzt seh ich das Stöckchen, danke für die Aufklärung!
Beste Grüße, Carsten
 

Georg1996

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Hi Leute!

Meine Bienen(außer den Waldbienen) trinken am liebsten aus unserem 10.000l Teich.
Aber so eine Tränke wie Carsten hat werde ich mir nachbauen, ist ungefährlicher für die Biens.
Die Walsbienen trinken am meisten aus dem kleinen Rinnsal das eigetnlich ein Bach ist aber wir haben einen dünnen(2cm) Strom in die Nähe der Biens umgeleitet.

lg
Georg
 

Selurone

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Jetzt ist das Brettchen scho a bisserl verwittert. Macht aber nix.
Schaut mal:

Biene und Hornisse beim friedlichen Tanken von Honigwasser Superl

2011071758_foto0086.jpg
 

fix

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Sofort als heute morgen die Sonne raus kam war die Bienentränke gut besucht, seit zwei Tagen kaum mehr Flug wegen windigem kalten Wetter, nun pressiert Wasserholen, wenn der Nektar fließt ist kaum eine Biene an der Tränke denn dann nehmen sie wohl die Flüssigkeit von diesem.

P1020309.JPG
 

Jeffrey

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Hallo,
ich halte eigentlich Bienentränken für unnötig, bei uns gibt es doch überall kleine Bäche und Pfützen. Ich habe einen Standort von einem anderen Imker übernommen, der hatte damals ein Gefäß im Boden eingegraben, das wird vom Regen gefüllt und trocknet dann eben wieder. Da sin einige Stöcke und Bretter als Schwimmhilfe drin. Aber es sind sehr wenige Bienen dort. Das ganze ist eigentlich eher gefährlich, dass man nicht beim rasenmähen ausversehen hineintritt (schon passiert :() An meinen anderen Standorten habe ich keine Tränken und bemerke keinen Unterschied bei der Volksentwicklung, oder dem Verhalten der Bienen.
Gruß Jeffrey
 
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fix

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ich halte eigentlich Bienentränken für unnötig,
Das fällt unter verschiedene Meinungen, genauso welches Wasser man in die Tränke gibt, frage 5 Imker ..............

Ich hatte die ersten Jahre auch keine Tränke und ging anscheinend genauso und ich muss passen wenn mir jemand die Frage stellt ob Tränke oder nicht und wirklich genau weiß es sowieso keiner. Der nächste Bach ist bei uns 400 m nordwestlich, momentan ist dort keine Biene zu sehen, bei kaltem Wind müssen sie gegen den Wind hinfliegen, oder weht er aus der anderen Richtung dann gegen den Wind zurückfliegen und so weiter.
 

apis sylvatica

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Ob eine Bienentränke wirklich notwendig ist, kann vermutlich niemand genau sagen.
Es ist aber sicher effizienter, wenn die Bienen nur wenige Meter zum Wasser fliegen müssen und nicht mehrere hundert. Manchmal fliegen schon sehr viele Wasser holen, zB wenn man Futterteig gibt..
 

Chrigel

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Lasst doch die Bienen "sprechen" - sprechen sie auf die Tränke an und holen das Wasser, dann ist die Tränke mindestens so attraktiv wie andere natürliche Wasserbezugsorte in der nähern Umgebung. Besuchen sie die Tränke nicht, dann kann man es bleiben lassen.
Ich biete vom Februar bis anfangs Mai Bienentränken an und sie werden fleissig besucht. Torf und dicke Moospolster bieten wahrscheinlich auch etwas Mineralstoffe im Gegenatz zur Regenwassertonne.

Chrigel
 

Josef Fleischhacker

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Ob eine Bienentränke wirklich notwendig ist, kann vermutlich niemand genau sagen.

Ich denke dies sagen uns die Bienen selber, man sieht wie gerne fix´ens Tränke angenommen wird, somit tut er Gutes um den Bienen ihr Leben zu erleichtern.

In den Anfängen meiner Imkerei hätte ich ebenfalls solch eine "Rillentränke", dies war bei unser Trockenregion auch unbedingt notwendig. Nunmehr habe ich im Hausgarten einen Bachverlauf, im Bienengarten ein Biotop, beide werden sehr gerne angenommen.

@ fix

mittlerweile hast schon weit mehr als 5.000 Beiträge geschafft, schaffst auch noch die beachtlich schwere fünfstellige Summe so fräse ich Dir auf Lärchenholz eine herrlich schöne Rillentränke, den Spruch mit einigen Worten kannst Dir selber aussuchen. :n3:

Josef
 

Kap Horn

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Eine "alte" Frage...ich halte es so dass es ein "Wasserangebot" ganz in der Nähe der Bienen gibt.

Wird dass Wasser knapp, so kann dies dazu beitragen dass es zum Ausbruch der Maikrankheit kommen kann:
https://www.lwg.bayern.de/bienen/krankheiten/093851/index.php

Im Garten ist es ein minimaler Teich mit Wasserlilien drin der gut besucht ist, eine Regentonne mit Schwimmhilfen die auch ihre "Stammgäste" hat.

Im Wald stehen ein paar Wassertonnen mit Schwimmhilfe und die nächste, natürliche Quelle ist knapp 70 m weit weg.

Hat man weder das Eine oder Andere, så kann vielleicht eine ehemalige "Menschentränke" in eine Bienen-dito umgewandelt werden...eine Hühnertränke tut´s zwar auch, macht aber bei der Materialbeschaffung bedeutend weniger Spaß.

Bienentränke.JPG

Wer sich in die Frage welcher "Art" Wasser gefragt ist mehr vertiefen will, hier eine kurze Zusammenfassung:
http://jeb.biologists.org/content/17/3/253

und hier das vollständige Experiment dahinter:
http://jeb.biologists.org/content/jexbio/17/3/253.full.pdf

Schönen Sonntag beim studieren
 

Kap Horn

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Wasser und Bienen ist ein wichtiges Thema, denn ohne Wasser kein Überleben der Bienen.
Sie nehmen es nicht nur aus "Tränken" sondern der Tau und auch das Gutationwasser spielt eine Rolle dabei.
Ja, sogar das eigene Kondenswasser in der Beute kann ein Teil der Wasserversorgung sein.

Und da kommt dann leider auch wieder das Thema Gift mit ins Spiel:

"Ingo Schwarz, Sprecher der Kärntner Kleinimker, gegenüber dem ORF Kärnten: „Das Problem bei den Pflanzen, die gebeizt sind, ist, dass sie als Jungpflanze das sogenannte Gutationswasser abgibt, also überschüssiges Wasser. Die Bienen, die ja auch zum Klimatisieren des Bienenstockes sehr viel Wasser braucht, nehmen diese Tropfen auf und verenden unmittelbar danach.“
Quelle: http://kaernten.orf.at/news/stories/2535235/

Um das Risiko zu vermindern wenn man solcher Art behandelte Felder in der Nähe hat ist eine gute Wasserversorgung erst recht wichtig.
Man muss nicht jeden Tag das Wasser erneuern, im Gegenteil, ein wenig "Mist" (im wahrsten Sinne des Wortes) bereichert das Wasser mit Mineralien und wird von den Bienen lieber genommen als zB destiliertes Wasser (siehe Versuchsbeschreibung oben)...

Skål
 

fix

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DSCI3159.JPG

Das Wasser der Tränke läuft in ein Steine-Erde-Gemisch, die Bienen können sich aussuchen wo sie lieber Wasser holen, heute war die Tränke nicht so gut besucht wie gestern, mal schauen wie der Eintrag heute ausschaut, ob sie Wasser holen oder nicht soll ein Indikator für Nektarfluss sein.

Den oberen Teil der Tränke sieht man in Bericht Nr. 30
 

Gebirgsimker84

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Bei uns ist es teilweise sehr feucht. In Reifenspuren, einen kleinen Sumpfgebiet, rund um den Misthaufen, im Brunntrog der Kühe... finden die Bienen immer etwas. Trotzdem habe ich bei den Ständen eine Wanne mit Moos drinnen stehen. 1 bis 2 mal die Woche schütte ich einen Eimer Wasser aus der Regentonne rein. Um diese Zeit werden diese Tränken sehr gerne von den Bienen angenommen. ...
 

Hoffmann Michi

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Hallo,

am Anfang haben die Bienen unsere Teiche und Co nicht gefunden und habe da hohe Eimerdeckel mit Moos verkleidet, dieses dann voll mit Wasser aufgefüllt. Das haben sie dankbar gerne angenommen. Hatte dieses Jahr vorgenommen eine alte Dachrinne mit Moos zu nehmen was ich aber doch nicht mache. Die Bienen haben alle Getränken gefunden (Wasserbecken Kräutern, Teiche, poröser Stein im Teich, gegossende Blumentöpfe........ .
Denoch würde ich trotzdem eine Tränke empfehlen deren Gebiete nicht ganz sicher ist. Kenne jemanden der jedes Jahr Bienenvölker verlor und mit sehr großer warscheinlichkeit ist die Kompostieranlage Schuld dran an das Sterben.
 
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